Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
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Beitrag von tobi | 29.03.16 13:59

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Koch: Merkel vermisst ihn schon heute

Anlässlich des Rücktritts Roland Kochs erklärte die Kanzlerin: »Viele Jahre habe ich Roland Koch als guten und wichtigen Ratgeber erlebt. Diesen Rat werde ich vermissen.« Wäre es so, wie sie es sagte, hätte sie gesagt: »Seinen Rat werde ich auch weiterhin suchen.«

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»The Wire« sehen heißt Bachtin verstehen

Ja, ja, ja, ich gehöre ja nach wie vor und vielleicht sogar mehr denn je zu den vielen, die »The Wire« für ein bahnbrechendes Meisterwerk halten, auch wenn diese Meinung alles andere als originell ist. Nein, nein, nein, ich gehöre nicht zu denjenigen, die in Kino und Fernseh grundsätzlich Originalfassungen bevorzugen und behaupten, die Skandinavier würden nur deshalb so gut Englisch sprechen, weil es dort keine Sychnronisation von Filmen und Serien gibt; so unoriginell bin ich dann doch wieder nicht. Aber dieser seit einigen Jahren vor sich hinglimmende Vorwurf an die deutschen Fernsehschaffenden, ihnen fehle der Mut oder was auch immer, »The Wire« endlich ins deutsche Fernsehen zu bringen, den kann ich nicht nachvollziehen. Wie sollte man diese Serie, die nicht zuletzt auch durch ihre Stimmenvielfalt lebt, ins Deutsche übertragen? Die Sprache der projects in Baltimore zu erlernen war selbst für die amerikanischen Zuschauer ein echtes Abenteuer ― »The Wire« sehen heißt Bachtin verstehen lernen. Wie viel von dem, was diese Serie so groß macht, würde allein schon durch die Übertragung verloren gehen? Und natürlich kann man fordern, diese Serie einfach im Original zu zeigen. Aber ein solches Maß an Selbstlosigkeit mag ich selbst vom kulturbeauftragten und gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht verlangen (zumal ich den Mut, mit Serien wie »KDD« und »Im Angesicht des Verbrechens« etwas ähnliches selbst zu entwickeln, beachtlich finde ― aber auch das ist kein sonderlich origineller Gedanke). Es wird ja machmal so getan, als wäre es ein Akt der Zensur, dass dem deutschen Fernsehzuschauer dieses Werk schändlich vorenthalten wird. Aber ist es denn wirklich so unzumutbar, dass man das DVD-Set der gesamten Serie zu einem vertretbaren Preis frei erwerben kann, um sich diesem 60-Episoden-Monument dann so nähern zu können, wie man es auch mit einem dicken Buch täte, nämlich konzentriert und möglichst in einem Stück (und darüber hinaus mit der Chance, eine Szene, die man slangbedingt kaum verstanden hat, einfach nochmal anzuschauen, so wie ich es oft tun musste)? War das Tolle an den »Sopranos« denn wirklich, dass sie auch mal (übrigens in einer recht unmotiviert wirkenden Synchronisation) im ZDF liefen?

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Kutter lässt einen twittern,
V. Lieferung

Lesen Sie hier, was sich (in der gewohnten umgekehrten chronologischen Reihenfolge) in den letzten Tagen auf meinem Twitter-Account ereignet hat, oder besser noch: lassen Sie es bleiben. (Verzweigte Diskussionen habe ich aus Faulheit abgeschnitten.)

Alexander Rybak sieht aus wie ein Briefkasten. #esc
Der Trick, schneller zu reisen als der Jetlag, bis man ihn schließlich überrundet hat, um dann in einen rasenden Schlafzustand zu verfallen.
Huch! Heute schon den ganzen Tag mit Einstecktuch unterwegs! Hätte nicht mal jemand was sagen können?!
Gemessen an der Zahl der Spammails, die ich mit meiner eigenen Absenderadresse erhalte, muss ich eine große Nummer in der Spammer-Szene
Mit Roland Koch geht immerhin der Mann, der den Begriff "jüdische Vermächtnisse" vom Ruch antisemitischer Vorurteile befreit hat.
Koch will zurück in die Wirtschaft: Endlich bekommt Deutschland seinen eigenen Montgomery Burns! (Haben ja schon Smithers als Außenminister
Koch will zurück (?) in die Wirtschaft: Ich denke, "Bahnchef" wäre ein Job (und Vorname), der ihm gut stehen würde.
Koch: Schon komisch. Selbst wenn er zurücktritt, erwartet man irgendwie eine Riesenschweinerei dahinter. So ein Image hätte ich selbst gern!
Dass Koch nicht nochmal antreten würde, war klar. Dass er verzeitig gehen würde, damit auch. Warum fühlt es sich dann trotzdem so gut an?
Spiele gerade Corporate Jiu-Jitsu. Habe den schwarzen Gürtel. (Logisch: was sonst zu schwarzen Schuhen!)
Das Internet ist eine derartig dufte Sache, dass man es auch mal Nicht-Berlinern zur Verfügung stellen sollte.
"Google läuft bei mir irgendwie nicht. Kommt immer nur so ne weiße Seite mit nem leeren Feld in der Mitte."
Dafür, dass mein Leitspruch lautet: "Unzufrieden kann man überall sein", bin ich schon ziemlich lange nicht mehr rausgekommen
"Mittelfristig sind wir alle halbtot" (John Maynard Keynes für Kompromissler und Abwiegler)
"Eines Tages werden wir Gerechtigkeit sehen, aber erst, wenn William Shatner wirklich 'n Anwalt ist." (Bernd Begemann)
Tyler liegt mit seinen Hotelempfehlungen nicht immer richtig.
Kind plant weiter mit Slomka. Im Klartext: Labbadia kommt erst am fünften Spieltag. #h96
Man kann natürlich darüber streiten, ob er ruhmmehrend war, aber im FAZ-Artikel kommt Peter Kruse doch angenehm wurstig & sympathisch rüber!
Mich im Bad dabei ertappt, mich im Luftstrom des Föns aufzuwärmen. #Wonnemonat_Mai
Leiser, schüchterner Zwischenruf aus der Leine-Metropole: Vielleicht... Balitsch statt Ballack? Jetzt nicht nur aus phonetischen Gründen...
Auf seltsame Weise begegneten mir an diesem Wochenende Bert Brac und Phil Moss wieder.
The Guardian: How to learn to live with Tories gu.com
Wenn ich mir meine neue Tory-LibDem-Regierung anschaue, möchte ich mit meinem Freund Sam sagen: This is bad on so many levels!
Wenn ich gelegentlich "Oh Lord!" ausrufe, dann meine ich natürlich Lord Mandelson
The Guardian: 101 reasons to love our Tory government gu.com
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Nothing to fear but fear itfelf

Foran erkannt man, daff mein Fahnarzt (»tandläkare«) ein »Programm für Angftpatienten« anbietet? (Zutreffendes wegen Besserwisserei bereits vorangekreuzt)

[x] An den Wänden und an der Decke sorgen bunte Fototapeten für Entspannung (Tropenmotive, Weltwunder)
[x] Kuscheltiere starren Dich an (Ice Age-Motive)
[x] Alle paar Monate muss man sich auf einen neuen behandelnden Zahnarzt einstellen, was einen aber in die Lage versetzt, alte Traumata zu begraben und regelmäßig Neuanfänge zu wagen
[x] Die Sprechstundenhilfe fragt den aktuell behandelnden Zahnarzt, nachdem dieser den Plan für sein heutiges Wirken dargelegt hat: »Schaffen Sie das überhaupt?«
[x] Während der Behandlung fällt der Strom aus
[x] Die Sprechstundenhilfe holt mitten in der Behandlung durch den aktuell behandelnden Zahnarzt lieber mal den Chef

Dabei geht es auch anders. Wenn Sie zufällig einmal auf den Azoren weilen und eine ebenso gute wie charmante Zahnärztin benötigen sollten, die das o.g. Programm nicht anbietet, wenden Sie sich vertrauensvoll an Michelle Soares Barbosa in der Clinica dentista in Angra do Heroismo. Sie ist meine Lieblingszahnärztin (und das schließt Zahnärzte mit ein). Leider nur ist es bei Zahnsituationen meist nicht sinnvoll, mehrere konsekutive Flüge auf sich zu nehmen. Und wo wir gerade dabei sind: Kann mir hier jemand einen guten Zahnarzt in Hong Kong empfehlen (Central, Sheung Wan oder Lan Kwai Fong)?

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Die Bankiersgattin und die Presse

Natürlich kann man über drei bis fünf Ecken erklären, dass eine Kreissparkasse ein Finanzdienstleister ist und Bankgeschäft betreibt so wie andere Banken auch und damit irgendwie eine kleine regionale Bank ist, dass damit ihre Mitarbeiter mithin irgendwie auch Banker oder Bänker sind und der Vorstand einer Regionalsparkasse damit irgendwie auch so etwas wie ein »Bankier« und dessen Frau irgendwie eine »Bankiersgattin«, auch wenn man im allgemeinen Sprachgebrauch mit Bankern, Bänkern und Bankiers meist etwas bzw. jemand anderes verbindet und auch wenn gerade die Sparkassen sich gemeinhin sehr gern von all diesen Bankern, Bänkern und vor allem Bankiers abgrenzen, als Finanzdienstleister mit menschlichem Antlitz von nebenan gewissermaßen. Natürlich ist die Entführung eines Menschen ein schrecklicher Vorgang, und natürlich kann man die Frage, ob dieser Mensch nun die Ehefrau eines Sparkassenvorstandes oder eines Bankiers oder eines Maschinenschlossers ist, als vollkommen irrelevant abtun, was sie für sich genommen auch ist, würde sich nicht die Frage stellen, warum bloß all die Medien offenkundig so versessen darauf sind, hier nun die Geschichte ausgerechnet einer »Bankiersgattin« zu erzählen. Dieses Synonym hat sich mittlerweile flächendeckend durchgesetzt wie dem Hartmut ihm sein »Bahnchef«. Zum einen natürlich, weil sich »Bankiersgattin« glatter in einen Text fügt als »Ehefrau eines Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden« oder »Sparkassenvorstandsgattin«, okay. Aber natürlich auch, weil das Leben im Klischee so unendlich viel bequemer ist, weil eine kleine oder große Übertreibung der Geschichte gleich mehr Auftrieb und Aufmerksamkeit gibt, weil diese Story gleich viel süffiger wird, wenn man das Etikett »Bankiersgattin« draufklebt, ohne dass man eine einzige zusätzliche Information hätte recherchieren müssen, weil der Begriff »Bankiersgattin« Assoziationen auslöst, die sich auf ganz wunderbare Art mit einem Foto verbinden, das die betreffende Person mit einer Perlenkette zeigt, und nicht zuletzt, weil das vermaledeite Schicksal den Journalisten keine »schöne Prinzessin« oder wenigstens einen »Milliardenerben« gegönnt hat. Man qualifiziert das Opfer in seinem gesellschaftlichen Status sicher nicht herab, wenn man von der Presse wenn schon nicht Präzision, dann doch zumindest den Vermeid abgedroschener Stereotypen verlangt.

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Kutter lässt einen twittern,
IV. Lieferung

Lesen Sie hier, was sich (in der gewohnten umgekehrten chronologischen Reihenfolge) in den letzten Tagen auf meinem Twitter-Account ereignet hat, oder besser noch: lassen Sie es bleiben. (Verzweigte Diskussionen habe ich aus Faulheit abgeschnitten.)

Die Nebenwirkungen, die der Beipackzettel mir in Aussicht gestellt hatte, treten nicht ein. Alles liegt klar vor mir. Will mein Geld zurück
Was für ein oberflächlicher Trottel ich bin, sieht man schon daran, dass ich Knyphausen lange allein aufgrund seines Namens ignoriert habe
Mein Gott, in welchem Jahrhundert lebt Ihr!? Mein Pizza-Bringdienst hat immer noch keine Bestell-App!
Täusche ich mich, oder macht sich Rüttgers heute sehr rar im Fernseh? Haben die Sender nicht genug gezahlt für ein "persönliches Gespräch“?
Mobil-Twittern bei Autobahnfahrten: So hab ich mir als Kind die Zukunft vorgestellt. Minus Twitter. Und minus Autobahn
Unsere Bochumer Gastgeber haben übrigens angekündigt, uns künftig nicht mehr zum Fußball mitzunehmen. Egal. Wen interessiert schon 2. Liga?
Gewitzt: Nachdem ich das defekte Geburtstagsgeschenk noch rechtzeitig umgetauscht habe, hatte ich heute gleich 1 schönes Muttertagsgeschenk!
Boris Entropie
Wenn die Nebenwirkungen so eintreten wie auf dem Beipackzettel unverbindlich angedeutet, sind hier noch einige seltsame Tweets zu erwarten.
Einiges, was auf dem Beipackzettels meines neuen Medikaments als "Nebenwirkungen" geführt wird, hätte ich eher unter "Zusatznutzen"
So langsam wird mir bewusst, dass wir wohl immer noch in der Bundesliga sind. Gucke morgen nochmal in die Zeitung, dann glaub ich's. #H96
Lange über Salz gesprochen. Dabei ist das entscheidende doch das, was drunterliegt. Jetzmasagn.
Aber die Currywurstsoße in Bochum hat Champions League-Niveau.
Nie mehr 2. Liga, nie mehr, nie mehr! Die Stimmung in Bochum ist... gut, irgendwie! #H96
Im Auto laufen #H96-Lieder. Bei "Robert Enke Nr. 1" müssen wir abbrechen. Tränen, Kloß im Hals. Scheiße, immer noch
Letzter Spieltag, auf der A2. Fahnen und Wimpel in allen Farben. Vielleicht liegt es daran, dass ich ein Mann bin, aber ich bin gerührt.
Der Radio sagt, 10.000 96er seien auf dem Weg nach Bochum. Fahren offenbar alle 96 km/h; jedenfalls überholen wir sie gerade alle. #H96
On my way to Bochum. Auf der Straße überall Busse und Kleinbusse mit 96-Fans. Anspannung und Zuversicht. Rote Invasion. #H96
Immer, wenn ich den Außenminister Westerwelle sehe, habe ich das Gefühl, als hätte jemand Waylon Smithers als Montgomery Burns besetzt.
Motorraumdämmplatten: sind da. Gartenhäcksler: da. Eames lounge chair: da. Was mir jetzt noch fehlt: 1 Motorraum. 1 Garten. 1 Lounge.
Die Motordämmplatten. Der Gartenhäcksler. Der Eames Lounge Chair. Heute ist der Arrival-of-Big-Things-Day! Awesome!
Heute auf n-tv: "Architektur extrem: Kirchen und Kathedralen"
Falls noch irgendjemand bezweifelt, dass ich ein Nerd bin: Habe eine Videotext-App auf dem iPhone!
Finde die Häme, dass bei n-tv nie Nachrichten laufen, nur WW2-Dokus, unfair. Schaut in den Videotext: Nachrichten! Mehrere! All the time!
Hund sieht Tiere im Fernseh: knurrt. Schalte um, Wetterkarte. Hund sucht hinter dem Fernseh, knurrt weiter. Starrt auf Bildschirm. Wachsam.
@bov oups: Bov war sechs Minuten schneller
@katjaberlin Butt im Tor? Das ist das größte Geschenk an die Briten seit Kuntz
Das ist eiserne, unbedingte Selbstdisziplin: Verkneife mir schon seit Tagen mehrere Hammerpointen zum Thema Griechenland. Vorbildlich!
Habe heute zum ersten Mal im Leben echtes Geld bezahlt, um zwei Artikel im Internet zu kaufen. Es fühlt sich irgendwie... falsch an.
Hätte ich gewusst, dass hier heute großer Volksmarathon war, hätte ich ein Großtransparent aufgehängt: YOU CAN RUN, BUT YOU CAN'T HIDE!
Oho! Wenn das in Bochum nicht noch schiefgeht, spielen #Hannover96 und St. Pauli nächste Saison in der gleichen Liga! #gottesbeweise #H96
Gibt es eigentlich im Deutschen ein trostloseres Wort als "Naherholung", as in "Naherholungsgebiet"?
Viele Menschen wissen gar nicht, dass ich für die Schnitzelzubereitung drei verschiedene Fleischklopfer sowie ein Fleischklopferholster habe
Schon erstaunlich, wie viele unappetitliche Bilder die Google-Bildersuche nach "Schnitzel" aus dem Bauch des Internets zutage fördert.
Wer weiß, vielleicht wär aus mir ja auch was anständiges geworden, wenn ich nur einen anständigen Deutschlehrer gehabt hätte!
Heute in der FAS: Literaturkritiker VW schreibt Nachruf auf seinen alten Deutschlehrer.
In meinem Kopf klingt es, als ob aus der Nachbarwohnung gedämpfte Bässe herüberwummern. Eigentlich ein recht glimpflicher Ausgang des Abends
Wenn ich wie gestern auf einer Party erscheine, wird umstandslos die Gin-Flasche hervorgeholt. Muss ich mir Sorgen um meinen Ruf machen?
Schon in ein paar Stunden ist die aktuelle Spiegel-Ausgabe die vergangene. Was aber bleiben wird, ist das Swetlana-Geier-Interview darin.
Nächstes Wochenende also drive-by Fußball in Bochum: Reingehen, rausgehen mit leichtem Gepäck. Klassenerhalt. So geht das. #H96
Wenn's gegen Gladbach geht, trifft Haggui immer besonders gern. #H96
Sie bestellt gerade Motorraumdämmplatten, und ich frage mich gerade, wer hier eigentlich der Kerl im Haus ist.
Apple setzt die Kampftruppen ein. Endlich mal ein bisschen Härte nach dem ewig süßen Mädchendesign und touchy-feely-Benutzerfreundlichkeit!
"Und ich kenne keinen, der gleichzeitig schreiben und sprechen kann so wie Sie. Twittern Sie das etwa schon wieder alles?" Nein.
"Wennse Migräne ham, was sitzense dann hier, statt sich zuhause im Dunkeln hinzulegen?" Ich kenne keinen düstereren Ort als diesen.
Okay, ich gebe zu: Sich prügeln ist männlicher als Migräne.
Heute Sonnenbrille auf. "Hamse sich geprügelt gestern?" Nee, Migräne. "Oooh! DAS ist ja schlecht!" Aha. Geprügelt wäre besser gewesen?
Hektisch schlendern. Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen ich hektisch schlendere.
Das "Einpflegen" allerlei "Mark-ups" der anderen werde ich jetzt erstmal "dilatorisch behandeln", sonst sind wir ratzfatz bei Version 14.3
"Version 14.1" oder: Warum ich nichts von kollaborativem Arbeiten halte. Merke: Teamwork ist für Loser, die es allein nicht gebacken kriegen
Zu früh, um aufzustehen, zu spät, um liegenzubleiben. Leben in der twilight zone
... bin soooo kurz davor, zur Feier des Tages "Wind of Change" zu pfeiffen... soooo kurz!
Aber: DEUTSCHER MEISTER IST NUR DER ESC! Erinnere mich noch, als es hieß: Kühe, Schweine, Wedemark. Und jetzt Meister! Großes Kufenhockey!
Am letzten Spieltag werde ich wohl wirklich nach Bochum fahren müssen. Verdammte Hacke! #H96
In einer gut sortierten Küche darf eine Kombizange nicht fehlen. (aus: Kutter bereitet einen Fisch zu)
"Nichts zu widerrufen", sagt mein iPhone, und ich denke mir: Damn right!
Ist es nicht noch ein bisschen früh für Gin Tonic? Nein, ist es nicht noch
Statt "Breaking Bad" zu sehen Wäscheberge sortiert. Das Leben wird nur selten den Ansprüchen gerecht, die wir an es stellen.
Ein wesentlicher Teil des Plans für den heutigen Tag liegt daran, weite Teile der Serie "Breaking Bad" wegzuflimmern.
Es nervt mich ja selbst, mein ewiges Tweet-löschen, korrigieren und neu tweeten. Mehr nervt mich nur das Verb "tweeten".
Drüben im Blog: Erinnerungen an Mertes Acker. bit.ly #h96
Nicht nur das Universum, auch das Internet expandiert. Diese Wahnvorstellung, das Internet rauschhaft vollzuschreiben, bis es explodiert!
In einem meiner Tweets da unten fehlt ein "r". Bitte tragen Sie es einfach handschriftlich nach.
Zack, zack, zack - heute haue ich die Tweets nur so raus. Nähere mich unaufhaltsam der Spam-Geschwindigkeit. Nimm das, Internet!
Ich finde übrigens, dass "übrigens" das unnützeste Wort der deutschen Sprache wäre, wenn man "unnütz" steigern könnte.
Regalraum-Ökonomie ist überhaupt so ein Thema. Habe schon überlegt, Bücher nach Höhe zu sortieren, um den Regalraum effizienter auszunutzen
Ich bin übrigens auch einer von diesen Snobs, die lieber gebundene Bücher lesen als Taschenbücher (obwohl sie mehr Regalraum okkupieren).
Ich bin übrigens auch einer von diesen Spießen, die bei Büchern vor dem Lesen immer den Schutzumschlag abmachen.
Vor zwei Jahren habe ich Colson Whiteheads "Apex Hides The Hurt" gelesen. Das sollten Sie jetzt auch tun.
Projekt für das Wochenende: Meine diversen Internet-Identitäten auf zwei Kernidentitäten zusammenfusionieren. #schizoweb #rationalisierung
Das Leben ist ein Wiesel.
Und schon am Sonntag kann Hannover (fällt mir immer noch schwer, den kompletten Teamnamen hinzuschreiben) deutscher Eishockey-Meister werden
BO hat verloren, wenn jetzt noch FCN und SCF verlieren, muss #H96 nur noch gegen LEV gewinnen, und schon sind wir 14.!
Barbara Schöneberger sah heute aus wie Gregor Samsa. #filmpreis
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Bezahlinhalte: unbezahlbar

Vor ein paar Tagen dachte ich mir: Schluss mit der Knausrigkeit. Bezahlst Du halt einfach mal für Inhalte im Internetz. Also habe ich zum ersten Mal in meinem Leben echtes Geld bezahlt, um auf der Internetseite eines renommierten Magazins regulär zwei Artikel zu kaufen. Es fühlte sich irgendwie... falsch an: Das war nicht mehr das Internet, so wie ich es kennengelernt habe.

Kurz darauf ist meine Kreditkarte gesperrt und ich erhalte einen freundlichen Brief von meinem Kreditkarten-Servicing-Unternehmen. Man überprüfe meine Kreditkartenumsäzte pro-aktiv auf ungewöhnliche Zahlungsmuster. Aktuelle Umsätze würden darauf hinweisen, dass meine Karte eventuell missbräuchlich genutzt wird. Und da waren sie dann, fröhlich ausgewiesen in der Anlage: meine beiden gekaufen Zeitschriftenartikel. Und ich wusste, warum es sich falsch angefühlt hatte, im Internet für Bezahlinhalte zu bezahlen: Wenn es selbst meinem Kreditkarten-Unternehmen unseriös vorkam!

Durch die Sperrung der Kreditkarte platzte dann auch gleich noch der Bezahlvorgang bei einem legalen Download bei iTunes. Der Versuch, sich gesetzestreu im Internet zu bewegen, macht einem nur Last!

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Tief im Westen

Wir sitzen also im Bochumer Ruhrstadion, das aus jeder Betonpore nach gutem, alten Fußball riecht, dem einzigen Ort dieses Sonnensystems, an dem man Grönemeyer-Musik ertragen kann. Zuvor hatten wir auf dem Gelände eines nahegelegenen Tennisvereins noch eine Currywurst gegessen, die definitiv Champions League-Niveau hatte, doch das Spiel ist alles andere als hochklassig. Dass hier ein Endspiel um den Klassenerhalt ausgetragen wird, ein Zusammentreffen unter höchst dramatischen Vorzeichen also, erkennt man allenfalls am Gästefanblock, der mit 10.000 Hannoveranern aus allen Nähten platzt – wir selbst nicht mitgerechnet, wir sitzen als statistische Bochumer mit roten Trikots und grünweißschwarzen Schals auf der Nordtribüne, um uns herum verzweifelte Menschen in fröhlichem Blauweiß. Zur Pause steht es 3:0 für Hannover 96, und langsam zeichnet sich ab, das selbst die 96er dieses Spiel nicht mehr aus der Hand geben würden – nicht gegen diesen Gegner. Die eingefallene Körperhaltung des Mannes vor uns deutet daraufhin, dass er in seinen ungefähr fünfzig Lebensjahren mindestens vierzig mit diesem verrückten Verein mitgefiebert hat, den ich schon immer sehr gut leiden und noch nie gut leiden sehen konnte. Nach einer Stunde kann er sich das Elend nicht mehr ansehen. Er steht auf, um zu gehen, aber zuvor wendet er sich an uns, die wir die ganze Zeit versucht hatten, uns pietätvoll zurückzuhalten und nicht allzu triumphalistisch im Block auf- und abzuhüpfen (was nicht schwer fällt, denn wenn diese Saison uns eines gelehrt hat, dann: Demut). Mit müden Augen schaut er uns an, lächelt gequält und sagt: »Jetzt lacht doch mal! Freut Ihr Euch doch wenigstens.« Wir erleben Augenblicke wahrer menschlicher Größe im Bochumer Ruhrstadion. Krawalle nach dem Spiel hin oder her: Dieser Moment ist es, was mir von diesem Klassenerhalt im Gedächtnis bleiben wird. (Und natürlich die »Robert Enke, Du bist der beste Mann«-Sprechchöre nach dem Spiel.)

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