Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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Beitrag von soen soensen | 23.11.12 04:31
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Beitrag von kutter | 10.11.12 10:48


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Dichtheit & Wahrung,
XXX. Lieferung

Gott ist mein Kunde.
[&]
Endlich, am Ende eines langen Abends, begriff er, was es mit Mama Sue wirklich auf sich hatte.
[&]
Ey, Alder! Mama Sue hiääh!
[&]
Die sich abzeichnende Einigung zwischen DFB und Adidas ist eine Katastrophe. Die Adidas-Teamausstattung ist seit Jahrzehnten ein ästhetischer Todeskuss. Peinliche Biederkeit vor allem in den Momenten versuchter Modernität. All diese schlimmen Gimmicks mit Belüftungsschlitzen und Heckspoilern, das fiese Graphikdesign mit verspielten schwarz-rot-gelb-Mustern und vor allem diese traditionell grundbeschissene Typographie machte die deutsche Nationalmannschaft schon immer zur hässlichsten des Planeten. Ich habe den Verdacht, dass sich in Zeiten von Berti Vogts, Erich Ribbeck und Rudi Völler das Design der Trikots auf die Rückpass-Spielweise der Mannschaft übertragen hat, so kongenial grauenvoll war das alles. Man hätte es jetzt ändern können. Es wird sich nicht ändern.
[&]
Ich begrüße die Leserinnen und Leser von haz.de. Ende 2001 ging dieses Weblog als erstes (und für geraume Zeit einziges) in Hannover an den Start, Anfang 2002 dann in Serie, und kaum fünfeinhalb Jahre später (oder auch eineinhalb Jahre nach seinem sanften Entschlafen) registriert dies auch die zuständige Lokalzeitung. Ich würde ja nicht drauf rumreiten, man steht da ja drüber, wenn ich den geschätzten Kollegen eco nicht an zentraler Stelle korrigieren müsste: Dieses Weblog heißt nicht »Dichtung & Wahrheit«. Das wäre selbst mir zu langweilig. (Übrigens: Die besten Zeiten hatte dieses Weblog zwischen 2003 und 2005. Heute ist es selbst mir zu langweilig. Seien Sie froh, dass Sie es nur lesen müssen — ich muss den ganzen Schlonz auch noch schreiben!)

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Dichtheit & Wahrung,
XXIX. Lieferung

Ich bin da natürlich befangen, aber die jetzt als Buch veröffentlichten Auszüge aus den Alastair-Campbell-Tagebüchern sind wirklich eine sehr vergnügliche Lektüre. Wenn man mal von den Ankündigungen absieht, dass er den ganzen Wust auch nochmal ungekürzt in x Volumes veröffentlichen und der Wissenschaft zur Verfügung stellen will... eine höchst vergnügliche Lektüre. Es gibt ja nicht wenig Menschen, die meinen, er sollte lieber seinen Körper der Wissenschaft zur Verfügung stellen, und das besser heute als morgen. Vielleicht werde ich hier gelegentlich Passagen kommentieren.
[&]
Die derzeitige Verfassung der internationalen Finanzmärkte ließ mich heut nacht unruhig schlafen. Ich träumte immer wieder vom Domino Day auf RTL. Klickaklickaklicka.
[&]
Subprime-Krise erreicht Kanada. Wie ein Virus, hochansteckend. Marktwirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie? Die anderen 50 sind Pandemie.
[&]
Noch vor einem Jahr wurde ich belächelt, wenn ich sagte: Und die Strickkrawatte kommt wieder! Und jetzt? Überall tragen sie Strickkrawatten! Und es werden immer mehr. Mode ist zu 50 % Psychologie, 50% Pandemie.

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Weil mir kein Klischee zu blöd ist, heute morgen mit dem Reservekanister und verkatertem Kopp durch die Stadt zur Tanke und zurück marschiert. Die Leute schauen einen an, als käme man von einem anderen Planeten. Dabei würde ich, käme ich von einem anderen Planeten, wohl kaum hier auf der Erde tanken!

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Dichtheit & Wahrung,
XXVIII. Lieferung

Vertigo. Then and now. [VIA GONCOURONSENS BEI BOV]
[&]
Jetzt überall Hamsterkäufe wegen steigender Milchpreise. Verstehe den Zusammenhang nicht, aber das wird natürlich zu steigenden Hamsterpreisen führen. (Note to self: Schon jetzt ins Frettchengeschäft einsteigen für den Fall von demnächst zu erwartenden Hamsterengpässen.) Und das alles bloß, damit der Wohlstandsmitteleuropäer weiterhin seinen Latte Macchiato trinken kann. Verrückter Hamsterrad-Kapitalismus!
[&]
»Mehr Courage!«, rief der ältere kleine Herr mit den streng zurückgekämmten Haaren beim Herrenausstatter, als ich den Burberry-Mantel dann doch nicht gekauft hatte,Schon jetzt ins Frettchengeschäft einsteigen! von dem er mir am Telefon berichtet hatte, sondern nur ein Paar Manschettenknöpfe, und er mir darauf ein Glas Dalwhinney angeboten hatte, den bzw das ich dankend mit dem lahmen Hinweis ablehnte, dafür sei es jetzt doch noch etwas früh am Tage, obwohl eine verführerische Mittagssonne die Flüssigkeit in der Flasche gülden gleissen ließ: »Mehr Courage!« Und überhaupt, hatte er mich zuvor belehrt, »wenn ich jetzt auch noch darauf achten soll, ob die Manschettenknöpfe zum Hemd passen, also da hört es ja wohl wirklich auf! Hier«, er nahm ein froschgrün leuchtendes Exemplar, steckte es in die Manschette seines weiß-blau gestreiften Hemdes und hob triumphierend den Arm, »das passt nicht! Aber es sieht doch gut aus!« Und das sah es.
[&]
Neues vom Hosenträgermann: Mit durchaus anklagendem Unterton auf die Gefahren des Passivrauchens angesprochen, antwortete er lässig wie ein Geisterfahrer auf der Autobahn, der Maß genommen hat und nun aufs Gas tritt: »Wenn wir Raucher schon früher sterben müssen als ihr, wollen wir wenigstens so viele wie möglich von Euch mitnehmen.« »Wenn wir Raucher schon früher sterben müssen, wollen wir so viele wie möglich von Euch mitnehmen.«Der Raucher als Selbstmordattentäter, das hatte mal Glam, und zum ersten Mal in meinem Leben wollte ich mir sogleich eine Zigarette anstecken.
[&]
Natürlich fühle ich mich, als Nichtraucher zumal, gelegentlich belästigt von Zigarettenrauch, aber als moderner Mensch weiß ich, dass letztlich das ganze Leben eine einzige Belästigung ist, und als Stadtbewohner ohnehin.
[&]
Zeit für eine Liebeserklärung. Nachdem wir nicht mehr länger bereit waren, die fortwährenden Impertinenzen und Eigenmächtigkeiten hinzunehmen, die sich die mittlerweile vollkommen unbeherrschbar gewordene Textentartungs-Software Word herausnimmt, sind wir vor ca. drei Jahren auf das kleine, feine Tool Ulysses umgestiegen. Es eignet sich für viele Dinge nicht: Wer einen Text schön setzen will, kann dies anderswo besser tun. Aber dafür gibt's ja schließlich InDesign oder irgendwas anderes. Auch beim Briefeschreiben oder bei der Fußnoten-Verwaltung ist Ulysses keine Offenbarung. Als moderner Mensch weiß ich: Das ganze Leben ist eine Belästigung.Wer aber mit umfangreichen, komplex strukturierten oder gar unstrukturierten Textmassen arbeitet und diese samt Notizen und Kommentaren beherrschen will, wird von diesem Programm sehr gut behandelt. Seine Reduktion aufs Elementare geht mir dabei manchmal ein bisschen weit, ein klein wenig mehr Luxus dürfte die Software schon gönnen. Aber die Grundidee, die konsequent und mit Zen-hafter Selbstbeschränkung (keine Ahnung, wovon ich hier rede) durchgehalten wird, ist bestechend. Ulysses ist eine Textverarbeitung mit Respekt vor dem Text. (Disclaimer: Dieser Text wurde nicht bezahlt.)
[&]
Save the date: Nordische Filmtage Lübeck vom 31.10. bis 4.11. Ich werde da sein. (Muss ja.)
[&]
Habe jetzt 'ne halbe Stunde an so 'nem Hamster rumgeknibbelt, aber er gibt einfach keine Milch!

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Brot statt Böll

»Wo ist Böll?«, fragt das Zeitmagazin Leben auf seinem Titel, und mein erster Impuls ist: Dafür braucht es nun nicht gerade investigativen Journalismus, schaut doch einfach mal in Bornheim-Merten nach. (Für embedded journalism in dieser Sache hätte ich allerdings noch einige Vorschläge.) Da das Magazin aber einen Doppeltitel hat, wird erklärend nachgelegt: »Die Deutschen haben ihren Nobelpreisträger vergessen.« Okay, Hermann Hesse sollte man auch tunlichst vergessen, und überhaupt: Das kann doch mal passieren! Wenn ich morgens aufwache, habe ich manchmal noch ganz andere Dinge vergessen. Kürzlich, als ich den Tag in wechselnden Lokalitäten beschlossen hatte, musste ich am nächsten Morgen in diesem Blog nachschauen, um mich an meinen Namen zu erinnern. Was für ein Ärger, wenn man dann erkennen muss, dass man ja ein anonymes Blog führt! Was nun den Herrn Böll und seinem Platz im Kleinhirn der Nation betrifft, halte es ich zunächst einmal für kein schlechtes Zeichen, wenn »die Deutschen« nicht fortwährend auf einem Deutsch-für-die-Mittelstufe-Niveau verharren. Vielleicht bin ich da aber auch voreingenommen, weil mein erster in der Mittelstufe gelesene Böll-Text die heillose »Catcher in the Rye«-Übersetzung gewesen ist. Die kann ich niemals vergessen, niemals verzeihen. (Oder war das »Whiskey in the Jar«?) Dass »die Deutschen« statt ihrem Hobelpreisträger nun alle einen Langstreckenschwätzer wie Frank Schwärming schätzen, mag zwar noch kein Schritt nach vorn sein. Der allerdings schreibt wenigstens die Ortsnamen aus. Und überhaupt: Wer ist so böll blöd und wandert nach Spanien? Heute kann man doch so billig fliegen!

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