Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

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Eher zäh als knapp:
Zum Ausgang der
US-Präsidentschaftswahlen

Bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen sind die Stimmen in 50 von 51 Staaten1 bereits so weit ausgezählt, dass jeweils ein Sieger feststeht. Diese 50 Staaten habe ich in meiner Wahlprognose allesamt richtig prognostiziert. "50 out of 50 ain't bad", könnte man sagen - aber ein wichtiger Punkt ist noch offen.

In meiner Prognose hatte ich zwei Szenarien für den wahrscheinlichsten Wahlausgang erklärt, die von einer Ausnahme abgesehen identisch sind. Diese Ausnahme war der Staat Florida. Das ist jetzt auch genau der Staat, in dem der Wahlausgang offiziell noch immer offen ist. In meinem "konservativen" Szenario fällt Florida an Romney, der Wahlausgang beträgt dann 303:235 Electoral Votes für Obama. Im "aggressiveren" Szenario verteidigt Obama Florida. Dann beträgt der Wahlausgang 332:206 Electoral Votes für Obama. Genau zwischen diesen beiden von mir in Aussicht gestellten Szenarien hängt derzeit auch der tatsächliche finale Wahlausgang in der Schwebe, so lange in Miami-Dade County nach teilweise chaotischen Wahlbedingungen noch gezählt wird.

Wie steht's denn jetzt in Florida?

Eine Entscheidung zwischen diesen beiden Szenarien fiel mir im Vorfeld schwer, weil die Kandidaten in den floridanischen Umfragen auch bei verschiedenen Betrachtungsweisen zuletzt immer gleichauf lagen. Einer Entscheidung auszuweichen und einfach "Toss-up" zu tippen, empfand ich allerdings als uncool. Aus einem Bauchgefühl heraus hatte ich mich deshalb schließlich für das konservative Szenario (303:235) entschieden, damit dann wieder gehadert, kurz mit einer Korrektur geliebäugelt, es dann aber schließlich dabei belassen.

Auch wenn es in Florida noch keinen offiziellen Sieger gibt, scheint aber mittlerweile klar zu sein, wohin die Reise geht. Der Staat ist praktisch ausgezählt, ein knapper Obama-Vorsprung ist seit etlichen Stunden stabil, Gründe für größere Wahlbeschwerden und Recounts gibt es eigentlich nicht, weil das Gesamtergebnis eh nicht mehr gedreht werden kann. Sollten Floridas Wahlmänner also an Obama gehen, wovon man derzeit ausgehen kann, hätte ich in diesem einen Fall aufs falsche Pferd gesetzt. "50 out of 51" wäre zwar immer noch eine ziemlich gute Quote - zumal die Kandidaten in Florida derzeit nur um rund 46.000 Stimmen oder einen halben Prozentpunkt auseinanderliegen. Aber natürlich wäre eine Punktlandung grandios gewesen.

Wie eng war denn nun das Kopf-an-Kopf-Rennen?

Wie auch immer der endgültige Wahlausgang aussehen wird: Der Abstand zwischen Obama und Romney beträgt mindestens 68, wahrscheinlich sogar 126 Wahlmännerstimmen. Das ist kein knappes Ergebnis, das ist auch kein Kopf-an-Kopf-Rennen. Diesem im Gegenteil sehr deutlichen Ergebnis liegen zwar mehrere knappe Rennen in den Einzelstaaten zugrunde, aber bei aller Knappheit waren die Mehrheiten dort über einen längeren Zeitraum durchgehend stabil. Das Ergebnis ist also nicht so überraschend, wie man es nach Zeitungslektüre und Fernsehkonsum in den letzten Wochen hätte vermuten können.

Deshalb möchte ich auch die Bedeutung einer "50 out of 51"-Trefferquote in der Prognose etwas relativieren: Bei diesen 50 richtig getippten Rennen war es nicht so irrsinnig schwierig, 49mal richtig zu liegen, wenn man rechnen kann, auf die heute öffentlich zugänglichen Umfrage- und Prognosedaten zugreift und sich die Mühe gibt, ein wenig in die Zahlen (und das Wahlrecht) einzusteigen. Arbeitsweisen, die im klassischen Journalismus allerdings weitgehend verpönt zu sein scheinen: Dort greift man sich lieber einfach die letzte US-weite Popular-Vote-Umfrage, die gerade über den Ticker kommt (Aktualitäts-Gebot!), ignoriert alle methodischen Besonderheiten der Umfrange sowie das Wahlsystem (Nerd-Kram!) und ruft auf dieser Grundlage einfach fröhlich-fahrlässig einen nationalen Trend aus (Relevanz-Gebot!). So entstehen dann Kopf-an-Kopf-Rennen. Genauso spielt man übrigens auch Fußball-Toto.

Spannend wurde es neben Florida eigentlich nur in Virginia (und für etwa ein halbes Stündchen originellerweise auch noch einmal in Ohio). In Virginia werden die Wahlergebnisse aus den traditionell demokratisch geprägten, bevölkerungsstarken nördlichen Wahlkreisen für gewöhnlich deutlich später gemeldet als die aus den republikanischn geprägten ländlichen Bezirken. Deshalb war klar, dass Romney hier lange in Führung liegen und die tatsächliche Entscheidung erst spät kommen würde. Dass Romney aber soo lange vorne liegen würde wie es gestern Abend der Fall war, hatte mich zwischendurch dann doch beunruhigt. Am Ende betrug der Vorsprung Obamas aber auch hier recht komfortable drei Prozentpunkte.

Beachtlich ist, dass es Obama gestern letztlich gelungen ist, seine historische Wahlmänner-Koalition, die er bei seinem Erdrutschsieg im Jahr 2008 geschmiedet hatte, weitgehend zusammenzuhalten. Nur zwei Staaten, die er vor vier Jahren erobern konnte, musste er in diesem Jahr wieder abgeben: Indiana und North Carolina (mit insgesamt 26 Electoral Votes, die hier auch entsprechend prognostiziert wurden2). Von einem "Denkzettel" also keine Spur.

Es war durchaus unterhaltsam, in der Wahlnacht die Entwicklungen in einzelnen Staaten wie Florida, Virginia, Ohio oder Colorado zu verfolgen und sich etwa von CNNs John King die einzelnen Wahlbezirke auf der Magic Wall erklären zu lassen - gerade weil die Ergebnisse in diesen Staaten lange auf sich warten ließen. Überraschungen gab es unterm Strich jedoch keine, und eine große Spannung, was den endgültigen Wahlausgang betrifft, kam ebenfalls zu keinem Zeitpunkt auf. Dass das Rennen ausgehen würde, wie man es erwarten durfte, zeichnete sich zudem bereits relativ früh ab, auch wenn offizielle Bestätigungen lange auf sich warten ließ. Es war eher ein zähes als ein enges Rennen mit einigen durchaus knappen, aber stabilen Mehrheiten. Ein Rennen ohne Ausreisser, ohne Sensationen - und wenn ich darauf noch einmal herumreiten darf: kein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Und wie steht's beim Popular Vote?

Auch beim Popular Vote liegt Obama mittlerweile mit 2,5 Millionen Stimmen oder rund zwei Prozentpunkten vor Romney. Dass das in der Wahlnacht zunächst lange Zeit anders aussah, war ebenfalls abzusehen. Diese Dynamik hat etwas mit den verschiedenen Zeitzonen, verschiedenen Öffnungszeiten von Wahllokalen und der geographischen Lage bestimmter "sicherer" Staaten zu tun. Aus dem gleichen Grund lag Romney in der Wahlnacht auch in der Wahlmänner-Zählung zunächst längere Zeit vorn, ohne dass das irgendeine Aussagekraft über den endgültigen Wahlausgang hatte.

Der Vorsprung Obamas beim Popular Vote dürfte sogar noch ganz leicht zunehmen, weil insbesondere an der Westküste, wo die Demokraten traditionell die Nase vorn haben, noch nicht alle Bezirke ausgezählt sind. Das Popular Vote-Ergebnis wird zwar sicherlich kein Erdrutschsieg mehr werden, aber es gibt Obama bereits jetzt die Legitimation, die Wahl nicht nur aufrund wahlrechtssystematischer Besonderheiten, sondern durch ein (knappes) Wählervotum gewonnen zu haben. Wer allerdings den Anspruch hatte oder hat, Aussagen über die Wahrscheinlichkeit bzw. nun über das Ausmaß des Wahlausgangs zu treffen, für den sind diese Zahlen allenfalls indirekt relevant.

Wie geht's weiter im gespaltenen Amerika?

Man sollte aus dem knappen Popular-Vote-Ergebnis auch nicht reflexhaft eine tiefe Spaltung der USA ableiten. Anders als die zuspitzungs- und erregungsfreudige Inszenierung der Medienwirklichklichkeit durch die von durchpartisanisierten Pundit-Panels geprägten Cable News-Sendern nahelegt, ist nicht jeder Romney-Wähler ein Obama-Hasser, und nicht jeder Obama-Anhänger ist ein Romney-Verächter. Solche Radikalisierungen gibt es zwar durchaus, aber die Mitte Amerikas tickt nicht wie das politische Washington.

Das bringt Obama allerdings wenig. Die Republikaner haben ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigt, die Demokraten die ihre im Senat. Für den Präsidenten werden die nächsten zwei Jahre also nicht schöner werden als es die letzten beiden Jahre waren. Auch wenn Amerika nicht so tief gespalten ist wie es den Anschein hat - der Kongress ist es durchaus. Anlass zur Hoffnung gibt hier allerdings der Umstand, dass die fundamentalistische Tea Party-Bewegung innerhalb der Republikaner bei den Kongresswahlen geschwächt wurde. Sollte dadurch ihr Einfluss innerhalb der Mehrheitsfraktion im Repräsentantenhaus schwinden, wäre wieder - trotz aller Gräben - ein etwas konstruktiverer Umgang zwischen den politischen Lagern denkbar.

Was haben wir aus dieser Wahlnacht gelernt?

IT'S THE DATA, STUPID! Es war richtig, im Vorfeld der Wahlnacht wie die Demokraten nüchtern auf "cold, hard data" (David Axelrod) zu setzen und sich vom Gerede der "Experten" und Pundits nicht verrückt machen zu lassen. Es lohnt sich, sich mit dem Wahlrecht und mit der Logik und Qualität von Umfragen zu beschäftigen. Es ist sinnvoll, sich ein Bild davon zu machen, welche Daten einem helfen, die Wahl und ihren Ausgang zu verstehen - und welche nicht. Das gilt auch und insbesondere für Menschen, die sich aufgrund ihres Berufsbilds eigentlich nicht als Zahlenknechte, sondern als Männer und Frauen des Wortes verstehen.

HOPE BY NUMBERS: Wir haben in dieser Wahl so deutlich wie vielleicht nie zuvor gesehen, dass Wahlkampf heute nicht mehr nur bedeutet, die Interpretationshoheit über Themen und politische Gegner zu erlangen, sondern auch über die Prognosen. Wer heute im Wahlkampf ein Hoffnungsträger sein will, muss diesen Anspruch mit Daten unterfüttern können. Als die Datenlage einen klaren und konsistenten Trend zugunsten Obamas ergab, beklagten die Republikaner und viele konservative Websites eine angeblich "liberal Verzerrung" der Umfrage- und Prognosemodelle und entwarfen ein Paralleluniversium, in dem sie sich sogar eine Chance in Pennsylvania ausrechneten. Das hat zwar viele professionelle Beobachter wunschgemäß verunsichert, aber in der Wahlnacht erwies sich die Mär vom "liberal bias" der Daten als Pfeifen im Walde - und wohl auch als Selbstbetrug, der manche strategische Entscheidung im Nachhinein als zweifelhaft erscheinen lässt.

GET OUT THE VOTE! Obamas Wahlsieg ist das Ergebnis eines präzisen, planvollen, datengestützten Mobilisierungsprozesses. Mit einer intelligenten, zielgerichteten Allokation der finanziellen und personellen Kampagnen-Ressourcen konnte deshalb die "Firewall" in allen entscheidenen Swing States kontinuierlich aufrecht erhalten werden. Wahlkampf ist damit heute deutlich mehr als das Buchen von Werbezeiten im Fernsehmärkten. Wie erfolgreiche Kampagnen heute ihre "Get-out-the-vote"-Bemühungen steuern, ist aber ein Thema für sich.

PINCH AND DRAG: Öffentlich-rechtliche Fernsehmacher konnten in dieser Wahlnacht wieder einmal lernen, wie man Touchscreen-Wände im Wahlstudio nicht nur als modisches Gimmick, sondern auch als mächtiges Instrument zum Verständnis der politischen Prozesse einsetzen kann. Stattdessen wird sich aber vermutlich in den Redaktionen die Erkenntnis durchsetzen, dass man eine solche Analysetiefe einem deutschen Gebührenzahler leider nicht zumuten kann. Allerdings ist das US-Wahlsystem auch deutlich komplexer als das hiesige und braucht deshalb andere Vermittlungsformen.

Man muss das amerikanische Wahlsystem nicht mögen, und man kann die Parteien und Politiker, die sich in USA zur Wahl stellen, ablehnen. Dass in jedem Wahlkampf neue Rekordsummen an Spendengeldern verbrannt werden und aufwendiges Data-Mining betrieben wird, sind bedenkliche Entwicklungen. Mir fällt es aber dennoch schwer, dem aufgeregten Pathos, mit dem die Amerikaner ihr durchaus verknöchertes, anachronistisches Wahlrecht pflegen und leben, nicht mit einer gewissen Rührung und Sympathie zu begegnen.



1 Der sprachlichen Einfachheit halber zählen wir das District of Columbia zu den Staaten.
2 Interessanterweise sind dies auch exakt jene beiden Staaten, bei denen ich mich vor vier Jahren geirrt und diese für McCain getippt hatte.



Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

boecker  |  8. November 2012 17:37:06 MEZ

NYT-Nate-Silver:

Hat die Resultate aller Staaten korrekt vorhergesagt und lag bei den Senatssitzen lediglich ein einziges Mal falsch: North Dakota ging nicht an die Blauen, sondern an die Roten. Silver saß erst bei Stephen Colbert und dann bei Jon Stewart, ich fand ihn interessant (auch wenn er offensichtlich einige Male ein irres Lachen unterdrücken musste).


 
kutter  |  8. November 2012 18:03:27 MEZ

Freut mich für ihn, weil er zuletzt ziemlich angefeindet wurde. Er war ja einer der Hauptadressaten des "liberal bias"-Vorwurfs. Verfolge sein Wirken sehr genau. Habe übrigens gerade sein Buch "The Signal And The Noise" angefangen. Bis hierhin sehr interessant. Dabei bin ich sonst eigentlich gar nicht so empfänglich für Nerd-Krams.


 
boecker  |  8. November 2012 18:20:46 MEZ

"Bias":

Vielleicht hilft ihm, dass er in North Dakota einen Republikaner vorne sah, während dann eine Demokratin gewonnen hat.





Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

phaeake  |  8. November 2012 21:29:48 MEZ

US-Wahlsystem komplexer?

Finden Sie das US-Wahlsystem wirklich komplexer als das Deutsche. Mit Überhangsmandaten, Landeslisten und der Möglichkeit eines negativen Stimmgewichts. Ganz zu schweigen davon, dass wir immer noch nicht wissen, nach welchem Wahlrecht wir in ca. 10 Monaten wählen werden? Ich nicht.


 
kutter  |  9. November 2012 08:21:27 MEZ

Dass das Auszählungs- und Stimmengewichtungsverfahren in Deutschland sich in eine befremdliche Richtung entwickelt hat und nur noch schwer nachzuvollziehen ist: keine Frage. Aber das Wahlsystem der USA erscheint mir dennoch komplexer als unsere relative simple Mischung aus Mehrheits- und Verhältniswahlrecht.
Auch in den USA schlummern unter der Oberfläche der Stimmabgabe eine Vielzahl befremdlicher Regelungen. Das geht schon damit los, wie in einigen Staaten überhaupt erst die Teilnahme an der Wahl reglementiert wird.

Vielleicht schließe ich da aber auch einfach nur unzulässigerweise von mir selbst aufs Wahlsystem: Ich meine das deutsche Wahlrecht halbwegs verstanden zu haben. Das amerikanische Wahlrecht - ein wahrer Flickenteppich an Regeln - ist für mich immer noch voller blinder Flecken.


 
phaeake  |  9. November 2012 22:27:04 MEZ

Wenn ich ein bisschen

wortklauben darf: Unübersichtlicher mag das US-amerikanische Wahlsystem sein, weil es eben zu einem beachtlichen teil Recht der Bundesstaaten ist. Aber komplex ist das "Muster" eines Flickenteppichs eigenentlich nicht.

Das aktuell geltende deutsche Bundeswahlrecht verstanden zu haben nützt wenig, da dieses noch vor der nächsten Wahl geändert werden muss. Und ich prognostiziere: Es wird deutlich komplizierter.


 
kutter  |  10. November 2012 10:48:09 MEZ

Das glaube ich auch.















Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

 
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