Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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Jetzt ist vorbei

Die Gesellschafterversammlung des Süddeutschen Verlages hat beschlossen, die Montagsbeilage der Süddeutschen Zeitung jetzt einzustellen.

Das ist ärgerlich. Nicht nur, weil damit wahrscheinlich auch das »jetzttags«-Montags-Abo der SZ entfällt, das mir bislang die Bundesliga-Berichterstattung der weltbesten Sportredaktion Deutschlands bequem ins Haus lieferte. Sondern auch, weil in fast jeder jetzt-Ausgabe viel nettes, witziges, überraschendes zu finden war, das einen wünschen ließ, man wäre noch einmal in dem Alter, für das Jugendbeilagen eigentlich konzipiert und gemacht werden. Und wäre, als man tatsächlich in diesem Alter war, so sophisticated gewesen wie jetzt. Ein jetzt-Leser halt. Ich habe bl0ß den Verdacht, dass dieses Problem die meisten jetzt-Leserinnen und -Leser haben: deutlich älter zu sein als die eigentliche Zielgruppe. Gerade dies schien mir aber auch Teil eines unausgesprochenen, augenzwinkernden Grundkonseses zwischen Magazin und Lesern zu sein, und dieses Verhältnis fand ich eigentlich auch immer sehr charmant.

jetzt war manchmal altklug, manchmal pathetisch, aber es war immer großzügig mit Ideen und schlicht in der Gestaltung. Es hatte Platz für Reportagen und Experimente. Es hatte tolle Bilder. Aber es hat offenbar nicht die ökonomischen Erwartungen erfüllt, die der Süddeutsche Verlag in das Heft gesetzt hatte. In Zeiten, in denen Verlage einen harten Stellenabbau betreiben und Alter, Familienstand und Kinderzahl von Redakteurinnen und Redakteuren zu wichtigen Stay-or-go-Kriterien geworden sind, soll man so etwas nicht unterschätzen. Mit dem Rotstift in der Hand lassen sich kaum die tollen »Nur für Jungs/Nur für Mädchen«-Doppelseiten machen. Trotzdem hat jetzt auch einige Erwartungen übertroffen: Es brachte der Zeitung viel Renommee – mehr als ursprünglich angenommen, würde ich behaupten –, und es bildete nicht zuletzt auch einigen interessanten Schreiber-Nachwuchs heran. jetzt war ein Labor und eine Spielwiese; beides wird künftig fehlen.

Soll ich mir nun - zumal mein Verein jetzt endlich wieder in der Bundesliga spielt - ein reguläres SZ-Abo zulegen? Ist ja auch sonst eine sehr schöne Zeitung, vom dringend reformbedürftigen Layout mal abgesehen. Aber was soll ich eigentlich noch alles abonnieren? Ich musste doch schon meine teure Dauerkarte finanzieren (Sitzplatz, wegen des Rückens... – das sind die wahren Probleme eines Jugendbeilagen-Lesers!). Und vor allem: Kann man die Einstellungs-Entscheidung denn ernsthaft mit einem Neuabonnement honorieren?

Die letzte jetzt-Ausgabe erscheint am 22. Juli. Ein schwarzer Montag. So jung kommen wir nicht mehr zusammen.




Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

cursor  |  9. Juli 2002 21:36:14 MESZ

es ist wegen stoiber

der hängt ja jetzt auch in berlin rum. dieser ganze süddeutsche mist, der führt zu nichts


 
kutter  |  9. Juli 2002 21:42:56 MESZ

Die haben

ja nicht einmal eine Küste. Was soll dabei schon 'rauskommen? Überall Berge, wo man gegenguckt. Wo soll da die Weitsicht herkommen?


 
katatonik  |  9. Juli 2002 22:12:05 MESZ

Deswegen

auch die zeitliche Kurzsichtigkeit, eben auf "jetzt" beschränkt. Demgegenüber kennen Küstengegenden viel weitblickendere Zeitschriften und -beilagen, wie "damals", "drüben", oder "irgendwo & irgendwann". Ist ja bekannt.


 
kutter  |  9. Juli 2002 22:21:32 MESZ

Andererseits

gibt es bei den Bergdeutschen auch wieder einen Sinn für's Hohe, während der Küstenbewohner des öfteren mal nasse Füße kriegt.

Übrigens gibt es nicht weit von hier eine Tageszeitung mit dem schönen Namen "Die Harke" - zum Draußenlesen in gebückter Haltung.


 
Irene  |  13. Juli 2002 20:41:50 MESZ

Ihr habt keine Ahnung....

wie flach die Münchner Schotterebene ist.


 
kutter  |  13. Juli 2002 20:45:56 MESZ

Um ehrlich zu sein:

Das stimmt, zumindest in meinem Fall.





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slowburn  |  9. Juli 2002 22:20:04 MESZ

könnte auch daran liegen

daß sich herausgestellt hat, daß die jetzt-Hauptleserschaft nur noch aus über 30 jährigen besteht. Zumindest könnte man diesen Eindruck gewinnen wenn man heute durch die Weblogs streift.


 
kutter  |  9. Juli 2002 22:22:36 MESZ

Hey!

Wer hat gesagt, ich sei über dreißig?!


 
slowburn  |  10. Juli 2002 01:47:38 MESZ

tschulligung

für das unterstellte Alter, soll nicht wieder vorkommen...
Aber so richtig die Zielgruppe bist Du doch auch nicht, oder?


 
katatonik  |  10. Juli 2002 01:59:21 MESZ

Enttarnt!

Kutter, der zwölfjährige Nobelpreisträger.


 
kutter  |  10. Juli 2002 06:55:47 MESZ

Kleinlaut

Jaja, es stimmt ja... War ja nur 'ne Frage. Man kann's ja mal versuchen...
@Katatonik: Mit zwölf habe ich mir höchstens selbst den Fisher-Prize verliehen. Zum Selbstzusammenstecken. Und bohren Sie ruhig in offenen Wunden: Ich weiß ich doch, dass ich den Nobelpreis nicht vor Ihnen bekomme! Dran wären Sie allerdings allemal.


 
katatonik  |  10. Juli 2002 12:49:44 MESZ

Weltherrschaft

hat höhere Priorität als Nobelpreis, für mich. Wenn ich die erstmal hab, werd ich dann für den Kutter-Nobelpreis sorgen.


 
kutter  |  10. Juli 2002 13:30:24 MESZ

Weltherrschaft?

Auch keine schlechte Idee. Wo muss man sich dafür bewerben? Aber nein, machen Sie das mal. Die ganze Welt ein Camp Catatonia, dagegen wär nichts zu sagen. Aber vorher müssen Sie erstmal zeigen, wie teuflisch Sie wirklich sein können. Eine Nacht lang Antville lahmlegen ist da das mindeste! Aaah, nein, lieber doch etwas anderes. Das haben die Helmaner nicht verdient.





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mutant  |  9. Juli 2002 22:49:16 MESZ

das sz layout is voll ok,

nur das doofe format...
alle zeitungen sollten mopo-groesse haben, denn die kann man inner bahn lesen!!!!


 
kutter  |  9. Juli 2002 22:57:25 MESZ

Ist mir zu retro

und zu uninspiriert, das Lay-out. Und ich fürchte, auf Berliner Format würde es eher noch weniger funktionieren.
Das Straßenbahn-Argument unterstütze ich voll, aber andererseits... im Café auf dem Tisch diese Riesenbögen auseinanderzufalten ist schon auch sehr schön. Da halten taz oder mopo nicht mit.


 
bov  |  9. Juli 2002 23:56:08 MESZ

Hamburg-Mopo?

Oder Berlin-Mopo?


 
kutter  |  10. Juli 2002 07:06:57 MESZ

Hamburg

in diesem Fall, aber letztlich ging es mir nur um's Papierformat. Da hätte ich auch die Berliner Zeitung nennen können. Ich bin übrigens gar nicht so sehr ein Anhänger von diesen ganzen neuen farbigen Layouts wie bei der Welt oder der Berliner Zeitung. Schlicht und klar ist immer noch am besten, aber typographisch sollte mehr drin sein als bei der SZ. Ich bin ja ein Fan des Tagesspiegel-Layouts. Ich habe zwar den Verdacht, dass der Schrifttyp nicht unbedingt der Lesbarste ist (hat den jemand als Mac-Font?). Aber sieht klasse aus.


 
mv  |  10. Juli 2002 12:42:41 MESZ

Sagen Sie's Holtzbrinck,

damit das bei der Entscheidung, ob Tagesspiegel oder Berliner Zeitung eingestellt wird, berücksichtigt werden kann.


 
sakanachan  |  13. Juli 2002 18:36:16 MESZ

berliner format

da ist jemand vom fach...















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