Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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Art Brut records and chocolate ice cream ― even though I'm (ca.) thirty-eight!

Hab mir gedacht: Du warst acht Monate nicht mehr draußen. Geh doch mal raus. Art Brut sind in der Stadt, die magst Du doch so gerne!

Und das ist ja das Seltsame am Älterwerden: dass man anfängt, mit sich selbst zu reden, als wäre man seine eigene Mutter. Also gut, gehe ich halt zu Art Brut. Die mag ich nämlich gerne. Und da ich mich mittlerweile in einem Alter befinde, in dem man nur noch Platten oder deren digitale Derivate rezipiert, aber nicht mehr das Gerede drumherum oder Videos und das ganze bandmythologische Beiwerk, kann man mich auch noch vollrohr überraschen: Eddie Argos, den ich mir immer als stylisch-dandyesken Jarvis-Cocker-Wiedergänger vorgestellt habe, ist ja genauso dick wie ich! Even though he's twenty-eight! Während des Konzerts in der hannoverschen Faust rührt er unentwegt mit dem Zeigefinger in der Luft wie mein alter Musiklehrer Kampe, wenn er eine Coda ankündigte.

Und auch das ist ja das Seltsame am Älterwerden: dass man wie die eigene Mutter damit anfängt, Leute nach ihrem Äußerem zu beurteilen. Und wo wir schon mal dabei sind: Der Rhythmus-Gitarrist sieht aus, als hätte man Klaus Kinski mit Tick, Trick und Track gekreuzt, wenn auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, und er benimmt sich auch so. Den Schlagzeuger habe ich das letzte Mal 1981 an der Startbahn West gesehen ― Haare und Bart wie die drei Tornados. Die Bassistin wiederum erinnert mich an meine Mitschülerin Ines. Die fand mich ein bisschen gut, weil ich ein bisschen weniger schlecht Schlagzeug spielte als sie. Ich spielte ja auch schon ein halbes Jahr länger. Im Gegensatz zur ihr hatte ich aber kein eigenes Schlagzeug und keinen Schlagzeugunterricht. Braucht man als Gitarrist auch nicht, fand ich. Und finde ich immer noch. Bei Auftritten habe ich halt immer auf dem Schlagzeug der Headliner rumgedroschen. Wir waren als Vorband nicht sehr beliebt.

Die Vorband von Art Brut habe ich nicht mitbekommen, weil ich den Hund noch rausbringen musste, aber das ist eine andere Geschichte. Es gibt jetzt nämlich einen kleinen Hund auf dem Kutter. Art Brut, Headliner mit eigenem Schlagzeug, jedenfalls waren so, wie ich sie mir vorgestellt hatte: Das Schlagzeug rommelt, die Gitarren zicken, der Bass plunkert, und Eddie Argos hat den Anwesenden so einiges mitzuteilen. In seiner Neigung zur Sloganisierung ist er gar nicht so weit weg vom Grafen aus Hamburg, aber er ist deutlich hinterfotziger. The record-buying public shouldn't be voting, heißt es gegen Ende, und ich denke mir: Als anständiger Raubkopierer Sicherheitskopienanfertiger muss mir um meine bürgerlichen Partizipationsrechte also nicht bange sein.

Art Brut sind sehr laut und ziemlich schnell und schaffen es folglich, viele schöne Stücke in eine recht kurze Konzertdauer zu pressen. Der Auftritt dauert nur fünf Bier. Mein geschundener Rücken dankt es ihnen. Der Rest allerdings auch: Lange bin ich nicht mehr mit so einem seligen, dummen Grinsen aus einem Konzert gewankt. Okay, ich bin auch schon ziemlich lange nicht mehr in ein Konzert gewankt, wenn man von irgendwelchen französischen Neo-Chanson-Elsen kürzlich mal absieht. Zur Erinnerung habe ich mir noch einen "Bring Me Coffee Bring Me Tea"-Becher gekauft und weiter an meinem südenglischen Akzent gearbeitet. Art Brut sind eine der sehr wenigen Bands, die mich heute uneingeschränkt elektrisieren. Even though I'm (ca.) thirty-eight!




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rzr  |  19. Mai 2009 22:06:39 MESZ

Rusted Gun of Milan

Die Damen und Herren durfte ich auch einmal gegen die Zahlung von, wenn ich mich recht entsinne, 25 Euro in einem witzigen Club in Athen anschauen, dessen "Witz" übrigens darin bestand, eine Treppenstufe im Zuschauerraum zu haben, so dass die Konzertbesucher, sobald sich die vorderen Reihen bewegen, was bei einem Konzert von Art brut nie ganz ausgeschlossen werden kann, unweigerlich drohen zu stolpern (aber das ist auch eine andere Geschichte).

Grundsätzlich würde ich meinen Wilhelm aber unter Ihren Erlebnisbericht setzen. Die Beschreibung triffts ziemlich auf den Kopf. Die Band hat übrigens auch Textmaterial für die Herren der Schöpfung jenseits der zwanzig dabei: Rusted Gun of Milan.

Ich zitiere aus den praktischen Lebenstipps der Lyrics:
Leave the light on.
(don't tell your friends!)





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foerschter  |  20. Mai 2009 13:47:17 MESZ

Apropos kleiner Hund: Frau Hotsch fragt, ob der grösser wird, wenn der was zu Essen kriegt? (wir sind aber nicht sicher, ob sie meint, dass das gut wäre, wenn der kleine Hund grösser würde. Also ob sie zu grösser werden rät - oder doch lieber zu "kleiner Hund = guter Hund = alles was kleiner als Frau Hotsch ist, kann geknuddelt werden, von allem was grösser ist, sollte Kind Reschpäkt haben" tendiert.)


 
kutter  |  20. Mai 2009 19:22:25 MESZ

die gute nachricht zuerst: ja, der hund kriegt was zu essen. das mal zur beruhigung aller hier mitlesenden tierschützer. und hier die schlechte nachricht: ja, der hund wächst. aber auch noch eine gute nachricht: der hund wächst, aber er wird nicht groß. er wird nur etwas weniger klein. und im leben nicht wird er größer als frau hotsch und kann folglich uneingeschränkt geknuddelt werden. kleiner hund bleibt ein kleiner hund. großes getöse, aber kleiner hund.





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boecker  |  22. Mai 2009 19:46:08 MESZ

während der qtr in erinnerungen schwelgt,

bin ICH in der glücklichen lage, präzise vorhersagen* zu können, was in diesem sommer spätzinnen und spatzen von allen europäischen dächer(inne)n pfeifen werde. es ist "kiss with a fist" von florence (+ the machine) aus england.

das video ist auf youtube zu sehen. wer es sich angeschaut hat, wird sicher auch die live-version sehen wollen ("camden"), dazu mindestens noch "girl with one eye" (live).

ich möchte aber unbedingt darauf hinweisen, dass man sich auch den clip anschauen sollte, in dem florence mit dem nme über ihre lieblingsmusik 2008 spricht. und dann gibt es noch ein highlight, bei dem sie gar nicht singt, sondern nur tanzt - undzwar zu der musik von beyonce.

wer das alles gesehen hat, tut kein' hund nich' brauchen, kein' großen und kein' klein'.

  • meine letzte präzise vorhersage habe ich vor der jetzt zu ende gehenden bundesliga-saison abgegeben. sie lautete: gladbach holt mindestens 18 punkte mehr als der bvb.

 
kutter  |  23. Mai 2009 10:06:10 MESZ

ich werde das mal checken, dude. hatte vor einiger zeit eine mail mit hüpf-content an dich verschickt. konntest du damit was anfangen?


 
kutter  |  24. Mai 2009 14:35:38 MESZ

ich glaub

mit der is nich gut kirschen essen


 
boecker  |  25. Mai 2009 10:57:12 MESZ

nich' so schön:

"kiss with a fist" liegt unter dem aktuellen vodafone-spot.


 
kutter  |  25. Mai 2009 14:13:01 MESZ

Ich wünschte auch,

ich hätte Agnes Obel nich über einen Telekom-Spot kennengelernt. Aber die ist dir ja eh wieder zu lahm. Dabei wäre mit der bestimmt gut Kirschen essen. Die buchstabiert bestimmt nicht Trubel. Aber wer weiß, die Frauen heutzutage...


 
boecker  |  25. Mai 2009 18:21:24 MESZ

das ist jetzt 'n bisschen fies, aber:

bei all den "phoenix"-elogen der vergangenen tage habe ich immer gedacht: puh, DAS ist mal 'ne kutterkapelle!

irgendwie stimmt was mit der hälfte deiner synapsen nicht, undzwar die, die eggimann zujubelt. die andere hälfte mag begemann und findet hüpf-musik.


 
kutter  |  26. Mai 2009 16:18:01 MESZ

das ist deshalb schon ein bisschen fies, als die neue phoenix-platte tatsächlich, wie von den meisten föjetongs ärgerlicherweise zu recht bemerkt, eine lukulent und luzide feingeklöppelte pop-platte ist, an der man nicht vorbeikommt, wenn man schon früher meinte, nicht an - sagen wir mal: - prefab sprout vorbeikommen zu können. und auch da bekenne ich mich schuldig. insofern ist das eine genießerplatte, und dieses fiese wort beschreibt auch schon das ganze problem, denn dieser ambitionierte gourmetpop ist natürlich alles außer leidenschaftlich, elektrisierend, mitreissend, überraschend, alarmierend. es fehlen druck, eine haltung, eine stimme. diese musik ist selbstverliebt, und das vollkommen zu recht. aber sie liebt nicht mich. und für unerwiderte liebe bin ich mittlerweile zu alt.





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boecker  |  7. Juni 2009 10:40:25 MESZ

vorab-tip: das casio steht auf dem dachboden, noch hinter der espressomaschine, der hesse-gesamtausgabe und den schlittschuhen!

"bulletproof" von la roux ist sowas wie florence in erwachsen (naja). das video (utyoube) ist in mehrerlei hinsicht ein fest für 80er-menschen (naja II).


 
kutter  |  7. Juni 2009 10:57:58 MESZ

i) mein casio ist eigentlich ariks casio und liegt in der oberen schublade meines sekretärs. da da da.
ii) die espressomaschine steht in der küche und erfreut sich regelmäßiger benutzung, du aroma-boy.
iii) die hesse-gesamtausgabe steht tatsächlich auf dem dachboden, aber nicht auf meinem, sondern dem meiner eltern. als erwachsener mann, und als solcher fühlt man sich, wenn man von zuhause auszieht, braucht man sowas nicht mehr.
iv) schlittschuhe hab ich nie besessen.
v) la roux kennichnich, saug ich aber demnächst ab.
vi) bin jetzt für ne woche in lü-lü-lübeck.
vii) danach gibt's vielleicht neue kutter-beiträge zum thema internet aufräumen und mp3s sortieren sowie zum alten mann im niedersachsen-station, der immer.... aber dazu später mehr.


 
boecker  |  8. Juni 2009 14:21:07 MESZ

das kommt mir hier in letzter zeit ohnehin zu kurz:

neues aus der absonderlichen welt der ordnungssysteme. ICH plane ja gerade die bibliothek (hardware, nicht software), die für den rest meines lebens halten muss. es gibt zu diesem thema sehr, sehr, sehr grundsätzliche - wenn nicht letzte - dinge zu regeln.


 
kutter  |  9. Juni 2009 10:23:58 MESZ

da...

sagst du was... von den baulichen Fragen (z.B.: variable Regalhöhen ja oder contra) bis hin zur eigentlichen Ordnung der Bände (manche Menschen ordnen alphabetisch!!!) kann man mehr falsch als richtig machen. Ein weites Feld, das man sich erst erschließbar machen muss. Denn streng genommen sprechen wir hier nicht davon, Bücher in einer bestimmten oder unbestimmten Reihenfolge in Regale zu stellen. Wir sprechen hier von nichts geringerem als von der sowohl rückwirkenden als auch vorausgreifenden Ordnung unseres Lebens.


 
kutter  |  9. Juni 2009 10:32:17 MESZ

überhaupt

vielleicht ne schöne Weblog-Idee: Die Ordnung der Dinge, ein Leben als Archiv.


 
boecker  |  9. Juni 2009 11:26:15 MESZ

ja, deine bemerkungen zielen in die richtige richtung, greifen aber zu kurz

ich brauche nämlich auch noch ein UMFELD. zu dem gehören:

  • halterung für müller-milch-flaschen
  • halterung für iphone und ipod
  • sowas wie ein lese-stehpult, das a) groß genug sein muss zum ausbreiten der BESTEN TAGESZEITUNG DER WELT, b) verschiebbbar sein soll, c) stifte und zettel leicht zugänglich machen muss

und damit sind wir immer noch nicht bei den beiden wichtigsten fragen. 1.) welche(s) material/farben? und noch schwieriger 2.): welches licht? ??


 
boecker  |  9. Juni 2009 11:27:25 MESZ

even wichtiger:

wer bezahlt mir das alles? der deutschlandfonds?


 
kutter  |  9. Juni 2009 12:13:21 MESZ

nun:

1 gewisse Systemrelevanz (oder gar: systemische Relevanz!) zu begründen sollte machbar sein. Was auch immer für ein System das sein sollte. Gluecklicherweise hat ja auch die SVZ nicht so ein Riesenformat. Und wenn Du Dein iPhone schon erwähnst: Es ist kein Spaß, Kommentare wie diesen auf dem Blackberry einzutippen. Deshalb tauch ich jetzt ab. Bzw geh mit dem Hund raus in den milden Lübecker Regen. Das Ding muss entleert werden. (Der Hund. Nicht der Regen.)


 
katatonik  |  9. Juni 2009 13:59:32 MESZ

die sache mit den hunden (wieso hunde halten) habe ich noch nie verstanden, vor allem des geruchs wegen. hinterhofamseln sind auch treu, wenn man sie mit rosinen zum wiederholten besuch des außenfensterbretts motivieren kann, tragen ihren geruch aber nicht unangenehm nahe heran und fallen auch sonst nur angenehm auf, vorwiegend musisch betrachtet.


 
boecker  |  9. Juni 2009 18:31:04 MESZ

KÖNNEN

allerdings ganz schön laut sein, lauter als der sprosser in sülstorf, aber das ist eine sehr, sehr eigene geschichte. (das mit dem hund kapiere ich aber auch nicht.)


 
kutter  |  10. Juni 2009 10:25:32 MESZ

Kleiner Hund riecht eigentlich immer nur nach frischem Salbei, keine Ahnung, wie er resp. sie das macht. Und keine Ahnung, ob mir diesen Unfug irgendjemand abnimmt. Kleiner Hund, den resp. die wir übrigens nach PJ Harvey (nicht PJ O'Rourke) Polly genannt haben, riecht zwar gelegentlich aus dem Maul wie eine Tonne voller Fischabfälle, das aber eher selten und obwohl wir keinen Fisch verfüttern. Stattdessen bringt Kleiner Hund es fertig, selbst in dieser Woche, wo ich ihn resp sie andauernd durch den Lübecker Regen zerre, nicht nach Nasser Hund zu riechen. Von Geruchsbelästigung kann also nicht wirklich gesprochen werden. Vielleicht ändert sich das aber noch, bis der Hund voll ausgewachsen ist und somit sein resp ihr Geruchsträgerpotential voll entfaltet hat. Abgesehn davon haben Männer bei Gerüchen bekanntermaßen ein besonderes Toleranzvermögen, denkt man bspw. auch an die klassischen körperlichen Manifestationen männlicher Zufriedenheit (knatternder Abwind, grollendes, autoalarmanlagenauslösendes Aufstoßen(AAAAA)), die ebenfalls nicht nur mit einer beachtlichen Geräusch-, sondern oft auch geradezu zoopathischen (?) Geruchsentwicklung einher gehen. Aber wollen wir hier wirklich von Hunden sprechen? Resp von Gerüchen? Lobpreiset mich lieber, dass ich hieraus noch kein Hundeblog gemacht und Hunderte von niiiiedlichen Welpenfotos gepostet habe. Stattdessen demnächst evtl mein aktuelles Mandy-Assessment. Plus: Mein Nachbar hier heißt Felix Krull. Entweder das, oder er behautet es bloß. Und wenn man das mal weiterdenkt... muss mit dem Hund raus.


 
katatonik  |  10. Juni 2009 12:55:04 MESZ

der hund als fluchtperspektive aus der blogosphäre. so sehe ich das hier.


 
kutter  |  10. Juni 2009 13:56:02 MESZ

jeder

versucht auf seine Art, hier rauszukommen...





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boecker  |  14. Juni 2009 11:23:10 MESZ

obwohl:

nach der fas-kritik von heute will man den ja vielleicht DOCH mal im konzert sehen, wenn auch vielleicht nur für "ask" und "how soon is now". (PRIVAT hat der allerdings bestimmt 'n hund.)


 
kutter  |  15. Juni 2009 17:58:39 MESZ

na na na, jetzt mal nicht altersmilde werden!


 
kutter  |  20. Juni 2009 22:53:51 MESZ

und ansonsten einfach öfter mal die neue Scheibe von My Toys Like Me hören.


 
boecker  |  30. Juni 2009 11:40:07 MESZ

wenn genesis "the lamb lies down on broadway" nicht ca. um die sippzigermitte herum aufgenommen hätten, sondern heute - dann hießen sie:

the decemberists. und "the lamb lies down on broadway" hieße "the hazards of love". (wer das verschroben findet, hört dreimal am stück "hazards" über kopfhörer.)


 
kutter  |  30. Juni 2009 11:46:13 MESZ

decemberists hören: immer gern. allerdings fehlt mir die vergleichsmöglichkeit zu genesis' broadway-lämmern, und ich kann mir nicht einreden, dass dies eine kennenslücke sei, die ich schließen müsste.


 
boecker  |  30. Juni 2009 16:33:26 MESZ

auf subtilere art hat selten mal jemand vorzugaukeln versucht, dass er sich eigentlich noch ziemlich jung fühlt:

"carpet crawlers" kennst du doch auswendig!

was mir an deiner stelle sorgen machen würde: ihr habt noch keinen guten ge- und noch keinen schlechten verkauft.


 
kutter  |  30. Juni 2009 16:40:21 MESZ

ja. wir dachten, wir versuchen diese saison mal etwas neues; vielleicht läuft's dann besser als zuvor. das mit den guten spielern kaufen hat ja zuletzt nicht so richtig geklappt.

carpet crawlers? ist das eine teppichmarkt-kette? ich kann nicht folgen!















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