Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
Seit 16. Dezember 2001 und 5551 Tagen täglich fangfrisch. Außer manchmal.

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» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
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Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35
» Entschuldigung, dass ich mich erst...
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Beitrag von tobi | 29.03.16 20:31
» Oh, das ware natürlich großartig...
Beitrag von kutter | 29.03.16 14:27
» Ich denke, ich kann ein...
Beitrag von tobi | 29.03.16 13:59

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instant entities, vol. 7

Wie die etablierte Politik auf den überraschenden Wahlerfolg der Piratenpartei reagiert, zeigte die CDU-geführte niedersächsische Landesregierung, die gestern »die Vorbereitung einer Meeresstrategie für die Nordsee beschlossen« hat.

Wäre ja wohl noch schöner, wenn man als langjähriges Küstenland die Seehoheit über den Stammtischen ausgerechnet irgendwelchen nautischen Newcomern überlassen würde, die den ganzen Tag lang bloß über See-LAN Schiffeversenken spielen!

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instant entities, vol. 5

Zwei Dinge braucht es laut Lenin zum Kommunismus: »Kommunismus ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes.« Demzufolge hätte man das ganze Land auch ebenso gut Elektro-Union nennen können, hatte sich dann aber doch für Sowjetunion entschieden. Wir wollen das hier nicht weiter hinterfragen.

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instant entities, vol. 4

»Es fährt ein Zug nach Nirgendwo« (Chr. Anders). Man kann aber auch die Autobahn nach Lübeck nehmen.

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instant entities, vol. 3

Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. Die Schraube ist's, die uns nach vorne treibt.

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instant entities, vol. 2

Die Sicherheit Deutschlands wird weiterhin am Hindukusch verteidigt. Deutsche Leben rettet die dazugehörige Gesellschaft derweil an den heimischen Küstenlinien.

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instant entities, vol. 1

Die Rettung der Seelen ist eine zu ernste Angelegenheit, als dass sie auf die Standstreifen der Autobahnen begrenzt bleiben dürfte.

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Das Trümmerkleid des Kapitalismus

Klicken zum Vergrößern: Don Rosa, Attack of the Hideous Space Varmints / Reisende durch die Ewigkeit. In: Onkel Dagobert, Bd. 20. Stuttgart: Ehapa, 1999. (Erst-VÖ 1997)

(klicken zum vergrößern)

Don Rosa, Attack of the Hideous Space Varmints / Reisende durch die Ewigkeit. In: Onkel Dagobert, Bd. 20. Stuttgart: Ehapa, 1999. (Erst-VÖ 1997)

Vor der Finanzkrise brauchte es noch Terroristen, um ein unerschütterlich erscheinendes Symbol des weltweiten Finanzkapitalismus wie das World Trade Center zu zerstören. Mittlerweile schafft der Kapitalismus das auch selbst. Das fiktive Geld aus Derivaten und Leveraging hat die alten Geldspeicher, die die Banken einmal waren, mit einem Energiefeld umgeben, das sie unkontrollierbar gemacht hat. Dass die Geldspeicher verrückt spielen, das zeigen uns die Lehman-Brüder, diverse Rettungsschirme und Schuldenkrisen. Ob die Kunst gut beraten wäre, nun das Trümmerkleid des Kapitalismus aufzutragen, wäre eine ganz andere Frage.

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Im Zentrum des Textes ist es ruhig

Über eine statistische Anomalie an einem 11. September vor zehn Jahren

Es war der Tag, vor dem alles so gewesen war, wie es war.

Ich saß, vermutlich wie üblich etwas vornübergebeugt, an meinem Schreibtisch. Es waren fünf wichtige oder zumindest dringende Texte zu schreiben, am Abend hatten sie fertig zu sein, es gab nichts, was diese Deadline verschieben konnte. Es war ruhig im Büro, niemand rief an, weil niemand sich traute. Der muss jetzt erstmal die Texte fertig machen. Wenn der seine Texte fertig hat, kann man wieder mit ihm reden.

Als mein Telefon klingelte, waren noch vier Texte zu schreiben. Eine Kollegin sagte, ich müsse sofort den Fernseher einschalten, ein Flugzeug sei in das World Trade Center geflogen. Sie klang nicht aufgeregt, eher erstaunt.

Warum sie mich anrief, war natürlich klar. Der einzige Fernseher im Gebäude stand in meinem Büro. Ein Privileg, das nicht immer nur ein Vorteil war und das mir gewährt wurde, weil man dachte, es wäre gut, wenn ich mitbekäme, was in der Welt so los ist. Es stand sogar ein Videorekorder daneben, den ich noch nie eingeschaltet hatte. Die einzige Videokassette in meinem Büro hatte mein Vorgänger aufgenommen.

Ein Flugzeug, das in das World Trade Center geflogen war. Das versprach Bilder, die mir in den Abendnachrichten bestimmt auffallen würden, falls ich bis dahin mit den Texten fertig sein sollte. Ich bin kein mitleidloser Mensch, ich weine sogar gelegentlich im Kino. Aber immerzu gab es diese Zugunglücke und Flugzeugsabstürze und Seilbahnrisse und Wirbelstürme und Tunnelbrände und Hochwasser und Attentate. Das Flugzeug, das in das World Trade Center geflogen war, würde nun in diesen nie versiegenden Strom von Katastrophenbildern, den wir Zeitgeschichte nennen, einfließen. Aber das Leben wird nicht besser und die Schrecken, die das Leben bereitet, werden nicht kleiner, wenn man sich diese verwackelten grobkörnigen Ereignisse auch noch live anschaut. Nach den Abendnachrichten würde es bestimmt eine Sondersendung geben, die mich über alles notwendige in Kenntnis setzen würde, und am Jahresende würde ich mich bei einem der zahllosen Jahresrückblicke vielleicht sogar an sie erinnern.

Die letzte große Live-Katastrophe, die mir in den Sinn kam, war das Zugunglück von Eschede. Der deutsche Lokalreporter, der die Hubschrauberbilder für CNN per Telefon kommentiert hatte, hieß Michael Ende. Jemand erklärte, Eschede würde »das Vietnam-Trauma des deutschen Rettungswesens« werden. Am Tag nach dem Unglück wurden mir auf einem Supermarkt-Parkplatz in Schleswig seltsame Betroffenheitsbekundungen entgegengebracht, weil ich aus einem Auto mit Celler Kennzeichen stieg, das mir nicht einmal gehörte. Mitgefühl schien eine beliebig abrufbare Ressource zu sein, die sich mehr auf das eigene Sensationsempfinden als auf das eigentliche Unglück zu richten schien.

Ich erinnerte mich daran, dass vor ein paar Jahren in den Niederlanden ein Flugzeug in einen Vorort gestürzt war. Nach dem »heute journal« mit spektakulären Bildern vom blaulichtblinkenden Chaos am Unglücksort zeigte das ZDF programmgemäß einen mittelmäßigen Zeitreise-Film. Er beginnt mit einem Flugzeugabsturz in ein Wohngebiet. »Wer war der erste am Unfallort?«, fragte ein Ermittler. »Der Pilot«, antwortete ein anderer. In diesem Moment wussten mindestens zwei Bedienstete des ZDF, dass sie am nächsten Morgen ein unangenehmes Gespräch miteinander führen würden.

Um am nächsten Morgen nicht selbst ein unangenehmes Gespräch führen zu müssen, schaltete ich den Fernseher nicht ein, sondern begann die Arbeit am nächsten Text. Die Institution, für die ich regelmäßig arbeitete und gelegentlich schrieb, hatte mich mit der Leitung einer kleinen Entität betraut, die im Organigramm etwas abseits vom Rest der lotrecht aufgehängten Kästchen schwebte und etwas mysteriös mit einem einzelnen Buchstaben aus der zweiten Hälfte des Alphabets bezeichnet war. Wenn mich jemand fragte, was ich beruflich trieb, sagte ich, ich arbeitete für die Regierung. In gewisser Weise war das nicht falsch. Ich hatte mir abgewöhnt, die Wahrheit zu sagen, und ich hatte mir abgewöhnt zu lügen. Ich sprach überhaupt nicht allzu viel, und ich benutzte viele Worte, um darüber hinwegzutäuschen.

Die Kollegin rief wieder an. Ob ich meinen Fernseher endlich eingeschaltet hätte. Es sei gerade noch ein zweites Flugzeug eingeschlagen. In den anderen Turm. Ich rief mir das World Trade Center vor Augen. Richtig, zwei Türme. In »Die drei Tage des Condors« hatten sie geschimmert wie eine Kathedrale. Ich dachte an khlav kalash.

Das zweite Flugzeug. Dies ist der Moment, von dem jeder meiner Kollegen, meiner Freunde, all der klugen Menschen, mit denen ich zur Interaktion verdammt bin, sagt, da habe er gleich gewusst, was die Stunde geschlagen hat: Das bedeutet Krieg. Eine neue Weltordnung. Clash der Zivilisationen. Christen gegen Muslime. Asymmetrische Bedrohungslagen, Erschütterungen der geostrategischen Tiefentektonik. Krieg gegen den Terror, der neue heiße kalte Krieg. So sind sie, die Menschen, mit denen ich zu tun habe. Sie sind nicht doof. Sie wissen sofort Bescheid, und sie finden für alles einen Kontext.

Alles, was ich in diesem Moment dachte, war: »Mein Gott, zwei Flugzeuge, zwei Türme, wie statistisch unwahrscheinlich ist das denn bitte?« Mit Unwillen registrierte ich, wie meine Neugier wuchs. Dieser Vorfall war nicht nur als statistische Anomalie auffällig. Das hatte emblematisches Potential. Ich könnte das vielleicht in den Texten verwenden.

Menschen standen in meiner Tür und fragten, ob sie den Fernseher einschalten dürften. Ich kannte das schon, einige von ihnen schauten sich auch ausgewählte Sportereignisse in meinem Büro an. Mich störte das nicht. Solange ich nicht reden muss, kann ich auch schreiben. Offenbar liefen nun auf allen Kanälen Live-Bilder vom Unglücksort, die sich endlos mit Aufzeichnungsschnippseln der Flugzeugeinschläge abwechselten und mit staunendem Entsetzen von den Umstehenden kommentiert wurden. Gelegentlich schwoll abrupt ein Raunen an und ab wie im Stadion. Das Büro wurde immer voller, verschiedene Gesprächsfetzen krallten sich aneinander. Es wurde lauter. Ich arbeitete im Text. Im Zentrum des Textes ist es immer ruhig.

Zwischen den Schultern und Köpfen der anderen flimmerte der Fernsehschirm, und als ich kurz aufschaute, erkannte ich einen dunklen Punkt, der aus dem Hochhaus stürzte und dabei seinen Umriss veränderte. Einige Kollegen stöhnten wie unter Schmerzen auf. Wir wussten noch nicht, dass dies der Tag vor dem Tag war, an dem die Redewendung »jemand in den Türmen verloren haben« in unseren Sprachschatz einging. Ich schrieb den letzten Text fertig und ging nach Hause. Ich verpasse keine Deadlines.

Am Abend erreichte mich meine Mutter am Telefon. Sie hatte sich Sorgen gemacht und war froh, mich zu hören. Ich war verwirrt. Was hätte mir passieren sollen? Im Fernsehen hörte ich verschiedene Variationen des Satzes, nichts würde nach diesem Tag mehr so sein wie es war. Aber wie war es eigentlich? Wie war es bis zu diesem Tag gewesen? Ich versuchte, mir darüber klar zu werden. Ich wusste es nicht. So war es immer, und ich befürchtete, dass es auch nach diesem Tag so bleiben würde.

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Kutter lässt einen twittern,
XV. Lieferung

Lesen Sie hier, was sich (in der gewohnten umgekehrten chronologischen Reihenfolge) in den letzten Wochen auf meinem Twitter-Account ereignet hat, oder besser noch: lassen Sie es bleiben.

enge Mütze
Danke für die Klarstellung: "Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben." #disclaimerland
"Essential Killing" gesehen. Fühle mich in meiner Abneigung gegen Wanderurlaube bestätigt.
Dieses Jahr muss ich bei den Nordischen Filmtagen zwischen Lübeck und Kopenhagen hin- und herpendeln. Wie soll ich so in den Rhythmus kommen
Wenn der Tag so weitergeht wie er angefangen hat, wird er nicht weitergehen.
Ich bin kein Donaldist, aber wenn ich in der einen Hand das Bier halte und in deren die Bratwurst, rufe ich im Stadion "Klatsch, Klatsch!"
Ich arbeite derzeit an der Neuentwicklung eines Wortes, dass sowohl "verflixt!" und "oho!" als auch "Prost!" bedeuten kann.
Gut fürs Budget: Früher, als ich noch jung war, musste ich doppelt so viel trinken, um SO betrunken zu sein...
Falls Ihr 'ne Überraschungsparty für mich plant: Dan Mangan (Vorgruppe: Golden Kanine) im Schrebergarten von Feinkost Laube wär voll dufte!
Und schon wieder: breit wie'n Schifferklavier
Alter, so teuer, wie die Drinks vorne sind, verlange ich hier hinten aber was anderes als Ideal-Standard-Becken!
Und hier noch ein schöner Disclaimer für den kleinen Mann: "Ich habe Rechtschutzversicherung!"
Nach einem Tag haben sie bemerkt, dass es ihnen schmeichelt. Seither rechne ich mir Chancen aus, dass es umgesetzt wird.
Habe Legal Department vorgeschlagen, den Disclaimer von zwei Seiten auf einen Satz herunterzukürzen: "Unsere Anwälte sind besser als Eure Anwälte!"
Sigmar Gabriel wirft Westerwelle Orientierungslosigkeit vor. Das muss man ernstnehmen, denn niemand kennt sich besser damit aus.
Die Bento-Box, der Setzkasten der asiatischen Küche
Konsumkritik: Ketchup-Pringles. Upside: schmecken ein bisschen wie Salt & Vinegar. Downside: habe jetzt Pickel wie ein Fünfzehnjähriger.
Superzelle über Hannover. Das Ende scheint nah. Keine Ahnung, ob wir's schaffen. Falls wir uns nicht mehr hören: Es war schön mit Euch.
Sehe ich das richtig: Rummenigge vergleicht Blatter mit Mubarak? Vielleicht sollte er ein kleines Revolutionsgedicht schreiben! #killerkalle
Wusste gar nicht, dass THE RUM DIARY mit Johnny Depp verfilmt wird/wurde! (Weder das eine noch das andere.)
Sagt man heute noch "Mitschnitt"? Ich glaube, "Aufnahme" hat sich durchgesetzt.
Leider ist mein Mitschnitt des fulminanten Dominik-Graf-Polizeirufs nur von sehr erbärmlicher Qualität. Nie habe ich so einen Krimi gesehen!
Die Aeronauten hatten schon recht: "Da ist immer ein Tunnel am Ende des Lichts."
Ich muss damit aufhören, jedesmal ein Problem zu wittern, wenn sich Legal Department meldet. Ich muss unbedingt damit aufhören, jedes mal…
@goncourt Regen ist die Zärtlichkeit der Wolken.
@goncourt "Gewitter ist Niederschlach plus Elektrifizierung des ganzen Himmels."
Die Kritik des Wetters kann das Wetter der Kritik nicht ersetzen.
Die Meteorologen haben das Wetter nur verschieden interpretiert, es kommt drauf an, es zu verändern.
Fuck Yeah!!! #H96 mit FC Kopenhagen in einer Gruppe! Das heißt: vier Heimspiele für mich! (Schade, dass Malmö nicht noch dazugekommen ist.)
Gestern Abend nach dem Spiel habe ich mehr Glückwunsch-SMS bekommen als damals, als ich... naja, egal, Schwamm drüber.
Sevilla war stärker, aber: Sie haben kein Tor geschafft und ihnen blieb ein Elfer erspart. #H96 nach Kraftakt und Hinspiel verdient weiter.
Emanuel Pogatetz sieht mehr und mehr aus wie Konstantin Neven DuMont.
Vierschanzentournee! #H96
Zwei Tore geschossen. "Und gut ist." #Slomka #H96
Danke, liebe libyschen Freiheitskämpfer, dass Ihr meine gesammelten bit.ly-Kurzlinks aus den Klauen dieses irren Diktators befreit habt!
Der Arzt rät mir zu Sport ("wäre eine gute Idee"). Und dafür brauchte er all diese Tests und das teure Studium?
Seien Sie live dabei, wenn ich heute Abend um 22:55 Uhr twittere: "und gut ist." #H96 #Slomka
"Die Großen fallen am schönsten." (H. Stanislawski)
Die Frau, die ich liebe, reist an und bringt "Gnarr" und "Jeg reiser alene" mit! Ich hüpaventiliere! Ich kreische wie ein Beatles-Mädchen!
Als ich heute morgen in den Spiegel schaute, sah ich aus wie Max Goldt. Ich muss dringend irgendetwas tun! #moppel-ich
Warnhinweis: Stehe kurz davor, ein öffentliches Personennahverkehrsmittel zu benutzen und meine Laune ist miserabel.
Deshalb bellt mein Hund auch immer den Hund von Uli Hoeneß an, wenn der im Fernsehen einen Hund im Fernsehen anbellt. Mir wird schwindlig.
Mein Hund bellt auch immer Hunde im Fernsehen an so wie der Hund von Uli Hoeneß.
Was auch immer geschehen wird, für mich wird Mario Gomez auf ewig der Riestermeister bleiben!
Und wieso fordert mich mein Fernseher bei der Sat1-Übertragung des Spiels Zürich-Bayern dazu auf, meine Jugendschutz-PIN einzugeben?
Hey Twitter, versuchst Du mir etwa seit einer halben Stunde mitzuteilen, dass gerade Fußi läuft?
Loriot ist tot, aber wir haben immer noch Mario Barth.
Ein trauriger Tag für Freunde des Qualitätshumors. #loriot
"Der Thrilla von Sevilla" (Neue Presse) #H96
Oh. Es ist wirklich mein Magen!
Sie sagt, draußen sei es tüchtig am Gewittern. Und ich dachte, dieses tiefe Grollen wäre mein Magen.
Hey, 96: Nichts für ungut, aber "We Will Rock You" als Auflaufmusik nervt. Nichts ist abgenudelter und phantasieloser als das.
Ich lebe in einem Paralleluniversum, in dem Berlin nicht existiert. Heute Heimspiel gegen ein Team aus einer Stadt namens "Hertha". #H96
Nichts kann mich darüber hinwegtäuschen, dass das Wochenende auch schon wieder zu drei Vierteln durch ist.
Nachdem ich ein Jahr lang auf Gatsby Moving Rubber Air Rise gesetzt habe, entdecke ich gerade Crude Clay von Sebastian wieder. #hairstyling
Seit Jahren hängt in meinen Büros das „The Revolution starts here“-Plakat der Tagung Marxism '95 in London. Jetzt lächelt niemand mehr darüber
"fútbol vertical, ajeno a todo artificio, y su defensa de acero": Marca über "del equipo de Mirko Slomka" #H96
Bin breit wie ein Schifferklavier.
Die Spielqualität von Jan Schlaudraff wächst umgekehrt proportional zur Dichte seines Haarkranzes. #H96 #Vierschanzentournee
Siehst Du, Jogi, so wird das gemacht! #H96
Wah? UEFA schreibt vor: im Stadion nur alkoholfreies Bier? Fehlt bloß noch Zwang zur vegetarischen Bratwurst! #WTF! #Temperenzler-League
Kleiner Hund hat vermutlich eine einseitige Blockade am Kreuzdarmbeingelenk. Typisch, dass sie sich mal wieder so nen fancy stuff aussucht!
Kleiner Hund hinkt wie Rosa Luxemburg.
Ich lebe in einer Parallelwelt, in der Berlin gar nicht existiert. Und ich muss sagen, wir kommen hier eigentlich ganz gut über die Runden!
In 26 Stunden wird schon 10 Minuten gespielt worden sein. #H96
Oft, wenn ich nicht mehr weiter weiß, frage ich mich: Was würde Dr. Theo Zwanziger an meiner Stelle tun?
Was will mein Körper mir sagen, wenn er mich unentwegt dazu auffordert, ihm beachtliche Mengen Nahrung zuzuführen? Bin ich schwanger?
Warst Du mal auf einer Panda-Safari? Irrsinniges Rumgeballer, aber das Fleisch schmeckt nur so mittel.
Dieses knuspernde Geräusch, das die Festplatte heute morgen macht, lässt nur einen Schluss zu: Es gibt Kekse zum Frühstück!
Bei @Antville war ich noch User #347, bei Twitter bin ich nur noch #13052442. Irgendwo dazwischen habe ich den Early Mover Advantage verloren
Seltsam: Jedesmal, wenn ich über die umständliche SAP-Software schimpfe, kommt aus dem Rechner plötzlich so ein fieser schriller Pfeifton!
Ich befinde mich in einem Zustand, in dem ich meine Müdigkeit nicht mehr empirisch aus der Menge oder einem Mangel an Schlaf herleiten kann.
Tickets für #H96-Sevilla endlich eingetroffen! Werde bis Do., 20:30 sämtliche Vitalfunktionen einstellen. Bloß keine Karmaschäden riskieren
Keiner kommt hier lesend raus.
Die Renaissance des Aphoristischen als Folge der Beschränkung auf 140 Zeichen. #WhyTwitterSucksExactly
Nur wenn man groß denkt, macht das Scheitern Spaß!
Oh mein Gott, ich muss hier RAUS!!! (Damit meine ich jetzt vor allem und insbesondere meine Schuhe.)
Schön, dass jemand die gute alte K-Gruppen-Tradition des gegenseitigen Ausschließens und Abspaltens fortführt... #CCC #OpenLeaks
Zurück in dem Land, in dem man kostbaren freien WLANs nachspürt wie ein Wünschelrutengänger.
Der Adler ist gelandet.
Ich reise mit einer Frau, die ihr Steak rare done bestellt. #liebe
Nur noch gute zwei Stunden bis zum Wiedereintritt in die Euro-Zone.
Ist das jetzt ein gutes Omen, dass mein Flug von Gate C4 geht? #kastrup #semtex
Deutsche Touristen erkennt man daran, dass sie ihr Gespräch mitten im Satz abbrechen, sobald man ihnen auf Hörweite entgegengekommen ist.
Ich bin so sozialisiert, dass ich alles, was in Microgramma beschriftet ist, automatisch für eine Raumstation aus der Zukunft halte.
Die Boote der Konkurrenz sind in Microgramma beschriftet, unseres in Centurion Old.
Und dann macht er sogar das 2:0 gegen Djurgården, der Sack: Valdet Rama, ex- #h96
Ne halbe Stunde hab ich gebraucht, bis ich gemerkt hab, wer da im Trikot von Örebro SK vor meiner Nase hin- und herläuft: Valdet Rama! #h96
Jag är här: Stockholms Stadion, sektion E vänster, rad 5, plads 37+38, Allsvenskan match Djurgårdens IF - Örebro SK
"Von Vegesack bis Titisee" (F. Asmussen)
Ich könnte den ganzen Tag hier sitzen und den Schiffen hinterhergucken. Und genau genommen tue ich das ja auch. twitpic.com
Diese Landschaft zu ignorieren ist eine Form der Arroganz der Natur gegenüber, die ich mir gerne herausnehme. #skärgården
Ich bin einer der weltbesten Landschaftsverschläfer.
Er kann nicht wirklich gut singen, hat aber eine spielfreudige Band: Bedroom Eyes im Debaser Slussen, STHLM. twitpic.com/65ndkb
F90-Brandschutzanstriche für Stahlträger #DingeUmDieIchMichKümmernMuss
Ich so: "Wir müssen nicht shoppen." -- Sie so: -- "Doch." -- Ich so: "..." Sie so: "Wir müssen shoppen." -- [gehen jetzt shoppen.]
Eben meinen ersten clooney-style kapselgebrühten Espresso getrunken. Ging sogar!
Hotelpersonal mag mich für etwas wunderlich halten, aber ich verreise selbstverständlich nie ohne mein Morrissey-Bild! twitpic.com/65a74n
So angenehm wechgetütert war ich auch schon lange nicht mehr, nech!
Zimmer mit Aussicht. Saltsjön. twitpic.com/64ygha
Auf dem Weg nach Stockholm: Bedroom Eyes-Konzert im Debaser Slussen, Klara Lidén im Moderna Museet, Djurgårdens IF vs Örebro BK im Stadion.
Das Taumeln der Märkte lässt mich eher kalt, da ich einen sehr konservativen Anlagestil pflege (Bücher, CDs, warme Mahlzeiten, Longdrinks)
Ein Antizykliker ist eigentlich auch nichts anderes als ein antizipierender Prozykliker.
Melde mich aus dem Büro. Die Stimmung ist, naja... ganz gut.
Ich melde mich aus der U-Bahn. Die Stimmung ist gut!
Ich melde mich aus der kleinen italienischen Strehfresse hier bei mir um die Ecke. Die Stimmung ist gut!
Ich habe noch nie so oft Tweet-Anzüge im Hochsommer getragen wie in diesem Jahr. Traumhaft!
Das Internet ist schuld, dass ich so bin.
Hallo Frau Kramp-Karrenbauer, willkommen im Mappus-Club! Genießen Sie die drei Jahre: kutter.antville.org/stories/205304… (kleiner Vanity-Link aufs Blog)
Jürgen Bergener (ARD Sport) erinnert mich sehr an Ted McGinley ("Eine schrecklich nette Familie")
Deutschland mit Tempofußball wie Hannover 96 - und das, obwohl gar kein 96er auf dem Platz steht! #GER #H96
"Und die nächste Nacht steht London erst bevor." Tom Buhrow, am Abend
"Quelle: Fremdmaterial." Danke, ARD!
Bemerke gerade, dass ich mich nicht rasiert hab. Tag ist so hektisch, dass ich erst jetzt (17:00) dazu gekommen bin, mich am Kinn zu kratzen
Das letzte mal, als ich den Blackberry Messenger benutzte, lautete die Message übrigens "Test". Es kam keine Antwort.
Besuche übrigens am Wochenende die Stockholm Riots.
#LondonRiots, pah! In Hannover hatten wir sowas früher jedes Jahr! #Chaostage
Huch! Und Golden Kanine kommen ja aus Helsingborg! Gewissermaßen mein home ground. Ich verliere echt den Anschluss. #einaltersackerzählt
Hätte schwören können, dass The Robot Heart aus Reykjavik kommen.
"Hach, was für ein liebenswerter Chaot ich doch bin!"
"Narr, du prahlst, ich befried'ge dich nicht! Am Mindervollkommnen sich erfreuen zeigt Geist, nicht am Vortrefflichen, an!" #Kleist
Don't worry, people, markets are just having a little tea party!
Arbeite an einem Roman, der die Sujets Typographie, Finanzmärkte, Internetpr0n und Eishockey verbindet. Klassische Liebesgeschichte halt.
Jetzt weist sich, wessen Nerven stark genug sind für den Kapitalismus. Die der Investoren sind es nicht. #ChickenRun
Klarnamenzwang bei E-Mail-Adressen: damit würde die Hemmschwelle für Spammer gleich viel höher! Nie mehr Post von pinky69@hotmail.com!
Ich hätte da ein neues, lohnendes Projekt für Innenminister #Friedrich: Klarnamenzwang bei E-Mail-Adressen! Überfällig!! #politikberatung
Hey, tea party! Happy now?
"Geht die Welt bankrott?", fragt nicht nur der Spiegel, und als Self-made-Marxist kann ich nicht so tun, als wäre ich von alledem überrascht.
Ich freu mich immer, wenn mir einer sagt, mein Deutsch sei ja nahezu akzentfrei.
Mein Hund ist übrigens ein Befürworter der Klarnamen-Politik. Hab ich eben auf seiner Facebook-Seite gelesen.
Und dann dieses anonyme Einkaufen von Leuten, die im Supermarkt bar bezahlen. Der Supermarkt ist kein rechtsfreier Raum! Namenschildpflicht!
Bin gespannt, wie mir #Friedrich erklärt, dass ich unter Pseudonym Romane und Zeitungsartikel veröffentlichen, aber nicht bloggen darf.
Eben an einer Firma vorbeigefahren, die "Blähton Bausysteme" heißt. Hießen vorher wahrscheinlich FurzTrockenbau. #Baubranche im Abwind.
Willkommen im Internet, wo Enden geboren werden.
@supatyp @goncourt The Times They Are New Roman
@goncourt @supatyp Times New Roman (fett, zentriert, unterstrichen): die Schrift für patzige Aushänge von Hausmeistern und -verwaltungen.
@supatyp Ich finde Times New Roman, diesen hingeschluderten Mist, sogar noch unentschuldbarer als Comic Sans!
Verleser: eben Font- statt Foht-Affäre gelesen.Wäre eine Welt nicht schön, in der unsachgemäßer Gebrauch von Schrift einen Skandal auslöste?
[Ich hoffe, ich verharmlose nicht den Sprachgebrauch der Nazis, wenn ich sage:] Heute kommt Kleiner Hund wieder in die Hundelandverschickung
Konzipiere eine TV-Show. Tragende Elemente: "Lustige" Straßeninterviews mit Passanten; Prominente, die hektisch auf sogenannte Buzzer hauen.
Mann, Mann, Mann, Mann, Mann! Diese Saison geht auch schon wieder genauso los wie die letzte!!! #H96
Bundesliga geht los, ich muss ins Stadion, und nennt mich ruhig ein Mädchen, aber ich bin schon ganz aufgeregt: Was soll ich bloß anziehen?
Gelernt: Wer wie ich zwischenzeitlich kurz auf Champions League spekuliert und gehofft hatte, muss nun auch mit Sevilla zufrieden sein. #H96
Und endlich kehrt die Bundesliga zurück in die Stadt. Rejoice, rejoice!
Aus einem Zeitungsimpressum kann ich Dinge herauslesen, die selbst einem langgedienten Redakteur nicht klar waren (vermutlich alles Quatsch)
Bei Zeitungen bin ich auch ein geradezu leidenschaftlicher und gründlicher Leser des Impressums.
Ich lese ja im Kino nicht nur gerne den ganzen Abspann, obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass jemand dabei ist, den ich kenne, eher gering ist
Weil das Trinkgeld angeblich zu hoch war, wurden wir genötigt, weitere Drinks aufs Haus anzunehmen. Na gut, man will ja nicht unhöflich sein
Nach dem dritten Gin Tonic sagte sie: "Hauptsache die Frisur sitzt und das Bad ist gefliest."
Muss ich jetzt für das Auswärtsspiel in und gegen Sevilla den Termin für mein Belastungs-EKG am 25.8. verschieben? #vierschanzentournee #H96
Kollegen berichten, gegen 14 Uhr seien "Fuck, fuck, fuck!"-Rufe durch die Etage gegellt. Ich: "Ach ja?" #vierschanzentournee #H96 #losglueck
Uffz. Ausgerechnet Sevilla. Was, bitte schön, wäre denn gegen ein schönes Städtchen wie Brügge oder Stoke einzuwenden gewesen? #H96
The Revolution may not be televised, but the Europa League Play-off draws will: morgen, 13:30 auf Eurosport. #H96 #Vierschanzentournee
Ein Vorschlag zur Güte: Sarrazin unterirdisch in Stuttgart verlegen und S21 mitten auf den Kreuzberger Gemüsemarkt stellen.
Ob ich den totalen Krieg will, tut hier nichts zur Sache. Was ich ganz bestimmt will: mit Eurem #%§$ß! Bahnhof nicht weiter behelligt werden
Obwohl im ICE von Hannover nach Berlin Schokolade (!) verteilt wurde, ist er pünktlich (!) eingetroffen. Die Bahn wird immer unberechenbarer
Dank moderner Kommunikationsmittel erfahre ich soeben, dass im ICE von Hannover nach Berlin gerade Schokolade verteilt wird.
Fein gegeben: »Wer sind viele Leute, wer ist das?« — »Zum Beispiel Hörer des Deutschlandfunks.« — »Ach so. Das sind aber nicht viele Leute.«
"Tack, tack, tacktacktack": Wenn man beim Einkaufen in Schweden die Augen schließt, mag man glauben, man stehe in einem Wald voller Spechte.
Zum ersten Mal seit dem Zwischenfall am Ketchup-Spender habe ich heute wieder meinen dunkelblauen Anzug an.
Ein Zeichen! Aber wofür? Habe heute meinen Knax-Club-Ausweis wiedergefunden.
A message by our sponsors: @derkutter vertraut den Haarstylingprodukten von Gatsby.
Das wollt Ihr doch alles gar nicht wissen.
Flucht ins 20. Jahrhundert: Ich bin sooo kurz davor, einen STEMPEL in Auftrag zu geben. #FrüherWarAllesBesser #Papierkriegsveteran
Hitzefrei. Oder wie man heute sagt: Sommergrippe.
Hannover 96 scheidet nicht in der ersten Runde des DFB-Pokals aus. Oder wie die BILD diesen Umstand überschreibt: "Pokal-Sensation!" #H96
HEY! THE TWEETS ARE COMING FROM INSIDE THE BUILDING!
Bei mir stehen demnächst wieder drakonische Abo-Kündigungen an. Anleger sollten Verlagsaktien schon mal vorsorglich auf Talfahrt schicken.
Weimer wollte den Focus in Richtung Atlantic Monthly entwickeln. Leider entwickelt sich der Atlantic aber nur in Richtung Focus. Beides doof
Wenn es eine Tablette gäbe, die wirksam meinen aktuellen, verheerenden Zustand lindern könnte, hätte ich zu viel Schiss, sie zu nehmen.
Und immer diese befremdeten Blicke, wenn ich im Café mit dem Kugelschreiber Korrekturen in den Zeitungen vornehme (insb. bei öden Headlines)
"Der Jurist aus Altendiez"
Junge Kollegin versucht einem älteren Kollegen den Sinn der Chuck-Norris-Sprüche zu erklären. Es ist, als ob ein Tumbleweed durchs Büro weht
Die Frau in meinem Bett sagt, Manuel Neuer werde irgendwann so aussehen wie Rainer Hunold.
Ich habe gelernt, die hohe Komplexität einer Subway-Bestellung zu meistern, aber an meiner äußerst luziden Dissertation bin ich gescheitert.
Ich hole mir jetzt was zu essen. Ich dachte, das solltet Ihr wissen.
Ich solle mich melden, falls Lähmungserscheinungen auftreten, sagt mein Arzt. Oder Kopfschmerzen. Oder irgendwas ungewöhnliches.
Ich finde es gut, dass mein Arzt eine zweite Fachmeinung einholt. Aber ich sehe die Germanistik hier differentialdiagnostisch nicht berührt.
Der Arzt hat angerufen. Die Befunde könnten alles mögliche bedeuten. Was ich denn meinen würde. #Postmoderne
(Meine Pseudonyme hätten aber mittlerweile das Problem, dass sie eine kleinere Halle anmieten müssten, wenn sie sich alle treffen wollten.)
Manchmal habe ich das Gefühl, meine vielen Pseudonyme treffen sich hinter meinem Rücken und reden schlecht über mich.
"Einsatz, Selbstüberwindung und nie nachlassendes Bemühen führen zu atemberaubenden Ergebnissen." (Lustiges Taschenbuch Nr. 395, S. 58) #LTB
Vorratsdatenspeicherung? Pfffff! Von einem GUTEN Geheimdienst erwarte ich, dass er die Daten kennt, BEVOR sie gespeichert werden!
Immer wieder ein seltsames Gefühl, wenn man seinem eigenen Hund unvermutet im Park begegnet.
Wenn das so weitergeht, könnte ich mich auch bald zu Tweets über das Wetter und den Sommer provoziert fühlen. Dies ist die letzte Warnung!
Es gibt keinen besseren Weg, seine eigene Denkfaulheit zu demonstrieren, als andere Menschen mit dem Adjektiv "selbsternannt" zu belegen.
Wenn auf dem Zettel am Teebeutel steht: "2 bis 3 Minuten ziehen lassen", dann stoppe ich exakt 2:30 Minuten. #männer #entscheidungsneurosen
Würde den heutigen Tag gern mit einem zusammenfassenden Tweet beschließen. Er geht so: Pffffffft...
Wo war eigentlich Wolfgang Menge in den letzten zwei Jahren?
Wieso fällt mir eigentlich die habituelle, phänotypische und intellektuelle Nähe von Sarrazin zu Alfred Tetzlaff erst heute auf?
Mein Gott, jetzt kramen sie wieder die Krawallschachtel Sarrazin hervor. Wiederholt lieber mal wieder Ekel Alfred! Das hatte noch Esprit!
Ich hatte bislang keine Vorstellung von georgischer Küche, nicht einmal ein Vorurteil. Jetzt bin ich schwer geflasht. #mjam
Diese frühversterbenden Rock'n'Roll-Kids halten einfach nicht so lange durch wie Harald Juhnke, das ist doch die Wahrheit!
Was ist eigentlich armseliger: gefakete Twitter-Accounts für fiktive West-Wing-Charaktere zu betreiben oder diesen zu folgen?
Ach, übrigens, ich bin auch Experte: Wer einen Bio-Bauernhof betreibt und Kunstdünger kauft, dem kann man nicht trauen. #indizien
Nach diesem Satz hab ich gestern lange gesucht, Niggemeier (@niggi) hat ihn gefunden: "Wer solche Experten hat, braucht keine Laien mehr."
Hat eigentlich schon jemand Elmar #Theveßen nach der Todesursache von #Amy Winehouse gefragt?
Wieder zurück in Gefilden, in denen es Mobilfunknetz gibt.
Piszczek... Piszczek... hieß das früher nicht mal Urinprobe? #BVB
Unterwegs an der Spitze des längsten Haares am Arsch der Welt.
"Es fährt ein Zug nach Nirgendwo", sagte Chr. Anders. Aber wenn das stimmt, wo ist dann hier bitte schön der Bahnhof?
Für Journalisten sind Menschen, die das Internet nutzen und dabei sogar Zeichenfolgen hinterlassen, immer noch "User". #Party_Like_It's_1999
"schrieb ein User" schrieb ein Journalist.
(Ich gebe zu, andere Leute haben Freitag abend vermutlich bessere Laune.)
Zweitens, Twitter, kannst Du Dir Dein "Ups" sonstwo hinstecken. Und drittens wüsste ich nicht, dass wir per Du wären!
Ist denn das zu fassen? Da sagt einem Twitter doch glatt: "Ups, Du hast das bereits getwittert." Erstens, Twitter, bin ich nicht senil.
Rumble in the Jungle? Radau in Kalau!!
Ich wiederhole gleich einen Tweet von heute morgen. Warum? Weil ich es kann. Und weil mir danach ist!
Friday is Take out the trash Day!
Mein Arzt hat wie immer praktische Tipps für mein bevorstehendes Bauvorhaben. Ich nenne ihn nicht umsonst: den Hausarzt.
Tetris, oder wie ich es gerne nenne: Die Schule des Lebens
Kreuzfahrten statt Kreuzzüge - nach Sarrazin scheint mir das ein sehr ermutigendes Zeichen der #SPD zu sein.
Rumble in the Jungle? Radau in Kalau!
Im Gegensatz zu seinem älteren Bruder Eduard hat Andy Schleck den Adelstitel schon in jungen Jahren abgelegt. #RadauInKalau
Ich weiß, Ihr betet alle zu MILES, aber für mich gibt es nichts packenderes als Lee Morgan im Zusammenspiel mit Art Blakey.
ICH BRAUCHE MEHR DETAILS!
Entscheidungen, Entscheidungen: Esse ich jetzt ein Schnitzel oder eine Currywurst in der Handelsbörse?
Ich liebe U-Boot-Filme, und ich liebe Eishockey-Filme. Und ich grübele schon lange darüber nach, ein Crossover zu schreiben.
So viel falsche Bescheidenheit, wie ich bräuchte, um über meine Unbescheidenheit hinwegzutäuschen, passt nicht in 140 Zeichen
Dass mein hermeneutisch polyvalentes (L. Favre) Fußball-Haiku nur einen Fav erhalten hat, beweist, dass Twitter Unterschichteninternet ist.
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Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

 
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