Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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Die Bankiersgattin und die Presse

Natürlich kann man über drei bis fünf Ecken erklären, dass eine Kreissparkasse ein Finanzdienstleister ist und Bankgeschäft betreibt so wie andere Banken auch und damit irgendwie eine kleine regionale Bank ist, dass damit ihre Mitarbeiter mithin irgendwie auch Banker oder Bänker sind und der Vorstand einer Regionalsparkasse damit irgendwie auch so etwas wie ein »Bankier« und dessen Frau irgendwie eine »Bankiersgattin«, auch wenn man im allgemeinen Sprachgebrauch mit Bankern, Bänkern und Bankiers meist etwas bzw. jemand anderes verbindet und auch wenn gerade die Sparkassen sich gemeinhin sehr gern von all diesen Bankern, Bänkern und vor allem Bankiers abgrenzen, als Finanzdienstleister mit menschlichem Antlitz von nebenan gewissermaßen. Natürlich ist die Entführung eines Menschen ein schrecklicher Vorgang, und natürlich kann man die Frage, ob dieser Mensch nun die Ehefrau eines Sparkassenvorstandes oder eines Bankiers oder eines Maschinenschlossers ist, als vollkommen irrelevant abtun, was sie für sich genommen auch ist, würde sich nicht die Frage stellen, warum bloß all die Medien offenkundig so versessen darauf sind, hier nun die Geschichte ausgerechnet einer »Bankiersgattin« zu erzählen. Dieses Synonym hat sich mittlerweile flächendeckend durchgesetzt wie dem Hartmut ihm sein »Bahnchef«. Zum einen natürlich, weil sich »Bankiersgattin« glatter in einen Text fügt als »Ehefrau eines Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden« oder »Sparkassenvorstandsgattin«, okay. Aber natürlich auch, weil das Leben im Klischee so unendlich viel bequemer ist, weil eine kleine oder große Übertreibung der Geschichte gleich mehr Auftrieb und Aufmerksamkeit gibt, weil diese Story gleich viel süffiger wird, wenn man das Etikett »Bankiersgattin« draufklebt, ohne dass man eine einzige zusätzliche Information hätte recherchieren müssen, weil der Begriff »Bankiersgattin« Assoziationen auslöst, die sich auf ganz wunderbare Art mit einem Foto verbinden, das die betreffende Person mit einer Perlenkette zeigt, und nicht zuletzt, weil das vermaledeite Schicksal den Journalisten keine »schöne Prinzessin« oder wenigstens einen »Milliardenerben« gegönnt hat. Man qualifiziert das Opfer in seinem gesellschaftlichen Status sicher nicht herab, wenn man von der Presse wenn schon nicht Präzision, dann doch zumindest den Vermeid abgedroschener Stereotypen verlangt.




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goncourt  |  20. Mai 2010 10:46:57 MESZ

Eine Bankiersgattin könnte in einem Film immerhin von Delphine Seyrige gespielt werden, so à la Bunuel; sonst könnte man sich aber auch die Sparcaissier-[gesprochen: Sparkessié]-Frau von Hannelore Elsner wünschen.





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boecker  |  20. Mai 2010 16:16:39 MESZ

das ist ein sehr, sehr mutiger gedanke:

zu glauben, dass wir im zusammenhang mit dem themenkreis banken/banker/bankiersgattinnen schon wieder so weit sind, dass wir DIFFERENZIEREN.

das wird dauern, dude, das wird dauern.


 
kutter  |  20. Mai 2010 16:39:22 MESZ

Deshalb habe ich auch die zunächst gewählte Formulierung

[...] wenn man von der Presse wenn schon nicht Präzision, dann doch zumindest den Vermeid abgedroschener Stereotypen erwartet.

schnell geändert in

[...] wenn man von der Presse wenn schon nicht Präzision, dann doch zumindest den Vermeid abgedroschener Stereotypen verlangt.

Und überhaupt: wieso "wir"?





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foe  |  20. Mai 2010 16:28:31 MESZ

Und ich dachte ...

endlich zahlt es mal jemand diesen Bankiers heim!


 
kutter  |  20. Mai 2010 16:40:07 MESZ

das

ist ein sehr unschöner Gedanke.


 
foe  |  20. Mai 2010 16:43:12 MESZ

Unglücklicherweise

genau der, der von DEN MEDIEN™ suggeriert wird.


 
boecker  |  20. Mai 2010 17:59:44 MESZ

in diesem fall:

4 alle.





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boecker  |  24. Mai 2010 19:26:58 MESZ

zahnarztgeschichten! ich fasse es nicht!! aber kein wort darüber, dass...

...die Beatles auseinander sind!!!


 
kutter  |  25. Mai 2010 07:59:32 MESZ

sind sie?!

bedauerlich. habe sie eigentlich für eine vielversprechende band gehalten, aus der noch einiges hätte werden können. chronisch unterschätzte jungs mit einem echten händchen für melodien!


 
boecker  |  25. Mai 2010 08:28:47 MESZ

ich warte jetzt auf den "stern": was wurde eigentlich aus...

...john und george?





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boecker  |  25. Mai 2010 10:39:28 MESZ

gehört hier zwar gaanich hin, aber:

ich muss den allerersten wirklich gelungenen wm-werbespot loben! frühere waren alle derart tumultös muskulös, dass man beim kucken gar nicht hinterherkam (jedenfalls nicht diejenigen unter uns, die zumindest eine vage erinnerung an die 70er wm haben).

jetzt aber: "write the future". (okay: der slogan ist und bleibt doof.)

das zauberwort heißt selbstverständlich: humor.

leider ist er von "nike".

(irgendwann will ich allerdings mal eine geschichte über eine beliebige deutsche kreisklasse lesen - wegen der fürchterlichen farbexplosionen an den füßen höchst durchschnittlicher kicker.)















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