Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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Die Leichen können warten

Ich werde nicht länger schweigen, dies ist mein Geständnis: Ich interessiere mich nicht für Krimis, das ist die Wahrheit. Nicht, weil mir diese zu leichte Kost wären, wie offenbar jene meinen, die mir bisweilen eilends versichern, selbstverständlich würden sie ja auch noch anderes lesen bzw. leiderleiderleider reiche die Konzentration derzeit nur für solche, aber schon bald, da würde man mal wieder ein richtiges Buch, und dann! Nein. Es ist einfach so, dass es mich noch nie interessiert hat, wer es war. Und ob sie ihn kriegen. Oder gar wie. Das ganze Whodunnit ist mir vollumfänglich wumpe. Zum Beispiel Mankell. Sehr schöne Bücher, die allerdings darunter leiden, dass die Hauptbeschäftigung ihres Personals darin besteht, Verbrechen entweder zu begehen oder aufzuklären. Oder der ARD-»Tatort«. Ich mag die Linie der letzten Jahre, mehr Gewicht auf lustig gegensätzliche Kommissars-Gespanne zu legen. »Mein Partner mit der kalten Schnauze« ohne Hund, gewissermaßen. Ein alter Hut, aber häufig sehr schön gemacht. Welchen abstrus zusammengeschemelten Mordfall die dann lösen müssen, nehme ich beiläufig hin, aber über Bedeutung und Inszenierung der Stehfresse im »Tatort« der Post-Schimanski-Ära möchte ich eines Tages habilitieren.

Ich glaube, es gab vor einigen Jahren einen Schweizer »Tatort« , in dem die Kommissare eine Ermittlung begingen, die zum Tode mehrerer Unschuldiger sowie zum Entkommen des einzigen Schuldigen samt erklecklicher Beute führte. In der Schweiz, berichteten mir Gewährsleute danach, habe dieser Film eine Debatte darüber ausgelöst, warum sich die Schweizer gegenüber den angeschlossenen Anstalten als so dämlich präsentierten. Welches Bild da nur wieder vom Schweizer entstünde! »Das ist doch noch uninteressanter als die Frage, wer der Mörder war!«, möchte ich an dieser Stelle rufen. Zum einen hatte dieser »Tatort« in Deutschland eine statistisch kaum mehr messbare Einschaltquote, zum anderen war er einer der seltenen Fälle, bei denen ich die Krimihandlung einmal mit ungeheucheltem Interesse verfolgt habe.

Der Kriminalfilm von heute dient wieder gern zur Erzeugung von Betroffenheit mittels der Simulation von Sozialkritik. Mein Appell an die »Tatort«-Autoren: Bitte keine anrührenden Kinder- und Jugendschicksale mehr! Dreikäsehochs gehören beim Krimi ins Bett, und zwar vor ebenso wie auf der Mattscheibe, also Schluss mit aufgeweckten Mini-Erwachsenen und verschüchterten knopfäugigen Kleinstopfern! Von der psychosozialen Herleitung der täterseitigen Motivlage ganz zu schweigen. Desweiteren ist es auch nicht nötig, das unrasierte Kommissarsrauhbein einige Allgemeinplätze moralisch motivierter Abscheu aufsagen zu lassen. Ferner soll der Kommissar nicht zufällig selbst die Leiche finden, sondern grundsätzlich telefonisch zur morastigen Fundstelle gerufen werden, die bereits von trampeligen Schergen der Trachtengruppe (aka »die Kollegen vom mittleren Dienst«) unter Vernichtung sämtlicher Spuren gewissenhaft durch Absperrband gesichert wurde. Er soll Verdächtige oder Opfer weder aus der Schule noch aus dem Motorball-Verein kennen, noch sich je von ihm oder ihr sein Bier zapfen lassen haben. Und vor allem, und das ist jetzt ganz wichtig, liebe Autoren, soll er sich gar nie nie nie in eine betörende Frau verlieben, denn es bricht mir grundsätzlich immer das Herz, wenn schöne Schauspielerinnen plötzlich als blasse Leichen daliegen oder ihnen ihre Rechte verlesen werden. Nein, die Darstellung polizeilichen Unvermögens und kauziger Eigenheiten reicht vorerst vollkommen aus, und ansonsten gilt für Kommissare: Kümmert Euch nicht so sehr um Euren Job und geht lieber mal zum Fußball, so wie wir anderen auch! Leichen können warten.




Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

gHack  |  22. September 2003 18:00:35 MESZ

Wie wär's mit schwedischen Kommissaren, die deprimiert vorm Babyfon sitzen, bis am anderen Ende endlich ein Mord passiert?


 
kutter  |  22. September 2003 18:02:32 MESZ

Ich würde mir sofort die Komplett-DVD-Edition kaufen, und zwar zweimal (einmal als absolut legale Sicherheitskopie).


 
supatyp  |  22. September 2003 18:02:57 MESZ

hardboiled muss das sein, sons kauft Ihn das keiner ab

so kinderschänder am andern ende vom babyfon. so sachen. erzählt mir meine frau von. ich les auch keine krimmis. kucken schomma ab und ganz selten


 
gHack  |  22. September 2003 18:04:40 MESZ

Ich sehe mir nur noch japanische Kampfroboterfilme im Original an.


 
kutter  |  22. September 2003 18:04:44 MESZ

nix mit kinners, biddebidde!


 
supatyp  |  22. September 2003 18:09:13 MESZ

früher

gabs ma in der ard jeden montag ahmt spät schön ein asiatischer film mit untertitel für hier. das war manchmal sehr erstaunlich zu sehen, was so die kollegen da hinten alles für fernsehen machen. aber gezz, wo wir mittlerweile um 10elf ins Bett gehn, machen die das inne ard au nich mehr


 
gHack  |  22. September 2003 18:11:53 MESZ

Ferngespräch WDR-Tokio: "Yoshida-San! Unser Zuschauer ist weg." - "Verdammt, Rüdiger! Dann müssen wir die ganze Serie einstellen!"


 
supatyp  |  22. September 2003 18:16:31 MESZ

befürcht ich auch, dass das so bei den läuft





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ak  |  22. September 2003 18:04:58 MESZ

Möchte ich dann lesen, Ihre Habilitation. Alleine wegen des Wortes »Stehfresse«. (Mit »Imbissbude« verstehe ich Sie bzw. das Wort doch richtig? Kürzlich "Pappporzellan" für Frittenschälchen gelesen. Auch ein schönes Wort. Und entschuldigen Sie die Abschweifung).





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stine  |  22. September 2003 21:37:34 MESZ

Was bitte sind Klein-Stopfer???


 
katatonik  |  22. September 2003 21:39:19 MESZ

Dasselbe wie Kommiss-Arrauhbeine?





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mutant  |  23. September 2003 12:24:00 MESZ

das war kein tatort,

sondern ein polizeiruf.
und zwar einer der besseren.
allein die landschaft, sehr gut. die schwaechsten bilder waren in der disco, haette man weglassen koennen.
am schoensten die szene mit dem trecker auf dem deich.
und kein einziges verbrechen weit und breit. nett.


 
supatyp  |  23. September 2003 12:26:01 MESZ

apropos krimmi inne disco

ich war echt ma discostatist für ein schimanski tatort. allen fans bescheid gesagt den abend. und dann hattense mich rausgeschnitten


 
mutant  |  23. September 2003 12:27:14 MESZ

ach so:

ich lese krimis. staendig. ca 10 auf ein normales buch.
und was mich da am meisten stoert, ist wie der sex dort einzug gehalten hat.
manchmal muss man einfach agatha christie lesen oder conan doyle, weil die einen nicht mit ihrem unterleib nerven.


 
supatyp  |  23. September 2003 12:39:23 MESZ

meine frau genauso

die sacht auch, auf 1x schreibenSe alle 1/2 porneaux. dabei müsse das nich


 
kutter  |  23. September 2003 12:45:50 MESZ

ich bezog mich gar nicht auf den polizeiruf vom sonntag, den ich auch erst gestern spät abends auf video sah und der mich exakt in meiner these bestärkt: ein krimi ohne verbrechen ist so verkehrt eigentlich nicht. ich dachte einklich eher an die letzten tatorte, zum beispiel diesen kölner mit den kindern mit ungünstiger sozialprognose.

das war gestern übrigens der erste schweriner polizeiruf, den ich gesehen habe (und vermutlich erst der dritte polizeiruf überhaupt), da ich ja jetzt ein schweriner bin. der film war wie die leute hier: die lassen sich richtig zeit, auch beim geschichten-erzählen, und am ende stellt sich dann heraus, dass die geschichte gar keine war, und das regt keinen auf, und genau das gefällt mir.

      • krimis mit untenrum: gibts da beispiele?

 
supatyp  |  23. September 2003 12:58:22 MESZ

einklich

hehe















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