
Die CeBIT ist in der Stadt, Kutter ist in der Stadt, die Stadt heißt Hannover, und
The Notwist sind auch grad da. "60er Jahre"-Halle heißt der Veranstaltungsort, eine ehemalige Fabrikhalle, in der früher Bettfedern hergestellt wurden und die sich heute unter anderem durch eine Reihe von blickversperrenden Säulen im Veranstaltungsraum auszeichnet. Hinter einer dieser Säulen verschwindet Sängergitarrist Acher, auch sonst sieht man von meinem Stehplatz hinten links nicht viel, dafür ist aber der Klang sehr gut.
Sehr gut ist auch die Sicht auf das neue iBook von Console, der mit seinen zerhackten Zic-Zic-Zyliss-Grooves den Notwist-Sound verzuckert. Das iBook, wie es da hoch auf einem Rack thront und keck in die Halle guckt, sieht wirklich sehr schön aus. Die Bühnenbeleuchtung wechselt von rot auf blau, und das iBook strahlt in blau, mit einem leuchtend weißen Apfel in der Mitte. Dann wechselt das Bühnenlicht von blau auf grün, und das iBook strahlt in grün. Nach drei Stücken bin ich mir mit Stine einig, das Leasing-Angebot des Apple-Händlers unseres Vertrauens (0,9% eff. Jahreszins) nicht auszuschlagen. So ein iBook muss her. Und viel farbige Beleuchtung.
Vorprogramm war übrigens der sehr feine B. Fleischmann, während dessen Darbietung mir flüchtig Thomas Morr von Morr Music vorgestellt wurde. Scheint ein netter Mensch zu sein, ich konnte das aber nicht vertiefen, denn kurz danach war der Auftritt von Consoles iBook, und eigentlich habe ich dann die ganze Zeit nur darauf gewartet, dass irgendwann Steve Jobs auf die Bühne springt und eine Keynote hält. Steve Jobs kam nicht, aber gute Musik wurde gespielt. Das Konzert von The Notwist war sehr hervorragend. Feine Band.
(Das Foto habe ich bei
alternativenation.de weggefunden.)