Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
Seit 16. Dezember 2001 und 5789 Tagen täglich fangfrisch. Außer manchmal.

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» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

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Emmy the Great, liebe mitlesende Entitäten, Emmy the Great! Die ist wirklich, naja, der Name sagt's ja schon. Seit Tagen läuft hier, mal abgesehen von Lisa Hannigan und The All New Adventures Of Us, eigentlich nichts anderes mehr als Emmy the Great. Das Debüt-Album »First Love« kommt jetzt raus oder ist schon raus oder was auch immer. Das sollten Sie haben! Also wenn Sie auf so Indie-Songwriter-Folk stehen. Ohne Scheiß jetzt.

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Dichtheit & Wahrung,
XXXII. Lieferung

Christian Petzold, Christiane Rösinger, Peter Praschl sind Kolumnisten, einer meiner Lieblingsfilmkritiker, Ekkehard Knörer, ist Redakteur, im ersten Heft gibt ein Dossier über The Wire (bin gerade in die erste Staffel eingestiegen) und ein Diagramm über (u.a.) die Beziehung von Rahm Emanuel zu Josh Lyman, und im Editorial geht es gleich im ersten Satz, nur um mir ein Zuhause zu geben, um den Baltic Dry Index (auch wenn dieser, wie wir alle wissen, nur für Trockenschüttgut gilt). Wie blöd, bitteschön, müsste ich sein, um CARGO nicht sofort zu abonnieren? (Antwort: Hab ick natürlich längst jemacht, wa! Deshalb war es ja och schon in der Post, wa!) Ernsthaft: Dieses Heft ist wie für mich gemacht. Und für Sie da draußen auch.

[ & ]
Ich verklappe in letzter Zeit übrigens wieder verstärkt Flüssigschüttgut.

[ & ]
Und noch eine neue Zeitung: denn den gerelaunchten Freitag kann man guten Mutes so nennen. Fangen wir, wie es sich für Miesepeter gehört, mit dem negativen an: Die letzte Seite mit dem »A-Z« ist irgendwie hässlich (allein der gelbe Fond!). Der Untertitel »Das Meinungsmedium« klingt in meinen Ohren irgendwie entscheidermäßig infoelitesk. Öhm. Und das war's dann auch schon mit dem Gemecker. Die Zeitung sieht aus, wie frischgewaschene Zeitungen heute halt so aussehen, aber das sehr gekonnt und, ja, wirklich schön. Das Schriftbild ist klar, die Seiten atmen. Der Themenmix ist gut. Die Graphiken sind toll (Seite 3!). Und es gibt sogar, wie damals nach der Fusion, wieder drei Bücher. Auch der Online-Auftritt gefällt mir. Inwieweit die Freitag-»Community« nun künftig die Zeitung befüllt, wird man sehen müssen. Ich bin da ja eher skeptisch, ob das das neue große Ding wird. Ich mag es, bestimmte Autoren in bestimmten Zeitungen zu lesen und keinen Meinungs-Mashup. Aber dann sehe ich Georg Seeßlen, einen meiner Lieblingsfilmkritiker, der den Kulturteil aufmacht, und alles ist gut. (Seeßlen war früher ein wesentlicher Grund für mich, sich auf die Volkszeitung einzulassen.) Lässt man dieses Meinungscommunitymediumdingdong also mal kurz außen vor und schaut sich einfach die Zeitung als solche an, dann möchte ich sagen: Respekt! Das war bestimmt kein Spaziergang. Das ist ein wirklicher Sprung nach vorn. Ich bin neugierig auf die zweite Nummer. Und wann war ich bitte schön das letzte Mal neugierig auf eine Zeitung?

[ & ]
Und trotzdem sage ich: Wer auf Print-Online-Verzahnung setzt und Blogs einsetzt (Sie wissen schon, diese crazy Internettagebücher für junge Leute!), der sollte nicht der Blog sagen. Das dürfen nur Duden-Redakteure, die sich morgens erst einmal zu einer Tasse Filterkaffee das Internet ausdrucken.

[ & ]
Immer wenn ich da draußen in den Wäldern bin, kommen die Ideen in meinen Kopf. Ich hatte gerade einen Schluck Färskpressad Apelsin Juice von Kiviks Musteri getrunken, den ich vergleichsweise günstig im 30 Kilometer entfernten Supermarkt erstanden hatte, und dabei festgestellt, wie ungleich besser dieser Stoff doch schmeckt als die handelsüblichen Obstsäfte und -nektare, die es sonst in Tetrapaks und Flaschen abgefüllt zu kaufen gab. Da wusste ich mit einem Mal, womit ich meine erste Million machen würde: Instant-Fruchtfleisch! Instant-Fruchtfleisch aus der Tüte, das man einfach in den Billig-Orangensaft vom Supermarkt um die Ecke rühren konnte, um dann, zurück aus der Küche, seinen Gästen zuzurufen: Hier, hab ich gerade frisch für Euch gepresst!
(
Das Gute an der Euro-Umstellung ist ja, dass einem Einkaufen in Skandinavien nicht mehr teuer vorkommt.

[ & ]
Der Lapsang Souchong Nō210 von Kusmi Tea ist wahrlich der Lagavulin unter den Schwarztees. Yeek!

[ & ]
In »Fernsehen« von Jean-Philippe Toussaint geht es erwartungsgemäß ums Fernsehen, oder doch eher ums Nicht-Fernsehen. Außerdem noch ums Nicht-Blumengießen, Nicht-Schreiben, Nicht-Arbeiten, ja vielleicht sogar ums Nichts-Tun auf einer höheren Ebene. Das hat durchaus seinen Reiz, insbesondere die feingewirkten Beschreibungen (überhaupt ist Toussaint ein Meister der Museums-Szene) und gedanklichen Abschweifungen, auf die Toussaint sich begibt, doch gelang ihm dies in seinen vorangegangenen Büchern, »Sich lieben« und »Fliehen«, deutlich besser, und vielleicht liegt das gerade daran, dass die Protagonisten in diesen Büchern so einiges taten, und selbst wenn sie mal nichts oder wenig taten, war immer noch einiges los, so dass die Bücher vor lauter Getöse manches Mal in der Hand zu vibrieren schienen.

[ & ]
Warum ich amerikanische Politik so liebe: How Obama Gets To 60. Ist handwerklich schon etwas anspruchsvoller als immer nur auf den Bundesrat zu schimpfen und im Vermittlungsausschuss Vermittlungsausschuss zu produzieren.

[ & ]
Übrigens, als ich gerade dabei war, The Wire bei amazon.co.uk zu bestellen, noch The Complete Yes Minister & Yes Prime Minister obendrauf gepackt. Hatte schließlich auch mal einen Staatssekretär.

[ & ]
Oft, wer wüsste das wohl besser als der Kutter, steht nach operativen Brustvergrößerungen der gesteigerte Brustumfang in keinem vorteilhaften Verhältnis mehr zum verbleibenden Ursprungskörper und insbesondere zur Schulterpartie, die, wie mir im Laufe meines Lebens deutlich geworden ist, einen ganz wesentlichen Einfluss darauf ausübt, wie wir die Attraktivität einer Brustpartie wahrnehmen. Silikonierte Brüste sehen deshalb oft so aus, als hätte man an ein eigentlich sehr schmuckes Haus einen hässlichen Wintergarten drangeklatscht.

[ & ]
Ankündigung in eigener Sache: Wenn unsere Kopfrechenkünste uns nicht täuschen, wird sich in diesem Herbst zum nunmehr 20. Mal die sog. friedliche Revolution jähren, die zum Ende der sog. DDR und über dieses zur sog. Wiedervereinigung diverser Deutschländer führte. Für den Kutter, in Fachkreisen auch als Das Ost-West-Weblog bekannt, Anlass genug, um nach über zwei Jahren der Gesprächsabstinenz zurückzukehren für ein neuerliches großes »Interview mit mir selbst«. Der Kutter hat sich hierzu im Januar tief in die nordischen Nadelwälder zurückgezogen und ausführlich Auskunft über seine tiefe persönliche Verstrickung in die sog. »Wende« gegeben. Herausgekommen ist ein historisches Dokument über viel Schuld und wenig Sühne. Schon heute können wir sagen, dass die jüngere deutsche Geschichte nach Erscheinen dieses Gesprächs wird umgeschrieben werden müssen. Seien Sie also gespannt auf die Veröffentlichung am 9. November 2009 und erleben Sie ein 9-11 der Zeitgeschichtsschreibung exklusiv bei Dichtheit & Wahrung!

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