Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04

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»The Wire« sehen heißt Bachtin verstehen

Ja, ja, ja, ich gehöre ja nach wie vor und vielleicht sogar mehr denn je zu den vielen, die »The Wire« für ein bahnbrechendes Meisterwerk halten, auch wenn diese Meinung alles andere als originell ist. Nein, nein, nein, ich gehöre nicht zu denjenigen, die in Kino und Fernseh grundsätzlich Originalfassungen bevorzugen und behaupten, die Skandinavier würden nur deshalb so gut Englisch sprechen, weil es dort keine Sychnronisation von Filmen und Serien gibt; so unoriginell bin ich dann doch wieder nicht. Aber dieser seit einigen Jahren vor sich hinglimmende Vorwurf an die deutschen Fernsehschaffenden, ihnen fehle der Mut oder was auch immer, »The Wire« endlich ins deutsche Fernsehen zu bringen, den kann ich nicht nachvollziehen. Wie sollte man diese Serie, die nicht zuletzt auch durch ihre Stimmenvielfalt lebt, ins Deutsche übertragen? Die Sprache der projects in Baltimore zu erlernen war selbst für die amerikanischen Zuschauer ein echtes Abenteuer ― »The Wire« sehen heißt Bachtin verstehen lernen. Wie viel von dem, was diese Serie so groß macht, würde allein schon durch die Übertragung verloren gehen? Und natürlich kann man fordern, diese Serie einfach im Original zu zeigen. Aber ein solches Maß an Selbstlosigkeit mag ich selbst vom kulturbeauftragten und gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht verlangen (zumal ich den Mut, mit Serien wie »KDD« und »Im Angesicht des Verbrechens« etwas ähnliches selbst zu entwickeln, beachtlich finde ― aber auch das ist kein sonderlich origineller Gedanke). Es wird ja machmal so getan, als wäre es ein Akt der Zensur, dass dem deutschen Fernsehzuschauer dieses Werk schändlich vorenthalten wird. Aber ist es denn wirklich so unzumutbar, dass man das DVD-Set der gesamten Serie zu einem vertretbaren Preis frei erwerben kann, um sich diesem 60-Episoden-Monument dann so nähern zu können, wie man es auch mit einem dicken Buch täte, nämlich konzentriert und möglichst in einem Stück (und darüber hinaus mit der Chance, eine Szene, die man slangbedingt kaum verstanden hat, einfach nochmal anzuschauen, so wie ich es oft tun musste)? War das Tolle an den »Sopranos« denn wirklich, dass sie auch mal (übrigens in einer recht unmotiviert wirkenden Synchronisation) im ZDF liefen?




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micro_robert  |  30. Mai 2010 14:42:13 MESZ
  1. The Wire wäre auch dann noch spannend, wenn die Übersetzung nicht kongenial-werksgetreu ausfallen würde.

  2. Vielleicht wäre es gut, das Geld, das für eine solche Übertragung notwendig wäre, lieber in die Entwicklung einer Serie zu stecken, die ähnliches für, sagen wir mal, Düsseldorf oder Darmstadt macht wie The Wire für Baltimore.


 
kutter  |  30. Mai 2010 14:48:19 MESZ

Für Darmstadt gibt es diese Serie schon. Sie heißt »Diese Drombuschs«.


 
micro_robert  |  30. Mai 2010 14:51:27 MESZ

Durchwursteln wird das Megathema der 2010er.


 
kutter  |  30. Mai 2010 14:53:04 MESZ

Gut! Mit Wurst kenn ich mich aus.


 
micro_robert  |  30. Mai 2010 15:16:36 MESZ

Mein erster Pitch: "Die Schlacht von Salamis" - Liebe, Hass, Finanzkrise, Wurst!





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goncourt  |  30. Mai 2010 23:04:17 MESZ

Wenn es einen Aspekt gibt, der an dem Vergleich zwischen The Wire und den großen Romansagas ins Auge fällt, ist es vielleicht, dass man die Serie als Porträt einer Stadt so wahrnimmt, dass man umgekehrt die Stadt selbst sofort ständig als Fortsetzung der Serie sieht.

Vielleicht haben Sie die Bilder von Patrick Joust aus Baltimore schon gesehen. Jedesmal wenn die Klinkerbauten auftauchen, denke ich an The Wire.


 
kutter  |  31. Mai 2010 09:51:18 MESZ

Oh! Die Bilder kannte ich nicht. (Und jetzt alle:) Danke für den Link!


 
micro_robert  |  31. Mai 2010 23:32:42 MESZ

Großartige Bilder. Und der Mann scheint auch vom Equipment her ein Nerd zu sein. Obskure zweiäugige Reflexkameras und der Klassiker: Halbformat-Olympus auf 35mm-Papier vergrößert.















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