Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» Yay, das sieht sehr fein...
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» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
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» Das mit den Zeilenlängen war...
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Dichtheit & Wahrung, XXII. Lieferung

Praschl kennt die Kapitalismuskritik noch aus der Zeit, als sie in kleinen finnischen Clubs gespielt hat. Ich selbst habe nur noch die großen Stadionkonzerte gesehen. Danach das übliche: künstlerische Differenzen, Auflösung, Solo-Projekte, Stille, und jetzt eine relativ räudige Altherren-Reunion-Platte (nicht mal in der alten Originalbesetzung) und eine halbausverkaufte Stadthallen-Tournee.

] & [
In meiner vulgärmarxistischen Ausbildung habe ich — sinngemäß, und bitte nageln sie mich jetzt nicht auf theoretische und terminologische Feinheiten fest — gelernt, dass der revolutionäre Umsturz erst kommen kann und wird, wenn der Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital voll entwickelt und alle Potentiale der Ausbeutung und Profitmaximierung auf die Spitze getrieben sind. Wenn der Kapitalismus also seine perverseste Endausbaustufe erreicht hat, gewissermaßen. (Ein Arbeiter, der bekanntlich nichts als seine Ketten zu verlieren hat, braucht dafür zunächst mal Ketten.) Mit jenem Bündel Phänomene, die wir heute unter dem Kosenamen »Globalisierung« zu subsumieren gewöhnt sind, haben wir auf diesem Weg vielleicht eine neue Entwicklungsstufe erreicht, aber dass hier noch längst nicht alle Potentiale ausgereizt sind, ist, so denke ich, evident. Daraus folgt jedoch zugleich, dass die heute als Heuschrecken geschmähten Kapitalisten als Avantgarde zu betrachten sind, als jene revolutionäre Vorhut mithin, die die Voraussetzungen für eine umfassende sozialistische Umwälzung erst noch zu schaffen hat. (Wohin Ungeduld und voreiliger Aktionismus im revolutionären Gestaltungsprozess führen können, zeigt uns das warnende Beispiel von Lenins halbgarem Elektroagrarsowjetismus.) Der Kapitalismus muss zunächst und zuallererst kompromisslos auf die Spitze getrieben werden, und hierbei wäre allenfalls eine nach wie vor obwaltende Halbherzigkeit der Treiber zu beklagen sowie die historische Verlässlichkeit der Sozialdemokratie dabei, keine Möglichkeit ungenutzt verstreichen zu lassen, die wahren Revolutionäre einmal mehr im Regen stehen zu lassen. Also wirklich.

] & [
Aber jetzt mal ohne Flachs: Wenn in der endlosen Abfolge ausufernder Besprechungen in geschlossenen Räumen die pochenden Kopfschmerzen nicht mehr wie sonst immer zunehmen, sondern neuerdings tatsächlich Linderung erfahren: Wie krank ist bitteschön das? Was für eine perverse Mutation liegt denn bitte hier vor?

] & [
Ins Coldplay-Konzert? Hmmn, lang nicht mehr im Stehen geschlafen.




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supatyp  |  11. Mai 2005 21:37:20 MESZ

das ja alles noch ga nix

ich arme sau musste meine abiarbeit in geschichte/polletick bei so eim soft-68er über den marxschen entfremdungsbegriff schreiben.

gezz widder Sie


 
kutter  |  11. Mai 2005 22:24:00 MESZ

besser entfremdung

als Ant-fremdung.

(Aua. Aua. Aua.)





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goetzeclan  |  12. Mai 2005 09:38:35 MESZ

Was nicht in "Das Kapital" steht.

Der einzige Unterschied zwischen Arbeiter und Kapitalist ist, dass der Arbeiter zu doof ist andere für sich arbeiten zu lassen. Wollen tut er nämlich schon.





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ichichich  |  12. Mai 2005 17:16:18 MESZ

Der gemeine Kleinaktionär, kommt der irgendwo vor beim ollen Marx?

"Hört doch mal auf mit eurer blöden Revolution. Mir gehören 0.00003 % von Siemens, und die brauche ich als Altersversorgung."





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supatyp  |  13. Mai 2005 12:14:32 MESZ

Alarm! Aufwachen!


 
kutter  |  13. Mai 2005 12:31:48 MESZ

dafür bin ich nich zuständig. das ist das ressort vom kollegen van lent. kollege van lent?

andreaseiz: ich würd den lienen an gladbach zurückgeben.


 
arnievanlent  |  14. Mai 2005 12:22:28 MESZ

Keine Sorge, liebe Fohlenfans:

Ich arbeite gerade an der Variante Vogts.

@Kutter: Ach ja, und dann Reinhold Fanz zurück (mit Utz Claassen als Mennedscha)?

Habe am Freitagabend übrigens großen Kampffußball auf Pauli gesehen, mit Ex-96-Coach Michael Krüger in der Rolle des Seitenlinienrübezahls & Ex-96-Seitenlinienwiesel Muuuuuuurad Buuuuunuuuuuu-a in der Rolle des Metschwinnas. (Schade, Glogo!) Den größten Beifall gab es allerdings VOR dem Spiel: Meggle is back!















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