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Ich habe mir übrigens fest vorgenommen, zu diesem ganzen Sarrazin-Quatsch nichts zu sagen oder zu schreiben. Keinen Satz, kein Wort, keine Silbe. Einmal reicht. Bin ich etwa ein pawlowscher Hund, der jedesmal anfängt zu sabbern, nur weil wieder einer auf die Klingel drückt?
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Dass sich in Hamburg ausgerechnet eine christliche Partei einem Plebiszit aussetzt, muss angesichts ihres kulturellen Erbes schon erstaunen. Schließlich hatte bereits die Causa Jesus vs. Barnabas, die man seinerzeit einer wankelmütigen Menge zur Entscheidung vorgelegt hatte, nach landläufiger Meinung in christlich orientierten Kreisen zu keinem erbaulichen Ende geführt.
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Andererseits ist zu bedenken, dass ohne diese basisdemokratische Episode und ihren bekannten Ausgang vermutlich das ganze Christentum erst gar nicht entstanden wäre. Die Auswirkungen auf die uns bekannte Geschichte wären vermutlich beträchtlich. Insofern kann es sich die Hamburger CDU auch erlauben, in Sachen Barnabas nicht weiter nachtragend zu sein, sondern nach 2K Jahren eine gewisse Altersmilde walten zu lassen, die sie vor nicht allzu langer Zeit schon dadurch hinlänglich zur Schau gestellt hat, indem sie gemeinsam mit einem ebensolchen Barnabas eine schillernde Regierung formte. Der Rücktritt des hierfür wie heute zuständigen Bürgermeisters mag uns als späte Genugtuung dienen.
VII. Lieferung Lesen Sie hier, was sich (in der gewohnten umgekehrten chronologischen Reihenfolge) in den letzten Tagen auf meinem Twitter-Account ereignet hat, oder besser noch: lassen Sie es bleiben.
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»Snack smartly (...) Do not snack for the sake of snacking«: Hong Kong Government Health Tips for World Cup Fans.
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[Also gut, jetzt reicht's. Innerhalb von nicht einmal 48 Stunden erreicht mich nun der zweite Versuch, mich aus gegebenem Anlass zum Schreiben eines Hannover-Textes zu bewegen. Der erste Applikant hat fernmündlich Geld geboten und dann sein Anliegen zurückgezogen. Der zweite fordert mich in meinem eigenen Blog heraus. Also bitte schön, da dies immerhin das erste überlieferte Blog aus Hannover ist, und damit endlich Ruhe ist: knapp 7500 Zeichen über das Hannover in jedem von uns.] Hannover ist aus seiner Mitte gefallen. Die Begeisterung, mit der 40.000 Insassen dieser Stadt die Rückkehr von Lena Meyer-Landrut feierten, hatte tumulthafte Züge. Noch im November hatte sich eine ähnlich große Menschenmasse versammelt, um gemeinsam und schweigend den Freitod Robert Enkes zu verarbeiten. Für eine Stadt wie Hannover, die eigentlich als norddeutsch-nüchtern, ruhig und unerschütterlich gilt, sind das erstaunlich extreme Ausschläge auf der Emotionsskala. »Sturmfest und erdverwachsen« hat man hier zu sein, folgt man dem traditionellen Niedersachsen-Lied. Bislang funktionierte Hannover vor allem als Klischee. Man kann aus Wanne-Eickel kommen oder aus Gera. Aber wenn man aus Hannover kommt, ist man automatisch Botschafter für ein Bündel ewig gleicher Zuschreibungen. Auch in der bundesweiten Lena-Berichterstattung tauchten die üblichen Verdächtigen wieder reflexhaft auf, ohne dass sie etwas mit der Sache zu tun hatten: Der Currywurst-Kanzler. Die Scorpions. Das reinste Hochdeutsch. Die Messe. Auch wer noch nie in dieser Stadt war, meint sie zu kennen. Denn Langeweile kennen wir doch alle. Der Hannoveraner ist stolz auf seine Stadt, fühlt sich aber immer im Rechtfertigungsdruck: Für eine Stadt dieser Größenordnung sei das kulturelle Angebot nun wirklich herausragend! Die kurzen Wege! Das viele Grün! Die hohe Lebensqualität! Der ausgezeichnete öffentliche Personennahverkehr! Überhaupt die guten Verkehrsanbindungen! Und erst der Zoo! Alles richtig. Und alles egal. Denn jenseits des Ortschilds steht Hannover für Langeweile, Biederkeit und Provinzialität. Und wie überall in der Provinz wird das, was die Auswärtigen sagen, allemal wichtiger genommen als das eigene Empfinden. Insofern kann vieles, was in dieser Stadt geschieht, als Kompensation eines Minderwertigkeits-Komplexes verstanden werden: Die »erste Weltausstellung auf deutschem Boden«. Nirgendwo kann man besser sehen, dass die Zukunft ihre beste Zeit schon hinter sich hat.Die Management-Hochschule. Das Hirnforschungszentrum. Natürlich immer alles Exzellenz im Weltmaßstab – so wie die Scorpions (und letztere sogar mit einem auskömmlichen Geschäftsmodell). »Hannover hat ein neues Selbstbewusstsein entwickelt«, erklärt der niedersächsische Noch-Ministerpräsident Christian Wulff, wenn er auf die Spätfolgen der Expo 2000 angesprochen wird. Über das alte Selbstbewusstsein sagt das erst mal nichts Gutes. Und überhaupt: Wer selbstbewusst ist, redet nicht drüber. Nirgendwo kann man besser sehen, dass die Zukunft ihre beste Zeit schon hinter sich hat, als auf dem Expo-Gelände, das sich zu einer charmanten Mischung aus Gewerbegebiet und Geisterstadt gemausert hat. »Es sieht aus wie der ausgeträumte Traum vom Kapitalismus«, berichtet Christian Petzold, der wesentliche Teile seines Gespensterfilms »Yella« hier gedreht hat, »so futuristisch wie Brasilia, so künstlich, so unendlich weit entfernt von jedem Zentrum«, dass Zinedine Zidane vermutlich hier »die Idee zu seinem Kopfstoß« gehabt habe. Wer hat vergleichbares schon einmal über Berlin gehört? Noch heute gedenkt man der wartezeitenintensiven Weltausstellung gelegentlich durch rituelles Schlangestehen ― allerdings nicht mehr auf dem Expo-Gelände, sondern vor der Marktkirche mitten im Epizentrum hannoverscher Stadtlichkeit. Nämlich dann, wenn Margot Käßmann wieder einmal predigt, dass niemand tiefer fallen könne als in Gottes Hand. Was leider weder relevant im Sinne der Straßenverkehrsordnung ist noch im Falle Hannovers (55 Meter über dem Meeresspiegel) von einer stolzen Fallhöhe zeugt. Hannover war aber nicht nur Austragungsort der Expo, sondern einer weiteren Veranstaltung von internationalem Renommee: der Chaostage, eines buntscheckigen, von Tom Clancy zum literarischen Topos geadelten Punktertreffens, das zumeist feucht-friedlich verlief, manchmal aber eben nicht. Als während der gewaltsamen Ausschreitungen des 1995er Jahrgangs ein Punk von Journalisten gefragt wurde, warum man ausgerechnet diese Stadt in Schutt und Asche legen wolle, erklärte dieser: Hannover sei scheiße, denn es könnte überall sein. Hannover ist tatsächlich überall. Der Wille, der eigenen Provinzialität zu entrinnen, indem man Investitionsruinen in die Landschaft stellt, ist ja kein niedersächsisches Alleinstellungsmerkmal. Das Desaster am Nürburgring, die Kongresszentrums-Posse in Bonn und die potemkinsche Hauptstadtkulisse, die sich Berlin hingeklotzt hat: Alle diese putzigen und zugleich kosteninvensiven Versuche, dem Fluch der Peripherie zu entkommen, kamen auch ohne Hilfe aus Hannover zustande. Und selbst die stolzen Hamburger übernehmen sich gerade mit einer Elbphilharmonie. Mehr sein zu wollen, als die anderen in einem sehen: Diese Sehnsucht ist nur allzu menschlich, und insofern steckt Hannover in jedem von uns. In Hannover ist Deutschland ganz bei sich. Es ist ja kein Zufall, dass einer der notorischsten Hannover-Spötter aus Nürtingen kommt. Wenn irgendwo Hannover durch den Kakao gezogen wird, verarbeitet meist bloß wieder jemand seine eigene Jugend zwischen den Reihenhauskolonnen einer Berufspendlersiedlung im Einzugsbereich einer regionalen Mittelmetropole mit angrenzendem Naherholungsgebiet. Und so ist auch die Liebe der Hannoveraner zu Robert Enke nicht nur mit seinen sportlichen Leistungen zu erklären. Sondern auch mit einem etwas ungläubigen Stolz darauf, dass »so einer« tatsächlich seine Zelte in Hannover aufgeschlagen hat, ohne bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit gleich weiterzuziehen. Enke war nicht nur eine Identifikationsfigur, sondern auch ein Ausweis dafür, dass man mehr als nur Mittelmaß vorzuweisen habe. Nach Enkes Tod wirkte die ganze Stadt wie betäubt, und tatsächlich scheint sich in jenen Tagen, die von vielen als hysterisch empfunden wurden, ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt zu haben, das über die Trauerreden der offiziellen Repräsentanten hinausweist. Das hat sich im dramatischen Kampf von Hannover 96 um den Bundesliga-Klassenerhalt gezeigt, beim Gewinn der Eishockey-Meisterschaft durch die Hannover Scorpions (ja, die Scorpions sind allgegenwärtig) – und nun eben beim Grand-Prix-Triumph von Lena Meyer-Landrut. Heute ist der Hannoveraner bereit, sich selbst zu feiern. Schwierig zu sagen, ob das ein Fortschritt ist. »Wir können alles – außer Berlinmitte!«Aber noch während der Expo war das gänzlich anders, als beispielsweise die kritische Berichterstattung über verfehlte Ziele und mäßigen Unterhaltungswert dieser Veranstaltung heftigst beköhlert wurde als heimtückische Verschwörung hämischer Hannover-Hasser, die der Stadt nichts Gutes gönnen würden. Doch wirklich im Reinen ist der Hannoveraner mit sich selbst und seinem Hannoversein auch heute noch nicht. Sonst würde er nicht ebenso langweilig wie vergeblich gegen das übermächtige Langeweile-Image anreden, sondern es selbstbewusst umarmen und damit endlich bei sich selbst ankommen: Überall ist Krise und Kuddelmuddel – hier ist es ruhig! Wir können alles – außer Berlinmitte! Das Beste an Hannover sei die Nähe zu Hamburg? Fast: Noch besser ist, dass sich trotz der Nähe kaum je ein Hamburger nach Hannover verirrt. Wer sich jedoch nach Hannover verirrt, berichtet bisweilen seltsames. Ein weitgereister Mann antwortete einmal auf die Frage, was Hannover einzigartig mache: Dass die Menschen hier auch dann noch unbeirrbar aus dem Fenster starren, wenn die U-Bahn längst in den Tunnel gefahren ist. Man bleibt unbehelligt in dieser Stadt, und wenn mal wieder Messe ist, übergibt man einfach die Schlüssel den Gästen. Was das alles mit Christian Wulff zu tun hat? Nichts. Der kommt aus Osnabrück.
VI. Lieferung Lesen Sie hier, was sich (in der gewohnten umgekehrten chronologischen Reihenfolge) in den letzten Tagen auf meinem Twitter-Account ereignet hat, oder besser noch: lassen Sie es bleiben. (Verzweigte Diskussionen habe ich aus Faulheit abgeschnitten.)
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Ich bin ein Verfolgter des Twitter-Regimes! Ich persönlich benutze Facebook ja hauptsächlich als Schreibmaschine. Jaja, Ihr schimpft über Koch, Köhler, Leyen, Wulff. Ich aber sage Euch: Ihr habt ja noch keine Ahnung, was mit McAllister auf Euch zukommt! Matussek oder Winkler, Winkler oder Matussek: Ich kann mich nicht entscheiden, welcher dieser beiden Poseure mir mehr auf den Sack geht. Nach Lena ("hart freuen") und Merkel ("hart bedauern"): Wird "hart" das neue "krass"? Auch heute fallen mir zu Köhler nur Platitüden ein. Was im Zweifel ja auch etwas über ihn aussagt (und nicht nur über mich) Bundesratspräsident Burn Zen Bundesratspräsident Burns sen.?? Und apropos Bouffier: Ist das nicht die Familie von Marge Simpson? #We_All_Live_In_A_Simpsons_Episode Globalisierung ist, wenn die Rücktrittsgrippe jetzt sogar schon in Japan um sich greift. #die_große_flatter The Flight of the Conchords put the "Dance" in "Redundance" Welcher Autodesigner ist eigentlich auf die Idee gekommen, allen neuen Opel-Modellen eine Bügelfalte zu verpassen? Impfpass gefunden. Seit Ewigkeiten völlig ungeschützt. Rätselhaft, wie ich meine Reisetätigkeit überleben konnte. Fühle mich plötzlich schwa Du weißt, dass Deutschland ein Problem hat, wenn SpOn die Präsidenten-Kandidaten vorstellt und zu N. Lammert schreibt: "Der Intellektuelle" Du bist offenkundig urlaubsreif, wenn Du... [A] versuchst, Deine Wohnungstür mit der Chipkarte fürs Büro zu öffnen, [B] darüber twitterst. Raw and Messy: Alabama Primary Preview (http://tinyurl.com/34xq28d) Und der Grüß-August grinst vor sich hin wie der Katzenbus und lässt schön von der Kanzlerin grüßen Hannover hat einen Ernst-August und einen Grüß-August. Letzterer steht gerade in HAJ doof auf dem Tarmac herum. Charlotte Roche und ich werden den nächsten #ESC moderieren. Ihr Englisch und ihr Charme sind perfekt, ich hab 1 Latinum und Seitenscheitel. Ich finde, so langsam kann die FAZ ihre Roland-Koch-Festspiele mal auslaufen lassen. Man denkt ja, der Messias sei von uns gegangen. Sie wollen die Stadt jetzt umbenennen in Lenover. Von mir aus. War eh nie ein Fan von diesem Hanno. Das wird vermutlich ein interessanter Sonntag für alle Hannover-Insassen. #Sondermaschine #Polizeikorso #GoldenesBuch #NDR_Showbühne. Weia. #esc-Tweets aus meiner Verfolgten-Liste gelesen. Interessant die Mischung aus echter Faszination und demonstrativer ironischer Distanzierung WTF! Das war KNAPP! #puck Dass hier eben ein Eishockey-Puck durchs Büro flog, muss man wohl zu den Absonderlichkeiten des Lebens zählen, die hinzunehmen sind. Es hätte natürlich M-L heißen müssen. Keine Ahnung, warum ich vor diesem Kürzel instinktiv zurückgezuckt bin. Und wer ist eigentlich dieser "Olaf", von dem #Lena M-R andauernd singt? #esc Ich muss schon sagen: Die Hessen-CDU war, ist und bleibt ein unfasslicher Quell von Sympathieträgern. Wie machen die das bloß?
Im aktuellen Spiegel berichtet Matthias Matussek in einer ausführlichen Geschichte darüber, wie er in die USA einreist, mit Passkontrolle und allem Pipapo. Donnerwetter, verrückter Kerl, das!
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Wenn es jemand an Respekt für das Amt des Bundespräsidenten hat mangeln lassen, dann wohl am ehesten der bisherige Amtsinhaber selbst, der nicht einmal genug Professionalität zeigte, um zumindest bis zur Wahl eines Nachfolgers im Amt zu bleiben. Ihm ging es offensichtlich nicht um den Schutz der Würde eines Amtes, sondern um den Knalleffekt, und es ist unwahrscheinlich, dass einige vollzogene oder angedrohte Rücktritte aus der jüngeren Vergangenheit hier nicht als Inspiration gedient haben sollen. Margot Käßmann hat vorgemacht, wie man an einem Rücktritt wachsen kann. Auch Roland Koch scheint sein Rücktritt bestens geglückt zu sein. Und selbst Theodor Guttenberg, der sich seinen Rücktritt entweder nicht traute oder diesen nicht durchsetzen konnte, hat aus dieser eher peinlichen Episode erstaunliches Kapital schlagen können.
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Und nun wirft Köhler die Brocken hin. Dabei hatte sein Autoritätsverlust keinesfalls erst mit seinen jüngsten Äußerungen zum Sinn und Zweck von Militäreinsätzen eingesetzt. Was an Köhlers Rücktritt so fassungslos macht, ist weniger die mimosige Dünnhäutigkeit, die darin zum Ausdruck kommt, sondern vielmehr der unglaubliche Dilettantismus, mit dem er vollzogen wurde. Selbst Lafontaines dramatische Flucht aus Berlin hatte wenigstens noch etwas schwefelig-mephistophelisches an sich. Aber Köhlers aufgesetzte, großäugige »Hier-gehe-ich,-ich-kann-nicht-anders«-Attitüde, mit der er vorgeblich wohl irgendein Fanal zur Rettung der Amtswürde setzen, vor allem aber Respekt für seine eigene Person einsammeln und endlich den Schritt vom ewigen Seiteneinsteiger zum König aller Querdenker und Klartextredner vollziehen wollte, war so jämmerlich, dass es auch mit professioneller Beratung nicht mehr möglich sein wird, aus diesem Rücktritt noch irgendeinen Nutzen zu ziehen. Eine Wiederaufstehung wie für Käßmann wird es für den Seitenaussteiger nicht geben. Er wird vermutlich ein Rechtfertigungsbuch über diese Episode schreiben (oder ein Gesprächsbuch mit HMV machen), das in sechs bis zwölf Monaten in den Handel kommen und sich nur mäßig verkaufen wird, er wird dann durch einige ausgewählte Talk Shows tapern (Auftakt bei Beckmann) und als graumeliertes Schaf in die Riege der abgedankten Elder Statesmen einrücken. Dann wird man einschätzen können, ob der Respekt vor dem hohen Amt tatsächlich gelitten hat. Dass aber der Respekt vor seinem einstmaligen Inhaber innerhalb weniger Stunden förmlich verdampft ist, wissen wir schon heute. Köhler steht jetzt irgendwo zwischen Philipp Jenninger und Eva Hermann. Und wenn man ehrlich ist, war das vor seinem Rücktritt kaum anders.
Wie man mit einem Gedankenexperiment eine einfache Straßenbahnfahrt zum schweißtreibenden Horrortrip machen kann: Stell Dir vor, es gibt eine neue faschistische Bewegung in Deutschland. Ihr Erkennungszeichen sind weiße Ohrhörer mit weißen Kabeln.
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FILE UNDER: RAAAH! SIE SIND ÜBERALL!!
Anlässlich des Rücktritts Roland Kochs erklärte die Kanzlerin: »Viele Jahre habe ich Roland Koch als guten und wichtigen Ratgeber erlebt. Diesen Rat werde ich vermissen.« Wäre es so, wie sie es sagte, hätte sie gesagt: »Seinen Rat werde ich auch weiterhin suchen.«
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Ja, ja, ja, ich gehöre ja nach wie vor und vielleicht sogar mehr denn je zu den vielen, die »The Wire« für ein bahnbrechendes Meisterwerk halten, auch wenn diese Meinung alles andere als originell ist. Nein, nein, nein, ich gehöre nicht zu denjenigen, die in Kino und Fernseh grundsätzlich Originalfassungen bevorzugen und behaupten, die Skandinavier würden nur deshalb so gut Englisch sprechen, weil es dort keine Sychnronisation von Filmen und Serien gibt; so unoriginell bin ich dann doch wieder nicht. Aber dieser seit einigen Jahren vor sich hinglimmende Vorwurf an die deutschen Fernsehschaffenden, ihnen fehle der Mut oder was auch immer, »The Wire« endlich ins deutsche Fernsehen zu bringen, den kann ich nicht nachvollziehen. Wie sollte man diese Serie, die nicht zuletzt auch durch ihre Stimmenvielfalt lebt, ins Deutsche übertragen? Die Sprache der projects in Baltimore zu erlernen war selbst für die amerikanischen Zuschauer ein echtes Abenteuer ― »The Wire« sehen heißt Bachtin verstehen lernen. Wie viel von dem, was diese Serie so groß macht, würde allein schon durch die Übertragung verloren gehen? Und natürlich kann man fordern, diese Serie einfach im Original zu zeigen. Aber ein solches Maß an Selbstlosigkeit mag ich selbst vom kulturbeauftragten und gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht verlangen (zumal ich den Mut, mit Serien wie »KDD« und »Im Angesicht des Verbrechens« etwas ähnliches selbst zu entwickeln, beachtlich finde ― aber auch das ist kein sonderlich origineller Gedanke). Es wird ja machmal so getan, als wäre es ein Akt der Zensur, dass dem deutschen Fernsehzuschauer dieses Werk schändlich vorenthalten wird. Aber ist es denn wirklich so unzumutbar, dass man das DVD-Set der gesamten Serie zu einem vertretbaren Preis frei erwerben kann, um sich diesem 60-Episoden-Monument dann so nähern zu können, wie man es auch mit einem dicken Buch täte, nämlich konzentriert und möglichst in einem Stück (und darüber hinaus mit der Chance, eine Szene, die man slangbedingt kaum verstanden hat, einfach nochmal anzuschauen, so wie ich es oft tun musste)? War das Tolle an den »Sopranos« denn wirklich, dass sie auch mal (übrigens in einer recht unmotiviert wirkenden Synchronisation) im ZDF liefen?
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Alexander Rybak sieht aus wie ein Briefkasten. #esc Der Trick, schneller zu reisen als der Jetlag, bis man ihn schließlich überrundet hat, um dann in einen rasenden Schlafzustand zu verfallen. Huch! Heute schon den ganzen Tag mit Einstecktuch unterwegs! Hätte nicht mal jemand was sagen können?! Gemessen an der Zahl der Spammails, die ich mit meiner eigenen Absenderadresse erhalte, muss ich eine große Nummer in der Spammer-Szene Mit Roland Koch geht immerhin der Mann, der den Begriff "jüdische Vermächtnisse" vom Ruch antisemitischer Vorurteile befreit hat. Koch will zurück in die Wirtschaft: Endlich bekommt Deutschland seinen eigenen Montgomery Burns! (Haben ja schon Smithers als Außenminister Koch will zurück (?) in die Wirtschaft: Ich denke, "Bahnchef" wäre ein Job (und Vorname), der ihm gut stehen würde. Koch: Schon komisch. Selbst wenn er zurücktritt, erwartet man irgendwie eine Riesenschweinerei dahinter. So ein Image hätte ich selbst gern! Dass Koch nicht nochmal antreten würde, war klar. Dass er verzeitig gehen würde, damit auch. Warum fühlt es sich dann trotzdem so gut an? Spiele gerade Corporate Jiu-Jitsu. Habe den schwarzen Gürtel. (Logisch: was sonst zu schwarzen Schuhen!) Das Internet ist eine derartig dufte Sache, dass man es auch mal Nicht-Berlinern zur Verfügung stellen sollte. "Google läuft bei mir irgendwie nicht. Kommt immer nur so ne weiße Seite mit nem leeren Feld in der Mitte." Dafür, dass mein Leitspruch lautet: "Unzufrieden kann man überall sein", bin ich schon ziemlich lange nicht mehr rausgekommen "Mittelfristig sind wir alle halbtot" (John Maynard Keynes für Kompromissler und Abwiegler) "Eines Tages werden wir Gerechtigkeit sehen, aber erst, wenn William Shatner wirklich 'n Anwalt ist." (Bernd Begemann) Tyler liegt mit seinen Hotelempfehlungen nicht immer richtig. Kind plant weiter mit Slomka. Im Klartext: Labbadia kommt erst am fünften Spieltag. #h96 Man kann natürlich darüber streiten, ob er ruhmmehrend war, aber im FAZ-Artikel kommt Peter Kruse doch angenehm wurstig & sympathisch rüber! Mich im Bad dabei ertappt, mich im Luftstrom des Föns aufzuwärmen. #Wonnemonat_Mai Leiser, schüchterner Zwischenruf aus der Leine-Metropole: Vielleicht... Balitsch statt Ballack? Jetzt nicht nur aus phonetischen Gründen... Auf seltsame Weise begegneten mir an diesem Wochenende Bert Brac und Phil Moss wieder. The Guardian: How to learn to live with Tories gu.com Wenn ich mir meine neue Tory-LibDem-Regierung anschaue, möchte ich mit meinem Freund Sam sagen: This is bad on so many levels! Wenn ich gelegentlich "Oh Lord!" ausrufe, dann meine ich natürlich Lord Mandelson The Guardian: 101 reasons to love our Tory government gu.com
Foran erkannt man, daff mein Fahnarzt (»tandläkare«) ein »Programm für Angftpatienten« anbietet? (Zutreffendes wegen Besserwisserei bereits vorangekreuzt)
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[x] An den Wänden und an der Decke sorgen bunte Fototapeten für Entspannung (Tropenmotive, Weltwunder) [x] Kuscheltiere starren Dich an (Ice Age-Motive) [x] Alle paar Monate muss man sich auf einen neuen behandelnden Zahnarzt einstellen, was einen aber in die Lage versetzt, alte Traumata zu begraben und regelmäßig Neuanfänge zu wagen [x] Die Sprechstundenhilfe fragt den aktuell behandelnden Zahnarzt, nachdem dieser den Plan für sein heutiges Wirken dargelegt hat: »Schaffen Sie das überhaupt?« [x] Während der Behandlung fällt der Strom aus [x] Die Sprechstundenhilfe holt mitten in der Behandlung durch den aktuell behandelnden Zahnarzt lieber mal den Chef Dabei geht es auch anders. Wenn Sie zufällig einmal auf den Azoren weilen und eine ebenso gute wie charmante Zahnärztin benötigen sollten, die das o.g. Programm nicht anbietet, wenden Sie sich vertrauensvoll an Michelle Soares Barbosa in der Clinica dentista in Angra do Heroismo. Sie ist meine Lieblingszahnärztin (und das schließt Zahnärzte mit ein). Leider nur ist es bei Zahnsituationen meist nicht sinnvoll, mehrere konsekutive Flüge auf sich zu nehmen. Und wo wir gerade dabei sind: Kann mir hier jemand einen guten Zahnarzt in Hong Kong empfehlen (Central, Sheung Wan oder Lan Kwai Fong)?
Natürlich kann man über drei bis fünf Ecken erklären, dass eine Kreissparkasse ein Finanzdienstleister ist und Bankgeschäft betreibt so wie andere Banken auch und damit irgendwie eine kleine regionale Bank ist, dass damit ihre Mitarbeiter mithin irgendwie auch Banker oder Bänker sind und der Vorstand einer Regionalsparkasse damit irgendwie auch so etwas wie ein »Bankier« und dessen Frau irgendwie eine »Bankiersgattin«, auch wenn man im allgemeinen Sprachgebrauch mit Bankern, Bänkern und Bankiers meist etwas bzw. jemand anderes verbindet und auch wenn gerade die Sparkassen sich gemeinhin sehr gern von all diesen Bankern, Bänkern und vor allem Bankiers abgrenzen, als Finanzdienstleister mit menschlichem Antlitz von nebenan gewissermaßen. Natürlich ist die Entführung eines Menschen ein schrecklicher Vorgang, und natürlich kann man die Frage, ob dieser Mensch nun die Ehefrau eines Sparkassenvorstandes oder eines Bankiers oder eines Maschinenschlossers ist, als vollkommen irrelevant abtun, was sie für sich genommen auch ist, würde sich nicht die Frage stellen, warum bloß all die Medien offenkundig so versessen darauf sind, hier nun die Geschichte ausgerechnet einer »Bankiersgattin« zu erzählen. Dieses Synonym hat sich mittlerweile flächendeckend durchgesetzt wie dem Hartmut ihm sein »Bahnchef«. Zum einen natürlich, weil sich »Bankiersgattin« glatter in einen Text fügt als »Ehefrau eines Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden« oder »Sparkassenvorstandsgattin«, okay. Aber natürlich auch, weil das Leben im Klischee so unendlich viel bequemer ist, weil eine kleine oder große Übertreibung der Geschichte gleich mehr Auftrieb und Aufmerksamkeit gibt, weil diese Story gleich viel süffiger wird, wenn man das Etikett »Bankiersgattin« draufklebt, ohne dass man eine einzige zusätzliche Information hätte recherchieren müssen, weil der Begriff »Bankiersgattin« Assoziationen auslöst, die sich auf ganz wunderbare Art mit einem Foto verbinden, das die betreffende Person mit einer Perlenkette zeigt, und nicht zuletzt, weil das vermaledeite Schicksal den Journalisten keine »schöne Prinzessin« oder wenigstens einen »Milliardenerben« gegönnt hat. Man qualifiziert das Opfer in seinem gesellschaftlichen Status sicher nicht herab, wenn man von der Presse wenn schon nicht Präzision, dann doch zumindest den Vermeid abgedroschener Stereotypen verlangt.
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IV. Lieferung Lesen Sie hier, was sich (in der gewohnten umgekehrten chronologischen Reihenfolge) in den letzten Tagen auf meinem Twitter-Account ereignet hat, oder besser noch: lassen Sie es bleiben. (Verzweigte Diskussionen habe ich aus Faulheit abgeschnitten.)
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Die Nebenwirkungen, die der Beipackzettel mir in Aussicht gestellt hatte, treten nicht ein. Alles liegt klar vor mir. Will mein Geld zurück Was für ein oberflächlicher Trottel ich bin, sieht man schon daran, dass ich Knyphausen lange allein aufgrund seines Namens ignoriert habe Mein Gott, in welchem Jahrhundert lebt Ihr!? Mein Pizza-Bringdienst hat immer noch keine Bestell-App! Täusche ich mich, oder macht sich Rüttgers heute sehr rar im Fernseh? Haben die Sender nicht genug gezahlt für ein "persönliches Gespräch“? Mobil-Twittern bei Autobahnfahrten: So hab ich mir als Kind die Zukunft vorgestellt. Minus Twitter. Und minus Autobahn Unsere Bochumer Gastgeber haben übrigens angekündigt, uns künftig nicht mehr zum Fußball mitzunehmen. Egal. Wen interessiert schon 2. Liga? Gewitzt: Nachdem ich das defekte Geburtstagsgeschenk noch rechtzeitig umgetauscht habe, hatte ich heute gleich 1 schönes Muttertagsgeschenk! Boris Entropie Wenn die Nebenwirkungen so eintreten wie auf dem Beipackzettel unverbindlich angedeutet, sind hier noch einige seltsame Tweets zu erwarten. Einiges, was auf dem Beipackzettels meines neuen Medikaments als "Nebenwirkungen" geführt wird, hätte ich eher unter "Zusatznutzen" So langsam wird mir bewusst, dass wir wohl immer noch in der Bundesliga sind. Gucke morgen nochmal in die Zeitung, dann glaub ich's. #H96 Lange über Salz gesprochen. Dabei ist das entscheidende doch das, was drunterliegt. Jetzmasagn. Aber die Currywurstsoße in Bochum hat Champions League-Niveau. Nie mehr 2. Liga, nie mehr, nie mehr! Die Stimmung in Bochum ist... gut, irgendwie! #H96 Im Auto laufen #H96-Lieder. Bei "Robert Enke Nr. 1" müssen wir abbrechen. Tränen, Kloß im Hals. Scheiße, immer noch Letzter Spieltag, auf der A2. Fahnen und Wimpel in allen Farben. Vielleicht liegt es daran, dass ich ein Mann bin, aber ich bin gerührt. Der Radio sagt, 10.000 96er seien auf dem Weg nach Bochum. Fahren offenbar alle 96 km/h; jedenfalls überholen wir sie gerade alle. #H96 On my way to Bochum. Auf der Straße überall Busse und Kleinbusse mit 96-Fans. Anspannung und Zuversicht. Rote Invasion. #H96 Immer, wenn ich den Außenminister Westerwelle sehe, habe ich das Gefühl, als hätte jemand Waylon Smithers als Montgomery Burns besetzt. Motorraumdämmplatten: sind da. Gartenhäcksler: da. Eames lounge chair: da. Was mir jetzt noch fehlt: 1 Motorraum. 1 Garten. 1 Lounge. Die Motordämmplatten. Der Gartenhäcksler. Der Eames Lounge Chair. Heute ist der Arrival-of-Big-Things-Day! Awesome! Heute auf n-tv: "Architektur extrem: Kirchen und Kathedralen" Falls noch irgendjemand bezweifelt, dass ich ein Nerd bin: Habe eine Videotext-App auf dem iPhone! Finde die Häme, dass bei n-tv nie Nachrichten laufen, nur WW2-Dokus, unfair. Schaut in den Videotext: Nachrichten! Mehrere! All the time! Hund sieht Tiere im Fernseh: knurrt. Schalte um, Wetterkarte. Hund sucht hinter dem Fernseh, knurrt weiter. Starrt auf Bildschirm. Wachsam. @bov oups: Bov war sechs Minuten schneller @katjaberlin Butt im Tor? Das ist das größte Geschenk an die Briten seit Kuntz Das ist eiserne, unbedingte Selbstdisziplin: Verkneife mir schon seit Tagen mehrere Hammerpointen zum Thema Griechenland. Vorbildlich! Habe heute zum ersten Mal im Leben echtes Geld bezahlt, um zwei Artikel im Internet zu kaufen. Es fühlt sich irgendwie... falsch an. Hätte ich gewusst, dass hier heute großer Volksmarathon war, hätte ich ein Großtransparent aufgehängt: YOU CAN RUN, BUT YOU CAN'T HIDE! Oho! Wenn das in Bochum nicht noch schiefgeht, spielen #Hannover96 und St. Pauli nächste Saison in der gleichen Liga! #gottesbeweise #H96 Gibt es eigentlich im Deutschen ein trostloseres Wort als "Naherholung", as in "Naherholungsgebiet"? Viele Menschen wissen gar nicht, dass ich für die Schnitzelzubereitung drei verschiedene Fleischklopfer sowie ein Fleischklopferholster habe Schon erstaunlich, wie viele unappetitliche Bilder die Google-Bildersuche nach "Schnitzel" aus dem Bauch des Internets zutage fördert. Wer weiß, vielleicht wär aus mir ja auch was anständiges geworden, wenn ich nur einen anständigen Deutschlehrer gehabt hätte! Heute in der FAS: Literaturkritiker VW schreibt Nachruf auf seinen alten Deutschlehrer. In meinem Kopf klingt es, als ob aus der Nachbarwohnung gedämpfte Bässe herüberwummern. Eigentlich ein recht glimpflicher Ausgang des Abends Wenn ich wie gestern auf einer Party erscheine, wird umstandslos die Gin-Flasche hervorgeholt. Muss ich mir Sorgen um meinen Ruf machen? Schon in ein paar Stunden ist die aktuelle Spiegel-Ausgabe die vergangene. Was aber bleiben wird, ist das Swetlana-Geier-Interview darin. Nächstes Wochenende also drive-by Fußball in Bochum: Reingehen, rausgehen mit leichtem Gepäck. Klassenerhalt. So geht das. #H96 Wenn's gegen Gladbach geht, trifft Haggui immer besonders gern. #H96 Sie bestellt gerade Motorraumdämmplatten, und ich frage mich gerade, wer hier eigentlich der Kerl im Haus ist. Apple setzt die Kampftruppen ein. Endlich mal ein bisschen Härte nach dem ewig süßen Mädchendesign und touchy-feely-Benutzerfreundlichkeit! "Und ich kenne keinen, der gleichzeitig schreiben und sprechen kann so wie Sie. Twittern Sie das etwa schon wieder alles?" Nein. "Wennse Migräne ham, was sitzense dann hier, statt sich zuhause im Dunkeln hinzulegen?" Ich kenne keinen düstereren Ort als diesen. Okay, ich gebe zu: Sich prügeln ist männlicher als Migräne. Heute Sonnenbrille auf. "Hamse sich geprügelt gestern?" Nee, Migräne. "Oooh! DAS ist ja schlecht!" Aha. Geprügelt wäre besser gewesen? Hektisch schlendern. Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen ich hektisch schlendere. Das "Einpflegen" allerlei "Mark-ups" der anderen werde ich jetzt erstmal "dilatorisch behandeln", sonst sind wir ratzfatz bei Version 14.3 "Version 14.1" oder: Warum ich nichts von kollaborativem Arbeiten halte. Merke: Teamwork ist für Loser, die es allein nicht gebacken kriegen Zu früh, um aufzustehen, zu spät, um liegenzubleiben. Leben in der twilight zone ... bin soooo kurz davor, zur Feier des Tages "Wind of Change" zu pfeiffen... soooo kurz! Aber: DEUTSCHER MEISTER IST NUR DER ESC! Erinnere mich noch, als es hieß: Kühe, Schweine, Wedemark. Und jetzt Meister! Großes Kufenhockey! Am letzten Spieltag werde ich wohl wirklich nach Bochum fahren müssen. Verdammte Hacke! #H96 In einer gut sortierten Küche darf eine Kombizange nicht fehlen. (aus: Kutter bereitet einen Fisch zu) "Nichts zu widerrufen", sagt mein iPhone, und ich denke mir: Damn right! Ist es nicht noch ein bisschen früh für Gin Tonic? Nein, ist es nicht noch Statt "Breaking Bad" zu sehen Wäscheberge sortiert. Das Leben wird nur selten den Ansprüchen gerecht, die wir an es stellen. Ein wesentlicher Teil des Plans für den heutigen Tag liegt daran, weite Teile der Serie "Breaking Bad" wegzuflimmern. Es nervt mich ja selbst, mein ewiges Tweet-löschen, korrigieren und neu tweeten. Mehr nervt mich nur das Verb "tweeten". Drüben im Blog: Erinnerungen an Mertes Acker. bit.ly #h96 Nicht nur das Universum, auch das Internet expandiert. Diese Wahnvorstellung, das Internet rauschhaft vollzuschreiben, bis es explodiert! In einem meiner Tweets da unten fehlt ein "r". Bitte tragen Sie es einfach handschriftlich nach. Zack, zack, zack - heute haue ich die Tweets nur so raus. Nähere mich unaufhaltsam der Spam-Geschwindigkeit. Nimm das, Internet! Ich finde übrigens, dass "übrigens" das unnützeste Wort der deutschen Sprache wäre, wenn man "unnütz" steigern könnte. Regalraum-Ökonomie ist überhaupt so ein Thema. Habe schon überlegt, Bücher nach Höhe zu sortieren, um den Regalraum effizienter auszunutzen Ich bin übrigens auch einer von diesen Snobs, die lieber gebundene Bücher lesen als Taschenbücher (obwohl sie mehr Regalraum okkupieren). Ich bin übrigens auch einer von diesen Spießen, die bei Büchern vor dem Lesen immer den Schutzumschlag abmachen. Vor zwei Jahren habe ich Colson Whiteheads "Apex Hides The Hurt" gelesen. Das sollten Sie jetzt auch tun. Projekt für das Wochenende: Meine diversen Internet-Identitäten auf zwei Kernidentitäten zusammenfusionieren. #schizoweb #rationalisierung Das Leben ist ein Wiesel. Und schon am Sonntag kann Hannover (fällt mir immer noch schwer, den kompletten Teamnamen hinzuschreiben) deutscher Eishockey-Meister werden BO hat verloren, wenn jetzt noch FCN und SCF verlieren, muss #H96 nur noch gegen LEV gewinnen, und schon sind wir 14.! Barbara Schöneberger sah heute aus wie Gregor Samsa. #filmpreis
Vor ein paar Tagen dachte ich mir: Schluss mit der Knausrigkeit. Bezahlst Du halt einfach mal für Inhalte im Internetz. Also habe ich zum ersten Mal in meinem Leben echtes Geld bezahlt, um auf der Internetseite eines renommierten Magazins regulär zwei Artikel zu kaufen. Es fühlte sich irgendwie... falsch an: Das war nicht mehr das Internet, so wie ich es kennengelernt habe.
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Kurz darauf ist meine Kreditkarte gesperrt und ich erhalte einen freundlichen Brief von meinem Kreditkarten-Servicing-Unternehmen. Man überprüfe meine Kreditkartenumsäzte pro-aktiv auf ungewöhnliche Zahlungsmuster. Aktuelle Umsätze würden darauf hinweisen, dass meine Karte eventuell missbräuchlich genutzt wird. Und da waren sie dann, fröhlich ausgewiesen in der Anlage: meine beiden gekaufen Zeitschriftenartikel. Und ich wusste, warum es sich falsch angefühlt hatte, im Internet für Bezahlinhalte zu bezahlen: Wenn es selbst meinem Kreditkarten-Unternehmen unseriös vorkam! Durch die Sperrung der Kreditkarte platzte dann auch gleich noch der Bezahlvorgang bei einem legalen Download bei iTunes. Der Versuch, sich gesetzestreu im Internet zu bewegen, macht einem nur Last!
Wir sitzen also im Bochumer Ruhrstadion, das aus jeder Betonpore nach gutem, alten Fußball riecht, dem einzigen Ort dieses Sonnensystems, an dem man Grönemeyer-Musik ertragen kann. Zuvor hatten wir auf dem Gelände eines nahegelegenen Tennisvereins noch eine Currywurst gegessen, die definitiv Champions League-Niveau hatte, doch das Spiel ist alles andere als hochklassig. Dass hier ein Endspiel um den Klassenerhalt ausgetragen wird, ein Zusammentreffen unter höchst dramatischen Vorzeichen also, erkennt man allenfalls am Gästefanblock, der mit 10.000 Hannoveranern aus allen Nähten platzt – wir selbst nicht mitgerechnet, wir sitzen als statistische Bochumer mit roten Trikots und grünweißschwarzen Schals auf der Nordtribüne, um uns herum verzweifelte Menschen in fröhlichem Blauweiß. Zur Pause steht es 3:0 für Hannover 96, und langsam zeichnet sich ab, das selbst die 96er dieses Spiel nicht mehr aus der Hand geben würden – nicht gegen diesen Gegner. Die eingefallene Körperhaltung des Mannes vor uns deutet daraufhin, dass er in seinen ungefähr fünfzig Lebensjahren mindestens vierzig mit diesem verrückten Verein mitgefiebert hat, den ich schon immer sehr gut leiden und noch nie gut leiden sehen konnte. Nach einer Stunde kann er sich das Elend nicht mehr ansehen. Er steht auf, um zu gehen, aber zuvor wendet er sich an uns, die wir die ganze Zeit versucht hatten, uns pietätvoll zurückzuhalten und nicht allzu triumphalistisch im Block auf- und abzuhüpfen (was nicht schwer fällt, denn wenn diese Saison uns eines gelehrt hat, dann: Demut). Mit müden Augen schaut er uns an und sagt: »Jetzt lacht doch mal! Freut Ihr Euch doch wenigstens.« Momente wahrer menschlicher Größe im Bochumer Ruhrstadion. Krawalle nach dem Spiel hin oder her: Dieser Moment ist es, was mir von diesem Klassenerhalt im Gedächtnis bleiben wird. (Und natürlich die »Robert Enke, Du bist der beste Mann«-Sprechchöre nach dem Spiel.)
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Alles, was mir fehlt, ist eine Idee.
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![]() Das Veranstaltungsplakat zeigt einen Ausschnitt aus dem »Selbstbildnis« von Albert Weisgerber aus dem Jahr 1908. Mehr zur Ausstellung hier. Die Liebe für den jungen Helden in der Stadt ist unerschütterlich. Die handschriftliche Ergänzung des oben abgebildeten Plakats, das derzeit in der hannoverschen U-Bahn-Station Aegidientorplatz (oder »Eeegi«, wie der Hannoveraner sagt) angebracht ist, erinnert mich an einen eigenen Plan, seinerzeit den Weggang Mertes zu verhindern, indem man den jungen Helden nämlich einfach beschämt hätte und zwar damit, das Stadion, das sich derzeit nach einem Strukturvertriebsunternehmen für Finanzprodukte bezeichnet, umzubenennen in »Mertes Acker« (oder besser noch: »Merte's Acker«). Auch eine Stadionhymne hatte ich zu diesem Zwecke schon ersonnen; der Refrain begann, in Anspielung auf den Schriftzug »This is Anfield« im Spielertunnel des Stadions zu Liverpool, mit den Zeilen »Feld der Träume, Feld der Tränen / hier ist Mertes Acker« und endete wenig später mit dem nicht nur grammatikalisch etwas anrüchigen Verweis: »Möge der Bessere heut gewinnen: Das sind wir.« (Für die Melodie, die ich hierfür lässig hingerotzt hatte, hätte Noel Gallagher seinen rechten Arm hergegeben und mit dem linken seinen Bruder Liam umarmt.) Jedoch: Es ist vorbei, bye, bye. Angesichts des aktuellen Unheils flüchtet sich der Hannover 96-Fan gern in die Vergangenheit.
III. Lieferung Lesen Sie hier, was sich (in der gewohnten umgekehrten chronologischen Reihenfolge) in den letzten Tagen auf meinem Twitter-Account ereignet hat, oder besser noch: lassen Sie es bleiben. (Verzweigte Diskussionen habe ich aus Faulheit abgeschnitten.)
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Zu meinem üblichen Grundmulm stößt heute eine neue Form von Mulmigkeit hinzu. #mulm Der Aufschnitt ist neuerdings eingeschweißt, als wollte jemand einen Falk-Plan aus Wurst nachbauen. Er hat tatsächlich "Howdy"" zu mir gesagt. Order has to be restored. Blöderweise BIN ich Enrico Palazzo, gewissermaßen. Also jedenfalls kein Hochstapler. Jedenfalls nicht mehr als alle anderen. Falk-Plan aus Wurst "Hey, das IST nicht Enrico Palazzo!" Manchmal wünschte ich, sie würden mich als Hochstapler entlarven und dem Spuk endlich ein Ende bereiten. Mir fehlt schon lang die Kraft dazu "mippm". Wie in: "Ich geh ma mippm Hund raus." Ich wäre bereit, Wetten einzugehen, dass der nächste Trainer von #Hannover96 Bruno heißen wird. #H96 Und wieder einer dieser Tage, an denen der Abend-Irrsinn nicht das hält, was der Morgen-Wahnsinn versprochen hatte. Nächstes Mal, bevor ich irgendwo einen Arbeitsvertrag unterschreibe, stelle ich sicher, dass sie kein Lotus Notes verwenden. #kachelspacken Pietät ist, wenn die Kollegen, montagmorgenuntypisch, das Thema Fußball vermeiden. Pietät, ist das nicht eigentlich was für Todesfälle? #H96 Okay, um mal eins klarzustellen: Ich bin *nicht* Jarle Klepp! Wenn der Hund geleert ist, kann der Müßiggang beginnen. 7:0. Scheiß Vulkanasche! Hätte schlimmer kommen können. Zum Beispiel 8:0. #H96 Ich habe ein gutes Gefühl. #h96 Bald würde es Sommer sein. so. von diesem tag brauche ich keine einzige weitere minute mehr. Wenn die Post was gutes macht, dann halbherzig: Wollte heute erstmals Handyporto nutzen. Geht aber wohl nicht für DIN-A4-Großbriefe. Seufz. @bov schon blöd: ein land, in dem die meisten potentiellen putschisten den kriegsdienst verweigert haben Da! Schon wieder! Jetzt hab ich 13 wütende Faxgeräte am Arsch, die mich mit ihrer automatischen Wahlwiederholungsfunktion fertig machen wollen. Jemand sehr schlaues hat 13 Units aufgefordert, ein Formular zurückzufaxen, und als Faxnummer hat er meine Telefondurchwahl angegeben. damit wäre das auch klargestellt: kannte kruse schon, als er noch in kleinen finnischen clubs gespielt hat. naja, nicht mehr gaaanz so klein Wusste nicht, dass #Kruse die #rp10 gerockt hat. Hatte mal das Vergnügen, ihn in seinem Büroschuppen zu besuchen. Cooler Typ, cooler Laden. Vorschlag zur Güte: Solarkompromiss! Restlaufzeit für die gelbe Sau vereinbaren und danach die scheiß Licht-Stalkerin abschalten. #gelbesau Das permanente Rumgeleuchte und -gefunzel der Sonne ist impertinent, gleissendes Furunkel am Arsch des Firmaments, #gelbesau Jeden Morgen ein neuer Tag. Die Verschwendungssucht der Natur ist obszön und unangenehm. Den Wecker gestellt, um rechtzeitig aufzustehen. Wecker hat geklingelt; rechtzeitig aufgestanden. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. Finde den FAZ-Artikel eigentlich ganz okay: bit.ly Hans Zach. Er kommt einfach nicht in den Ruhestand. Hatte einen Eishockey-Filmabend vorgeschlagen: Erst Miracle (ohne den Klinsmann nicht zu verstehen ist), dann Slapshot. Nicht durchgesetzt. Mein Zahnarzt erinnert mich an Dr. Strangelove. Das fiese, angsteinflößende Geräusch, das dumpf bis ins Zahnarzt-Wartezimmer dringt, entlarvt sich beim Öffnen der Tür als ein Nadeldrucker. Bin ja noch Twitter-Küken, deshalb: Hey, mein erster Live-Tweet aus Zahnarzt-Wartezimmer! (Die Stimmung ist gedämpft; zurück ins Funkhaus.) Und dann spielten auch noch Nürnberg und Bochum für uns: das nennt man wohl gemeinhin einen FÜNFZEHN-PUNKTE-SPIELTAG!! #hannover96 #h96 Kleiner Hund und Kleiner Patensohn haben den kalten Krieg beendet und sind jetzt Bruderbands. Ich habe also Hutweite 63. Mein Gott, was für ein #Riesenbunken! @goncourt Die Festplatte muss in die Pattentaschen meiner Tweedsakkos passen und Skateboard-Stürze bei mittlerer Geschwindigkeit überstehen "Er ist ein lausiger Fotograph, der allerdings großartige Fotos macht" 1TB, portable und Shock Resistant muss sie sein Meine portable 500GB-iTunes-Festplatte, mit der ich hier draußen in Ulaanbaatar meine DJ-Sets bestreite, ist voll. Wo find ich hier ne Tera? Der Hund hat mal wieder Moves drauf wie ein Gelenkbus. Besser mal entleeren gehen. Krrrrrrr... Hchrrrr... Kann nicht mehr sprechen... nur noch twittern.... chchchrrrrrr... krrrch... Das war heute ein 9-Punkte-Spieltag für #Hannover96, und es kann sogar noch ein 12-Punkte-Spieltag werden. Attaboys! An mein Herz! #H96 Dieses Wochenende zwölf Tore gesehen. Davon zehn für Hannover. Ich will nicht undankbar sein! Gestern Hannover Scorpions 6, ERC Ingolstadt 0. Gutes oder schlechtes Omen für #Hannover96? #H96 Mache gleich Architekturführung für französische Architekten. Habe keine Ahnung von Architektur. Spreche kein französisch. #vorfreude An manchen Tagen (vulgo: heute) empfinde ich den Verlust der "Niedlichen" von Felix Reidenbach wie einen alten, tiefen Schmerz. #spex Heute in BILD: Großer Menowin-Lena-Vergleich. Kannte bislang nur Manowar. Lenas Ritterlilien-Tattoo symbolisiert Reinheit & Unschuld. Oho! Merkel: Banken haben "die Welt durch exzessive Arbeit an den Rand des Abgrunds gebracht". Exzessive Arbeit war mir auch schon immer suspekt. Ich habe neun Fips-Asmussen-Hörbücher in meiner iTunes-Mediathek. Hätten Sie's gewusst? Rainald Goetz bei Harald Schmidt: zwei ältere nette Herren kichern rum. Niedlich!! Das verdammte Licht kriecht wieder bis in die letzten Winkel und Ritzen. Die Sonne, die gelbe Sau!
Ein neues, aber gleichwohl ausgesprochen populäres Youtube-Video, auf das ich gleich verlinken werde, und zwar genau: jetzt, zeigt einen Hund und ein iPad. Die lustige Prämisse ist, dass der Hund das iPad testet. Die lustige Pointe ist, dass der Hund das iPad nicht mag. Wuff. So weit, so lustig. Also, es ist jetzt nicht wirklich lustig, aber es ist auch nicht wirklich unlustig. Es ist eher so mittel. Normalerweise verlinke ich nicht auf Youtube-Videos. Warum verlinke ich auf dieses Youtube-Video? Ich verlinke darauf nicht etwa, weil ich ein Apple-Fetischist bin. Obwohl ich bekanntermaßen Apple-Fetischist bin. Ich verlinke darauf auch nicht etwa, weil es sich bei dem dargestellten Hund um einen Welsh Corgi handelt. Obwohl es sich bei dem dargestellten tatsächlich um einen Welsh Corgi handelt. Sondern ich verlinke darauf vermutlich, weil in diesem Video ein Apple-Gerät und ein Welsh Corgi zusammenkommen. Und zu den vielen Dingen, die die Blogosphäre über mich nicht weiß, gehört, dass es sich bei meinem kleinen Hund um einen Corgi handelt. Um einen Welsh Corgi Cardigan, genau genommen, den man nicht mit einem Welsh Corgi Pembroke verwechseln sollte, obwohl das keine tiefergehenden Konsequenzen für Mensch und Hund hätte (und obwohl es sich in dem Video augenscheinlich um einen Pembroke handelt). Dieses seltsame Zusammentreffen von zwei Privatfetischen in einem Filmdokument spricht also irgendetwas in mir an und bringt mich dazu, dieses Youtube-Video zu verlinken, obwohl ich hier so gut wie nie Youtube-Videos verlinke. Und obwohl es keinen vernünftigen Grund gibt anzunehmen, dass dies irgendjemand da draußen interessiert, schreibe ich es einfach mal so hin. So weit, so lustig (s.o.). Außerdem schreibe ich hier noch hin, dass ich, wenn ich ein iPad hätte, dieses von meinem Corgi nicht testen lassen würde, obwohl ich die Lightsabre-App auf meinem iPhone sehr wohl an meinem Corgi getestet habe. Testergebnis: Hund war irritiert, iPhone war unbeeindruckt. So ist Spitzentechnologie. Dies war ein so genannter Blogeintrag. Manche Menschen machen Tagungen über so etwas. Guten Abend.
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Verstehe die Aufregung nicht. Finde den FAZ-Text über Deutsche Blogger ganz okay. Es gibt ja auch Leute wie mich, die kaum in Berlin sind, vom Cafe Oberholz nie gehört und rivva noch nicht benutzt haben. Ich lese kaum Spreeblick oder Netzpolitik und gehe zu keinen Blogger-Tagungen, weil das Leben eh schon voller überflüssiger Tagungen ist, und auch für solche Leute wie mich muss eine Zeitung den ganzen Summs ja mal beschreiben dürfen. Dass dieses seltsame Blogger-Ding für Leute, die nicht seit Jahren in diesem seltsamen Blogger-Ding drinsitzen, zunächst mal wie ein seltsames Ding aussieht, muss man aktzeptieren. Dass es sich auch solche Leute mal herausnehmen, über Blogger zu schreiben und dass man ihren Texten ein mildes Befremden manchmal anmerkt, ebenso. Sich Haeusler oder Beckedahl rauszupicken, mag kein origineller Zugang zum Thema sein, aber seien wir mal ehrlich: Wie originell ist Bloggen, sind Blogger denn überhaupt?
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Das haben Blogger überhaupt noch nie kapiert (und das ist das nervtötende am ewigen Blogger-Genöle über etablierte Printmedien): dass Blogger weder die primäre Zielgruppe für Artikel über Blogger sind, noch dass ihre Weltsicht der Maßstab dafür ist, ob ihre Welt zutreffend beschrieben wurde. Muss man immer gleich rumjaulen, dass mal wieder einer dieses Blogger-Ding nicht richtig verstanden hat? Einer von der Totholz-Fraktion, höhö? Zu alt, zu doof, zu Print? Hey, in meiner Jugend war Unverstandensein noch cool und kein Grund zum Nölen. (Naja, genölt wurde natürlich trotzdem.) Im Übrigen schreibt Marcus Jauer gelegentlich so exzellente Texte, dass er zu den wenigen Journalisten zählt, bei denen ich wirklich neugierig wäre, wie die wohl als Blogger wären. So neugierig bin ich bei den meisten Bloggern nicht. Wer wissen will warum, kann ja mal versuchen, den Spreeblick zu lesen.
II. Lieferung Lesen Sie hier, was sich (in der gewohnten umgekehrten chronologischen Reihenfolge) in den letzten Tagen auf meinem Twitter-Account ereignet hat, oder besser noch: lassen Sie es bleiben.
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Jedesmal wenn ich im Badezimmer meiner Eltern den Zettel am Spiegel kleben sehe: "Rasieren mit Brille!", muss ich schlucken #scheißalzheimer // The Long Friday. Der Schädel brummt und ziept. Die Wonnen und das Wummern des Alkohols // Hätten Sie's gewusst? Gleich wenn der 1. April vorbei ist, werden auch die Scherze wieder besser. // Kill All Lawyers! (Auch wenn Sie Euch einzureden versuchen, das wäre irgendwie illegal. Was soll'n sie auch sonst sagen?) // Aprilscherze sind der Koalitionsvertrag des kleinen Mannes. // Ich und meine Probleme: Der neue #Jaguar #XJ sieht furchtbar aus. // Morgen steigt "Operation Frankenhöhe"// Gestern sind mir ein Dutzend geschmackloser Hotline-Witze eingefallen, für die Pocher &al. töten würden, aber ich verkneif sie mir alle. // Günter-Hack-Leser wissen natürlich aus "ZRH", was die da im #cern wirklich treiben: SwissLife! // Jetzt neue Bahnsteigansage im Hauptbahnhof: "Willkommen in der Messe-, Expo- und #Lena Meyer-Landrut-Stadt Hannover!"// Nach 3 verdaddelten Terminen bemerken, dass offenbar Zeitumstellung war. Wieso können die einfach so die Zeit umstellen?! Mit welchem Recht? // Die Mannschaft spielt so, wie ich mich fühle: #hannover96 // Let me detain you // Haha, von wegen. Auf meiner To-Do-Liste muss ich ganz schön weit nach unten scrollen, bis ich endlich zu "smile" komme // Hey, I've got nothing to do today but smile! // Ist das eigentlich ein Zeichen des Alterns, wenn Simon & Garfunkel-Songs plötzlich eine stimmungsaufhellende Wirkung auf einen haben? // Gestern ein lustiges kleines Lied geschrieben: "Like a satellite / der um die Schüssel kreist" #durchfall // Die ganze Nacht durchgekackt, den Tag über dann kraftlos rumgelegen: der Asia-Bringdienst hat eine ganz erstaunliche Macht über mein Leben. // Freu! Heute die neue CARGO im Briefkasten. Petzold über Gekko, u.v.m. Subscribe, subscribe, ye rosebuds! // Männer, die auf iPhones starren //
Mit welchem Recht, fragte ich kürzlich rhetorisch, stellen DIEDAOBEN eigentlich einfach so die Zeit um? Den rhetorischen Charakter dieser Frage ignorierend verwies mich ein juristisch offenbar nicht ganz unbeschlagener Leser daraufhin auf das Gesetz über die Einheiten im Messwesen und die Zeitbestimmung (EinhZeitG), in dessen fünften Paragraphen der Gesetzgeber (vulgo: DIEDAOBEN) das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (vulgo: das wollen Sie hier gar nicht lesen!) ermächtigt,
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zur besseren Ausnutzung der Tageshelligkeit und zur Angleichung der Zeitzählung an diejenige benachbarter Staaten durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, für einen Zeitraum zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober die mitteleuropäische Sommerzeit einzuführen. Hier nun beginnt mein rhetorisch geheucheltes Interesse in tatsächliches umzuschlagen. (Disclamier: Dies war eine rhetorische und keinesfalls wörtlich zu nehmende Behauptung.) Wie nun kommt der Gesetzgeber eigentlich dazu, sich (jedoch nicht den Bundesrat) für den Lauf und die Messung der Zeit zuständig zu fühlen? Mit welchem Recht wird hier einfach so ermächtigt? Bloß, weil die Zeit nicht den Rechtsweg beschreiten kann? Ich will ja nicht bestreiten, dass das irgendwo juristisch begründet und abgesichert ist (bittebitte keine neuen Links auf noch mehr Gesetze schicken!), aber werden wir es womöglich demnächst noch erleben, dass etwa auf eine Initiative der FDP hin (sofern das dt. Hotelleriewesen davon profitiert) das zweite thermodynamische Gesetz während der Hauptsaison per Bundestagsbeschluss außer Kraft gesetzt wird? (Bei näherer Betrachtung scheint mir im Übrigen das dritte thermodynamische Gesetz ohnehin ein reines Produkt der Gastgewerbe-Lobby zu sein, aber das ist eine andere Geschichte.) NOT IN MY NAME! Wenn das der Herr Sokal wüsste!
Vanity Link: Da jetzt Meteorologie aus irgendwelchen Gründen (jemand musste K. verleumdet haben &c. pp) das neue große Ding ist (im Fernseh höre ich jetzt immer etwas über einen gewissen Jörg Kach*), verweise ich auf meinen alten und gar nicht mal so üblen Text über KritMet. (Wie bitte? Was der mit der aktuellen Geschichte zu tun hat? Als ob hier jemals etwas oder jemand etwas zu tun gehabt hätte!)
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Falls Sie das Internet aus nachvollziehbaren Gründen ablehnen: Der Text steht auch im Blogbar-Buch und in irgendeiner alten Ausgabe der FAZ. Falls Sie also kopfüber in irgendeinen Remittenden-Container klettern möchten oder mit Fernleihe und Microfiche vertraut sind: viel Spaß! (* Bruhaha! Brüller-Gag! Spitzenwitz!
Das Gesicht von K., der offenbar irgendwann auf irgendeinem Dach mit irgendeiner Fernsehtante irgendeine Interview-Situation aufgezeichnet hat. Für einen kurzen Moment, der von der Zeitlupe kaugummiartig in die Länge gezogen wird, wandert ein verengter Blick, begleitet von einem windschiefen* Lächeln, in die Kamera, und beides, Blick wie Lächeln, kann man nun wahlweise lesen als müde Abgenervtheit nach einem langen Tag oder einer dummen Interviewaufzeichnung, als augenzwinkerndes Einvernehmen mit dem Kameramann, als verschmitztes oder verschwörerisches Spiel mit dem Zuschauer oder aber auch als ein kurzes Aufbrechen einer Fassade, das von einer maliziös verborgenen Falschheit oder auch nur von einer höflichen Verstellung künden könnte, das also kurzum alles mögliche oder gar nichts bedeuten könnte und nun endlos zerdehnt wird durch die Zeitlupe und 150fach wiederholt im Ankündigungstrailer für irgendein Promimagazin auf irgendeinem Privatsender, so wie sonst kochen, renovieren oder ihre Hunde spazieren führen, dazu ein Off-Text, der irgendetwas von Rätseln oder Geheimnissen raunt, und dazu dieser Blick und dieses Lächeln, das bedeuten könnte: "Mein Name ist K., und gleich knallt's!", oder aber auch: "Na, seid Ihr auch noch alle da?"
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Wir alle haben nun mehrmals und für Doofe erklärt bekommen, der Mann sei ein "absoluter Medienprofi". Da ist der Hinweis angemessen, dass die Meute, die auf ihn angesetzt ist, nichts besseres ist als genau das: absolute Medienprofis. (* Ganz wichtig: Wettermetaphern!
Der Außenminister Westerwelle treibt mich in diesem Blog ja schon seit längerer Zeit zur Verzweiflung, ja zum Zweifel am ordnungsgemäßen Zustand dieser Welt überhaupt, viel länger, als er Außenminister ist, spätestens, aber allerspätestens seit seinem Flirt mit Möllemanns Antisemitismen und seinen neidvollen Seitenblicken in Richtung Haider und Fortuyn. Aber nachdem ich mich nun kürzlich etwas oberflächlich und jedenfalls unterhalb meines Normalform-Niveaus zu seinen jüngsten Geniestreichen geäußert hatte, wurde mein Beitrag sogleich verlinkt auf einer westerwellekritischen Facebook-Seite names "Spätrömische Dekadenz", und wenn man sich einmal die peinvolle Mühe macht, die Kommentare zu lesen, die allerhand kritische Geister dort hinterlassen: dann bekommt man nicht nur ein unerklärliches Mitleid mit dem Außenminister Westerwelle, sondern entwickelt angesichts des Grades an Dummheit und Denkfaulheit und dieses unerklärlichen Willens zum Brettl-vorm-Kopf-Kabarettismus, der an solchen Orten gepflegt wird (bei den meisten der fast immer irgendwie lustig-ironisch gemeinten Kommentare kann man allenfalls ahnen, was der jeweilige Autor mit seiner vermeintlichen Pointe sagen möchte), nahezu eine zärtliche Sympathie für diesen Kerl, nur um sich von diesen falschen Freunden abgrenzen zu können. Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise! Mon dieu.
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My fellow ants:
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mal eine Frage: Hat hier jemand Erfahrung mit Blog-Apps, mit denen man vom iPhone aus bequem sein Antville-Blog pflegen und befüllen kann? Ich denke da zum Beispiel an iBlogger: Funktioniert das (oder etwas anderes) mit Antville? Sachdienliche Hinweise werden mit der angemessenen Dankbarkeit behandelt.
on the weather report Als ein Teil der sog. "Öffentlichkeit" lege ich Wert auf die Feststellung, dass ich weder einen Bedarf noch ein Bedürfnis verspüre, über ungesicherte Einzelheiten aus dem Privatleben von Wettervorhersagern "informiert" oder anderweitig damit behelligt zu werden. Wann immer jemand meint, mit der Standardfloskel "Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit" hantieren zu müssen, wenn er den Rechtsgrundsatz der Unschuldsvermutung aushebeln möchte, kann er sich auf mich nicht berufen.* Im Übrigen (immerhin haben wir es hier im weitesten Sinne mit Journalismus zu tun) dürfte etwas begriffliche Präzision gut tun. In der Schule hat man mir beispielsweise einmal beigebracht, zwischen "Bedürfnis" und "Bedarf" zu unterscheiden. Einen Bedarf kann ich hier nicht erkennen und damit auch keine Rechtfertigung für eine massenmediale Vorverurteilung, bevor eine gerichtliche (und damit: öffentliche) Klärung überhaupt begonnen hat. Ich bin ja für gewöhnlich nicht zimperlich und habe auch kein Problem mit Dreck, der über den zugigen Boulevard weht. Wenn mir aber jemand erzählen möchte, das geschehe alles nur zu meinem Besten und ich hätte im Übrigen ein Recht darauf, werde ich leicht ungnädig.
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(* Vielleicht sollte ich die Angelegenheit einfach meinen Anwälten übergeben, die schon die "Du bist Deutschland!-Kampagne erfolgreich gestopt haben. Next page |
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Ach, Robert. Das wäre Deine WM gewesen.
Und dann empfand ich plötzlich Mitleid mit dem T20.
Der Hosenträgermann ist mein Lieblingskollege. Als er von der ICE-Klima-Panne hörte, war er voller Mitgefühl: "Etwa auch in der 1. Klasse?!"
Wenn der Jogi sich jetzt wirklich für ein paar Tage zum Nachdenken zurückzieht, sagt dem Hansi ja keiner mehr, was er anziehen soll
Laufe übrigens seit zwei Wochen mit einer verschleppten Erkältung rum. Als Keynes-Schüler habe ich antizyklisches Verhalten verinnerlicht.
In meinem Büro fühlt es sich an wie in einem ICE-Wagon: knallheiß, und man kommt nie pünktlich nach Hause. Allerdings gibt's Telefonempfang.
Soso, die deutsche Nationalmannschaft hört also Bushido in der Kabine. Und die Holländer? "Everybody Was Kung-Fu Fighting"?
Wenn Naturgesetze außer Kraft gesetzt werden. Heute: "Nachts ist es kälter als draußen." Schön wär's.
Bela Rethy: "Verlängerung in Sucker City!" Klar, da wo Du Deinen Erstwohnsitz hast.
RT @bov: Es rettet uns kein höheres Wesen, kein Per, kein Basti, kein Jerome …
Ich hasse es, so ausgewogene, faire und zutreffende Sätze zu sagen wie: "Der Sieg der Spanier war verdient."
Ich gelte als Exzentriker, weil ich die Außenjalousien meines Büros ganzjährig geschlossen halte. Pah! Früher hatte ich eine Axt im Büro!
Die Kollegin im Nebenbüro hat für jeden eingespeicherten Kontakt einen eigenen Klingelton. Ich nenne sie "La Jukebox".
Ich habe die weltweit größte Sammlung an Fotos der Straßenecke Hillier St. / Mercer St. / Bonham Strand. #altersvorsorge
Ich würde gerne mehr twittern, aber ich finde in meiner Timeline kaum noch Lücken, um dazwischenzustoßen. Elendes Geschnatter allenthalben!
Einer der Gründe, warum ich mal die SZ abonniert habe: Ich wollte Kurt-Kister-Texte lesen. Kommt der jetzt überhaupt noch zum Schreiben?
Tja. Mario Adorf kann vielleicht Kaufhäuser sanieren. Aber als argentinischer Nationaltrainer steht ihm heute offenbar ein harter Tag bevor. [nach dem 1:0 der Deutschen gegen Argentininen]
Alles rot. Wenn man sich die Wetterkarte anschaut, könnte man meinen, die Kommunisten hätten gewonnen.
In Deutschland scheint es lt. Twitter recht heiß zu sein. Aber ernsthaft: Die Luftfeuchtigkeit ist doch 'n Witz! Alles unter 80% ist albern!
Vor Wochen in einem australischen Internetforum gelesen, Jeffrey vom 3-Store am HK-Airport sei "awesome". Und was soll ich sagen? Es stimmt!
Wäre ich 20 Jahre jünger, schlank, hübsch und eine Frau, wäre ich hier mit meinen Tretorn-Gummistiefeln ganz weit vorn. Bin aber nur hübsch.
Geht man eigentlich auch anderswo als in Hong Kong als coole Hipster-Prinzessin durch, wenn man zum kurzen Sommerkleid Gummistiefel trägt?
Gysi: Haben Jochimsen "so aufrichtig und ehrlich wie möglich" gedankt. [Bundesversammlung]
Die ARD meldet soeben, dass Oskar Lafontaine "mal eine gewisse Örtlichkeit" habe aufsuchen müssen. Hallelujah! Wenn jetzt weißer Rauch... [Bundesversammlung]
Scheiße, total vergessen, dass ich ja heut zur Bundesversammlung muss! Geht auch noch Briefwahl? Kann ich meine Stimme per Twitter abgeben?
Wow, heute waren wir die ersten Gäste in der Feather Boa. Freie Platzwahl! Man sieht tatsächlich die Sessel!
Wie kann ein Label wie "A Bathing Ape" so angesagt sein, wenn die Typographie so mies ist? Ich meine: Ein T-Shirt in „Kids Sans“?? Holy Cow!
Seit drei Tagen regnet es, als wollte Gott diese verdammte Stadt vom Angesicht der Erde spülen. Obwohl es ihn gar nicht gibt. Scary.
Kein Autocorso in Hong Kong. [nach dem Spiel gegen England]
Ich bin jetzt so betrunken, dass ich einem Engländer gerade luzide erklärt habe, warum Deutschland Weltmeister wird. (luzide? liquide? wtf!) [nach dem Spiel gegen England]
3 beers, 6 Gin Tonics later: die briten haben alle brav gratuliert ("guhtess spill!"), wir kondoliert. True sportsmen! [nach dem Englandspiel]
Irgendein Fucker hat meinen Regenschirm aus dem Press Room mitgehen lassen. Jetzt läuft er Werbung für Hannover 96 in Hong Kong. #h96
Ich schaue diese Woche nur Filme, deren Hauptfigur Roy Miller heißt. Gestern: "Knight and Day". Heute: "Green Zone"
Als Einziger im Kino gelacht, als in "Knight and Day" das Schild auftauchte: "Hamburg 821 km". #unter_chinesen
Beim Italiener: "Zweimal Pizza Endstazione, bitte!" (alter Spitzenwitz von Greser/Lenz)
So ein herbeigezwungenes 1:0 ist mir ja eine innere Bundesdelegiertenkonferenz #ger #gha
#SunWorldCupHeadlines : "Löw will tear us apart"
Jogi: "Heute will ich mal die Kimonos!" Hansi: "Dann aber die weißen Stehkragenhemden drunter!" Jogi: "Deal" #akribische-Vorbereitung #GER
Langsam, aber stetig steigt die Anspannung: Was werden der Jogi und der Hansi wohl heute anziehen?
Banken-Bailout ist der neue Jäger '90. (aus der Reihe: Tweets, die mindestens ein Jahr zu spät kommen)
Fotografiere jetzt seit vier Tagen zu allen Tages- und Nachtzeiten an der gleichen Straßenkreuzung. Bisher 570 Bilder. Serieller Irrsinn.
Eiweißschock! Ich wusste gar nicht, dass es so etwas wie Sushi-Kater gibt. Lerne: Maßlosigkeit zahlt sich offenbar nicht immer aus.
Kein Scheiß: In der Sportbar spielen sie in den Halbzeiten zu den Bildern der chinesischen Werbespots immer brettlaut Justin Bieber #shazam
Inflation und Inflatulenz. 2 Bde. Frankfurt/Main: stw
Heute: der Gewaltmarsch von Sha Tin, gefolgt von der Todesfahrt nach Wong Shek. Sieht aus wie in Norwegen.
Hätten Sie's gewusst? Tap Mun wird auch "die Grasinsel" genannt.
Die Vorstellung, dass sich zwei erwachsene Männer absprechen, was sie anziehen sollen (e.g. Cardigans, V-Necks), ist zutiefst lächerlich.
Als 96er im St.Pauli-Shirt mit Australiern, Chinesen und Schotten in einer nepalesischen Bar in Hong Kong die WM in Südafrika gucken
RT @Zonal_Marking All these bloody goals, what's wrong with the 1-0s?
Habe ich eigentlich Jet Lag, oder ist mein Biorhythmus nur gerade sehr bohème drauf?
Drachenbootrennen am Stanley Main Beach: Scheiß auf Finanzkrise, die Banken sind alle noch da. Gute Körper in Corporate Team Wear.
Die Spannung steigt. Und ab und zu denke ich: Mensch, Robert. Das wäre deine WM gewesen.
Na, super. Das GER-GHA-Spiel beginnt hier nachts um halb drei. Aber dafür immerhin GER-SER abends um halb acht. Comfy!
Neben Gauck kann ich mir Wulff irgendwie nur noch in kurzen Hosen vorstellen.
Es gibt diese alte Karikatur von John Major, die gescheiteltes Haar und eine Brille zeigt. Und ansonsten das Gesicht als leere Fläche #wulff
Margot Käßmann sagt, niemand könne tiefer fallen als in Gottes Hand. Aber sie sagt nicht, welche. Und was Gott derweil mit der anderen macht
Ich diskutiere nicht mit Leuten, die David Miliband nicht von Ed Miliband unterscheiden können.
Ich diskutiere nicht mit Leuten, die John G Hardy nicht von Ed Hardy unterscheiden können.
Wochenende, Schuhputzzeit. Meditatives Innehalten, Wegbürsten all der unterwöchigen Nerverei. Polieren der eigenen Existenz.
Habe einen "Kümmere-ich-mich-später-drum"-Stapel auf meinem Schreibtisch. Wenn er zu hoch wird, nehme ich die untere Hälfte & werfe sie weg.