Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
Seit 16. Dezember 2001 und 5823 Tagen täglich fangfrisch. Außer manchmal.

Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/
» Herzlich willkommen! Sie sind nicht eingeloggt.
» Um weitere Funktionen nutzen und Kommentare veröffentlichen zu können, müssen Sie sich zuerst mit Ihrem Benutzer-Namen hier einloggen.
» Falls Sie noch keinen Benutzer-Namen und kein Passwort haben, können Sie sich hier registrieren.


Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/
» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

» 0000ff
» 15:00 Taktikbesprechung
» 2 oder 3 dinge
» abb.
» achnaja
» affectionista
» allee der spackonauten
» allesaußersport
» alles wird gut
» anke gröner
» argh!
» außerlomografische opposition
» batzlog
» belle de jour
» bildblog
» blogbar
» [bov] eier erbsen schleim und zeug
» camp catatonia
» chuzpe
» clairvoyance
» coffee and tv
» cursor
» Das Fanmagazin (Hannover 96)
» das hermetische café
» dekaf
» die welt erklärt in lustigen grafiken
» dem herr paulsen sein kiosk
» dienstraum
» digital ist besser
» dogfood
» domino | cover by cover
» drum und dran
» e621
» elektrosmog
» elementarteilchen
» elephäntville
» elfengleich
» emily's beatbox
» enlarge*
» enlarge your pen
» erratika
» etc.pp
» euroranch
» everything's gone green
» existenzielles besserwissen
» fernsehratgeber
» filmtagebuch
» fischlog
» flagr.ant
» fontblog
» fotok
» frafuchs
» fragmente
» frappantville
» freakshow
» freememes
» frontbumpersticker
» funkenfeuer
» funktionale gruppe
» gesprächsfetzen
» gigantville
» goncourt's blog
» googleschmoogle
» haboglabobloggin'
» heimchen
» henso
» high north
» hirn&verbrannt
» hoffentlich kann man das später noch ändern
» hunkabutta
» i hate music
» i love charts
» ilovethatphoto
» (i think) he was a journalist
» indirekter freistoß
» industrial technology & witchcraft
» insects are all around us
» instant nirvana
» interieur
» ipod
» irgendwas ist ja immer
» iso800
» jump cut
» kaffeetanten
» katjaberlin
» knipser
» kommunikationsguerilla
» kompetenzteam
» kollektiv, das
» krit
» le grande bouffe
» le lounge electronique
» letters from rungholt
» ligne claire
» logladies
» malorama
» medienrauschen
» mediumflow
» mehrzweckbeutel
» melancholie modeste
» meow
» meine kleine stadt
» metal machine music
» miagolare
» minusvisionen
» miss.understood
» mlrm
» nanoblogg
» neuronale emergenzen
» new filmkritik
» new filmkritik für lange texte
» newsdesigner
» nichts. es ist nichts
» ofterdingen and kropotkin
» ohne punkt
» ohrensause
» ohrensessel
» ortsanfang
» pan-o-rama
» paranews
» photoranch
» pixnotes
» passe.par.tout
» pop-log
» psycholog
» qfladen
» rebellen ohne markt
» relatin' dudes to jazz
» robot
» romblog
» ronsens
» savoy truffle
» schiffsmeldungen
» schriftstellwerk
» selbr
» sexblog | was von der hitze übrig bleibt
» sickster
» siebenviertel
» social fairy dust
» sofa. rites de passage
» spindoktor
» stattgeschichten / picture edition
» stefan niggemeier
» street art
» supatyp
» supernova express
» synchron./monochron
» taberna kritika
» the modern gentleman
» the new joerg times
» the smorgasbord
» this wasteland
» tomte weblog
» too posh to push
» txt
» ubique
» uku
» unrund
» vague
» verflixt und zugenewst
» wasted comments dump
» wildcard
» wörterberg
» worldwideklein
» zirbel
» ziboy
» zwitscherdiele





resident of antville.org #347//D-5823
Helma Object Publisher

RSS Feed


 
pixel

Nach der Wahl
(und nach der Prognose):

Landslide ― but no Spot Landing

[Updated Intro Nov15] 50 Staaten sowie das Disctrict of Columbia haben gewählt.1) Von diesen 51 Rennen wurden in der Dichtheit & Wahrung-Wahlprognose 49 Staaten korrekt in ihrem Ausgang vorhergesagt. Bei zwei Staaten lag die Prognose falsch: Indiana und North Carolina wurden hier für McCain gewertet, wählten aber mit hauchdünner Mehrheit Obama. 512 Electoral Votes wurden damit korrekt prognostiziert (blau dargestellt), 26 falsch (rot).

Es wurden hier 338 Electoral Votes für Obama (200 für McCain) vorhergesagt. Zugleich wurde darauf hingewiesen, dass die Prognose »Luft nach oben« eher für Obama als für McCain sehe. Das tatsächliche Ergebnis lautet nun 364:174. Die Prognose hat damit den Trend richtig vorausgesagt und in fast allen Staaten richtig gelegen. Sie hat die Dimension des Landslides erkannt; eine Punktlandung ist ihr allerdings nicht gelungen. [Ende Update]

[Altes Intro:] 50 Staaten sowie das Disctrict of Columbia haben gewählt. 48 Rennen hiervon sind ausgezählt bzw. gelten als entschieden. Alle diese Rennen wurden durch die Dichtheit & Wahrung-Prognose korrekt in ihrem Ausgang vorhergesagt. Obama wurden 338 Electoral Votes prognostiziert. Das ist der derzeit aktuelle Stand.

Drei Staaten sind allerdings noch too close to call: Indiana, North Carolina, Missouri. Alle diese Staaten wurden durch die Dichtheit & Wahrung-Vorhersage für McCain prognostiziert. In Missouri scheint sich dieser Trend zu bestätigen. In Indiana und in North Carolina zeichnet sich derzeit jedoch hauchdünne Mehrheiten für Obama ab.

Auch wenn diese drei Rennen für den Wahlausgang unerheblich sind, gilt es den Ausgang weiter zu beobachten, denn die D&W-Wahlprognose könnte nach den aktuellen Zahlen um 26 bis 31 Wahlmännerstimmen zu niedrig für Obama ausgefallen sein. Da die Prognose allerdings »Luft nach oben« eher für Obama als für McCain annoncierte, wäre sie auch dann in ihrem Trend bestätigt. (Diese Trendaussage bezog sich insbesondere auf North Carolina.) [Nachtrag: IN wurde soeben für Obama ausgerufen, NC und MO sind nach wie vor nicht entschieden. Obama hat damit 349 Wahlmänner.]

Abgesehen von North Carolina und Indiana ― die neben Missouri als die engsten Rennen galten und auch hier so eingeschätzt wurden ― kann man rückblickend sagen: Es war ein komplett überraschungsfreier Abend. McCain konnte keinen einzigen Bodengewinn machen, Obama zeigte keine Schwäche. Dass die Nacht trotzdem sehr inspirierend wirkte, lag zum einen an der puren operationellen Schönheit dieses politischen clean sweeps, die innerlich verdorbene Menschen wie mich mit romantischen Gefühlen durchrauscht wie andere ein farbenfroher Sonnenuntergang am Meer. Zum anderen lag es an der historischen Dimension dieser Wahl, die ja wie kaum eine andere mit Hoffnungen und Erwartungen verknüpft ist, die schon bald an der harschen politischen Wirklichkeit zerschellen könnten.

Was könnte dem künftigen Präsidenten die harte politische Wirklichkeit etwas einfacher machen? Klare Mehrheiten im Kongress. Die Prognosen amerikanischer Medien sind sich derzeit nicht einig, ob die Filibuster-sichere Senatsmehrheit von 60 Sitzen für die Demokraten noch möglich ist. Manche sehen die Republikaner bei 40, andere bereits bei 41 Senatssitzen. Die Demokraten stehen derzeit bei 56 Sitzen. Das macht drei bis vier noch offene Rennen. Die Republikaner haben bislang bereits fünf Sitze an die Demokraten verloren. Auch hier heißt es weiter abwarten.

Im Repräsentantenhaus ist das Verhältnis momentan 252 zu 172. Die Demokraten haben den Republikanern bislang 18 Sitze abgenommen. 11 Rennen sind noch unentschieden. Zudem wurden dem Trend nach voraussichtlich 7 demokratische und 4 republikanische Gouverneure gewählt.

McCain hatte ja auf den letzten Metern des Wahlkampfes noch versucht, die Angst vor der Ein-Parteien-Dominanz zu schüren. Wie meist war das auch diesmal die Strategie eines Verlierers: Wenn ich Euch schon nicht davon abhalten kann, demokratische Senatoren zu wählen, dann wählt doch wenigstens einen Republikaner zum Präsidenten. Warum nicht mich?

Obama hat zwar zwei Kriege, ein gigantisches Haushaltsdefizit, eine Finanzkrise und eine eigene Bowlingbahn geerbt, findet sich aber in einer von seiner Partei dominierten politischen Landschaft wieder. Das kann, muss aber nicht immer ein Vorteil sein. Zum einen wird er daran gemessen, inwieweit es ihm gelingt, das offenkundig nach wie vor gespaltene Amerika zu einen und sich auch mit dem konservativen Amerika zu versöhnen. Hierzu muss er präsidial und nicht parteipolitisch agieren. Auf der anderen Seite wird er sich jedoch nahezu unbegrenzten Begehrlichkeiten seiner eigenen Parteifreunde ausgesetzt sehen, die die güngstige politische Landkarte ausnutzen und manche Scharte der letzten Jahre auswetzen wollen. Das alles macht es nicht einfacher für Obama.


1) Missouri ist das neue New Mexico. Aus dem Staat gibt es immer noch kein amtliches Endergebnis, aber der (knappe) Vorsprung McCains ist seit 11 Tagen konstant, um nicht zu sagen: unverändert. Ich habe die Faxen jetzt dicke und erkläre MO für McCain, damit wir das Kapitel US-Wahl hier einmal abschließen können..














Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

 
Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/
November 2017
MoDiMiDoFrSaSo
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930
Februar

Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

2017
» Februar 2017

2015
» Juni 2015

2014
» November 2014
» Juni 2014

2013
» November 2013
» August 2013
» Januar 2013

2012
» November 2012
» Oktober 2012
» April 2012
» Februar 2012
» Januar 2012

2011
» Dezember 2011
» November 2011
» Oktober 2011
» September 2011
» Juli 2011
» Juni 2011
» Mai 2011
» April 2011
» März 2011
» Februar 2011
» Januar 2011

2010
» Dezember 2010
» November 2010
» Oktober 2010
» September 2010
» August2010
» Juli 2010
» Juni 2010
» Mai 2010
» April 2010
» März2010
» Februar 2010
» Januar 2010

2009
» Dezember 2009
» November 2009
» Oktober 2009
» September 2009
» August 2009
» Juli 2009
» Juni 2009
» Mai 2009
» April 2009
» März 2009
» Februar 2009
» Januar 2009

2008
» Dezember 2008
» November 2008
» Oktober 2008
» September 2008
» August 2008
» Juli 2008
» Juni 2008
» Mai 2008
» April 2008
» Februar 2008
» Januar 2008

2007
» September 2007
» August 2007
» Juli 2007
» Juni 2007
» Mai 2007
» April 2007
» Februar 2007
» Januar 2007

2006
» Oktober 2006
» September 2006
» Juni 2006
» Mai 2006
» April 2006
» Februar 2006
» Januar 2006

2005
» Dezember 2005
» November 2005
» Oktober 2005
» September 2005
» Juni 2005
» Mai 2005
» April 2005
» März 2005
» Februar 2005
» Januar 2005

2004
» Dezember 2004
» November 2004
» Oktober 2004
» September 2004
» August 2004
» Juli 2004
» Juni 2004
» Mai 2004
» April 2004
» März 2004
» Februar 2004
» Januar 2004

2003
» Dezember 2003
» November 2003
» Oktober 2003
» September 2003
» August 2003
» Juli 2003
» Juni 2003
» Mai 2003
» April 2003
» März 2003
» Februar 2003
» Januar 2003

2002
» Dezember 2002
» November 2002
» Oktober 2002
» September 2002
» August 2002
» Juli 2002
» Juni 2002
» Mai 2002
» April 2002
» März 2002
» Februar 2002

2001
» Dezember 2001







pixel

© 2001-2016 Der Kutter.