Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
Seit 16. Dezember 2001 und 5553 Tagen täglich fangfrisch. Außer manchmal.

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» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
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» Entschuldigung, dass ich mich erst...
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Beitrag von tobi | 29.03.16 20:31
» Oh, das ware natürlich großartig...
Beitrag von kutter | 29.03.16 14:27
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Beitrag von tobi | 29.03.16 13:59

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Blogger mit zwei Fäusten

Heute mit Murray Bozinsky verglichen worden. Dabei war ich höchstens mal ein Semester lang Howie Munson.

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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Größenwahn, thy name art Kutter: Das fortwährende Downsizing in den Zeitungsredaktionen – zuletzt traf es sogar 35.000 Redakteure der eigentlich als unsinkbar geltenden F.A.Z. – nährt inzwischen arge Zweifel an der weiteren Bestandsfähigkeit des deutschen Qualitätsjournalismus. Der Kutter setzt in dieser schwierigen Zeit ein Zeichen und startet eine umfassende Qualitäts- und Seriositätsoffensive. All the News that Fit to Link, sozusagen. Den ersten Schritt vollziehen wir schon heute mit einem neuen Lay-out: einem total 20th-century-esquen Retro-Print-Outfit, so als ob Zeitungen heute noch immer auf Papier gedruckt würden. Leider müssen wir deshalb den Preis um 50 Cent auf 2,50 Euro pro Ausgabe anheben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ihr Herausgeber

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Stealth Jews

Ernst Corinth über den Unsinn und Unsinn von Wortfiltern.

Erinnert mich an einen – im Übrigen tief in der old economy verwurzelten – Nachbarn, der mir mal erklärte, das ganze Antisemitismus-Problem würde sich schnell erledigen, wenn sich die Juden nicht mehr Juden, sondern einfach umbenennen würden. Kompletter Relaunch, sozusagen. Stealth jews. Auf Ideen kommen die Leute...

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Panda-Pornos

dpa berichtet heute über Bären-Pornos. Sind bestimmt bald der Renner in allen Internet-Tauschbörsen. Und dank dieses Beitrags landet die Hälfte aller Google-Sucher bei mir. Na, danke.

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Kleine Selbstreferenz

»I know it's in German or something but check out the pictures«: So klingt das, wenn Engländer auf den Kutter verlinken. Verwunderlich, denn bei meiner letzten repressiven Forschvermarktungs-Marktforschungs-Umfrage vor einem Monat kam doch gerade noch heraus, dass zwar 15,38 Prozent der Leserinnen und Leser dieses Feinmechanik-Weblogs Uhrmacherinnen oder Uhrmacher sind, aber nur ganze null komma null Prozent wegen der Bilder kommen!

Aber warum ist das berichtenswert? Weil es in den Referrers endlich wieder mehr Google-Treffer für domo-kun-Bilder gibt als für Martin Salbei, Möllemann, Erfurt-Kerner und Konsorten zusammen. Es kehrt endlich wieder Normalität ein in Deutschlands Blogstuben.

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Cue Select

Hans Nieswandt, plus minus acht

»Ich ertastete den Input am Mischpult und stöpselte den Kopfhörer ein. In voller Lautstärke schmetterte mir der Track nun in die linke Ohrmuschel. Schnell nahm ich den Kopfhörer ab, drückte die Cue Select-Taste und justierte den Phones Volume-Regler.«
Hey, das ist DJ-Literatur! Ich mag sowas. »Für einen DJ bedeutet es vielleicht die Welt, für die Welt ist es nur ein DJ.« Hans Nieswandt's in da house, plus minus acht.

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F451 in Hannover

Nun gibt es gewiss originellere Dinge, die man über ein Buch sagen kann, als dass es auch fünfzig Jahre nach seiner Veröffentlichung nichts an seiner Aktualität eingebüßt habe.

Aber wenn es doch so ist. Im Rahmen des Theaterformen-Festivals wird am Schaupielhaus Hannover derzeit eine Dramatisierung von Ray Bradburys »Fahrenheit 451« gezeigt. Regisseur Fred Kelemen hat den Text von ein paar Stellen angegilbter 50er-Jahre-SciFi-Folklore wie elektronischem Hund und Atomschlag befreit; was bleibt, sind drei Stunden dumpfe Düsterkeit, die zeigen, dass eine Diktatur ihren Zielen am nächsten ist, wenn sie ihre brutalen Machtmittel nur noch im Ausnahmefall einsetzen muss, weil die Menschen ihre Unterdrückung längst verinnerlicht haben und gegen sich selbst richten.

In seinem 1953 erstmals erschienenem Roman übersteigerte Bradbury den immer wieder aktuellen reaktionären Reflex, auf angeblich verwerfliche gesellschaftliche Entwicklungen mit dem Verbot der dafür angeblich verantwortlichen Bücher, Filme oder sonstigen Kulturgüter zu reagieren, indem er ein Staatswesen erdachte, das einfach allen Büchern, allen Ideen mit dem Flammenwerfer zu Leibe rückt und das entstehende Vakuum mit Massenunterhaltung und Psychopharmaka auffüllt. Während Bradburys Buch hauptsächlich als Bildungsroman funktioniert, in dem der Bücherverbrenner Guy Montag erst am System zweifelt und sich schließlich gegen dieses stellt, beeindruckt Kelemens Dramatisierung vor allem durch die unterschwellig aggressive, aber vor allem äußerst depressive Atmosphäre, in der das kulturlose Gemeinwesen dargestellt wird. Wo keine Ideen sind, ist auch keine Hoffnung.

Es wird recht wenig gesprochen in den drei Stunden, in Erinnerung bleibt vor allem ein eindrucksvolles, strenges Bühnenbild aus mehreren beweglichen Ebenen sowie eine ausgezeichnete Licht- und Musikregie. Auffälligstes Merkmal der Inszenierung ist aber die Vermischung der Spiel- mit Filmszenen, die – technisch wie dramaturgisch gleichermaßen ausgefeilt – immer wieder in Großprojektion eingeblendet werden.

Die niedersächsische Hauptstadtpresse lobt denn auch die technischen Aspekte der Inszenierung, hat sich ansonsten aber gelangweilt und wünscht sich: mehr Feuer. Vielleicht zu recht. Würde man einen Koeffizienten bestimmen, wieviel Handlung in welcher Zeit transportiert werden konnte, würde die Kelemen-Aufführung sicherlich nicht als besonders effizient durchgehen. Aber es geht ja wohl noch um etwas anderes: um die vollkommene Trostlosigkeit einer Gesellschaft, in der die Daily Soaps jede Kultur, jedes Denken abgelöst haben.

Und um die Frage, ob es dazu wirklich der Gewalt bedarf, wie es sich Bradbury noch ausgemalt hat. In Bradburys »Fahrenheit 451« schließt sich Montag man Ende einer Gruppe an, die die verbotenen Bücher auswendig lernt und so am Leben hält. In Kelemens Inszenierung geht es nicht so sehr um die Rettung der Bücher, es geht um die Wiederherstellung der Fähigkeit, eigene Gedanken zu entwickeln und die Wahrnehmung zu erweitern. Es ist die Frage, ob diese Fähigkeit eher bedroht ist, wenn eine pervertierte Feuerwehr ausrückt, um mit den Flammenwerfer versteckte Bücher zu vernichten, oder wenn sich der denkende Mensch vor dem Fernsehtribunal von Richterin Barbara Salesch wiederfindet.

(mehr zu »Fahrenheit 451« hier und hier, mehr zu Ray Bradbury hier.)
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Plötzlicher Tod

Lothar Müller sagt, wie es ist:

(...) Das »Golden Goal« kündigt das Apriori des Fußball auf, indem es im noch laufenden Match die Spieldauer zu einer Variablen des Spielgeschehens macht. In dem Moment, in dem es fällt, erlischt das Drama der Zeit als Frist zugunsten der fußballfremden Tie-Break-Logik. (...)
(gestern in der Süddeutschen)

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Wehret dem Schindluder!

Eine sehr gelungene Bildunterschrift zu einem Bild mit einem erhobenem Zeigefinger findet man hier.

Und bitte was ist ein Kunstgegner? "Nüscht jegen Buletten, wa? Aber anne Wand würd' ich mir die nich' hängen, doo!"

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Techno-Konfuzianismus (I)

Leuchten ist Hoffnung. Blinken ist Alarm.

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Ich habe keine Lust mehr.

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Es nimmt k hat ein Ende.

Nachdem nun offenbar auch der Versuch unternommen worden ist, die Inbox von textx.com abzumahnen, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, wann der Parkplatz vom Schockwellenreiter beklagt wird. Und mein Lesetisch.

Mittlerweile gibt es den Vorschlag, dem Suhrkamp-Verlag sein komisches PDF einfach zurückzuschicken. Bevor ich mir diesen Vorschlag aber zu eigen mache, muss ich erstmal mit einem Anwalt reden. Peace breaks out.

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Standardwerk

Wichtiges, unverzichtbares Standardwerk für alle Weblogger.

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Dem vollkommenen
irdischen Glück...

schon sehr nah bist Du, wenn Du Kolleginnen hast, die Dir sagen: "Ich habe Dir übrigens eine Kanne grünen Tee gekocht und in den Kühlschrank gestellt", wenn Du aus der sengenden Serengeti-Mittagshitze ins Büro zurückgekehrt bist. Einfach so. Und der Tee ist so richtig schön kalt. Wow. Toll.

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Sommer legt sich
schwer über die Stadt

summer in the city

Vor dem Sommer gibt es kein Entkommen. Wenn Sommer ist, dann ist er überall. Er legt sich als klebriger Film auf Deine Haut, schwül und schwer hängt er in der Luft, er lacht und höhnt aus den Biergärten und Freibädern zu Dir herüber. Am Tage tanzen Punkte vor Deinen Augen, in der Nacht sirren Mücken über Dir. Vor Hitze flirrt die Luft.

Der Sommer findet draußen statt. Die Nachbarn können ein Lied davon singen, ein lautes Lied voll corazón und aboroto. Der Sommer sind immer die anderen. Sie werfen rohes Fleisch auf glühende Roste. Ihre Autos kreisen um die Blocks und suchen zornig Beute. Der Sommer ist ein ordinärer Zeitgenosse, der Sommer ist ein grober Klotz. Der Sommer ist ein Taxi-Fahrer aus Berlin.

Im Sommer ist immer alles hell. Die Sonne strahlt lang und in die letzten Winkel. Der Sommer zerrt fahle haarige Arme und Beine auf die Straßen, verbrennt die Haut und treibt schöne Augen hinter dunkles Glas. Fett und schwer und selbstzufrieden thront er über allem.

Wenn der Regen kommt und die Straßen abkühlt, den Schweiß von Deiner Haut wäscht und das vertrocknete Gras wieder satt duften lässt, dann tönt es überall: Wann wird es endlich wieder Sommer? Sommer wird es wieder früh genug. Er wird wiederkommen, wenn nicht in diesem, dann im nächsten Jahr. Vor dem Sommer gibt es kein Entkommen.

     (Wiederveröffentlichung wegen großen Erfolgs aus aktuellem Anlass)
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Der Suhrkampf geht weiter

Falls es irgendwo dort draußen doch noch einen Weltgeist geben sollte, der alle Fäden zusammen hält, der das Spiel aus dem Mittelfeld heraus lenkt und die tödlichen Pässe in die Spitze spielt, dann ist er ein großer Ironiker.

Nur ganzganzkleine Ironiker hingegen, aber dennoch nicht ohne sind die Kämpen bei Suhrkamp: Erst das Land mit elektronischen Vorab-Exemplaren ihres neuesten Skandal-Reissers zuschütten und damit einen Riesenkübel Rezensionen provozieren. Und dann auf die eigene Homepage schreiben: "Der neue Walser. Besprochen wurde er schon. Jetzt kann ihn jeder lesen."

Der Suhrkampf geht weiter

Ich habe mir erlaubt, die entsprechende Stelle des Screenshots mit Textmarker zu unterlegen. Das ist gewissermaßen als method acting zu verstehen: Mit diesem Vorgehen will ich versuchen, mich in das Verständnis elektronischer Medien einzufühlen, wie es in den Presse-und Rechtsabteilungen des Hauses Suhrkamp vorzuherrschen scheint. (Ich würde dafür auch noch ein paar Disketten lochen und abheften, wenn ich noch welche hätte.) Denn vielleicht lerne ich so, das gänzlich unironische Verständnis dieser fast schon aufklärerisch sich gerierenden Reklamebotschaft zu verstehen, wie es im Verlag selbst als auch in seiner Anwaltskanzlei gepflegt wird.

The story so far: Obwohl ungeübt im Einsatz moderner Kampfmittel, beschließen die hochdekorierten Suhrkampf-Streitkräfte, den analogen Erstschlag des aggressiven, die Weltherrschaft anstrebenden Schirrmacher-Imperiums mit einer Armada kleiner, wendiger, pfeilschneller pdf-Fighter mit digitalem Mail-Antrieb zu kontern. Doch dann erkennt man im Hauptquartier den grausamen Irrtum: Dass die losgeschickten pdf-Fighter gar keine Fluggeräte waren, sondern biologische Kampfstoffe, die sich per Zellteilung vermehren. Seither verbreitet sich der Walser-Virus unaufhaltsam. Ein fataler, böser Fehler. Eilig hinterher geschickte Lawboter versuchen, die weitere Verseuchung des Landes zu verhindern, indem die bereits mit dem Kampfstoff in Kontakt gekommenen potentiellen Überträger ausgeschaltet werden. Aber kann die totale Verwalserung mit diesem martialischen Vorgehen noch aufgehalten werden?

To be continued... you bet!

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Die ehemaligen Schülerlotsen

der Hamburger Schule haben wirklich eine beachtliche Entwicklung hingelegt: von Platte zu Platte nur gesteigert. Die Zeit der scharmanten Altklugheit ist vorüber, das neue, selbstbetitelte Tocotronic-Album ist einfach nur verstörend schön. Unglaublich. Sprachlosigkeit. Glück.

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ingenjörer med
passion för teknik

ingeniörer med passion för teknik

ingenjörer med passion för teknik – na, das passt ja!

So im Einklang mit meinem Beruf würde ich auch gern stehen.

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Rassismus mit
menschlichem Antlitz

Diese Aktion erinnert mich an den Gründungsaufruf der "Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Rassisten" (asr), den ich mit Freunden irgendwann in den neunziger Jahren*, zu Hochzeiten der Asylkompromiss-Diskussion, gefaket und an einschlägigem Orte ausgehängt hatte. Kernpunkte: Wir dürfen den Rassismus nicht länger den Rechten überlassen, wir brauchen einen Solidarischen Rassismus mit menschlichem Antlitz. Die satirische Absicht war trotz des professionellen Logos eigentlich nicht zu übersehen. Dachten wir.

Eine Woche später trug das Ding etliche Unterschriften. Damals war ich noch jung und entsprechend erschrocken. Heute wundert einen ja gar nichts mehr; der Weg vom pfiffigen Einkaufswagenchip zum stiefelklappernden Antisemitismus ist verdammt kurz geworden.

(* Nachtrag: vor genau zehn Jahren, im Mai 1992

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Wortmeldung aus dem
Kleinen Jammertal

Hätte ich nicht gedacht, dass mich ausgerechnet Martin Walser noch einmal an einen meiner alten Fanggründe zurückkehren lassen würde. Der Kutter als Rezensionsdampfer, so war das eigentlich nicht gedacht.

Walsers »Tod eines Kritikers« ist in erster Linie eines: beifallheischend bis zur Selbstaufgabe. Gedacht und konzipiert als Signal an alle Reich-Ranicki-Geschädigten, und derer gibt's bekanntlich viele, auf dass sich nach Lektüre ein jeder erhebe in seiner eigenen kleinen Paulskirche, die Hand zum Schwur gegen die Kritikerkeule jenes Einen.

Walser wollte keinen großartigen Skandal provozieren, er kann es gar nicht glauben, dass es soweit kommen konnte. Er wollte es nur seinem größten Quälgeist heimzahlen, und zwar unter dem Applaus all jener, denen es ähnlich erging oder die sonstwelche Einwände gegen den Großkritiker vorzubringen haben. Es beginnt schon mit der Widmung: »Für die, die meine Kollegen sind«. Martin Walser, der Stellvertreter, der einen Mann, der die Waffe der Kritik gegen Literaten in Stellung bringt, mit den Waffen der Literatur erlegen will. Der Rächer der Verrissenen, der dem Verreisser mit medialer Macht einen Verriss erteilt, wie es sonst nur dieser kann. Eine Lektion.

»Wenn man einen ganz und gar treffen will, muss man im Stande sein, gegen ihn so extrem zu verfahren, daß er, auch wenn er sein Leben lang darüber nachdenken würde, auf nichts käme, was ihm die Härte dies Vorgehens gegen ihn erklären könnte«, diesen Satz lässt der in lichteren Tagen Kafka-geschulte Walser einen seiner Handlungsklone aufsagen. »Das ist der reine Schlag. Und die zweite Bedingung für das Geschlagenbleiben des Geschlagenen: Er hat keinen, dem er einen solchen Schlag versetzen könnte.« Das ist die Ohnmacht, die Walser gegenüber Reich-Ranicki empfindet. Den anderen einmal, nur ein einziges Mal diese Ohnmacht auch am eigenen Leib spüren zu lassen, das ist die Phantasie, die Walser treibt. »Und eines Tages werd ich mich rächen / ich werd die Herzen aller Mädchen brechen / dann bin ich ein Star, der in der Zeitung steht / und dann tut es dir leid, doch dann ist es zu spät, zu spät...«

Diese Rechnung ging nicht auf, und Walser kann nicht glauben, dass er jetzt alleine bleibt. Kein bisschen Dankbarkeit, nirgends. Niemand, der ihn auf Schultern trägt, keine Kinder mit Fähnchen am Wegesrand. Genau dafür hat der ausgewiesene Machtpolitiker Frank Schirrmacher brutalstmöglich gesorgt: Dass Verbrüderungen ausbleiben. Und vermutlich ging es diesem auch um nicht viel mehr, als seinen Mentor rauszupauken und ansonsten mal wieder der Höchsteschnellsteweiteste im Debattenfeuilleton zu sein.

Walser lernt jetzt schmerzhaft, dass er als Anführer und Rächer der Reich-Ranicki-Opfer nicht taugt. Und auch nicht getaugt hätte, wenn er ein anderes, ein besseres Buch vorgelegt hätte als diese Burleske, deren einzige Botschaft lautet: Ich leide unter einem schlimmen Peiniger. Ich bin verletzt. Zutiefst getroffen. Wiederholt gedemütigt und ohnmächtig ausgeliefert. Das ist alles so ungerecht.

Diesem Jammern, diesem hemmungslosen Selbstmitleid gibt Walser eine Form, indem er sein nimmer enden wollendes Zetern und Wehklagen in die Münder seines willfährigen Roman-Personals verteilt, damit dieses es auf Walsers Ich-Erzähler-Ich zurückwirft. Ein larmoyantes Selbstgespräch im Grunde, ein Kurzschluss, pikanterweise eine Situation, wie Walser sie im Buch dem Reich-Ranicki-Klon nachdichtet: Ehr-König umgeben von Chargen, die ihm nach dem Mund reden. Nur dass Walser sich seine Chargen selbst ausdenken musste.

Das reicht nicht, um für einen Aufbruch im inzestuösen Literaturgeschäft zu sorgen – wie immer der aussehen sollte, das sei nur einmal nebenbei gefragt –, und es reicht auch nicht, um die Kritiker auf seine Seite zu ziehen, die ja – neben des Dichters Kollegen – die zweite strategische Zielgruppe des Romans sind: jene, die unter dem Ramentern ihres lautesten Vorturners bisweilen kaum weniger leiden als die verrissenen Dichter. Aber auch dafür sind Walsers Plädoyers für den sensiblen, abwägenden Kritiker und gegen einen grobschlächtigen Gutesbuchschlechtesbuch-Dualismus zu liebdienerisch. Und der ganze um sich selbst kreisende Sermon insgesamt einfach zu langweilig.

Nein, Martin Walser wird so keine neuen Freunde gewinnen, nicht einmal Komplizen für seinen versuchten Tyrannenmord. Hinter einem, der geprügelter Hund sein will, reiht sich niemand ein. Diese Wortmeldung aus dem Kleinen Jammertal wird auch ohne einen Frank Schirrmacher verpuffen; mit ihm tut sie es mit einem lauten Knall. Der Applaus bleibt aus, für beide Seiten. Eine »lose-lose-Situation«, wie Kollege gHack feststellt. Martin Walser, die entrechtete Kreatur, versteht die Welt nicht mehr. Und der mediale Dauercamper Schirrmacher hält schon die Augen offen für das nächste geeignete Schlachtfeld, auf dem er sein FAZ-Wohnmobil parken kann.

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Laute und Lautere

Wohnt nicht eine leise Ironie in der Tatsache, dass Marcel Reich-Ranicki, den Eckhard Henscheid einst als »unseren Lautesten« identifizierte (ihn aber niemals vor ein, sagen wir mal: fiktives Bolzenschussgerät laufen ließ), dass also dieser Marcel Reich-Ranicki in seinem ganzen langen lauten Kritikerdasein nie, nie und auch nicht ein einziges Mal diese unglaubliche Durchschlagskraft entfalten konnte, wie sie sein Nachzögling Schirrmacher nun mit einem einzigen offenen Brief erreichte?

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FDP im Abwind

Es ist wohl nicht davon auszugehen, dass es sich um einen boshaften semantischen Racheakt handelt, wenn der arme gemarterte Guido Westerwelle seinen Möllemann als den »stellvertretenden Bundesfurzenden« der FDP bezeichnet, so wie es sich kürzlich bei »Sabine Christiansen« angehört hat. Oder auch nur um eine Verirrung in den Zuständigkeitsbereich S. Freuds. Sondern dass hier dem »unerfahrenen Vorsitzenden« (G. Schröder) schlicht eine kleine, vielleicht seiner aktuellen und nicht zu übersehenden Aufgeregtheit zuzuschreibende sprachliche Verschleifung oder so ähnlich unterlaufen ist; nicht der Rede wert also.

Obwohl es so schön gepasst hätte: flatulenzia liberalis — eine Partei im Abwind...

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Ronaldo

Ronaldo nimmt die Einladung zum interkulturellen Dialog an.

... nimmt die Einladung zum interkulturellen Dialog an.

Und wenn Fußballweltmeisterschaft heißt, dass ich, angesagt von Waldemar Hartmann, dem Bundestorwarttrainer Meier im ZDF dabei zusehen soll, wie er junge Japanerinnen und Japaner zum Schnupftabakschnupfen nötigt, dann möchte ich, dass lieber doch keine WM ist.

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Das größte Kunstereignis 1929

Kuzorra

Dank eines Hinweises im tollen FC St. Pauli-Magazin »1/4NACHFÜNF« (meines Wissens leider noch ohne Internet-Auftritt) kann ich den Leserinnen und Lesern dieses Fachblogs für Rasensport einen ganz wunderbar in die Zeit sich fügenden Text anbieten. Ich rufe unseren Gastautor Bertolt Brecht.

In einer Unfrage der «Literarischen Welt» haben sich einige Herren zum bemerkenswertesten Kunsterlebnis des Jahres 1929 geäussert. Gerhard Hauptmann nannte die Aufführung eines (eigenen) Stücks, Franz Werfel sprach sich für die Gedichte seiner Freunde aus, Th. Mann bekannte sich zu einer Oper. Ich bedaure alle drei, zünde meine Zigarre an und stimme für das interessanteste Spiel der Deutschen Meisterschaft, Schalke 04 gegen Arminia Hannover, das mit 6 zu 2 endete. Für den zylindertragenden Betrachter mag die Wahl eines Sportereignisses eine Überraschung sein. Doch besteht der Vorteil meiner Wahl gerade in ihrem Mangel an Originalität. Nicht nur wird mein Urteil von 20 000 Kunstkennern geteilt, sondern auch von der Mehrheit der deutschen Fussballpresse, die sowohl dem System des Schalker Kreiselspiels als auch den ausführenden Künstlern Szepan, Kuzorra, Tibulski grösste Hochachtung entgegenbrachte. Für einmal fand an einem Kulturereignis kein Nepp statt. Der Gegenwert für das Eintrittsgeld wurde geboten. Die einzige Beeinträchtigung des Vergnügens bestand in der Abwesenheit des bürgerlichen Feuilletons, dessen Ablehnung sonst jeder gelungenen Veranstaltung ihre besondere Würde verleiht. In der Tat ist die Nachricht noch nicht in die Redaktionen vorgedrungen, dass Fussball als Kunstform den traditionellen Formen Literatur, Theater, Malerei, Musik bei weitem überlegen ist. Fussball ist wie alle grosse Kunst einfach. Die Übersichtlichkeit der Regeln gestattet es, in Ruhe Details zu studieren, etwa Kuzorras Ballannahme, die Paraden Sobottkas oder Tibulskis Fallrückzieher. Jeder Zuschauer ist spätestens nach drei Spielen Kenner. Das Publikum ist also ausschliesslich aus Kennern zusammengesetzt. So ist auch Kritik das Markenzeichen des Publikums. Während der Smokingträger in Konzerten oder im Theatersaal auf dem Maul sitzt, treffen wir in den Sportstadien auf einen Menschen, der pfeift, raucht, singt, aber nicht jede Darbietung zu ertragen gewillt ist. (Dass das Fussballpublikum parteiisch ist, ändert nichts an dieser Tatsache: Unparteiische Beobachter verschweigen in der Regel nur, wer sie für ihr Urteil bezahlt hat.) Nun zeugen Rufe wie «Elfmeter» oder «Schiess doch, du Affe!» von einer geistigen Beweglichkeit, die diejenige eines Smokingpublikums bei weitem übertrifft. Mitdenkende Kommentare wie: «Pinseln Sie Ihr Bild abstrakter!», «Ophelia auswechseln!» würden auch diesem gut anstehen. Das hohe Niveau der Fussballkunst basiert auf dem Respekt vor ehrlicher Arbeit. Ihr Ertrag ist messbar: Jedes Spiel ergibt ein Resultat. Dass nicht immer der Bessere gewinnt, spricht für den unbarmherzigen Realismus der Fussballkunst. Man kann Wetten annehmen. Dem Zufall wird eine Chance gegeben, und das, meine Herren, ist im Geschäftsleben nicht anders. (Morgen, wenn Ihr Glück aussetzt, können Sie vernichtet werden.) Gerade diese Unberechenbarkeit beweist die Überlegenheit des Fussballs gegenüber den traditionellen Kunstformen, in denen der Ausgang der Kämpfe festgelegt ist: im Theater schlägt Hamlet Polonius, aber im Spiel Schalke - Hannover kann die Situation ruhig sein, Szepan bekommt den Ball im Mittelfeld, startet ein ungeheures Dribbling um vier Verteidiger und schiesst ein. Jederzeit ist die Katastrophe oder der Geniestreich möglich: Fussball lehrt eine Masse in der Möglichkeitsform denken. Sie macht die Erfahrung, dass sich in Sekunden etwas verändern lässt. Fussball ist - zusammen mit der Erkenntnis, dass der Weg ins Spiel fast immer über den Kampf führt - Anschauungsunterricht für Revolutionäre. Auf gutem handwerklichem Niveau - jedenfalls für ein Land, das von einem Rilke, Uhland oder George heimgesucht wurde - ist auch die Lyrik. Die Songs sind singbar und betont sachlich («blau und weiss ist ja der himmel nur / blau und weiss ist unsre fussballgarnitur»), die Beschimpfungen direkt und wirksam («heute hauen wir nach altem brauch / dem fc schalke auf den bauch / lustig lustig tralala / heut ist die arminia mit dem hammer wieder da»). Last, not least wird einem für sein Geld auch ein gesunder Gegenwert an Gefühlsausbrüchen geboten. Keine Theateraufführung verhilft auch nur einem Zuschauer zu ebensolcher Freude wie den 10 000 Anhängern ein Siegestor in der 89. Minute, keine Chopin- oder Hölderlin-Matinee versetzt in so ehrliche Trauer wie der Verlusttreffer. Wie bei allen interessanten Lebenslagen zahlt man auch im Fussball den Spass mit dem Risiko eines grossen Verlusts. Gutes Amüsement hat schon immer Nerven und Mut verlangt. Aus oben genannten Gründen stimme ich dafür, das Spiel Schalke - Hannover als Kunstereignis des Jahres 1929 zu wählen, den Stürmer Ernst Kuzorra als Künstler des Jahres auszuzeichnen und Fussball als fruchtbarste Kunstform des 20. Jahrhunderts zu sehen.
Bertolt Brecht, »Das grösste Kunstereignis 1929«.
(analoge Veröffentlichung im »NZZ-Folio«, September 1997; digital dokumentiert hier)

Die Glückaufkampfbahn bei ihrer Einweihung im Jahr 1928

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Die Achse des Bösen

spielt ohne Libero. Der Beweis bei gHack.

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Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

 
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