| kutter | 12. Februar 2004 20:17:00 MEZ Uhr |
|
|
Raunen
Dieses Raunen. Dieses Eifern. Diese absurde Obsession mit der Gedankenpolizei. Diese tiefe Sehnsucht nach dem untersten Urschleim der niederen Instinkte: Neu! Jetzt mit Nazis UND Sex!! Dass der Nazi-Terror immer mehr zum crazy Bad-Taste-Kostümfilmfundus für naturtrübe Wirrköpfe wird, ist eklig genug. Ob Thor Kunkels »Endstufe« deshalb aber wirklich zum Aufmacher der Feuilletons geadelt werden muss, bloß ein Verleger sich vorbehält, über sein Programm selbst zu entscheiden, ist eine andere Frage. Wer Alexander Fest Haltungsnoten verteilen will, kann das ja tun. Ich möchte lieber Thor Kunkel, der anscheinend einen wirklich passenden Namen abbekommen hat, auf einen entscheidenden Konstruktionsfehler seines unterdrückten Werkes hinweisen: mit seinen rund 700 bis 1000 Seiten (so they say), und das kann ich auch sagen, ohne sie gelesen zu haben, ist das Werk als Wichsvorlage für Hohmännchen und Militariasammler einfach zu unhandlich.


|
albertsen | 12. Februar 2004 23:20:11 MEZ