Über einige Jahre gehörte es zum guten Brauch hier auf dem Kutter, über die famosen
Nordischen Filmtage Lübeck zu berichten (s. z.B.
2005 |
2004 |
2003).
Seit einigen Jahren gehört es aber ebenso zum guten Brauch hier auf dem Kutter, gute Bräuche brachliegen und dieses Weblog sich selbst zu überlassen, allerdings ohne dass dieses Weblog je seine neu gewonnene Freiheit dazu genutzt hätte, hier etwas eigenständiges anzufangen. Wie auch immer, die Filmtage-Berichterstattung ist in den vergangenen beiden Jahren schnöde ins Wasser gefallen. Als kleinen Ausgleich hier zumindest meine Sichtungspläne:
2007
2006
Was auffällt: Noch 2006 lag mein Augenmerk vollständig auf den Filmen. Das war harte Arbeit. 2007 bereits habe ich mich des Nachts durch vier Empfänge getrunken. Und auch das war harte Arbeit. Rückschlüsse auf die Qualität der gezeigten Filme in den jeweiligen Jahren sollte man daraus jedoch nicht ziehen.
Und diese Woche stehen sie nun an: Die Nordischen Filmtage Lübeck 2008. Es sind die fünzigsten. Was aber nicht heißt, dass es sie erst seit 50 Jahren gibt. So ein Junges-Hüpfer-Festival ist das nun auch wieder nicht. Obwohl es oft so wirkt.
Und auch Sie können anstehen, und zwar an den langen Schlangen vor den Kinokassen. Denn die Nordischen Filmtage sind ein echtes Publikumsfestival. Selbst die
Weekend-Beilage des
Handelsblatts empfiehlt in diesem Jahr: »Ostsee statt Côte d'Azur, Mühlenstraße statt Croisette«. Und dazu einen Lübecker Rotspon von Carl Tesdorpf. Ich bleibe beim diesjährigen Emfangsmarathon allerdings wieder brav beim Bier.
NACHTRAG: Bericht von den 50. Nordischen Filmtagen Lübeck 2008 hier.