Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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Bausteine für eine Theorie des iPods

Schöner alter Text aus einer Zeit, als vieles noch neu war und Scheng Bohdrijah überall Prothesen und Kurzschlüsse erblickte:

Im Vergleich zu anderen Arten der musica mobilis oder zum Tanz-Theater der Disco-Musik ist das iPod-Hören eng mit der Körperlichkeit des Laufens verbunden. Während die theatralischen Angelegenheiten in einer Disco schon vorausgeplant sind, und man sich nur innerhalb eines vorprogrammierten Kreislaufs bewegen kann (selbst wenn die körperlichen Bewegungen recht wild anmuten), wird durch den iPod ein aus Musik und Körper komponiertes Amalgam in Szene gesetzt. Der iPod-Hörer erfindet die Kunst der Koordinierung von Körper und Musik im alltäglichen Leben, um sich mit der Umgebung, in der er lebt, kurzzuschließen. Es ist schwer zu sagen, ob der Körper vom iPod oder der iPod vom Körper aufgeladen wird. Der iPod funktioniert nicht als Verlängerung des Körpers (wie bei anderen Instrumenten der musica mobilis, sondern wie ein eingebautes Teil oder — aufgrund seiner Intimität — wie eine eingepflanzte Prothese. Der iPod-Hörer spielt Musik, er lauscht dem Lied, das sein eigener Körper ihm singt (Barthes). Wenn man dem Rhythmus seines Körpers zuhört, wenn der iPod durch die Haut eindringt, verkehrt sich die Ordnung des Körpers, d.h. die Oberflächenspannung der Haut verliert ihre Balance-Funktion, durch die die gegenseitige Durchdringung des Selbst mit der Welt aktiviert wird: eine mise en œuvre im Körper, durch den Körper, vom Körper (Tibon-Cornillot). Durch den iPod wird der Körper geöffnet; er wird — allerdings insgeheim — in einen Ästhetisierungs-Prozeß, in eine Theatralisierung des Urbanen einbezogen.
aus: Shuhei Hosokawa, Der Walkman-Effekt, Berlin: Merve, 1987 (leider vergriffen). Das Wort »Walkman« habe ich eigenmächtigerweise durch »iPod« ersetzt, um zu unterstreichen, dass dieser angegilbte Text bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüblabla.




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fatton  |  16. Juni 2003 13:03:17 MESZ

Sehr schön. Dennoch hat ja eine Entwicklung stattgefunden, man müsste die Unterschiede von Walkman und iPod untersuchen. Der iPod als tragbare "Bibliothek". Wer bin ich? Was bin ich? Ohne meine Daten nichts...

Und dann als Renommier-Objekt ("hey, ich habe den 30GB").


 
kutter  |  16. Juni 2003 16:05:36 MESZ

30 Gigs sind lame. Ich habe den 5GB, und zwar den allerersten. Early Adopterism ist cooler als Wettrüsten. Ändert aber natürlich nichts an Deiner Fragestellung.





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MH  |  16. Juni 2003 16:47:00 MESZ

Und? Wissenschaftlichen Fachtitel schon am Start?


 
kutter  |  16. Juni 2003 20:33:01 MESZ

Wissenschaftlich??? Hömma, wenn überhaupt jemals Buch, wofür nichts spricht, da ich meine Miete irgendwie bezahlen muss, dann höchstens "Generation iPod" - schließlich muss man ja irgendwie seine Miete bezahlen. Aber, ach: mit iPod wird das alles nichts.





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ohnepunkt  |  16. Juni 2003 17:35:53 MESZ

Interessant dabei auch, wie es Apple es geschafft hat, den iPod als Synonym für MP3-Player zu etablieren. Kaum jemand theoretisiert über den MP3-Player im allgemeinen. Immerhin habe ich mit meiner Archos Jukebox dieselben Erlebnisse wie ein iPod-Besitzer, nur eben nicht das Bewusstsein, zu einer Designgemeinde zu gehören.


 
gHack  |  16. Juni 2003 17:52:09 MESZ

Diese Dinger sind auch nur Werkzeuge. Archos kann aufnehmen und darauf kommt's mir an. Wenn ich so viel Geld ausgebe, dann muss ich was damit produzieren können.


 
kutter  |  16. Juni 2003 20:34:08 MESZ

Als Mitglied einer Sekte habe ich nicht die Wahl. Ich kaufe, was mein Guru mir sagt.


 
ohnepunkt  |  17. Juni 2003 00:08:28 MESZ

Ihr habt beide so Recht. Allerdings, Herr Hack, es gibt ja auch die Archos Version ohne Aufnahmefunktion. Die habe ich aber nicht... hüstel... produziert habe ich trotzdem noch nichts.

Mal abseits allen Standesdenkens: Was hat der iPod, was mein Archos nicht hat – außer ein besseres Design und vielleicht bessere Menüführung. Dafür 200 Euro mehr ausgeben? Was habe ich verpasst?


 
typ.o  |  17. Juni 2003 00:32:22 MESZ

@ghack

wg. archos: können sie zur qualität was sagen? entspricht mDisk? ich will chor / vocal sachen damit aufnehmen und "ambient" mit mikrofonen im ohr, da schleiche ich schon wochenlang immer zwischen den MD und den MP3 regalen hin und her und weiß nich... :)


 
kutter  |  17. Juni 2003 09:36:28 MESZ

Hmmmmm. Die Tatsache, dass ich neverever in my life irgendetwas von einem "Archos" gehört habe, zeigt, wie sehr ich mich aus dem wirklichen Leben zurückgezogen habe in mein Appleversum. Technik, damit kannte ich mich aus, als ich ein aufgeschlossener Twen war. Heute krieg ich nichtmal mehr die Weblog-Radio-MP3s vom Wörterberg runtergeladen. Oder die erwähnte Software zum Laufen.


 
ohnepunkt  |  17. Juni 2003 10:02:25 MESZ

Das gute an Apple scheint ja auch wirklich zu sein, dass man sich über die Technik keine Gedanken mehr machen muss. Die Zeiten, in denen ich mich mit Wonne auf PC-Schrauberei und Lektüre von Gerätetest einließ, sind auch längst vorbei – jetzt denke ich mir nur immer: "Muss das sein?"

Archos ist ein Hersteller von tragbaren Multimediadingenskirchens: www.archos.com















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