Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
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Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35
» Entschuldigung, dass ich mich erst...
Beitrag von kutter | 04.04.16 06:57
» Ich hab eh nur an...
Beitrag von tobi | 29.03.16 20:31
» Oh, das ware natürlich großartig...
Beitrag von kutter | 29.03.16 14:27
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Beitrag von tobi | 29.03.16 13:59

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Korrosion der Kontakte

Wir haben uns schon lange vorgenommen, mal rings um und unter dem Schreibtisch aufzuräumen. Die Platte ist riesig, und man kann viel darunter wegstapeln. Ich meine damit: wirklich viel. »Diese ganzen Schuhkartons mit Sachen drin, die könnten weg«, meint Stine. Finde ich auch. »Zum Beispiel dieser«, meint Stine.
»Äh, nein!«, rufe ich, »das ist doch meine Sammlung alter Demokassetten!« So geht's ja nun nicht. Wenn ich die jetzt wegwerfe, hätte ich sie damals auch genauso gut den Bands zurückschicken können. Obwohl. Das wäre eigentlich überhaupt recht nett von mir gewesen.
»Okay.« Stine scheint nicht überzeugt. »Was ist mit diesem Karton?«
»Waas? Da sind meine ganzen alten Kabel und Adapter drin — die kann man doch nicht einfach wegwerfen!«, erkläre ich. Wow, mein altes DIN45500-Kabel. Damit habe ich früher an der Stereo-Anlage meiner Eltern immer die ???-Hörspiel-Kassetten überspielt. Schon damals war ich also ein passionierter Raubkopierer. Ähem, heute verabscheue ich solcherlei Handlungen natürlich, und ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich bei der Fa. Europa in Quickborn entschuldigen.
»Na gut, aber dann können doch die Kabel in den Keller.«
»Neiiin, bloß das nicht! Da werden sie feucht, und dann fangen die Kontakte an, zu, äh, korrodieren...«
Stimmt das? Keine Ahnung, ob das stimmt. Ich bin Geisteswissenschaftler, kein E-Techniker. Aber es gibt bestimmte Sätze, die von Männern in bestimmten Situationen gesagt werden müssen. Wie zum Beispiel: Die Kontakte korrodieren. Oder: Wegen sowas geh' ich nich' zum Arzt. Oder: Ich kann doch hier nicht alles gleichzeitig machen! Oder: Wir müssen dringend mal unter dem Schreibtisch aufräumen. Dieses ganze Gerümpel geht mir bannig auf die Nerven!

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Nur ein Bill-Clinton-Zitat...

möchte ich heute all jenen zurufen, die es betrifft: I FEEL YOUR PAIN!

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Where's the news?

Was, bitte, sind denn das für Schlagzeilen? »Eichel wußte Bescheid« lautet der Aufmacher der heutigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Ich weiß ja, was gemeint ist, aber mal ernsthaft: Wäre es für uns als gute Staatsbürger nicht wesentlich beunruhigender, wenn der Finanzminister nicht Bescheid gewusst hätte?

Sehr gelungen ist außerdem die Bildunterschrift zu einem Foto, das streikende Feuerwehrmänner zeigt. Dort heißt es: »Sie sehen nicht nur streikbereit aus, sie streiken schon den zweiten Tag«. Man möchte direkt anfügen: »Sie streiken nicht nur den zweiten Tag, sie arbeiten nicht mal dabei!« Und gleich darunter wiederum prangt die Hammer-Headline »Amerika will Flugabwehrraketen«. Ja, mein Gott, soll'n sie sich halt welche kaufen! Muss man sich denn hier um alles kümmern?!

Und das alles auf der Eins, und das alles über'm Knick: So geht Qualitätsjournalismus. Man kann den FASlern jedenfalls nicht vorwerfen, sie würden beim Schlagzeilen-Machen bloß auf die Auflage schielen.

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Modernisiert den Klassenkampf
mit Wasserdampf!

Zur Lage der Arbeiterklasse, anno 1871:

Leeres Wort: der Armen Rechte!
Leeres Wort: der Reichen Pflicht!
So ist es. Und deshalb reden wir heute auch über etwas ganz anderes: der Reichen Rechte. Und der Armen Pflicht.

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Fernsehhinweis

Montag, 25.11., ab 22:20 Uhr auf Arte: Christian Freis Dokumentation »War Photographer« über James Nachtwey.

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Say Nice Things About Detroit

The Girl's Guitar Club

Sehr sehr tolle Indie-Kurzfilme macht Ruben Fleischer aus Los Angeles. Mein Favorit bislang: »The Girl's Guitar Club« (46 MB) über eine gleichnamige Band auf ihrem Weg zum ersten Auftritt und ihrer Erkenntnis: »It's got to suck. That's the prerequisite for making good music«. [via john tokyo]

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Cool Jazz

Miles Davis, Birth of the Cool

Dies ist gemeinhin nicht der Ort, den Taten des Harald Schmidt zu huldigen. Aber eine Sendung als Hommage an Miles Davis komplett mit dem Rücken zu Publikum und Kameras zu bestreiten, mit dem Band-Trompeter Thomas Heberer entspannt über Jazz zu fachsimpeln, dabei Miles-Davis-Schallplatten aufzulegen und ihnen zu lauschen, einen »Fahrstuhl zum Schafott«-Ausschnitt zu zeigen, gemeinsam ein paar Töne auf der Trompete zu spielen und ansonsten einen Exkurs über den Rücken in der Kunstgeschichte einzufügen und anfangs noch absatzweise Irrlichterndes über Walter Scheel aus dem FAZ-Feuilleton vorzulesen — das alles zeugt von einer Lässigkeit, die die Frage, ob möglicherweise einfach nur die schmidtsche Scherzschreiber-Kompanie auf Klassenfahrt oder Betriebsausflug weilend nicht zur Verfügung gestanden haben könnte, gänzlich unangebracht erscheinen lässt. Das war Cool Jazz.

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Zeitstrafe

Slap Shot - The Hanson Brothers

Was ich als Entspannungsprogramm bei Gehirnerschütterung nur bedingt empfehlen kann: Erst die »Any Given Sunday«-DVD gucken, und dann noch »Slap Shot« nachschieben. Mit den Hanson-Brüdern. Coooool.

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So wertvoll wie ein kleines Steak

Antville hat derzeit an die vier Millionen Seitenzugriffe im Monat — »fast soviel wie Proteine in einem kleinen Steak«, weiß Henso. Entspricht ca. 1 Fruchtzwerg.

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Anschlagskunst

Stereolab-Gigposter

Zwei plakative Links: (1) Gigposters ist eine nach Bandnamen sortierte Sammlung tausender höchst liebevoll gestalteter Konzertplakate und -flyer (mit Schwerpunkt auf US-Indie und -Punk). (2) Marc Schiller geht noch einen Schritt weiter und dokumentiert abgerissene und zerfetzte Plakate und Aufkleber in Soho:

For the last year since moving to Soho, I have been obsessed with the little stickers, posters, graffiti, and stencils that can be found all over my neighborhood. Most of these artworks were only up for a short amount of time. And perhaps this is what makes street art so exciting. The art is always rotating. The streets of downtown Manhattan is a living gallery. No pretensions. No hype. Just little pieces of art.
[via muxway]

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Now Playing: Charlie Mingus

Now Playing: Charlie Mingus, Scenes In The City, A Modern Jazz Symposium of Music and Poetry

Das Brummen im Kopf geht, Charlie Mingus kommt. Beides laaangsam.

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Hirnpornographie feat. Kutter

Kutters Gehirn - unendliche Weiten...

Weil offenbar Gehirne (a) gerade en vogue sind und weil Bloggen (b) nicht selten etwas mit Exhibitionismus zu tun haben soll, habe ich heute beim Radiologen um die Ecke eine Computer-Tomographie meines Kopfes anfertigen lassen und stelle nunmehr eine paar schöne Aufnahmen jenes Gehirns zur Schau, dem Tag für Tag der KUTTER entspringt. (Angenehmer Nebeneffekt dieses Hirnpornos: Anlässlich meiner aktuellen Gehirnerschütterung, die mir am Montag ärztlicherseits attestiert wurde, können Gehirnblutungen u.ä. jetzt zuverlässig ausgeschlossen werden. Erholung könne trotzdem nicht schaden. Nun heißt Bloggen zwar bekanntlich: dahin gehen, wo's wehtut. Dennoch wird der Abteilung Narziß und Weblog ein bisschen Sendepause mal ganz guttun...)

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Hirn ohne Raum

Das menschliche Gehirn

Es gibt Sätze wie Skalpelle:

»Wir haben uns darauf verlassen, dass das Meinhof-Hirn vernichtet wird.« (Eckhard Maak, Sprecher der Stuttgarter Staatsanwaltschaft, laut Spiegel vom 18.11.)

Einiges spreche dafür, dass [die Organe von Baader, Ensslin und Raspe] bei einem so genannten Stubendurchgang ausgesondert und danach verbrannt worden seien, um Platz für neue Hirne zu schaffen. (Richard Meyermann, Neuropathologe, Uni-Klinik Tübingen, ebd.)

Der Hirnbrand-Experte gHack hat bereits vor einiger Zeit treffend darauf hingewiesen: Manche Sätze und Meldungen sind so flirrend und irreal, dass sie unweigerlich an diese Nachrichten-Sendungen und news flashs erinnern, die in Science-Fiction-Filmen immer irgendwo im Hintergrund laufen, damit man sich ein Bild vom irren Alltagsleben der Zukunft machen kann.

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Außer Thesen nichts gewesen?

Mel Gibson dreht einen Film über die letzten Stunden Jesu Christi. Gesprochen wird Latein und Aramäisch — und zwar ohne Untertitel. So berichtet's die römisch-katholische Nachrichtenagentur Zenit, und die darf bekanntlich nicht lügen. Diese Sache mit Luther haben ein paar Leute offenbar bis heute nicht verwunden.

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Liebes Tagebuch

Gehirn

Ich weiß auch nicht warum, aber heute beim Rosenkohl-Schälen musste ich unentwegt an Ulrike Meinhof denken.

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Now Playing: Johnny Cash

Johnny Cash, The Man Comes Around

Folgt keinem Hype, liebe KUTTER-Gemeinde, glaubt dem Hype nicht. Außer natürlich diesem. Das neue Johnny-Cash-Album wird mich lange Zeit von vielem fernhalten. Vielleicht sogar von der ebenfalls seeehr großen neuen Sigur Ros-Platte. And I will rest in peace until you come to me...

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Dokumentation von Zensur

The File Room dokumentiert eine Vielzahl historischer Beispiele von Zensur.

As the debate over free and open telecommunications grows, so too will The File Room reflect decisions of why, how, when, where an individual point of view may be removed, can't be seen, heard, or read— each decision resonating with the implications throughout past and future of new technologies, marketing strategies, political decisions, and... »moral« control.
Die Beispiele umfassen u.a. die Bereiche Kunst, Literatur, Journalismus, Rundfunk und Film und lassen sich nach Regionen, Begründungen, Epochen und Medien durchsuchen.

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Now Playing: German Angst

Now Playing: Dieter Bohlen, Nichts als die Wahrheit

Es war ein schönes Wochenende in Bern, und es ließ sich weder durch den strömenden Regen noch durch den Umstand trüben, dass wir auf den Zugfahrten die Hörbuch-MP3s von Dieter Bohlens letztem Daseinsnachweis hörten – gelesen bekanntlich vom Autor selbst. Wir taten es aus freien Stücken, denn wir sind bekanntlich nicht zimperlich, und wir mussten nichts dafür bezahlen. Vieles ist dazu geschrieben worden, und wenig überraschendes wäre dem noch anzufügen, außer vielleicht dieses: Zu den am meisten verwendeten Worten und beschriebenen Zuständen gehört: Angst. Immer wieder Angst. Naja, und natürlich Rücklagen...

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Politische Sümbiosen

Die Politik bringt manchmal Symbiosen zustande, bei denen die Natur nur neidisch werden kann. In Zürich hat heute die SVP eine Veranstaltung zu ihrer Anti-Asyl-Volksbefragung öffentlichkeitswirksam abgesagt. Fett und quer und reisserisch prangte über die Ankündigungs-Annonce im Tages-Anzeiger ein dicker Störer:

»Abgesagt wegen Schlingensief-Drohung!«
Zuvor hatte Schlinge zu Selbstmord-Attentaten in SVP-Veranstaltungen aufgerufen. Politik verwandelt sich wirklich immer mehr in Legitimes Theater.

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Lord of the Trawlers

Herr der Ringe? Pah! Heute erhielt ich einen Brief mit der Post, der war adressiert an: "Herr der Kutter".

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Militärischer Geheimcode geknackt

Zugegeben: Zunächst war ich vielleicht etwas... skeptisch, als auf diesen ominösen Geheimcode gestoßen bin. Dass Klebestreifen auf den Rückseiten von Verkehrsschildern im Ernstfall verschlüsselte Hinweise auf verborgene militärische Einrichtungen geben sollen - und dies unter anderem auch mitten in Deutschland! - , erschien mir zunächst etwas weit hergeholt. Aber dann sah ich dieses Einbahnstraßenschild in meiner direkten Nachbarschaft:

Enttarnt: Militärische Sign-Codes in Hannover-Linden!

Ich habe den ganzen Nachmittag damit verbracht, es zu entschlüsseln. Und jetzt endlich Entwarnung, der Code ist geknackt! Die Klebestreifen auf diesem Schild bedeuten: 400 Meter links ein spanisches Restaurant, danach ein portugisisches. 100 Meter rechts ein Spanier, danach eine Döner-Bude und zwei Portugiesen. 50 Meter geradeaus ein Pizza-Bringdienst. Und 100 Meter zurück: ein spanisches Restaurant sowie ein spanischer Kulturverein. Stimmt alles, ich hab's überprüft. Und die Allgemeinheit hat ein Recht, es zu erfahren! Selbst, wenn ich dafür jetzt die NSA am Hacken habe...

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Selbstmord ist keine Lösung

Tatort: 1000 Tode

Am Sonntag im Tatort ging es um einen Kerl, der über Suizid-Foren im Internet Teenager-Mädchen zum Selbstmord verführt, sie aber beim Versuch rettet, um sie dann beim zweiten Versuch zu filmen und diese Filme wiederum im Internet zu vertreiben. Gaaack.

Gestern beim Durchzappen nach dem Pokalspiel meiner geliebten 96er dann bei Kommissar Rex (meine erste Folge, ich schwöre!) hängengeblieben, wo ein Kerl über Suizid-Foren im Internet Teenager zum Selbstmord provoziert. Am Ende der Folge marschiert er mit einer Prozession blasser Dreikäsehochs auf eine imposante Brücke und... Gnaaaah!

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Tunnelblick

Seit einigen Wochen komme ich aus netzexternen Gründen zu kaum noch etwas: Ich brauche drei Monate für ein Buch, schaffe es nicht mehr, meine neuen Platten durchzuhören, komme nicht mehr zum zwecklosen Surfen, und ich vermisse meine Lieblingsblogs, die einfach immer weiterreisen, während ich am Wegesrand zurückbleibe und die nötige Aufmerksamkeit nicht mehr aufbringen kann. Tunnelblick.

Das ist der Grund, warum der KUTTER derzeit nur in flachen Gewässern tuckert: Irgendeinen Text kann man immer rausrocken, davon lebt man ja schließlich. Aber im Moment bin ich draußen, außerhalb der Blogosphäre, ohne richtige Anbindung, und zum ersten Mal seit Monaten kommt es mir vor, als würde ich ins Leere schreiben. Ich weiß, dass da keine Leere ist, und ich bin auch niemand, der den ganzen Tag "Ich möchte Teil einer Blogger-Bewegung sein" vor sich hinmurmelt. Aber ich schaffe es zur Zeit nicht, am Gedankenaustausch teilzunehmen. Und Bloggen reduziert sich eben nicht auf das bloße Vor-sich-hin-Befüllen eines Weblogs.

Ich befülle den KUTTER seit Februar, mit durchaus wechselnder Frequenz und Güte. Mir kommt es viel länger vor. Es ist mal wieder Zeit für einen Relaunch. Ohne Zweifel muss der KUTTER wendiger werden, mit weniger Aufwand und Aufmerksamkeit zu steuern sein. Dieses Layout bläst alles zu groß auf. Es müssen wieder Texte ohne Überschrift möglich sein, kleinere Sachen. Eine neue Beiläufigkeit muss her. Nautisches Understatement.

Jetzt kommen erstmal ein paar Tage zum Ausspannen. Bern ist immer gut zum Ausspannen, nirgendwo scheint die Aufregung weiter weg als in Bern. Danach wird sich hier einiges ändern. Oder es geht so weiter wie bisher. Narziß und Weblog. Alles nicht so wichtig.

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Verfall und Zweckverlust

Zwei weitere schöne Fotoseiten, die Verfall und Zweckverlust ins Bild setzen: Henk van Rensbergen belichtet aufgegebene Orte, Philip Bühler fotographiert moderne Ruinen.

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Total Recall

»Du Brettpuch!«, pflegte mein Vater zu mir zu sagen, wenn er so etwas meinte wie Schlingel oder Schlawiner. Mit einem kurzen »Puch« wie in Bruch, nicht wie in Fluch. Angeblich nannte man in einigen plattdeutschen Regionen früher einen Tischler so. Ein schönes Wort. Keine Ahnung, wie ich jetzt darauf komme.

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Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

 
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