Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

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Wenn ich in meinem Weblog den Satz hinschriebe: »Wegen seines weitschweifigen Schwanzeinsatzes trägt unser kleiner Hund in Fachkreisen auch den Beinamen ›Dr. Dieter Wedel‹«, dann würden Sie bloß wieder irgendwelche Zweideutigkeiten unterstellen.

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Ich hatte schon zur Halbzeit so ein ungutes Gefühl.

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Wem gehört der Kindergeburtstag, und wen interessiert's?

Ich weiß es nicht, weil ich die Debatte nicht so genau verfolge, ich bin nämlich gerade in the middle of something, das Zeit kostet, und zwar wertvolle Zeit, knappe Zeit, und ich kenne das Buch auch nicht, um das es in der Debatte geht, umso weniger verheissungsvoll erscheint es mir daher, mir diese Debatte überhaupt zu Gemüte zu führen, aber mir ist, und vielleicht täusche ich mich da, vielleicht aber auch nicht, als würden sich derzeit viele Internetexistenzen furchtbar über das Abschreiben und Plagiieren ereifern, die Konzepte wie geistiges Eigentum oder das Urheberrecht noch vor kurzem gern als altväterlich, obsolet und folglich dem Untergang geweiht abtaten. Gibt es hier etwa gerade einen Paradigmenwechsel zu bestaunen? Aber wie gesagt: Ich weiß es nicht, und bitte, bitte klären Sie mich nicht auf. Eine derartig ausufernde Diskussion über Plagiate und die Montage als literarische Technik habe ich zum letzten Mal beim alten Kempen Kempowski erlebt, die Älteren werden sich erinnern, und ich fühle mich seither ausreichend gebrieft. Gähn. Im Übrigen: Wenn ich mal Anwandlungen verspüre, mir etwas über Wirren und Flirren des pubertären Daseins erzählen zu lassen, fühle ich mich im idyllischen Schutzraum zwischen La Boum und der Jungsvariante Superbad sehr gut aufgehoben. Nennen Sie mich ruhig einen Spießer.

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Lies keine Romane

Mit diesen ZEHN GOLDENEN LEKTÜRE-REGELN bin ich eigentlich immer gut durchs Leben bekommen und empfehle sie daher auch uneingeschränkt allen anderen Entitäten:

  1. Lies keine Romane, die von Journalisten geschrieben wurden (es sei denn, an dieser Weigerung könnten persönliche Freundschaften zerbrechen, und gerade dann vielleicht besser erst recht nicht).

  2. Lies keine Romane, die in Berlin spielen (sofern sie nach der Wiedervereinigung geschrieben wurden und im Berlin nach der Wiedervereinigung spielen).

  3. Lies keine Romane, die in konsequenter Kleinschreibung geschrieben wurden (es sei denn, die Schreibmaschine vom Autor war kaputt).

  4. Lies keine Romane, die zeitgleich mit ihrer Hörbuchfassung erstveröffentlicht werden (und höre auch nicht die Hörbuchfassung).

  5. Lies keine Romane, zu deren Veröffentlichung die Buchhandlungen um Mitternacht eröffnet werden (damit meine ich nicht die Handlung des Buches) oder die Bissspuren o.ä. auf dem Cover zeigen (es sei denn, jemand hat wirklich und wahrhaftig ins Buch gebissen, und auch dann aber eigentlich eher nicht).

  6. Lies keine Romane, bei denen das Testimonial vom Schriftsteller-Kollegen nicht etwa auf die Rückseite des Umschlags plaziert, sondern direkt aufs Front-Cover geknallt wurde.

  7. Lies keine Romane, vor deren Inhalt in ironisch beabsichtigten Klappentexten gewarnt wird (z.B. wegen akuter Suchtgefahr oder gefährlicher Hochspannung).

  8. Lies keine Romane von Autoren, die im Leben mehr als zwölf Romane veröffentlicht haben (über die Rundungsungenauigkeit entscheiden Sie bitte im Einzelfall selbst).

  9. Lies keine Romane, deren erster Satz mit "eigentlich" beginnt oder die Worte "mal wieder" beinhaltet (insbesondere nicht, wenn sie mal wieder im Berlin nach der Wiedervereinigung spielen).

  10. Lies keine Romane, die von Minderjährigen geschrieben wurden (man muss auch mal warten können).

(keine besondere Reihenfolge)

Insofern kann ich mich zu den aktuellen Vorgängen leider nicht kenntnisreich äußern. Ich bitte um Ihr Verständnis.

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Fußball in Japan
die Räume werden enger
im 5-7-5
                                     (HAIKU HERRLICH)
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Lauf um Dein Leben, Charlie Brown!

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»Manchmal liegt das Glück auch darin, dass ein bisschen Zeit vergeht.« (T20)

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ZRH brännt

Nun kann ich, das sollte vielleicht vorweg geschickt werden, mit Science Fiction- und Fantasy-Stoffen nicht so arg viel anfangen, ich bin ein Wirklichkeitsspießer, und je größer der Abstand wird, den ein Text zur herrschenden Realität einnimmt, desto mehr entferne ich mich in entgegengesetzter Richtung vom Text. Insofern nimmt es nicht Wunder, dass ich bei Günter Hacks Roman »ZRH« nach und nach aus dem Buch gefallen bin, ohne dass ich deshalb zwingend etwas gegen das Buch sagen könnte. »ZRH« startet grandios, brilliert mit scharfsinnigen, scharfkantigen Beobachtungen zur Fotographie (sowieso ein Hack-Fetisch), zur Wahrnehmung, zur Marktwirtschaft, und man sagt sich: Dieses Buch ist nicht ohne Grund im gleichen Verlag erschienen wie die Werke Jean-Philippe Toussaints. (Oh ja, ich weiß, wie sich das anhört: ein Blogger wäscht den anderen, aber erstens bin ich davon überzeugt, dass Günter Hack immer tiptop frischgeduscht ist und keine kuttersche Handwäsche benötigt, und zweitens meine ich das mit Toussaint vollkommen ernst, vergleichen Sie selbst!) Nach und nach erkennen wir dann, dass wir uns statt in einer fernen Gegenwart in einer nahen Zukunft befinden, wir lernen etwas über künftige genetische Identifikationsverfahren, über Migration und Abschottung, über ein neues, bestechendes Geschäftsmodell für die Schweiz (Leasing-Kantone, sapperlot!) und dessen Nutzen für deutsche Exilzahnärzte (allein dieses Wort!), und ich denke mir: Wenn Science Fiction uns erlaubt, einen kleinen Schritt von der Gegenwart zurücktreten, um das Bild vor uns deutlicher erkennen können, dann ist dagegen doch eigentlich gar nichts zu sagen. Ich fühle mich an William Gibsons letzte zwei Romane erinnert, »Pattern Recognition« und »Spook Country«, von denen ich zwar weiß, dass Hack sie nicht besonders schätzt, ich dafür aber durchaus. Da haben wir also einen spezialisierten, klugen, unter Unwohlsein leidenden Nobody mit einem ausgeprägten Sensorium, der unter sanftem, aber festen Druck zum Detektivspielen in kulturhistorischer Mission gedrängt wird, und allein die Idee, den Protagonisten nach jenem Film suchen zu lassen, der beim Dreh von »Blow Up« in David Hemmings Kamera steckte, ist ein gottverdammter Jahrhunderteinfall. Und Hack schafft spielend, was Gibson schon länger nicht mehr gelingt: den Blick auf das zu schärfen, was unsere Zeit prägt und treibt, was unter der Benutzeroberfläche der Städte pulst. Letzteres wird dann schließlich allzu wörtlich genommen: dunkle Mächte, schwarze Zünfte, Beschwörung der Toten, Risse in der Stadt, seltsame Materie, Swiss Life, und phew, hier bin ich raus. Ich will nicht sagen, dass das Finale kein Erlebnis ist: Hack entfesselt die Apokalypse mit allen ihm zur Verfügung stehenden sprachlichen Mitteln, und das sind so einige, das sind sogar etliche, er lässt derart die Hölle los auf Zürich, dass man sich fragt, was die Stadt ihm angetan haben muss, als er noch dort lebte, man ahnt, dass er froh ist, dort rechtzeitig herausgekommen zu sein. Das tosende, tobende Ende ist ein Erlebnis, ein expressionistischer Untergangsrausch (entweder das, oder ich habe alles falsch verstanden, auch das kann durchaus sein), aber es tost und tobt an mir vorbei. Vielleicht bin ich zu sehr dem bürgerlichen Realismus verfallen, vielleicht sogar dem sozialistischen Realismus, beschimpfen Sie mich ruhig. Aber dann kommt die letzte Szene, bei der ich mich kurz fragte, ob hier nicht die Himmelspforten weit aufgestoßen werden, ob wir uns hier wirklich noch an der schweizerisch-deutschen Grenze befinden oder nicht doch schon am Bühneneingang des Naturtheaters von Oklahama, oder nein: von Alabama, an der Owl Creek Bridge, ich dachte kurz an »Den brysomme mannen«, aber letztlich blieb ich ratlos, weil in diesem Sturm mein bewährtes Werkzeug einfach versagte, das versagt sogar bei dieser gutgelaunten Diskussion, ich verstehe kein Wort, längst keine Anspielung mehr, und so muss es wohl und dann eben sein, und niemand, keiner, nichts wird mich je wieder ans Echolot der Tiefenhermeneutik ketten. I will die with both of my hands untied!

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Sie hat 'nen Hüftschwung wie ein Gelenkbus.

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Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

 
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