![]() |
|
|
Seit 16. Dezember 2001 und 2759 Tagen täglich fangfrisch. Außer manchmal. » Herzlich willkommen! Sie sind nicht eingeloggt.
» Um weitere Funktionen nutzen und Kommentare veröffentlichen zu können, müssen Sie sich zuerst mit Ihrem Benutzer-Namen hier einloggen.
» Falls Sie noch keinen Benutzer-Namen und kein Passwort haben, können Sie sich hier registrieren.
» 0000ff » 15:00 Taktikbesprechung » 2 oder 3 dinge » abb. » achnaja » affectionista » allee der spackonauten » allesaußersport » alles wird gut » anke gröner » argh! » außerlomografische opposition » batzlog » belle de jour » bildblog » blogbar » [bov] eier erbsen schleim und zeug » camp catatonia » chuzpe » close your eyes » coffee and tv » cursor » Das Fanmagazin (Hannover 96) » das hermetische café » dekaf » dem herr paulsen sein kiosk » dienstraum » digital ist besser » dogfood » domino | cover by cover » drum und dran » e621 » elektrosmog » elementarteilchen » elephäntville » elfengleich » emily's beatbox » enlarge your pen » erratika » etc.pp » euroranch » everything's gone green » existenzielles besserwissen » fernsehratgeber » filmtagebuch » fischlog » flagr.ant » fontblog » fotok » frafuchs » fragmente » frappantville » freakshow » freememes » funkenfeuer » funktionale gruppe » gesprächsfetzen » gigantville » goncourt's blog » googleschmoogle » haboglabobloggin' » heimchen » henso » hirn&verbrannt » hoffentlich kann man das später noch ändern » hunkabutta » i hate music » (i think) he was a journalist » indirekter freistoß » industrial technology & witchcraft » insects are all around us » instant nirvana » interieur » ipod » irgendwas ist ja immer » iso800 » jump cut » kaffeetanten » knipser » kommunikationsguerilla » kompetenzteam » kollektiv, das » krit » le grande bouffe » le lounge electronique » letters from rungholt » ligne claire » logladies » malorama » medienrauschen » mediumflow » mehrzweckbeutel » melancholie modeste » meow » meine kleine stadt » metal machine music » miagolare » minusvisionen » miss.understood » nanoblogg » neuronale emergenzen » new filmkritik » new filmkritik für lange texte » newsdesigner » nichts. es ist nichts » ofterdingen and kropotkin » ohne punkt » ohrensessel » ortsanfang » pan-o-rama » paranews » passe.par.tout » pop-log » psycholog » qfladen » rebellen ohne markt » relatin' dudes to jazz » robot » romblog » ronsens » savoy truffle » schiffsmeldungen » schriftstellwerk » selbr » sexblog | was von der hitze übrig bleibt » she said destroy » siebenviertel » sofa. rites de passage » spindoktor » stattgeschichten / picture edition » stefan niggemeier » street art » supatyp » supernova express » synchron./monochron » taberna kritika » the new joerg times » the smorgasbord » tomte weblog » too posh to push » txt » ubique » unrund » vague » verflixt und zugenewst » wasted comments dump » wildcard » wörterberg » worldwideklein » zirbel » ziboy » zwitscherdiele ![]() |
Seit einiger Zeit parkt regelmäßig ein Jaguar XJ in Botanic Green in unserer Straße. Er muss vor einigen Wochen in die Gegend gezogen sein. Heute morgen nun lungerte auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein weiterer dunkelgrüner Jaguar herum, dieser zwar nur ein S-Type, dafür aber immerhin mit Damenstrohhut auf der, nunja, Hutablage. Man kann es diesem Stadtteil förmlich ansehen, wie er herunterkommt.
Link
| 10 Kommentare
| jetzt kommentieren
Hier stand gestern für kurze Zeit so ein blöder "Herr Lehrer, ich weiß was"-Beitrag von mir, den ich so unoriginell fand, dass ich ihn zwei Stunden später einfach wieder gelöscht habe. Er war sogar noch unorigineller und unwitziger als dieser blöde Kurras-Beitrag hier drunter, den ich allerdings schweren Herzens stehen lasse, denn wenn ich jetzt alles löschen würde, was ich hier unoriginell und misslungen finde, wäre wieder viel Speicherplatz im Internet frei für die ganzen anderen Idioten da draußen, die es noch schlechter machen als ich, und das kann ja auch keiner wollen. So. Bevor ich jetzt aber noch mehr Mails bekomme, in denen ich gefragt werde, ob ich diesen einen unfassbar brisanten Streber-Beitrag etwa deswegen gelöscht hätte, weil der Spiegel mit irgendwelchen Konsequenzen gedroht hätte, nur weil ich meinem Eindruck, dass die schon wieder 'ne aktuelle Titelstory vom Atlantic abgekupfert haben, Ausdruck verliehen habe (bisherige Anzahl von diesbezüglichen Anfragen: 1, aber das ist für meine Verhältnisse schon ein beachtlicher Rücklauf), beantworte ich diese Frage wahrheitsgemäß mit "Nein". Warum sollten sie auch? Unfug. Ich will aber trotzdem niemand davon abhalten, ein Solidaritätskonto für meine Rechtsvertretung einzurichten. Ich vertrete mich übrigens selbst.
Link
| 3 Kommentare
| jetzt kommentieren
Karl-Heinz Kurras soll übrigens auch ein begeisterter Counterstrike-Spieler gewesen sein, Tag und Nacht nur Slipknot-Schallplatten gehört und überdies leidenschaftlich gern Paintball gespielt haben. Keine Ahnung, wie er das damals hinbekommen hat, aber wir können sehen, wohin das gefüht hat. Die Nachbarn beschrieben ihn als einen freundlichen, zurückhaltenden Menschen.
Link
| 1 Kommentar
| jetzt kommentieren
Hab mir gedacht: Du warst acht Monate nicht mehr draußen. Geh doch mal raus. Art Brut sind in der Stadt, die magst Du doch so gerne!
Link
| 30 Kommentare
| jetzt kommentieren
Und das ist ja das Seltsame am Älterwerden: dass man anfängt, mit sich selbst zu reden, als wäre man seine eigene Mutter. Also gut, gehe ich halt zu Art Brut. Die mag ich nämlich gerne. Und da ich mich mittlerweile in einem Alter befinde, in dem man nur noch Platten oder deren digitale Derivate rezipiert, aber nicht mehr das Gerede drumherum oder Videos und das ganze bandmythologische Beiwerk, kann man mich auch noch vollrohr überraschen: Eddie Argos, den ich mir immer als stylisch-dandyesken Jarvis-Cocker-Wiedergänger vorgestellt habe, ist ja genauso dick wie ich! Even though he's twenty-eight! Während des Konzerts in der hannoverschen Faust rührt er unentwegt mit dem Zeigefinger in der Luft wie mein alter Musiklehrer Kampe, wenn er eine Coda ankündigte. Und auch das ist ja das Seltsame am Älterwerden: dass man wie die eigene Mutter damit anfängt, Leute nach ihrem Äußerem zu beurteilen. Und wo wir schon mal dabei sind: Der Rhythmus-Gitarrist sieht aus, als hätte man Klaus Kinski mit Tick, Trick und Track gekreuzt, wenn auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, und er benimmt sich auch so. Den Schlagzeuger habe ich das letzte Mal 1981 an der Startbahn West gesehen ― Haare und Bart wie die drei Tornados. Die Bassistin wiederum erinnert mich an meine Mitschülerin Ines. Die fand mich ein bisschen gut, weil ich ein bisschen weniger schlecht Schlagzeug spielte als sie. Ich spielte ja auch schon ein halbes Jahr länger. Im Gegensatz zur ihr hatte ich aber kein eigenes Schlagzeug und keinen Schlagzeugunterricht. Braucht man als Gitarrist auch nicht, fand ich. Und finde ich immer noch. Bei Auftritten habe ich halt immer auf dem Schlagzeug der Headliner rumgedroschen. Wir waren als Vorband nicht sehr beliebt. Die Vorband von Art Brut habe ich nicht mitbekommen, weil ich den Hund noch rausbringen musste, aber das ist eine andere Geschichte. Es gibt jetzt nämlich einen kleinen Hund auf dem Kutter. Art Brut, Headliner mit eigenem Schlagzeug, jedenfalls waren so, wie ich sie mir vorgestellt hatte: Das Schlagzeug rommelt, die Gitarren zicken, der Bass plunkert, und Eddie Argos hat den Anwesenden so einiges mitzuteilen. In seiner Neigung zur Sloganisierung ist er gar nicht so weit weg vom Grafen aus Hamburg, aber er ist deutlich hinterfotziger. The record-buying public shouldn't be voting, heißt es gegen Ende, und ich denke mir: Als anständiger Art Brut sind sehr laut und ziemlich schnell und schaffen es folglich, viele schöne Stücke in eine recht kurze Konzertdauer zu pressen. Der Auftritt dauert nur fünf Bier. Mein geschundener Rücken dankt es ihnen. Der Rest allerdings auch: Lange bin ich nicht mehr mit so einem seligen, dummen Grinsen aus einem Konzert gewankt. Okay, ich bin auch schon ziemlich lange nicht mehr in ein Konzert gewankt, wenn man von irgendwelchen französischen Neo-Chanson-Elsen kürzlich mal absieht. Zur Erinnerung habe ich mir noch einen "Bring Me Coffee Bring Me Tea"-Becher gekauft und weiter an meinem südenglischen Akzent gearbeitet. Art Brut sind eine der sehr wenigen Bands, die mich heute uneingeschränkt elektrisieren. Even though I'm (ca.) thirty-eight!
__________________________
Link
| 8 Kommentare
| jetzt kommentieren
dzt. unter wasser. Nachtrag 5.5.: Habe einige von Euch und Ihnen da draußen eine Weile im Stich ge- oder zumindest bei diesem oder jenem warten lassen. Ich schiebe das mal alles auf eine fieselige familiär-gesundheitlich-berufliche Dreieinigkeit von Scheißamhacken, die zudem den argumentativen Vorteil hat, dass es sie tatsächlich gibt, insofern gibt's da auch gar nix zu schieben. Ich denke aber, wir haben hier jetzt das erreicht, was wir Finanzhaie da draußen in den Finanzmärkten als "Bodenbildung" bezeichnen (auch wenn ich nicht weiß, was ein Hai mit einem Begriff wie "Boden" anfangen soll). Sprich: Ab jetzt geht's wieder bergauf, und zwar bergauf im hoffentlich nicht-sisyphonischen Sinne (auch wenn ich nicht weiß, was Haie in den Bergen zu suchen haben sollten, aber ich habe vor einiger Zeit ein Buch gelesen, in dem ein toter Hai immerhin in einem Hochhaus-Swimmingpool in Wien aufgefunden wurde, insofern geht da wohl so einiges). Ich werde in den nächsten Tagen damit beginnen, mein Call Sheet abzuarbeiten. Danke für die Geduld. Und nehmen Sie sich vor Haien in 8!
Was ich noch nicht wusste, weil ich es nicht mitbekommen habe, wie ich derzeit vieles nicht mitbekomme, zum Beispiel, wie das alles hier weitergehen soll, ist, dass die anbetungswürdige Birgit Schönau, die in der SZ regelmäßig von der Seria A berichtet, ach was, erzählt und singt, bereits seit vergangenem November ein Weblog mit dem schönen Titel operabuffa führt, dessen Lektüre ich, falls Sie diesen viel zu langen Satz wirklich bis hierhin durchgehalten haben, und keine Sorge, das Ende ist nah, nicht nur dieses Satzes übrigens, nur dringend anraten kann. Falls nicht: auch.
Link
| unkommentiert
| jetzt kommentieren
Bundesliga-Konferenz auf Premiere. Feuerkopf Matthias Sammer hat seine Feuerbach-Thesen gelesen: »Fakten sind letztlich dazu da, sie zu widerlegen.« Karl-Heinz Rummenigge wiederum wünscht sich, dass sich seine Mannschaft den Arsch aufreisst, und zwar: »im wahrsten Sinne des Wortes.« Dafür sollte sich Charlotte Roche mal interessieren.
Link
| 17 Kommentare
| jetzt kommentieren
Emmy the Great, liebe mitlesende Entitäten, Emmy the Great! Die ist wirklich, naja, der Name sagt's ja schon. Seit Tagen läuft hier, mal abgesehen von Lisa Hannigan und The All New Adventures Of Us, eigentlich nichts anderes mehr als Emmy the Great. Das Debüt-Album »First Love« kommt jetzt raus oder ist schon raus oder was auch immer. Das sollten Sie haben! Also wenn Sie auf so Indie-Songwriter-Folk stehen. Ohne Scheiß jetzt.
Link
| 7 Kommentare
| jetzt kommentieren
XXXII. Lieferung Christian Petzold, Christiane Rösinger, Peter Praschl sind Kolumnisten, einer meiner Lieblingsfilmkritiker, Ekkehard Knörer, ist Redakteur, im ersten Heft gibt ein Dossier über The Wire (bin gerade in die erste Staffel eingestiegen) und ein Diagramm über (u.a.) die Beziehung von Rahm Emanuel zu Josh Lyman, und im Editorial geht es gleich im ersten Satz, nur um mir ein Zuhause zu geben, um den Baltic Dry Index (auch wenn dieser, wie wir alle wissen, nur für Trockenschüttgut gilt). Wie blöd, bitteschön, müsste ich sein, um CARGO nicht sofort zu abonnieren? (Antwort: Hab ick natürlich längst jemacht, wa! Deshalb war es ja och schon in der Post, wa!) Ernsthaft: Dieses Heft ist wie für mich gemacht. Und für Sie da draußen auch.
Link
| 9 Kommentare
| jetzt kommentieren
(* Das Gute an der Euro-Umstellung ist ja, dass einem Einkaufen in Skandinavien nicht mehr teuer vorkommt.
Zum Freitag Wer heute in eine Zeitung investiert und dann sagt, die Zeitung müsse „wachsen, um zu überleben“, der kann es sich erlauben, auf den marktschreierischen Hinweis zu verzichten, dass der Rest der Presselandschaft den entgegengesetzten Weg eingeschlagen hat. (Note to self: Landschaften können keine Wege einschlagen.) Jakob Augstein, der den Freitag akquiriert hat und nun bei Blattumfang, Redaktion und Online-Auftritt auf Wachstumskurs statt auf Schrumpfkur gegangen ist, tut gut daran, nicht allzu sehr damit anzugeben. Denn auch heute wandelt man als Mitarbeiter dieser Zeitung nah an der Schwelle zur Selbstausbeutung, hört man. Trotzdem muss man den Mut zum Investment in schwieriger Zeit anerkennen. Kaum eine Branche zeigt so wenig Sinn für antizyklisches Handeln wie die Medienbranche. Deshalb sollte Augstein auch nicht befürchten müssen, von seiner Redaktion auf Aufgabe seiner Doppelfunktion als Verlagsgeschäftsführer und Mitglied der Chefredaktion verklagt zu werden. (Kleiner Scherz meinerseits.)
Link
| 3 Kommentare
| jetzt kommentieren
Ich fühle mich dem Freitag auf unbestimmbare Art verbunden. In seinem westdeutschen Vorläufer, der Volkszeitung, stand in den achtziger Jahren mal was von mir drin. In der Volkszeitung las ich, glaube ich, zum ersten Mal Georg Seeßlen. Die Fusion mit dem ostdeutschen Sonntag fand ich zunächst verheißungsvoll. Aber musste man gleich eine „Ost-West-Wochenzeitung“ daraus machen? Wiedervereinigung war doch auch so schon genug. Also für Berliner mag das ja eine spannende, vielleicht auch zwingende Idee gewesen sein. Aber wer ist schon Berliner? Mir ging die neue Zeitung zu sehr auf Befindlichkeitssuche. Viele Beiträge der ehemaligen Sonntag-Autoren empfand ich als unfokussierte Nabelschau. Das war sicherlich unfair, aber so genau wollte ich es dann einfach nicht wissen. Gehörte vielleicht doch nicht zusammen, was da zusammen gewachsen war? Ich habe mein Abonnement irgendwann gekündigt und den Freitag seither nur noch sehr sporadisch gekauft. Immer wieder fand ich sehr kluge Artikel darin. Und doch fand ich das Gesamtpaket eher langweilig. Natürlich ist auch das kein qualifizierter Einwand, natürlich ist auch das vor allem: Befindlichkeit. Und natürlich war die Volkszeitung vorher auch keine bessere Zeitung, das nun wirklich nicht. Man hat sich halt auseinandergelebt. Dass die „Ost-West“-Idee nun zurückgefahren wird, finde ich klug. Das guardianeske Layout scheint ganz hübsch zu werden. (Ich bin sowieso einer, der alles liest, solange die Typographie schön ist.) Dass der Online-Countdown für den Relaunch von einem Sponsor präsentiert wird, finde ich nicht erschreckend. Dass nun im Blatt verstärkt die Leser zu Wort kommen sollen, ist… bemerkenswert. Aber bemerkenswert war die Sache mit der „Ost-West-Wochenzeitung“ ja irgendwann auch mal. Man kann die angekündigte Aufnahme von Leserstimmen in die gedruckte Ausgabe natürlich als billige Möglichkeit der Seitenbefüllung abtun. Will ich aber gar nicht. So oder so verspreche ich mir nicht viel davon: Wenn mich Privatmeinungen und allgemeine Klugscheißereien interessieren würden, würde ich Weblogs lesen oder meinetwegen Leserbriefe in Zeitungen und Kommentare in deren Online-Ausgaben. (Mache ich übrigens nie.) Aber ich kaufe keine Zeitung, um zu lesen, was ihre Leser denken. (Diese Pein!) Und ich habe meinerseits auch nie das Bedürfnis empfunden, zu den Lesern der Zeitungen zu sprechen, die ich lese. (Und ich hatte das Gefühl, dass auch die ganz gut damit leben konnten.) Sonst hätte ich mich ja gleich in das Rupfgefieder des gemeinen Medienproletariats einreihen und Journalist werden können! Nein, die sollen ihren Job machen, ich mache meinen. Hätte ich dieses Mitteilungsbedürfnis, würde ich wohl ein Weblog führen. Das tue ich zwar gelegentlich, aber selbstverständlich aus völlig anderen Gründen. (Ich habe übrigens nie zu denjenigen gehört, die nur Empörung für den Weblogs-Klowände-Vergleich übrig hatten. Er kam mit Sicherheit vom falschen Mann im falschen Zusammenhang, aber die meisten, die da aufschrien, schienen mir zu Recht getroffen zu sein.) Der Magnum-Philosoph Harry Calahan sagte einmal: Opinions are like assholes. Everybody has one. Aber möchte man auch damit behelligt werden? Apropos Klugscheißerei: Das Bedürfnis, sich zum neuen Freitag zu äußern, eine Woche bevor er überhaupt zum ersten Mal erscheint, ist natürlich nichts anderes als genau das. Und passt daher viel besser in ein Weblog als in ein Druckwerk. Aber ich liege ja auch gern mal voll daneben, einfach weil es so selten passiert, und das gelingt am besten nun mal dann, wenn man sich vorab völlig ahnungslos äußert. Was hiermit geschehen sei. Und dann muss ich doch ehrlicherweise auch noch sagen, dass es mich wirklich neugierig macht, was aus dem Freitag wird. Und wann war ich bitte schön zum letzten Mal neugierig auf eine Zeitung? Zeitungen nimmt man so hin wie die Tatsache, dass das Wasser aus der Leitung kommt, es geht halt nicht ohne, Einzugsermächtigung, gelegentliche Verstopfung im Abfluss bzw. die Altpapiertüte reisst. Wir schalten jetzt um in den Leitartikelmodus. [Leitartikelmodus] Der Neustart des Freitags, das Wachsen fürs Überleben sind ein Wagnis in einer Zeit, die nicht zu Wagnissen einlädt. Das verlangt Mut und verdient Respekt. [/Leitartikelmodus] Ich fühle mich dem Freitag immer noch auf unbestimmbare Weise verbunden. Habe ich schon erwähnt, dass ich neugierig bin?
Draußen in Outloggistan. Ende Januar geht's hier wohl weiter.
Link
| 20 Kommentare
| jetzt kommentieren
die uns auseinanderreisst Notizen von den 50. Nordischen Filmtagen Lübeck
Link
| 1 Kommentar
| jetzt kommentieren
In diesem Beitrag werden Sie wenig über mein zugegebenermaßen gutes Aussehen erfahren, nur so viel: Ich war zu den 50. Nordischen Filmtagen Lübeck ohne besondere Absicht mit meinem Schatzkanzler-Anzug und einem Sechstagebart angereist, den ich mir zwei Tage später allerdings entnervt wieder abnahm, weil ich nicht länger mit Samuli Vauramo verwechselt werden wollte, der sich für eine finnische Fernsehserie gerade ebenfalls so eine Fliese hatte stehen lassen. (Das »ebenfalls« bezieht sich auf »Fliese«, nicht auf »Fernsehserie«. Ich mache keine Fernsehserien. Man bietet mir ja auch keine an.) Apropos Fernsehserien: Samulis Geschichte, wie er als Kind im finnischen Fernsehen mit unsynchronisierten Folgen von »Der Alte« Deutsch gelernt hat (»Was denken Sie, Herr Kommissar?«), war bei der dritten Wiederholung nicht mehr ganz so charmant wie vor zwei Jahren. Aber Fernsehserien geht’s ja nicht anders. Zuvor hatte ich mir klugerweise schon die Haare abschneiden lassen, damit ich nicht auch noch mit Rolf Kristian Larsen verwechselt werde (der ja bekanntlich aussieht wie ein Jugendfoto von mir plus Zahnlücke). Ich weiß nicht, ob mit Erfolg, auf jeden Fall bin ich nicht mit »Hej Rolf!« angesprochen worden, sondern nur mit »Nein, die Glocke bedeutet bei uns nicht ›Last Orders‹, sondern ›Ende des Ausschanks‹!«. Darauf muss man ja auch erstmal kommen. Und Ausschank gab es so einigen: Eröffnungsempfang, Baltischer Empfang, Skandinavischer Empfang und Filmpreisnacht mussten gewissenhaft durchgearbeitet werden, mit allen Konsequenzen für die Konzentrationsfähigkeit für den nächstmorgendlichen 10-Uhr-Slot. Der Kutter wurde wie in jedem Jahr bei den Nordischen Filmtagen ausgestattet von der Galenus-Apotheke. Zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich mir in diesem Jahr keinen Dokumentarfilm angesehen, nicht einmal »Lotman's World«, den ich aber noch nachholen werde. (Dafür kannte ich aber immerhin schon »Punksters & Youngsters« und »Heima«.) Zu meiner eigenen Überraschung habe ich in diesem Jahr also ein reines Spielfilmpensum absolviert. Die Höhepunkte folgen im Schnelldurchlauf; Filme, die ich an anderem Ort gesehen habe (etwa »O'Horten« oder »Låt den rätte komma in« (»So finster die Nacht«), die jetzt in Deutschland anlaufen) sowie Filme, bei denen ich eingeschlafen bin oder denen ich sonstwie nicht folgen konnte (z.B. »Maria Larssons eviga ögonblick«), lasse ich außen vor, ohne dass damit eine Wertung vorgenommen sein soll. Sie wissen ja: Im Kino schlafen heißt dem Film vertrauen. Nicht vertraut, und dies meist zu Unrecht, habe ich folgenden Filmen: ![]() Dass die Nordischen Filmtage heuer zum 50. Mal ausgerichtet wurden, hatte die Veranstalter bereits im Verlauf des Jahres zu einigen schönen Aktionen animiert. Davon haben wir uns selbst überzeugt, etwa im Juni beim Open-Air-Kino-Picknick mit schwimmender Riesenleinwand auf dem Krähenteich oder im September bei einer Autokinonacht auf dem Marktplatz. Die Filmtage selbst bestachen dann wieder durch das, was sie jedes Jahr so angenehm macht: ein No-Bullshit-Festival, das mit Leidenschaft gemacht und vom Publikum gern in Besitz genommen wird. No Bullshit heißt: Man kann es sich leisten, auf rote Teppiche zu verzichten (hat aber trotzdem einen), die Empfänge sind sympathisch unprätentiös, die Veranstaltungen aus dem Rahmenprogramm wie der Drehbuch-Workshop sind uneitel und sachlich. Die Filmtage sind ein unaffektiertes, aber keineswegs unambitioniertes Festival, das selbst zum 50. Jubiläum angenehm bescheiden auftritt. Und diese norddeutsche Bescheidenheit kann man sich leisten in Lübeck, denn sie steht einem Festival, bei dem die Filme glänzen und nicht der Flohzirkus drumherum, ganz ausgezeichnet.
XXXI. Lieferung Ob es nicht noch etwas zu früh sei für die Midlife Crisis, wurde ich gefragt, als ich von meinem Plan erzählte, wieder mit dem Skateboardfahren anzufangen. Die Midlife Crisis?, dachte ich. Gibt's da etwa nur eine? »Die Mitte des Lebens definiert sich notwendig aus dessen Gesamtdauer, und bei meinem Lebenswandel sollte man diese besser nicht zu spät ansetzen«, antwortete ich. Im Kopf verdoppelte ich mein momentanes Alter, Die Mitte des Lebens ergibt sich aus dessen Gesamtdauer. Man sollte sie nicht zu spät ansetzen.das sich irgendwann einmal in jenem öden Niemandsland zwischen Nochrechtjung und Altersack verfahren hatte. Ich erschrak und mixte mir sogleich noch einen Gintonic.
Link
| 12 Kommentare
| jetzt kommentieren
Okay, der ei-gent-liche Grund, warum ich regelmäßig (Dauerkarte, Block W17) zu Hannover 96 ins Niedersachsenstadion gehe, ist ja nicht die spielerische Qualität des auf dem Rasen Dargebotenen (ha, das kann einem nun keiner vorwerfen!), sondern weil im Refrain der Stadionhymne nach der titelgebenden Refrainzeile »Sechsundneunzihig, alte Liebe« ein schleifender Old-School-Synthie-Streicher-Sound einsetzt, den ich ansonsten überhaupt nur einmal und dann nie wieder gehört habe, und nämlich auf dem ersten Freddie-Mercury-Soloalbum »Mr. Bad Guy« von 1985, das ich damals ― junge Menschen aufgemerkt!― auf MC besaß.
Link
| 1 Kommentar
| jetzt kommentieren
Am Schlagzeug damals übrigens Curt Cress. Im Block W17 in der Reihe hinter mir übrigens Daisy Duck auf Speed.
»Waltz with Bashir« ist ein Film, der zeigt, wie uns Verdrängung sehr wohl über Wasser hält. Dass man aber nicht ein Leben lang auf See bleiben kann, sondern immer irgendwann wieder an Land muss (um mal im Bild zu bleiben). Ein beeindruckendes Dokument über die Aufarbeitung von Kriegstraumata und Kriegsverbrechen, dass eine tiefe
Link
| 5 Kommentare
| jetzt kommentieren
Ich habe einige Zeit meines Lebens mit der Interpretation und mit Interpretationen von Kafkas »Verwandlung« zugebracht. Aber Kingsley Amis' Deutung, über die ich erst jetzt und zufällig und nur beiläufig gestolpert bin, wonach das alles die (bestgelungene) literarische Verarbeitung eines tüchtigen Katers (im veisalgisch-toxischen Sinne) sei, erscheint mir bei näherer (ich möchte nicht sagen: nüchterner) Betrachtung als zunehmend
Link
| unkommentiert
| jetzt kommentieren
Das sehe ich ja jetzt erst: Hätte ich meine erste, verkatert im Kinosaal hingerotzte Wahlprognose vom 31. Oktober nicht kleinmütig kurz vor Schluss der Wahllokale noch wieder falschkorrigiert, hätte ich ja eine komplette Punktlandung hingelegt! Wieder mal Angst vor der eigenen Mutter Courage, bekanntlich die Mutter aller Porzelankisten...
Link
| 5 Kommentare
| jetzt kommentieren
Versprochen: Dies war der letzte Eintrag zum Thema Wahlprognosen für die nächsten 3,5 Jahre.
An dieser Stelle könnte ein Text über die Nordischen Filmtage Lübeck 2008 stehen.
Link
| 12 Kommentare
| jetzt kommentieren
Fahrenhorst 496: Das ist die Temperatur, bei der es im Strafraum anfängt zu brennen.
Link
| 4 Kommentare
| jetzt kommentieren
From Lowitz With Love: Hier gibt's viele Gastgeschenke / vom Vertreter von Robert Enke.
Glück? Glück schafft nur eine neue Fallhöhe für noch mehr Unglück.
Link
| 1 Kommentar
| jetzt kommentieren
Dass James Bond mittlerweile zu einem Actionhelden neben vielen degradiert worden sei, ist gelegentlich bemängelt worden, beispielsweise von Peter Körte. Mir war Bond ja eigentlich immer eher zu albern, insofern mag ich die neue Craigsche Ruppigkeit ganz gern. Aber es stimmt: Früher, wenn Ihnen als hart arbeitendem amerikanischen Farmer plötzlich jemand die Wasserzufuhr kappte, um Sie und Ihre patente Schwester aus dem Bohnengeschäft zu drängen, haben Sie das A-Team gerufen. Heute können Sie sich, wenn Ihnen die Rechnung der Stadtwerke zu hoch vorkommt, auch direkt an 007 wenden. Als hätten wir nicht schon immer geahnt, dass die wahren Superschurken im banalen Alltag zu finden sind, um etwa den Wasserpreis in Bolivien zu verdoppeln (!). James Bond kümmert sich darum ― vermutlich, weil er es liebt, wenn ein Plan funktionert.
Link
| 2 Kommentare
| jetzt kommentieren
Außerdem hat er wohl, darauf wurde wiederholt angespielt, irgendein Problem mit seiner Vespa. Wäre mir persönlich ja egal, wenn ich so einen Aston Martin hätte.
(und nach der Prognose): Landslide ― but no Spot Landing [Updated Intro Nov15] 50 Staaten sowie das Disctrict of Columbia haben gewählt.1) Von diesen 51 Rennen wurden in der Dichtheit & Wahrung-Wahlprognose 49 Staaten korrekt in ihrem Ausgang vorhergesagt. Bei zwei Staaten lag die Prognose falsch: Indiana und North Carolina wurden hier für McCain gewertet, wählten aber mit hauchdünner Mehrheit Obama. 512 Electoral Votes wurden damit korrekt prognostiziert (blau dargestellt), 26 falsch (rot).Es wurden hier 338 Electoral Votes für Obama (200 für McCain) vorhergesagt. Zugleich wurde darauf hingewiesen, dass die Prognose »Luft nach oben« eher für Obama als für McCain sehe. Das tatsächliche Ergebnis lautet nun 364:174. Die Prognose hat damit den Trend richtig vorausgesagt und in fast allen Staaten richtig gelegen. Sie hat die Dimension des Landslides erkannt; eine Punktlandung ist ihr allerdings nicht gelungen. [Ende Update] Drei Staaten sind allerdings noch too close to call: Indiana, North Carolina, Missouri. Alle diese Staaten wurden durch die Dichtheit & Wahrung-Vorhersage für McCain prognostiziert. In Missouri scheint sich dieser Trend zu bestätigen. In Indiana und in North Carolina zeichnet sich derzeit jedoch hauchdünne Mehrheiten für Obama ab. Auch wenn diese drei Rennen für den Wahlausgang unerheblich sind, gilt es den Ausgang weiter zu beobachten, denn die D&W-Wahlprognose könnte nach den aktuellen Zahlen um 26 bis 31 Wahlmännerstimmen zu niedrig für Obama ausgefallen sein. Da die Prognose allerdings »Luft nach oben« eher für Obama als für McCain annoncierte, wäre sie auch dann in ihrem Trend bestätigt. (Diese Trendaussage bezog sich insbesondere auf North Carolina.) [Nachtrag: IN wurde soeben für Obama ausgerufen, NC und MO sind nach wie vor nicht entschieden. Obama hat damit 349 Wahlmänner.] Abgesehen von North Carolina und Indiana ― die neben Missouri als die engsten Rennen galten und auch hier so eingeschätzt wurden ― kann man rückblickend sagen: Es war ein komplett überraschungsfreier Abend. McCain konnte keinen einzigen Bodengewinn machen, Obama zeigte keine Schwäche. Dass die Nacht trotzdem sehr inspirierend wirkte, lag zum einen an der puren operationellen Schönheit dieses politischen clean sweeps, die innerlich verdorbene Menschen wie mich mit romantischen Gefühlen durchrauscht wie andere ein farbenfroher Sonnenuntergang am Meer. Zum anderen lag es an der historischen Dimension dieser Wahl, die ja wie kaum eine andere mit Hoffnungen und Erwartungen verknüpft ist, die schon bald an der harschen politischen Wirklichkeit zerschellen könnten. Was könnte dem künftigen Präsidenten die harte politische Wirklichkeit etwas einfacher machen? Klare Mehrheiten im Kongress. Die Prognosen amerikanischer Medien sind sich derzeit nicht einig, ob die Filibuster-sichere Senatsmehrheit von 60 Sitzen für die Demokraten noch möglich ist. Manche sehen die Republikaner bei 40, andere bereits bei 41 Senatssitzen. Die Demokraten stehen derzeit bei 56 Sitzen. Das macht drei bis vier noch offene Rennen. Die Republikaner haben bislang bereits fünf Sitze an die Demokraten verloren. Auch hier heißt es weiter abwarten. Im Repräsentantenhaus ist das Verhältnis momentan 252 zu 172. Die Demokraten haben den Republikanern bislang 18 Sitze abgenommen. 11 Rennen sind noch unentschieden. Zudem wurden dem Trend nach voraussichtlich 7 demokratische und 4 republikanische Gouverneure gewählt. McCain hatte ja auf den letzten Metern des Wahlkampfes noch versucht, die Angst vor der Ein-Parteien-Dominanz zu schüren. Wie meist war das auch diesmal die Strategie eines Verlierers: Wenn ich Euch schon nicht davon abhalten kann, demokratische Senatoren zu wählen, dann wählt doch wenigstens einen Republikaner zum Präsidenten. Warum nicht mich? Obama hat zwar zwei Kriege, ein gigantisches Haushaltsdefizit, eine Finanzkrise und eine eigene Bowlingbahn geerbt, findet sich aber in einer von seiner Partei dominierten politischen Landschaft wieder. Das kann, muss aber nicht immer ein Vorteil sein. Zum einen wird er daran gemessen, inwieweit es ihm gelingt, das offenkundig nach wie vor gespaltene Amerika zu einen und sich auch mit dem konservativen Amerika zu versöhnen. Hierzu muss er präsidial und nicht parteipolitisch agieren. Auf der anderen Seite wird er sich jedoch nahezu unbegrenzten Begehrlichkeiten seiner eigenen Parteifreunde ausgesetzt sehen, die die güngstige politische Landkarte ausnutzen und manche Scharte der letzten Jahre auswetzen wollen. Das alles macht es nicht einfacher für Obama. ________ 1) Missouri ist das neue New Mexico. Aus dem Staat gibt es immer noch kein amtliches Endergebnis, aber der (knappe) Vorsprung McCains ist seit 11 Tagen konstant, um nicht zu sagen: unverändert. Ich habe die Faxen jetzt dicke und erkläre MO für McCain, damit wir das Kapitel US-Wahl hier einmal abschließen können..
Dass man Schäfchen zählt, um einzuschlafen, aber wachbleibt, um Wahlmänner zu zählen, das gehört zu den Paradoxien des Lebens. Mein Live-Protokoll der Wahlnacht findet sich
Link
| 5 Kommentare
| jetzt kommentieren
Zur Einstimmung für Live-Zuschauer der heutigen US-Präsidentschaftswahlen:
Link
| 6 Kommentare
| jetzt kommentieren
Falls ich mich wach halten kann (mir fehlen immer noch etwa 72 Stunden Schlaf von den Nordischen Filmtagen...) und mein Zahnarzt-Termin um 18:00 Uhr nicht allzu brachial gerät, werde ich hier heute Nacht ein bisschen Live-Bloggen. (Mein Twitter-Experiment vom Super Tuesday ist gescheitert und wird nicht wiederholt.)
![]() Die Dichtheit & Wahrung Wahlprognose für die US-Präsidentschaftswahlen 2008 steht. Der vorausgesagte Ausgang: Barack Obama: 338 EVs ― John McCain: 200 EVs Zu diesem Ergebnis kommt man, wenn man Virginia, Pennsylvania, Ohio, Florida, Colorado, Iowa, New Mexico und Nevada für Obama (blau) zählt. McCain (rot) sehe ich in Georgia, Indiana, North Carolina, Missouri, North Dakota, Arizona und Montana vorn. Insbesondere Missouri und North Carolina sind eigentlich nicht ernsthaft zu prognostizieren, hier setze ich ausschließlich auf's Gefühl. Mit Florida sieht's kaum besser aus. Auch Indiana und selbst North Dakota sehen eng aus. Selbst Ohio ist wieder knapper geworden. Dennoch wage ich auch diese Prognose: Sollte dieses Ergebnis so nicht eintreffen, sehe ich Luft nach oben eher für Obama als für McCain. Next page |
![]()
» Februar 2009 » Januar 2009 2008 » Dezember 2008 » November 2008 » Oktober 2008 » September 2008 » August 2008 » Juli 2008 » Juni 2008 » Mai 2008 » April 2008 » Februar 2008 » Januar 2008 2007 » September 2007 » August 2007 » Juli 2007 » Juni 2007 » Mai 2007 » April 2007 » Februar 2007 » Januar 2007 2006 » Oktober 2006 » September 2006 » Juni 2006 » Mai 2006 » April 2006 » Februar 2006 » Januar 2006 2005 » Dezember 2005 » November 2005 » Oktober 2005 » September 2005 » Juni 2005 » Mai 2005 » April 2005 » März 2005 » Februar 2005 » Januar 2005 2004 » Dezember 2004 » November 2004 » Oktober 2004 » September 2004 » August 2004 » Juli 2004 » Juni 2004 » Mai 2004 » April 2004 » März 2004 » Februar 2004 » Januar 2004 2003 » Dezember 2003 » November 2003 » Oktober 2003 » September 2003 » August 2003 » Juli 2003 » Juni 2003 » Mai 2003 » April 2003 » März 2003 » Februar 2003 » Januar 2003 2002 » Dezember 2002 » November 2002 » Oktober 2002 » September 2002 » August 2002 » Juli 2002 » Juni 2002 » Mai 2002 » April 2002 » März 2002 » Februar 2002 2001 » Dezember 2001 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
© 2001-2009 Der Kutter. |
|
|