Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
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» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04

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Friedensgebiete

Krieg ist immer Ausnahmezustand, selbst dort, wo er nie zu enden scheint. Noch schlimmer als die Kriegsbilder in »War Photographer« sind die Bilder aus Friedensgebieten: Armut in Indonesien. Arbeit in einer Schwefelmine. Das ist kein Ausnahmezustand, das ist Normalität. Mehr über diesen Film verrät Kollege Hack.




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gHack  |  23. August 2002 00:51:21 MESZ

Wahnsinnsfilm. Wahnsinnswelt. Ich wollte nur noch aus der Haut fahren. Die Erde mit dem nächsten Raumschiff verlassen. Aber man muss dableiben. Man kann nicht weg. Das ist die letzte Chance, die die Erde noch hat, würde ich meinen.


 
kutter  |  23. August 2002 01:20:07 MESZ

Eine These Nachtweys im Films lautet ja: Ein wesentlicher Unterschied heutiger zu früheren Kriegen liegt in dem Umstand, dass Medien, Kriegsberichterstatter etc. den Wahnsinn offenbaren und dass dieses eine Chance bedeutet. Nämlich, dass Protest wächst.

Ich frage mich nur: Ist der Kriegsberichterstatter wirklich noch so eine Art Agent, der Zeugnisse schlimmer Übergriffe aus dem Krisenherd schmuggelt und einer empörten Öffentlichkeit übergibt, oder ist er nicht längst auch Adressat von Inszenierungen, die die Kriegführenden auch für die Medien und Beobachter wie ihn aufführen? Selbst wenn sich der Kriegsberichterstatter nicht vereinnahmen lässt, sind die Kriegstreiber heute medienbewusst genug, um seine Anwesenheit zur Demonstration ihrer eigenen Stärke, Entschlossenheit, etc. zu nutzen. Auch der 11. September, dieses Medienzitat von "King Kong" bis "Die Hard", soll natürlich für immer als Bild im Gedächtnis haften bleiben.

Es gibt heute in jedem Konflikt eine zweite Front, und das ist der Kampf um die Wahrnehmung der Weltöffentlichkeit. Unsere Wahrnehmung. Damit wir sie sehen. Ihnen glauben. Mit ihnen bangen. Oder sie fürchten. Das macht mir Angst, wenn ich die Magnum-Kataloge oder "War Photographer" sehe.


 
katatonik  |  23. August 2002 01:29:54 MESZ

Bei gewissen Kriegen funktioniert ja das Schmuggeln an die Öffentlichkeit nicht einmal mehr. Afghanistan zum Beispiel. Man braucht kein Verschwörungstheoriefanatiker zu sein um zu glauben, dass hier eine Fülle von Wahnsinnigkeiten weder gezeigt noch mitgeteilt wurden.


 
kutter  |  23. August 2002 14:22:48 MESZ

Ganz zu schweigen von jenen Kriegen und anderen Wahnsinnigkeiten, von denen wir hier gar nichts mitbekommen. Öffentlichkeit ist ein gescheitertes Konzept.


 
gHack  |  23. August 2002 15:00:46 MESZ

Also, dass "Öffentlichkeit" ein gescheitertes Konzept ist, glaube ich nicht. Ohne den mit entsprechendem tatkräftigen Handeln verbundenen Gestus des Aufklärerischen könnten wir unsere ganze Zivilisation dichtmachen. Es gibt immer einen Konflikt zwischen Obskurantisten und Aufklärern. Weil aber, so kommt es mir vor, das Aufklärerische oft auf den Gestus allein reduziert wurde, konnte es auf intellektueller Ebene von Simulationstheoretikern und Vulgärkonstruktivisten angegriffen werden. Dass es heute Aktionen wie die Bonusmeilen-Affäre gibt, die sich ins Sonntagskleid des investigativen Journalismus hüllen, verbessert die Lage natürlich nicht.

Dass die Meta-Ebene, also der Umgang mit den Berichterstattern von Seiten der Konfliktparteien in Kriegen, in Freys Film vollkommen vernachlässigt worden ist, ist die eine grosse Schwäche dieser ansonsten ausgezeichneten Dokumentation. Die Medienkompetenz der an Konflikten Beteiligten ist in den letzten Jahren stark gewachsen, auch deshalb ist eine Berichterstattung wie aus Vietnam nicht mehr möglich. Leicht, aber nicht besonders übertrieben gesagt: Jedes palästinensische Kind weiss heute, wie man sich gegenüber Kameras zu verhalten hat. Genauso gilt Ms. K.s Einwand, dass man als Berichterstatter aufgrund des Pool-Journalismus erst gar nicht mehr an die Konflikte rankommt. Wirklich erschreckt hat mich allerdings Nachtweys Aussage, dass es immer schwieriger werde, Kriegsberichterstattung an die Magazine zu verkaufen, weil die Werbekunden ein ruhigeres Umfeld wünschen. Krisengebeutelte Verleger und Redakteure kriechen da gern zu Kreuze und lecken die Stiefel der Industrie mit Vergnügen. Man braucht nur w&v zu lesen: Die Werbe- und PR-Branche jubelt... Endlich hat man die stolzen Journalisten weichgeklopft. Vor allem im Online-Bereich. Wer kein Geld hat, verliert auch seine Würde. Und schnell den ganzen Rest.

All das sind aber keine Anzeichen für ein wie auch immer geartetes Ende des guten, des investigativen Journalismus, sondern es sind nur neue Herausforderungen. Einfach war es noch nie. Echte Aufklärung bedeutet immer: Kampf gegen die Mächtigen. Pathetisch, aber wahr.


 
kutter  |  23. August 2002 15:08:05 MESZ

Dann sagen wir es so: Öffentlichkeit ist ein unverzichtbares Konzept, das zwar leider immer wieder an den Bedingungen des Wirklichen scheitert. Das aber trotzdem und unter allen Umständen aufrecht erhalten werden muss.


 
gHack  |  23. August 2002 15:18:03 MESZ

Ja. Wir brauchen es dringender als je zuvor, würde ich sagen. Dazu kommt noch die Zielgruppenzersplitterung und dergleichen...


 
katatonik  |  24. August 2002 01:15:58 MESZ

Genau

Laßt uns doch noch ein bisserl weiterkämpfen, Kameraden. Sonst gibt es ja eh nichts zu tun.


 
kutter  |  24. August 2002 12:48:03 MESZ

Kapitalismus
finden sie scheiße,
Unterdrückung
prangern sie an.
Die Lassie Singers über "Männliche Mitmenschen XY ungelöst".


 
gHack  |  24. August 2002 12:57:51 MESZ

Hey! Zynismus kann ich auch. Ist aber gerade in der Waschanlage.















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