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    <title>Dichtheit &amp; Wahrung (hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält.)</title>
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    <pubDate>Thu, 23 May 2013 07:25:49 GMT</pubDate>
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      <title>Das Hannover in jedem von uns</title>
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      <description>&lt;b&gt;Der n&amp;auml;chste Bundespr&amp;auml;sident kommt vermutlich aus der gleichen Stadt, die schon Lena Meyer-Landrut von der Leine lie&amp;szlig;. Was ist da los? Wo soll das alles enden?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hannover ist aus seiner Mitte gefallen. Die Begeisterung, mit der 40.000 Insassen dieser Stadt Lena Meyer-Landruts R&amp;uuml;ckkehr aus Oslo feierten, hatte tumulthafte Z&amp;uuml;ge. Noch im November hatte sich eine &amp;auml;hnlich gro&amp;szlig;e Menschenmasse versammelt, um gemeinsam und schweigend den Freitod Robert Enkes zu verarbeiten. F&amp;uuml;r eine Stadt wie Hannover, die eigentlich als norddeutsch-n&amp;uuml;chtern, ruhig und unersch&amp;uuml;tterlich gilt, sind das erstaunlich extreme Ausschl&amp;auml;ge auf der Emotionsskala. &amp;raquo;Sturmfest und erdverwachsen&amp;laquo; hat man hier zu sein, folgt man dem traditionellen Niedersachsen-Lied.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Bislang funktionierte Hannover vor allem als Klischee. Man kann aus Wanne-Eickel kommen oder aus Gera. Aber wenn man aus Hannover kommt, ist man automatisch Botschafter f&amp;uuml;r ein B&amp;uuml;ndel ewig gleicher Zuschreibungen. Auch in der bundesweiten Lena-Berichterstattung tauchten die &amp;uuml;blichen Verd&amp;auml;chtigen wieder reflexhaft auf, ohne dass sie etwas mit der Sache zu tun hatten: Der Currywurst-Kanzler. Die Scorpions. Das reinste Hochdeutsch. Die Messe. Auch wer noch nie in dieser Stadt war, meint sie zu kennen. Denn Langeweile kennen wir doch alle.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der Hannoveraner ist stolz auf seine Stadt, f&amp;uuml;hlt sich aber immer unter Rechtfertigungsdruck: F&amp;uuml;r eine Stadt dieser Gr&amp;ouml;&amp;szlig;enordnung sei das kulturelle Angebot nun wirklich herausragend! Die kurzen Wege! Das viele Gr&amp;uuml;n! Die hohe Lebensqualit&amp;auml;t! Der ausgezeichnete &amp;ouml;ffentliche Personennahverkehr! &amp;Uuml;berhaupt die guten Verkehrsanbindungen! Und erst der Zoo! Alles richtig. Und alles egal. Denn jenseits des Ortschilds steht Hannover f&amp;uuml;r Langeweile, Biederkeit und Provinzialit&amp;auml;t. Und wie &amp;uuml;berall in der Provinz wird das, was die Ausw&amp;auml;rtigen sagen, allemal wichtiger genommen als das eigene Empfinden.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Nirgendwo kann man besser sehen, dass die Zukunft ihre beste Zeit schon hinter sich hat&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Insofern kann vieles, was in dieser Stadt geschieht, als Kompensation eines Minderwertigkeits-Komplexes verstanden werden: Die &amp;raquo;erste Weltausstellung auf deutschem Boden&amp;laquo;. Die Management-Hochschule. Das Hirnforschungszentrum. Nat&amp;uuml;rlich immer alles Exzellenz im Weltma&amp;szlig;stab &amp;#8211; so wie die Scorpions (und letztere sogar mit einem ausk&amp;ouml;mmlichen Gesch&amp;auml;ftsmodell). &amp;raquo;Hannover hat ein neues Selbstbewusstsein entwickelt&amp;laquo;, erkl&amp;auml;rt der nieders&amp;auml;chsische Noch-Ministerpr&amp;auml;sident Christian Wulff, wenn er auf die Sp&amp;auml;tfolgen der Expo 2000 angesprochen wird. &amp;Uuml;ber das alte Selbstbewusstsein sagt das erst mal nichts Gutes. Und &amp;uuml;berhaupt: Wer selbstbewusst ist, redet nicht dr&amp;uuml;ber.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nirgendwo kann man besser sehen, dass die Zukunft ihre beste Zeit schon hinter sich hat, als auf dem Expo-Gel&amp;auml;nde, das sich zu einer charmanten Mischung aus Gewerbegebiet und Geisterstadt gemausert hat. &amp;raquo;Es sieht aus wie der ausgetr&amp;auml;umte Traum vom Kapitalismus&amp;laquo;, berichtet Christian Petzold, der wesentliche Teile seines Gespensterfilms &amp;raquo;Yella&amp;laquo; hier gedreht hat, &amp;raquo;so futuristisch wie Brasilia, so k&amp;uuml;nstlich, so unendlich weit entfernt von jedem Zentrum&amp;laquo;, dass Zinedine Zidane vermutlich hier &amp;raquo;die Idee zu seinem Kopfsto&amp;szlig;&amp;laquo; gehabt habe. Wer hat vergleichbares schon einmal &amp;uuml;ber Berlin geh&amp;ouml;rt?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Noch heute gedenkt man der wartezeitenintensiven Weltausstellung gelegentlich durch rituelles Schlangestehen &amp;#8213; allerdings nicht mehr auf dem Expo-Gel&amp;auml;nde, sondern vor der Marktkirche mitten im Epizentrum hannoverscher Stadtlichkeit. N&amp;auml;mlich dann, wenn Margot K&amp;auml;&amp;szlig;mann wieder einmal predigt, dass niemand tiefer fallen k&amp;ouml;nne als in Gottes Hand. Was im Falle Hannovers (55 Meter &amp;uuml;ber dem Meeresspiegel) nicht gerade von einer stolzen Fallh&amp;ouml;he zeugt &amp;#8213; und ansonsten leider offen l&amp;auml;sst, was Gott derweil mit seiner anderen Hand treibt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hannover war aber nicht nur Austragungsort der Expo, sondern einer weiteren Veranstaltung von internationalem Renommee: der Chaostage, eines buntscheckigen, von Tom Clancy zum literarischen Topos geadelten Punktertreffens, das zumeist feucht-friedlich verlief, manchmal aber eben nicht. Als w&amp;auml;hrend der gewaltsamen Ausschreitungen des 1995er Jahrgangs ein schon etwas angeschickerter Punk von Journalisten gefragt wurde, warum man ausgerechnet diese Stadt in Schutt und Asche legen wolle, erkl&amp;auml;rte dieser nach einigem Insistieren: Hannover sei schei&amp;szlig;e, denn es k&amp;ouml;nnte &amp;uuml;berall sein.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hannover ist tats&amp;auml;chlich &amp;uuml;berall. Der Wille, der eigenen Provinzialit&amp;auml;t zu entrinnen, indem man Investitionsruinen in die Landschaft stellt, ist ja kein nieders&amp;auml;chsisches Alleinstellungsmerkmal. Das Desaster am N&amp;uuml;rburgring, die Kongresszentrums-Posse in Bonn und die potemkinsche Hauptstadtkulisse, die sich Berlin hingeklotzt hat: Alle diese putzigen und zugleich kosteninvensiven Versuche, dem Fluch der Peripherie zu entkommen, kamen auch ohne Hilfe aus Hannover zustande. Und selbst die stolzen Hamburger &amp;uuml;bernehmen sich gerade mit einer Elbphilharmonie.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mehr sein zu wollen, als die anderen in einem sehen: Diese Sehnsucht ist nur allzu menschlich, und insofern steckt Hannover in jedem von uns. In Hannover ist Deutschland ganz bei sich. Insofern ist es auch kein Zufall, dass mit Gottfried Wilhelm Leibniz der letzte Universalgelehrte ausgerechnet in Hannover wirkte. Und genauso wenig ist es ein Zufall ist, dass die notorischsten Hannover-Sp&amp;ouml;tter aus m&amp;uuml;rben Siedlungen mit Namen wie N&amp;uuml;rtingen kommen. Wenn irgendwo Hannover durch den Kakao gezogen wird, arbeitet sich meist blo&amp;szlig; wieder jemand an seiner  Jugend zwischen den Reihenhauskolonnen einer Berufspendlersiedlung im Einzugsbereich einer regionalen Mittelmetropole mit angrenzendem Naherholungsgebiet ab.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Und so ist auch die Liebe der Hannoveraner zu Robert Enke nicht nur mit seinen sportlichen Leistungen zu erkl&amp;auml;ren. Sondern auch mit einem etwas ungl&amp;auml;ubigen Stolz darauf, dass &amp;raquo;so einer&amp;laquo; tats&amp;auml;chlich seine Zelte in Hannover aufgeschlagen hat, ohne bei der n&amp;auml;chsten sich bietenden Gelegenheit gleich weiterzuziehen. Enke war nicht nur eine Identifikationsfigur, sondern auch ein Ausweis daf&amp;uuml;r, dass man mehr als nur Mittelma&amp;szlig; vorzuweisen habe.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nach Enkes Tod wirkte die ganze Stadt wie bet&amp;auml;ubt, und tats&amp;auml;chlich scheint sich in jenen Tagen, die von vielen als hysterisch empfunden wurden, ein neues Zusammengeh&amp;ouml;rigkeitsgef&amp;uuml;hl entwickelt zu haben, das &amp;uuml;ber die Trauerreden der offiziellen Repr&amp;auml;sentanten hinausweist. Das hat sich im dramatischen Kampf von Hannover 96 um den Bundesliga-Klassenerhalt gezeigt, beim Gewinn der Eishockey-Meisterschaft durch die Hannover Scorpions (ja, die Scorpions sind allgegenw&amp;auml;rtig) &amp;#8211; und nun eben beim Grand-Prix-Triumph von Lena Meyer-Landrut.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Wir k&amp;ouml;nnen alles &amp;#8211; au&amp;szlig;er Berlinmitte!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute ist der Hannoveraner bereit, sich selbst zu feiern. Schwierig zu sagen, ob das ein Fortschritt ist. Aber noch w&amp;auml;hrend der Expo war das g&amp;auml;nzlich anders, als beispielsweise die kritische Berichterstattung &amp;uuml;ber verfehlte Ziele und m&amp;auml;&amp;szlig;igen Unterhaltungswert dieser Veranstaltung heftigst bek&amp;ouml;hlert wurde als heimt&amp;uuml;ckische Verschw&amp;ouml;rung h&amp;auml;mischer Hannover-Hasser, die der Stadt nichts Gutes g&amp;ouml;nnen w&amp;uuml;rden.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Doch wirklich im Reinen ist der Hannoveraner mit sich selbst und seinem Hannoversein auch heute noch nicht. Sonst w&amp;uuml;rde er nicht ebenso langweilig wie vergeblich gegen das &amp;uuml;berm&amp;auml;chtige Langeweile-Image anreden, sondern es selbstbewusst umarmen und damit endlich bei sich selbst ankommen: &amp;Uuml;berall ist Krise und Kuddelmuddel &amp;#8211; hier ist es ruhig! Wir k&amp;ouml;nnen alles &amp;#8211; au&amp;szlig;er Berlinmitte! Das Beste an Hannover sei die N&amp;auml;he zu Hamburg? Fast: Noch besser ist, dass sich trotz der N&amp;auml;he kaum je ein Hamburger nach Hannover verirrt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wer sich jedoch nach Hannover verirrt, berichtet bisweilen seltsames. Ein weitgereister Mann antwortete einmal auf die Frage, was Hannover einzigartig mache: Dass die Menschen hier auch dann noch unbeirrbar aus dem Fenster starren, wenn die U-Bahn l&amp;auml;ngst in den Tunnel gefahren ist. Man bleibt unbehelligt in dieser Stadt, und wenn mal wieder Messe ist, &amp;uuml;bergibt man einfach die Schl&amp;uuml;ssel den G&amp;auml;sten.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Was das alles mit Christian Wulff zu tun hat? Nichts. Der kommt aus Osnabr&amp;uuml;ck.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 04 Jun 2010 22:56:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>kutter</dc:creator>
      <dc:date>2010-06-04T22:56:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Schlafes Schwester, Potemkins Läden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Schwerinensien VIII: Ein lange angekündigter Abschied von der Abgeschiedenheit</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/1099164/</link>
      <description>So zauberhaft Schwerin auch sein kann und allzu h&amp;auml;ufig ist, es gibt diese Tage, an denen man den Dr.-Joel-Fleischman-Blues&lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/592055/"&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; bekommen kann in dieser Stadt, und es gibt Tage, es sind nicht viele, aber es gibt sie, an denen man wei&amp;szlig;, was der englische S&amp;auml;nger Morrissey mit seinem Lied &lt;i&gt;&amp;raquo;&lt;a href="http://www.arrakis.es/~insano/singles/everyday.htm"&gt;Everyday Is Like Sunday&lt;/a&gt;&amp;laquo;&lt;/i&gt; gemeint hat:&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;i&gt;&lt;div class="quote"&gt;in the seaside town&lt;br /&gt;&amp;#10;...that they forgot to bomb&lt;/div&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nun ist Schwerin zwar, wie wir alle wissen, keine Stadt am Meer, wohl aber eine mit zw&amp;ouml;lf Seen, von denen der wasserverw&amp;ouml;hnte Stadtinsasse allenfalls die sieben gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten &amp;uuml;berhaupt der Z&amp;auml;hlung f&amp;uuml;r w&amp;uuml;rdig befindet (daher die launige Selbstanklage &amp;raquo;Stadt der sieben Seen&amp;laquo;), und das Meer ist blo&amp;szlig; eine gute halbe Stunde entfernt (sofern Sie eine mitteleurop&amp;auml;ische Fahrweise zugrunde legen. Fahren Sie wie ein Einheimischer, sind sie in zwanzig Minuten da, aber in f&amp;uuml;nfzehn Minuten tot). Und strenggenommen hat man Schwerin auch nicht vergessen zu bombardieren &amp;#8212; es war nur schon im Krieg nichts da, was als kriegsentscheidend zu bombardieren sich gelohnt h&amp;auml;tte. Also beschr&amp;auml;nkten sich die Alliierten auf den Bahnhof, verwechselten ihn mit dem Stra&amp;szlig;enbahndepot, wo sich ebenfalls viele Gleise verknoteten, und lie&amp;szlig;en den Bahnhof folglich stehen. Da steht er heute immer noch, und das macht ihn schon fast zu einer Art Wahrzeichen dieser Stadt, denn in Schwerin steht so einiges. Ein der Stadt liebevoll zugeneigter Sch&amp;ouml;ngeist, ans&amp;auml;ssig wie jeder heutzutage selbstverst&amp;auml;ndlich in Berlin, erkl&amp;auml;rte es mir einmal diplomatisch: &amp;raquo;Schwerin ist ja nicht so, nun ja, sagen wir: &lt;i&gt;tosend&lt;/i&gt;.&amp;laquo;  Und keinem Sch&amp;ouml;ngeist, sondern Bismarck wird der Satz zugeschrieben: &amp;raquo;Wenn die Welt untergeht, gehe ich nach Mecklenburg, denn dort geht sie 50 Jahre sp&amp;auml;ter unter.&amp;laquo; Und so steht noch heute die von Demmler &amp;amp;al. zur&amp;uuml;ckgelassene Bausubstanz an allen Ecken und Enden herum, weil sich gl&amp;uuml;cklicherweise niemand je die M&amp;uuml;he machen wollte, diese wegzur&amp;auml;umen (Vermutlich gab es immer einfach zu viel davon, um einfach mal damit anzufangen. Als Hannoveraner wei&amp;szlig; man so etwas zu sch&amp;auml;tzen; der Wiederaufbau der Stadt nach 1945 wird hier liebevoll-zutreffend gern auch als &amp;raquo;zweite Zerst&amp;ouml;rung&amp;laquo; bezeichnet.)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;i&gt;&lt;div class="quote"&gt;this is the coastal town&lt;br /&gt;&amp;#10;that they forgot to close down&lt;/div&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wenn Schwerin Dynamik entwickelt, dann vor allem beim Schrumpfen. Menschen ohne Job zieht es in prosperierendere Gebiete, oft in den Westen; Menschen in prospektierlichen Positionen zieht es aus der st&amp;auml;dtebaulich umwerfenden Stadt hinaus ins landschaftlich noch umwerfendere Umland. Als ich mich vor zwei Jahren beim Einwohnermeldeamt als neuer B&amp;uuml;rger der Stadt eintragen lie&amp;szlig;, wurde ich behandelt wie eine seltene Pflanze. (Die Einfuhr seltener Pflanzen muss allerdings auch hier ohne falsche Scheu vor b&amp;uuml;rokratischem Aufwand korrekt abgewickelt werden.) Im vorletzten Jahr sank die Einwohnerzahl erstmals unter die magische Einhundertausender-Marke, Schwerin verlor seinen Gro&amp;szlig;stadtstatus &amp;#8212; ein traumatisches Ereignis f&amp;uuml;r die kleine Landeshauptstadt. Laut einer Eurostat-Studie ist Schwerin (gleichauf mit Frankfurt/Oder) die am drittschnellsten schrumpfende Stadt in der Europ&amp;auml;ischen Union; der durchschnittliche Bev&amp;ouml;lkerungsr&amp;uuml;ckgang betr&amp;auml;gt 2,7 Prozent pro Jahr (Spitzenreiter: Maribor mit 3,1 Prozent). Dennoch sind in den vergangenen Jahren Gewerbefl&amp;auml;chen in spektakul&amp;auml;rem Ausma&amp;szlig; entstanden, zun&amp;auml;chst auf der gr&amp;uuml;nen Wiese (das &amp;raquo;Sieben-Seen-Center&amp;laquo;, das &amp;uuml;brigens seines sch&amp;ouml;nen Namens zum Trotz ein stilisiertes B&amp;auml;umchen im Logo f&amp;uuml;hrt), vor f&amp;uuml;nf Jahren dann mitten in der Innenstadt das &amp;raquo;Schlosspark-Center&amp;laquo; &lt;i&gt;(Schlopaz)&lt;/i&gt;, eine Shopping-Mall &amp;uuml;ber drei Etagen mit zerhackte Wasserstrahlen speienden Froschbrunnen im Erdgeschoss. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wachsende Gewerbefl&amp;auml;chen bei sinkender Einwohnerzahl und abnehmender Kaufkraft (nirgendwo in Deutschland soll es mehr Gesch&amp;auml;ftsfl&amp;auml;che pro Einwohner geben als in Schwerin, berichtet der Fahrer der Peterm&amp;auml;nnchen-Stadtrundfahrt den staunenden Reisenden): diese Entwicklung der letzten Jahre hat viele kleine Gesch&amp;auml;fte in den vorbildlich restaurierten H&amp;auml;usern der Innenstadtstra&amp;szlig;en vor ernste Schwierigkeiten gestellt. Leere Schaufenster, mal mit Packpapier verklebt, mal nicht, geh&amp;ouml;ren l&amp;auml;ngst zum gewohnten Stadtbild wie die Touristengruppen, die die klassizistischen Fassaden drumherum bewundern. Allenfalls Ultra-Discounter f&amp;uuml;r Ramsch und ramschverwandte Waren sto&amp;szlig;en in die L&amp;uuml;cken. Sogar die bestgelegene und gutbesuchte McDonald's-Filiale der Stadt wurde geschlossen, was zwar kein wirklicher Verlust, aber ebenso wie die allgegenw&amp;auml;rtig an den H&amp;auml;userw&amp;auml;nden prangenden Gro&amp;szlig;transparente von Maklern ein Hinweis auf die zutiefst problematische Lage einer an und f&amp;uuml;r sich malerischen Innenstadt ist. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="small"&gt;&lt;br&gt;(Nach dem Arnie-van-Lent'schen Verelendungsgesetz erkennt man eine wirtschaftlich underperformenende Stadt &amp;uuml;brigens daran, dass man bei McDonald's von Deutschen bedient wird. Was man nach dem Kutterschen Effizienzabwesenheitsgesetz wiederum daran erkennt, dass grunds&amp;auml;tzlich die H&amp;auml;lfte der Bestellung nicht vorr&amp;auml;tig ist, sondern erst auf Anfrage zusammengebaut wird. Und zwar einzeln. &amp;raquo;Hier ist Ihre Nummer, ich bring's Ihnen gleich an den Tisch.&amp;laquo; Sie bezahlen also erstmal, setzen sich, und irgendein gewitzter Rotzl&amp;ouml;ffel mit Skateboard unter'm Arm schnappt Ihnen dann den BigMac weg. Hallooo!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;i&gt;&lt;div class="quote"&gt;Armageddon - come Armageddon!&lt;br /&gt;&amp;#10;Come Armageddon! Come!&lt;/div&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vor einiger Zeit richtete sich in einem Haus in der Puschkinstra&amp;szlig;e, das leer steht, seit ich in dieser Stadt lebe, ein neues Gesch&amp;auml;ft ein. Das war durchaus &amp;uuml;berraschend. Dass es sich hierbei um ein Bestattungsinstitut &lt;i&gt;(&amp;raquo;Bestattungen Preussler&amp;laquo;)&lt;/i&gt; handelte, schien zun&amp;auml;chst nur logisch zu sein, schlie&amp;szlig;lich verlassen &amp;uuml;berwiegend junge Menschen die Stadt und verwandeln Schwerin damit schon fr&amp;uuml;hzeitig in eine Art Vorposten von Methusalem City. Und gestorben wird immer; selbst der trotzigste Mecklenburger muss schlie&amp;szlig;lich irgendwann den L&amp;ouml;ffel in den Besteckkasten zur&amp;uuml;cklegen. Viel bezeichnender war es dann jedoch, dass sich die vermeintliche mutige Neugr&amp;uuml;ndung als Filmkulisse f&amp;uuml;r einen &lt;i&gt;&amp;raquo;Polizeiruf&amp;laquo;&lt;/i&gt;-Dreh vom Studio Hamburg herausstellte. Mittlerweile ist das Team l&amp;auml;ngst wieder abger&amp;uuml;ckt, der Film ausgestrahlt, der Laden steht leer wie immer. Das Haus ist in tadellosem Zustand. Die Schaufenster sind nicht verklebt. Falls Sie Interesse haben, besorg ich Ihnen die Nummer vom Makler.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;1990 ist Schwerin &amp;#8211; unter immer noch ungekl&amp;auml;rten, manche munkeln: unter herbeigehoyzerten Umst&amp;auml;nden &amp;#8211; zwar Landeshauptstadt geworden. Ernst genommen wird das Fleckchen trotzdem nicht, schon gar nicht von den Einwohnern des n&amp;auml;chstgelegenen Dorfes (wir sprechen hier von der pulsierenden Wirtschaftsmetropole und Bundesligastadt Rostock). Das versetzt dem Schweriner einen fortw&amp;auml;hrenden Stich ins Herz. So bodenst&amp;auml;ndig und bescheiden er sonst auch ist &amp;#8211; in dieser Frage hat er einen geh&amp;ouml;rigen Minderwertigkeitskomplex entwickelt, und die unz&amp;auml;hligen Versuche, diesen zu &amp;uuml;berwinden, treiben bisweilen bizarre Bl&amp;uuml;ten. Zuletzt wurde allen Ernstes diskutiert, im Schlossgarten, diesen wundersch&amp;ouml;nen von Jean Legeay und Theodor Klett gestalteten Park inmitten der Stadt (und folglich direkt am See), ein gro&amp;szlig;es Autorennen zu veranstalten und daf&amp;uuml;r sogar eine Pontonbr&amp;uuml;cke rund ums Schweriner Schloss zu bauen. Die Gespr&amp;auml;chspartner, mit denen man verhandelt hatte, stellten sich gl&amp;uuml;cklicherweise schnell als niedere Chargen heraus, und au&amp;szlig;er dem Schweriner Stadtrat hatte das Projekt nie jemand sonderlich ernst genommen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Gegenstand der absurdesten Umnutzungsphantasien ist jedoch seit jeher der Pfaffenteich. Schwerin und seine Insassen verweisen allzeit gern darauf und auch die einschl&amp;auml;gige Schwerinreiseliteratur kommt nur selten ohne den Hinweis aus, dass sich dieser pittoreske Innenstadtsee ohne weiteres mit Hamburgs Binnenalster vergleichen lie&amp;szlig;e bzw. dieses sehr wohl auch geschehe. Der Vergleich freilich hinkt in zweierlei Hinsicht. Zum einen ist es einem am Schweriner Pfaffenteich ungleich wohliger und pittoresker zumute als an der Hamburger Binnenalster &amp;#8212; jedenfalls bislang, denn zum anderen k&amp;auml;me in Hamburg und nie und nimmer einer auf den Gedanken, seine sch&amp;ouml;ne Binnenalster mit einem dunkelgr&amp;uuml;nen mannshohen Maschendrahtzaun G&amp;uuml;teklasse Obi zu umziehen, als gelte es, einen zerkl&amp;uuml;fteten Hinterhof zu parzellieren. Wenn man allerdings bedenkt, dass hier auch schon eine Wasserski-Anlage errichtet werden oder ein Gastronomieschiff vor Anker gehen sollte, ist man f&amp;uuml;r diese vergleichsweise zur&amp;uuml;ckhaltende Verschandelung fast wieder dankbar.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Aus eigener leidvoller Erfahrung ist mir bewusst, dass Bemerkungen wie die vorangestellten allzu h&amp;auml;ufig nicht als das verstanden und gew&amp;uuml;rdigt werden, als das sie gemeint sind: als eine Liebeserkl&amp;auml;rung an eine Stadt, die den Beinamen &amp;raquo;Schlafes Schwester&amp;laquo; tragen sollte, und dies mit Stolz und ohne Scham. Wer dies nicht versteht, der war nie hier oder tr&amp;auml;gt Unheil im Herzen. Von letzterem, und auch hier kann ich aus selbst herbeihalluzinierter Erfahrung sprechen, kann einen diese Stadt heilen. Und vielleicht sogar ein bisschen, auch wenn sie nicht so aussehen, ihre Bewohner. Denn die Mecklenburger sind grundanst&amp;auml;ndige Menschen, geradeheraus und bescheiden und nach bereits kurzer Antauphase au&amp;szlig;erordentlich hilfsbereit und nahezu unf&amp;auml;hig zur Verschlagenheit. Letzteres macht sich bisweilen im Service bemerkbar, was insbesondere Menschen westdeutscher Herkunft immer wieder irritiert, weil sie immer gerne glauben und best&amp;auml;tigt bekommen m&amp;ouml;chten, man hielte sie tats&amp;auml;chlich f&amp;uuml;r K&amp;ouml;nige, wo sie dann doch blo&amp;szlig; immer wieder Kunden sind. Solch Kaiser Kleider sind dem Mecklenburger jedoch fremd; er verh&amp;auml;lt sich in dieser Hinsicht angenehm republikanisch. Daf&amp;uuml;r kann man sich sicher sein: &lt;i&gt;Wenn&lt;/i&gt; er freundlich ist, dann meint er es auch so. Was die Landeshymne &amp;uuml;ber den gemeinen Niedersachsen sagt, n&amp;auml;mlich er sei sturmfest und erdverwachsen, das trifft noch deutlicher auf den M&amp;auml;kelborger zu. Durchaus stur und dickk&amp;ouml;pfig. Also k&amp;ouml;nnte man auch sagen: mit Prinzipien. Und mit gro&amp;szlig;em Herzen. Und einem gro&amp;szlig;en Magen. Und bei Gott, trinkfest ist er auch!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vor einem Monat habe ich Schwerin den R&amp;uuml;cken gekehrt. Dies ist meine Abschiedsrede, die ich gleichwohl nicht ausklingen lassen m&amp;ouml;chte, ohne einen direkten Appell an die ortsans&amp;auml;ssige Bev&amp;ouml;lkerung zu richten: Sie sind schon in Ordnung so wie Sie sind, aber bitte, bitte, bitte unterlassen Sie k&amp;uuml;nftig das kolonnenhafte &amp;Uuml;berholen auf kurvenreichen Stra&amp;szlig;en in dichten Waldst&amp;uuml;cken! Lassen Sie es sich nur einziges Mal von einem zu- (und wieder ab-) gereisten Besserwessi gesagt sein: Auch wenn ein Land so d&amp;uuml;nn besiedelt ist wie Ihres &amp;#8212; Gegenverkehr existiert! &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vielen Dank f&amp;uuml;r Ihre Anteilnahme.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 16 Apr 2005 17:33:00 GMT</pubDate>
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      <title>Die Erben, revisited</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2149621/</link>
      <description>Politische Erben, die im Verlauf einer Legislaturperiode in das Amt des Ministerpr&amp;auml;sidenten rutschen, haben bei der n&amp;auml;chsten Wahl oft mit einer Art "Amtsmalus" zu k&amp;auml;mpfen, schrieb ich &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/2053043/"&gt;letztes Jahr im M&amp;auml;rz&lt;/a&gt; und sagte deshalb u.a. dem nieders&amp;auml;chsischen Wulff-Erben David McAllister einige Probleme beim Amtserhalt voraus. Nach der gestrigen Landtagswahl scheint sich diese Einsch&amp;auml;tzung nun best&amp;auml;tigt zu haben. Allerdings scheint sie das nur. Denn nicht nur haben zwischenzeitlich mit Annegret Kramp-Karrenbauer und Erwin Sellering zwei andere Legislatur-Erben jeweils ihren ersten eigenen Wahlkampf gewonnen. Auch die nieders&amp;auml;chsische CDU mit David McAllister als Spitzenkandidat ist bei der gestrigen Landtagswahl st&amp;auml;rkste Kraft geworden. Dies zwar mit deutlichen Einbu&amp;szlig;en, aber wenn man bedenkt, dass vielen CDU-Anh&amp;auml;ngern die Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition offenbar so wichtig war, dass sie McAllisters wenig subtilen Signalen gefolgt sind und die FDP in den Landtag gehievt haben, spricht das nicht gerade f&amp;uuml;r einen Mangel an Autorit&amp;auml;t des Ministerpr&amp;auml;sidenten im eigenen Lager. McAllister hat es als Machterbe in seiner vergleichsweise kurzen Amtszeit zu beachtlicher Popularit&amp;auml;t im Land gebracht und h&amp;auml;tte ohne FDP-Leihstimmen ein Ergebnis von &amp;uuml;ber 40 Prozent f&amp;uuml;r seine Partei einfahren k&amp;ouml;nnen. Dass das nicht so kam und dass es f&amp;uuml;r sein Lager letztlich nicht zur Mehrheit gereicht hat, hat verschiedene Gr&amp;uuml;nde, eine Best&amp;auml;tigung meiner Erben-These kann man daraus aber nur bedingt ableiten. Nach den Wahlen im Saarland, in Mecklenburg-Vorpommern und nun in Niedersachsen motte ich die sch&amp;ouml;ne Theorie deshalb erst einmal ein &amp;#8213; und warte die Performance von Volker Bouffier in Hessen und Malu Dreyer in Rheinland-Pfalz ab...&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 21 Jan 2013 06:26:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>kutter</dc:creator>
      <dc:date>2013-01-21T06:26:00Z</dc:date>
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      <title>Naheliegendes zum hannoverschen Nahverkehr</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2144213/</link>
      <description>Ob die beinahe schon be&amp;auml;ngstigende Pr&amp;auml;zision des Taktverkehrs, in dessen Rhythmus die U-Bahnz&amp;uuml;ge verschiedener Linien des hannoverschen &amp;ouml;ffentlichen Personennahverkehrs synchronschwimmerinnenartig nahezu zeitgleich in eine Zentralstation mit Mittelbahnsteig wie &amp;#8222;Aegidientorplatz&amp;#8220; hinein- und wieder hinausgleiten und so den gleichwohl m&amp;uuml;rrischen Fahrg&amp;auml;sten ein nahezu versp&amp;auml;tungs- und wartezeitenfreies Umsteigen gew&amp;auml;hrleisten, letztlich nur in einer Gesellschaft denk- und organisierbar ist, die die Erfahrung einer brutalen faschistischen Gleichschaltungsdiktatur durchlaufen hat?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich denke ja.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 22 Nov 2012 13:50:00 GMT</pubDate>
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      <title>Wer ist Der Kutter?</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/1289799/</link>
      <description>Man kann es albern und wichtigtuerisch finden oder aber sehr geheimnisvoll und mithin sexy: anonymes oder pseudonymes Bloggen. Nun konnte man bislang nicht den Eindruck gewinnen, dass die Frage, wer hinter dem Pseudonym Kutter stecke, die Blogosph&amp;auml;re um ihren Sch&amp;ouml;nheitsschlaf gebracht h&amp;auml;tte. Und doch kursieren einige diesbez&amp;uuml;gliche Theorien.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;der Nate Silver aus Hannover&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="https://twitter.com/Elfengleich/status/266216189569683457"&gt;Sandra Wiegard&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;der Klassizist unter den Blocksatzbloggern&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://twitter.com/#!/goncourt/status/90162274647556096"&gt;Goncourt&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;der vangoch vom Internetz&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/1107705/#1107877"&gt;supatyp&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;der ist in Wirklichkeit bestimmt eh Finne und verdient sich seinen Lebensunterhalt als Tango-Eint&amp;auml;nzer in Samischen Rentierkolonien.&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://elektrosmog.antville.org/stories/1287534"&gt;mikro_robert (Elektrosmog)&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;Dabei bin ich mir eigentlich sicher, dass Kutter nicht 18 ist und nicht Finne.&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://kleingarten.antville.org/stories/1318431/"&gt;etc.pp&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;kutter war redenschreiber von helmut kohl!&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/562531/#563534"&gt;the_frank&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;Beichtvater&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/642489/#642871"&gt;supatyp&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;die perfekte neue Klum&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://kleingarten.antville.org/stories/1637344/"&gt;etc.pp&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;(a) maritime vessel whose interest in the masses&amp;#8217; true concerns is hardly greater than an oil tanker&amp;#8217;s care for birds&amp;#8230;&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://campcatatonia.org/article/1582/superstar-speech-for-the-masses"&gt;Camp Catatonia&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;was zum spielen&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://derbe.blogger.de/stories/292148/#292824"&gt;Lu (Miagolare)&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;kutter, der zw&amp;ouml;lfj&amp;auml;hrige Nobelpreistr&amp;auml;ger&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/88983/#89326"&gt;katatonik&lt;/a&gt; (hier die &lt;a href="http://kutter.antville.org/static/Kutter/images/nobelpreis1.jpg"&gt;Verleihungsurkunde&lt;/a&gt;)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;K&amp;ouml;nig der subtilen Schm&amp;auml;hung&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://bov.antville.org/stories/359042/"&gt;bov (Eier Erbsen Schleim &amp;amp; Zeug)&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;Niederbayer ehrenhalber&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://bov.antville.org/stories/359042/"&gt;gHack&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;Beipackzettelbleisetzer&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;gHack (hirnverbr.antville.org; leider abgeklemmt)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;Kafka- und Goethe-Kenner&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://tomorrow.msn.de"&gt;Tomorrow&lt;/a&gt; (10/2004)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;Kutter ist ja sehr schlau &amp;#8212; aber das in seinem Logo ist kein Kutter, sondern ein Schlepper. Ein Kutter ist ein Fischerboot, oft ein Spitzgatter, klassisch in Klinkerbauweise, und aus Holz. Auf jeden Fall ist das keiner. Das mu&amp;szlig;te mal klargestellt werden.&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.monoklon.de/dachboden/2002/08/20/#1040"&gt;Bastardo&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;Kutter ist selber Edo&amp;laquo; (Reents)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.erratika.de/2008/04/10/die-begeisterung-der-feuilletons"&gt;Erratika&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;Bester nebensachenbetoner seit bernd protzner&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/1861792/#1861951"&gt;boecker&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;eine pleitegegangene Ich-AG, keiner kennt den Konkursverwalter und niemand weiss, wer nun die Anteile h&amp;auml;lt.&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Re-LOL-2002-http-kutter-antville-org-stories-126836/forum-165694/msg-17361464/read/"&gt;oas&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;Uuml;brigens: Der Kutter wird empfohlen von der Zeitschrift &lt;i&gt;&amp;Ouml;koTest&lt;/i&gt; (02/06), weil er in seinem Bekenntnis zu den Zielen des Kyoto-Protokolls die freiwillige Selbstverpflichtung eingegangen ist, den Textaussto&amp;szlig; dieses Weblogs deutlich zu reduzieren &amp;#8212; mit Erfolg, meine Damen und Herren, mit Erfolg!&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 22 Feb 2006 20:33:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://Kutter.antville.org/stories/1289799/</guid>
      <dc:creator>kutter</dc:creator>
      <dc:date>2006-02-22T20:33:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Eher zäh als knapp: &lt;br&gt;Zum Ausgang der &lt;br&gt;US-Präsidentschaftswahlen</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2142795/</link>
      <description>Bei den amerikanischen Pr&amp;auml;sidentschaftswahlen sind die Stimmen in 50 von 51 Staaten&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; bereits so weit ausgez&amp;auml;hlt, dass jeweils ein Sieger feststeht. Diese 50 Staaten habe ich &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/2142650/"&gt;in meiner Wahlprognose&lt;/a&gt; allesamt richtig prognostiziert. &lt;i&gt;"50 out of 50 ain't bad"&lt;/i&gt;, k&amp;ouml;nnte man sagen - aber ein wichtiger Punkt ist noch offen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;In meiner Prognose hatte ich zwei Szenarien f&amp;uuml;r den wahrscheinlichsten Wahlausgang erkl&amp;auml;rt, die von einer Ausnahme abgesehen identisch sind. Diese Ausnahme war der Staat Florida. Das ist jetzt auch genau der Staat, in dem der Wahlausgang offiziell noch immer offen ist. In meinem "konservativen" Szenario f&amp;auml;llt Florida an Romney, der Wahlausgang betr&amp;auml;gt dann 303:235 Electoral Votes f&amp;uuml;r Obama. Im "aggressiveren" Szenario verteidigt Obama Florida. Dann betr&amp;auml;gt der Wahlausgang  332:206 Electoral Votes f&amp;uuml;r Obama. Genau zwischen diesen beiden von mir in Aussicht gestellten Szenarien h&amp;auml;ngt derzeit auch der tats&amp;auml;chliche finale Wahlausgang in der Schwebe, so lange in Miami-Dade County nach teilweise chaotischen Wahlbedingungen noch gez&amp;auml;hlt wird.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Wie steht's denn jetzt in Florida?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Eine Entscheidung zwischen diesen beiden Szenarien fiel mir im Vorfeld schwer, weil die Kandidaten in den floridanischen Umfragen auch bei verschiedenen Betrachtungsweisen zuletzt immer gleichauf lagen. Einer Entscheidung auszuweichen und einfach "Toss-up" zu tippen, empfand ich allerdings als uncool. Aus einem Bauchgef&amp;uuml;hl heraus hatte ich mich deshalb schlie&amp;szlig;lich f&amp;uuml;r das konservative Szenario (303:235) entschieden, damit dann wieder gehadert, kurz mit einer Korrektur gelieb&amp;auml;ugelt, es dann aber schlie&amp;szlig;lich dabei belassen. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auch wenn es in Florida noch keinen offiziellen Sieger gibt, scheint aber mittlerweile klar zu sein, wohin die Reise geht. Der Staat ist praktisch ausgez&amp;auml;hlt, ein knapper Obama-Vorsprung ist seit etlichen Stunden stabil, Gr&amp;uuml;nde f&amp;uuml;r gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Wahlbeschwerden und Recounts gibt es eigentlich nicht, weil das Gesamtergebnis eh nicht mehr gedreht werden kann. Sollten Floridas Wahlm&amp;auml;nner also an Obama gehen, wovon man derzeit ausgehen kann, h&amp;auml;tte ich in diesem einen Fall aufs falsche Pferd gesetzt. &lt;i&gt;"50 out of 51"&lt;/i&gt; w&amp;auml;re zwar immer noch eine ziemlich gute Quote - zumal die Kandidaten in Florida derzeit nur um rund 46.000 Stimmen oder einen halben Prozentpunkt auseinanderliegen. Aber nat&amp;uuml;rlich w&amp;auml;re eine Punktlandung grandios gewesen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Wie eng war denn nun das Kopf-an-Kopf-Rennen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wie auch immer der endg&amp;uuml;ltige Wahlausgang aussehen wird: Der Abstand zwischen Obama und Romney betr&amp;auml;gt mindestens 68, wahrscheinlich sogar 126 Wahlm&amp;auml;nnerstimmen. Das ist kein knappes Ergebnis, &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/2142488/"&gt;das ist auch kein Kopf-an-Kopf-Rennen&lt;/a&gt;. Diesem im Gegenteil sehr deutlichen Ergebnis liegen zwar mehrere knappe Rennen in den Einzelstaaten zugrunde, aber bei aller Knappheit waren die Mehrheiten dort &amp;uuml;ber einen l&amp;auml;ngeren Zeitraum durchgehend stabil. Das Ergebnis ist also nicht so &amp;uuml;berraschend, wie man es nach Zeitungslekt&amp;uuml;re und Fernsehkonsum in den letzten Wochen h&amp;auml;tte vermuten k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Deshalb m&amp;ouml;chte ich auch die Bedeutung einer &lt;i&gt;"50 out of 51"&lt;/i&gt;-Trefferquote in der Prognose etwas relativieren: Bei diesen 50 richtig getippten Rennen war es nicht so irrsinnig schwierig, 49mal richtig zu liegen, wenn man rechnen kann, auf die heute &amp;ouml;ffentlich zug&amp;auml;nglichen Umfrage- und Prognosedaten zugreift und sich die M&amp;uuml;he gibt, ein wenig in die Zahlen (und das Wahlrecht) einzusteigen. Arbeitsweisen, die im klassischen Journalismus allerdings weitgehend verp&amp;ouml;nt zu sein scheinen: Dort greift man sich lieber einfach die letzte US-weite Popular-Vote-Umfrage, die gerade &amp;uuml;ber den Ticker kommt (Aktualit&amp;auml;ts-Gebot!), ignoriert alle methodischen Besonderheiten der Umfrange sowie das Wahlsystem (Nerd-Kram!) und ruft auf dieser Grundlage einfach fr&amp;ouml;hlich-fahrl&amp;auml;ssig einen nationalen Trend aus (Relevanz-Gebot!). So entstehen dann Kopf-an-Kopf-Rennen. Genauso spielt man &amp;uuml;brigens auch Fu&amp;szlig;ball-Toto.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Spannend wurde es neben Florida eigentlich nur in Virginia (und f&amp;uuml;r etwa ein halbes St&amp;uuml;ndchen originellerweise auch noch einmal in Ohio). In Virginia werden die Wahlergebnisse aus den traditionell demokratisch gepr&amp;auml;gten, bev&amp;ouml;lkerungsstarken n&amp;ouml;rdlichen Wahlkreisen f&amp;uuml;r gew&amp;ouml;hnlich deutlich sp&amp;auml;ter gemeldet als die aus den republikanischn gepr&amp;auml;gten l&amp;auml;ndlichen Bezirken. Deshalb war klar, dass Romney hier lange in F&amp;uuml;hrung liegen und die tats&amp;auml;chliche Entscheidung erst sp&amp;auml;t kommen w&amp;uuml;rde. Dass Romney aber &lt;i&gt;soo&lt;/i&gt; lange vorne liegen w&amp;uuml;rde wie es gestern Abend der Fall war, hatte mich zwischendurch dann doch beunruhigt. Am Ende betrug der Vorsprung Obamas aber auch hier recht komfortable drei Prozentpunkte.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Beachtlich ist, dass es Obama gestern letztlich gelungen ist, seine historische Wahlm&amp;auml;nner-Koalition, die er bei seinem Erdrutschsieg im Jahr 2008 geschmiedet hatte, weitgehend zusammenzuhalten. Nur zwei Staaten, die er vor vier Jahren erobern konnte, musste er in diesem Jahr wieder abgeben: Indiana und North Carolina (mit insgesamt 26 Electoral Votes, die hier auch entsprechend prognostiziert wurden&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt;). Von einem "Denkzettel" also keine Spur.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Es war durchaus unterhaltsam, in der Wahlnacht die Entwicklungen in einzelnen Staaten wie Florida, Virginia, Ohio oder Colorado zu verfolgen und sich etwa von CNNs John King die einzelnen Wahlbezirke auf der Magic Wall erkl&amp;auml;ren zu lassen - gerade weil die Ergebnisse in diesen Staaten lange auf sich warten lie&amp;szlig;en. &amp;Uuml;berraschungen gab es unterm Strich jedoch keine, und eine gro&amp;szlig;e Spannung, was den endg&amp;uuml;ltigen Wahlausgang betrifft, kam ebenfalls zu keinem Zeitpunkt auf. Dass das Rennen ausgehen w&amp;uuml;rde, wie man es erwarten durfte, zeichnete sich zudem bereits relativ fr&amp;uuml;h ab, auch wenn offizielle Best&amp;auml;tigungen lange auf sich warten lie&amp;szlig;. Es war eher ein z&amp;auml;hes als ein enges Rennen mit einigen durchaus knappen, aber stabilen Mehrheiten. Ein Rennen ohne Ausreisser, ohne Sensationen - und wenn ich darauf noch einmal herumreiten darf: kein Kopf-an-Kopf-Rennen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Und wie steht's beim Popular Vote?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auch beim Popular Vote liegt Obama mittlerweile mit 2,5 Millionen Stimmen oder rund zwei Prozentpunkten vor Romney. Dass das in der Wahlnacht zun&amp;auml;chst lange Zeit anders aussah, war ebenfalls abzusehen. Diese Dynamik hat etwas mit den verschiedenen Zeitzonen, verschiedenen &amp;Ouml;ffnungszeiten von Wahllokalen und der geographischen Lage bestimmter "sicherer" Staaten zu tun. Aus dem gleichen Grund lag Romney in der Wahlnacht auch in der Wahlm&amp;auml;nner-Z&amp;auml;hlung zun&amp;auml;chst l&amp;auml;ngere Zeit vorn, ohne dass das irgendeine Aussagekraft &amp;uuml;ber den endg&amp;uuml;ltigen Wahlausgang hatte.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der Vorsprung Obamas beim Popular Vote d&amp;uuml;rfte sogar noch ganz leicht zunehmen, weil insbesondere an der Westk&amp;uuml;ste, wo die Demokraten traditionell die Nase vorn haben, noch nicht alle Bezirke ausgez&amp;auml;hlt sind. Das Popular Vote-Ergebnis wird zwar sicherlich kein Erdrutschsieg mehr werden, aber es gibt Obama bereits jetzt die Legitimation, die Wahl nicht nur aufrund wahlrechtssystematischer Besonderheiten, sondern durch ein (knappes) W&amp;auml;hlervotum gewonnen zu haben. Wer allerdings den Anspruch hatte oder hat, Aussagen &amp;uuml;ber die Wahrscheinlichkeit bzw. nun &amp;uuml;ber das Ausma&amp;szlig; des Wahlausgangs zu treffen, f&amp;uuml;r den sind diese Zahlen allenfalls indirekt relevant.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Wie geht's weiter im gespaltenen Amerika?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Man sollte aus dem knappen Popular-Vote-Ergebnis auch nicht reflexhaft eine tiefe Spaltung der USA ableiten. Anders als die zuspitzungs- und erregungsfreudige Inszenierung der Medienwirklichklichkeit durch die von durchpartisanisierten Pundit-Panels gepr&amp;auml;gten Cable News-Sendern nahelegt, ist nicht jeder Romney-W&amp;auml;hler ein Obama-Hasser, und nicht jeder Obama-Anh&amp;auml;nger ist ein Romney-Ver&amp;auml;chter. Solche Radikalisierungen gibt es zwar durchaus, aber die Mitte Amerikas tickt nicht wie das politische Washington.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das bringt Obama allerdings wenig. Die Republikaner haben ihre Mehrheit im Repr&amp;auml;sentantenhaus verteidigt, die Demokraten die ihre im Senat. F&amp;uuml;r den Pr&amp;auml;sidenten werden die n&amp;auml;chsten zwei Jahre also nicht sch&amp;ouml;ner werden als es die letzten beiden Jahre waren. Auch wenn Amerika nicht so tief gespalten ist wie es den Anschein hat - der Kongress ist es durchaus. Anlass zur Hoffnung gibt hier allerdings der Umstand, dass die fundamentalistische Tea Party-Bewegung innerhalb der Republikaner bei den Kongresswahlen geschw&amp;auml;cht wurde. Sollte dadurch ihr Einfluss innerhalb der Mehrheitsfraktion im Repr&amp;auml;sentantenhaus schwinden, w&amp;auml;re wieder - trotz aller Gr&amp;auml;ben - ein etwas konstruktiverer Umgang zwischen den politischen Lagern denkbar.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Was haben wir aus dieser Wahlnacht gelernt?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;IT'S THE DATA, STUPID! Es war richtig, im Vorfeld der Wahlnacht wie die Demokraten n&amp;uuml;chtern auf "cold, hard data" (David Axelrod) zu setzen und sich vom Gerede der "Experten" und Pundits nicht verr&amp;uuml;ckt machen zu lassen. Es lohnt sich, sich mit dem Wahlrecht und mit der Logik und Qualit&amp;auml;t von Umfragen zu besch&amp;auml;ftigen. Es ist sinnvoll, sich ein Bild davon zu machen, welche Daten einem helfen, die Wahl und ihren Ausgang zu verstehen - und welche nicht. Das gilt auch und insbesondere f&amp;uuml;r Menschen, die sich aufgrund ihres Berufsbilds eigentlich nicht als Zahlenknechte, sondern als M&amp;auml;nner und Frauen des Wortes verstehen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;HOPE BY NUMBERS: Wir haben in dieser Wahl so deutlich wie vielleicht nie zuvor gesehen, dass Wahlkampf heute nicht mehr nur bedeutet, die Interpretationshoheit &amp;uuml;ber Themen und politische Gegner zu erlangen, sondern auch &amp;uuml;ber die Prognosen. Wer heute im Wahlkampf ein Hoffnungstr&amp;auml;ger sein will, muss diesen Anspruch mit Daten unterf&amp;uuml;ttern k&amp;ouml;nnen. Als die Datenlage einen klaren und konsistenten Trend zugunsten Obamas ergab, beklagten die Republikaner und viele konservative Websites eine angeblich "liberal Verzerrung" der Umfrage- und Prognosemodelle und entwarfen ein Paralleluniversium, in dem sie sich sogar eine Chance in Pennsylvania ausrechneten. Das hat zwar viele professionelle Beobachter wunschgem&amp;auml;&amp;szlig; verunsichert, aber in der Wahlnacht erwies sich die M&amp;auml;r vom &lt;i&gt;"liberal bias"&lt;/i&gt; der Daten als Pfeifen im Walde - und wohl auch als Selbstbetrug, der manche strategische Entscheidung im Nachhinein als zweifelhaft erscheinen l&amp;auml;sst.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;GET OUT THE VOTE! Obamas Wahlsieg ist das Ergebnis eines pr&amp;auml;zisen, planvollen, datengest&amp;uuml;tzten Mobilisierungsprozesses. Mit einer intelligenten, zielgerichteten Allokation der finanziellen und personellen Kampagnen-Ressourcen konnte deshalb die "Firewall" in allen entscheidenen Swing States kontinuierlich aufrecht erhalten werden. Wahlkampf ist damit heute deutlich mehr als das Buchen von Werbezeiten im Fernsehm&amp;auml;rkten. Wie erfolgreiche Kampagnen heute ihre "Get-out-the-vote"-Bem&amp;uuml;hungen steuern, ist aber ein Thema f&amp;uuml;r sich.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;PINCH AND DRAG: &amp;Ouml;ffentlich-rechtliche Fernsehmacher konnten in dieser Wahlnacht wieder einmal lernen, wie man Touchscreen-W&amp;auml;nde im Wahlstudio nicht nur als modisches Gimmick, sondern auch als m&amp;auml;chtiges Instrument zum Verst&amp;auml;ndnis der politischen Prozesse einsetzen kann. Stattdessen wird sich aber vermutlich in den Redaktionen die Erkenntnis durchsetzen, dass man eine solche Analysetiefe einem deutschen Geb&amp;uuml;hrenzahler leider nicht zumuten kann. Allerdings ist das US-Wahlsystem auch deutlich komplexer als das hiesige und braucht deshalb andere Vermittlungsformen. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Man muss das amerikanische Wahlsystem nicht m&amp;ouml;gen, und man kann die Parteien und Politiker, die sich in USA zur Wahl stellen, ablehnen. Dass in jedem Wahlkampf neue Rekordsummen an Spendengeldern verbrannt werden und aufwendiges Data-Mining betrieben wird, sind bedenkliche Entwicklungen. Mir f&amp;auml;llt es aber dennoch schwer, dem aufgeregten Pathos, mit dem die Amerikaner ihr durchaus verkn&amp;ouml;chertes, anachronistisches Wahlrecht pflegen und leben, nicht mit einer gewissen R&amp;uuml;hrung und Sympathie zu begegnen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;______________________________&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="small"&gt;&lt;br&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; Der sprachlichen Einfachheit halber z&amp;auml;hlen wir das District of Columbia zu den Staaten.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt; Interessanterweise sind dies auch exakt jene beiden Staaten, bei denen ich mich &lt;a href="http://Kutter.antville.org/stories/1851717/"&gt;vor vier Jahren&lt;/a&gt; geirrt und diese f&amp;uuml;r McCain getippt hatte.&lt;/div&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 07 Nov 2012 14:39:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://Kutter.antville.org/stories/2142795/</guid>
      <dc:creator>kutter</dc:creator>
      <dc:date>2012-11-07T14:39:00Z</dc:date>
    </item>
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      <title>Die QTR Electoral Vote Prognose 2012</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2142650/</link>
      <description>Dem US-Politikberater und demokratischen Wahlkampfmanager James Carville habe ich diese ganze US-Wahl-Obsession &amp;uuml;berhaupt nur zu verdanken. Und James Carville, der sonst nie um eine knackige Meinung oder Behauptung verlegen ist, hat jetzt &lt;a href="http://edition.cnn.com/ELECTION/2012/ecalculator#?carville"&gt;seine Wahlprognose&lt;/a&gt; abgegeben. Er sieht Obama als Sieger, traut sich aber eine Prognose f&amp;uuml;r Colorado, Iowa und Florida nicht zu.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich schon. Am Ende muss man sich halt entscheiden, auch auf die Gefahr hin, kr&amp;auml;ftig daneben zu langen. Wobei ich mich bei Florida auch besonders schwer tue. Gestern noch deuteten sich dort hauchd&amp;uuml;nne Vorteile f&amp;uuml;r Romney an, heute k&amp;ouml;nnte Obama ganz leicht vorne liegen - wenn man ehrlich ist, ist hier keine seri&amp;ouml;se Prognose zu treffen. Man kann raten oder eine M&amp;uuml;nze werfen oder nach dem Bauchgef&amp;uuml;hl gehen. Aber wie Chicken James die Festlegung einfach zu verweigern ist uncool.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hier ist deshalb QTR Electoral Vote Prediction f&amp;uuml;r die US-Pr&amp;auml;sidentschaftswahlen 2012:&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://kutter.antville.org/static/Kutter/images/EV2012Map_big.jpg"&gt;&lt;img title="US-Wahlprognose 2012: Wieviele Wahlm&amp;auml;nner gehen an Obama und Romney?" height="262" src="/static/Kutter/images/EV2012Map.jpg" border="0" alt="US-Wahlprognose 2012: Wieviele Wahlm&amp;amp;auml;nner gehen an Obama und Romney?" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich habe meinem Gef&amp;uuml;hl nachgegeben und Florida an Romney gegeben. Damit sehe ich Obama bei 303 Electoral Votes in 25 Staaten sowie dem District of Columbia und Romney bei 235 EVs in ebenfalls 25 Staaten. Das bedeutet mithin einen Vorsprung von 68 Wahlm&amp;auml;nnern und &lt;a href=""&gt;damit nicht gerade ein knappes Ergebnis&lt;/a&gt;. Das w&amp;auml;re der von mir gew&amp;auml;hlte konservative Ansatz. In einem etwas aggressiveren Szenario k&amp;ouml;nnte auch Florida an Obama fallen. Dann w&amp;uuml;rde das Wahlm&amp;auml;nner-Verh&amp;auml;ltnis 332 zu 206 und der Abstand 126 EVs betragen. Diese beiden Szenarien halte ich f&amp;uuml;r die wahrscheinlichsten.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Aber auch Colorado sieht wahnsinnig knapp aus, New Hampshire und Iowa ebenfalls, und Karl Rove h&amp;auml;lt sogar Pennsylvania f&amp;uuml;r ebenso eng wie Florida - aber das muss man wohl nicht so ernst nehmen. Die Romney-Kampagne hat viel in Pennsylvania investiert, scheint dort aber nicht wirklich vorangekommen zu sein - &amp;auml;hnliche wie Obamas Leute in Arizona.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mit meiner Prognose bin ich aus zwei Gr&amp;uuml;nden ungl&amp;uuml;cklich: Zum einen fu&amp;szlig;t sie diesmal weitgehend auf den ver&amp;ouml;ffentlichten Prognosen anderer und kaum auf eigenen Annahmen und Berechnungen. Das macht nur wenig Spa&amp;szlig;. Es f&amp;uuml;hlt sich nicht an wie etwas eigenes. (Vor vier Jahren habe ich mit Notebook und Notizblock bei den Nordischen Filmtagen in L&amp;uuml;beck im Kino gesessen und zwischen den Filmen gerechnet wie ein Teufel.) &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Und das f&amp;uuml;hrt direkt zum zweiten Grund: Das Ergebnis ist wie bef&amp;uuml;rchtet ziemlich unoriginell. Obama bei 303 EVs ist eine Prognose, die man derzeit an vielen Orten gratis nachgeschmissen bekommt. Ich habe deshalb kurz &amp;uuml;berlegt, Florida doch noch bei Obama einzusortieren und damit mutig voran zu schreiten. Aber irgendetwas in mir str&amp;auml;ubt sich dagegen. (Das letzte Mal, als ich gegen mein Gef&amp;uuml;hl getippt habe, war beim Super Tuesday 2008, als ich Kalifornien an Obama gegeben habe. Hillary hat's dann gemacht. Diesmal bleibe ich lieber bei meinem Gef&amp;uuml;hl.)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ein anst&amp;auml;ndiges Ergebnis w&amp;auml;re, nicht mehr als zwei von 51 Staaten falsch vorhergesagt zu haben. (Also nicht schlechter als vor vier Jahren abzuschneiden.) Hoffen wir, dass es nicht eine allzu lange Nacht werden wird. Vieles spricht daf&amp;uuml;r allerdings nicht. Und am morgigen Mittwoch d&amp;uuml;rfen Sie dann schon herzlich &amp;uuml;ber meine Annahmen und Vorhersagen lachen, w&amp;auml;hrend ich noch im Bett liege und ausschlafe. Na, ist das ein Deal?&lt;br /&gt;&amp;#10;_______________________________&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="small"&gt;  &lt;/div&gt;&amp;#10;State-by-State-Prognose: &lt;a href="http://Kutter.antville.org/files/QTR+2012+EV+Spreadsheet/" title="QTR 2012 State-by-State Electoral Vote Spreadsheet"&gt;QTR 2012 EV Spreadsheet&lt;/a&gt; &amp;#10;&lt;span class="small"&gt;&amp;#10;   (application/pdf, 58 KB)&amp;#10;&lt;/span&gt;&amp;#10; &lt;br /&gt;&amp;#10;Swing States-Auszug: &lt;a href="http://Kutter.antville.org/files/QTR+2012+EV+Watchlist/" title="QTR 2012 Electoral Vote Watchlist"&gt;QTR 2012 EV Watchlist&lt;/a&gt; &amp;#10;&lt;span class="small"&gt;&amp;#10;   (application/pdf, 44 KB)&amp;#10;&lt;/span&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;_______________________________&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="small"&gt;  &lt;/div&gt;&amp;#10;Der Kutter zur Wahl, live bei Twitter: &lt;a href="https://twitter.com/derkutter"&gt;https://twitter.com/derkutter&lt;/a&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 06 Nov 2012 14:26:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>kutter</dc:creator>
      <dc:date>2012-11-06T14:26:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>&lt;b&gt;Neues aus den Rasierklingenstaaten&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Relativierende Anmerkungen zur US-Präsidentschaftswahl</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2142523/</link>
      <description>Beim Fu&amp;szlig;ball war ich nie besonders gut am Ball (lange Schlakse bewegen sich selten elegant). Also spielte ich an der rechten Au&amp;szlig;enlinie, wo ich mir den Ball weit vorlegen und mich dann darauf verlassen konnte, dass ich meistens schneller war als meine Gegenspieler. Ich stratzte also los, h&amp;auml;ngte den Gegner ab, erwischte den Ball kurz vor der Grundlinie und flakte ihn irgendwie rein. Niemand kann sich meine Genugtuung vorstellen, als ein Spieler namens David Odonkor 2006 pl&amp;ouml;tzlich in den WM-Kader r&amp;uuml;ckte. Ich f&amp;uuml;hlte mich im Nachhinein best&amp;auml;tigt und sah meinen als technisch limitiert bel&amp;auml;chelten Spielstil rehabilitiert.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Genauso wie beim Fu&amp;szlig;ball halte ich es mit Prognosen: Man muss sich den Ball weit vorlegen. Prognosen m&amp;uuml;ssen klar und scharfkantig sein, egal wie un&amp;uuml;bersichtlich die Lage ist. Prognosen m&amp;uuml;ssen sich weit aus dem Fenster lehnen, selbst bei Absturzgefahr. Und gerade dann: Eine gute Prognose braucht Fallh&amp;ouml;he. Vorsichtige Prognosen minimieren das Irrtumsrisiko, vor allem aber minimieren sie den Spa&amp;szlig; bei der Sache.  Vorsichtige Einerseits-Andererseits-Abw&amp;auml;gungen braucht kein Mensch. &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/2142488/"&gt;Gestern habe ich&lt;/a&gt; dem Affen mal wieder Zucker gegeben und das Kopf-an-Kopf-Rennen im US-Pr&amp;auml;sidentschafts-Wahlkampf abgesagt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dabei bleibe ich auch. Aber einige relativierende Anmerkungen k&amp;ouml;nnen nicht schaden. Ich glaube nach wie vor, dass das Wahlergebnis schlussendlich nicht sonderlich knapp sein und ein relativ klarer Vorsprung f&amp;uuml;r "Brack Bamma", wie ein einzelner Herr aus der kleinen, verbliebenen Restleserschaft dieses Blogs ihn gerne nennt, herausspringen wird.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Diesem Endergebnis werden aber in den Schwingstaaten (wie der gleiche Herr die ausgeweideten Kampfzonen nennt) eine Menge sehr knapper Wahlausg&amp;auml;nge zu Grunde liegen, von denen Obama die Mehrzahl zwar f&amp;uuml;r sich entscheiden k&amp;ouml;nnen d&amp;uuml;rfte - dies zum Teil aber eben sehr knapp. Das ist meine Annahme.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Knappe Wahlausg&amp;auml;nge in einigen Staaten (oder Wahlbezirken) k&amp;ouml;nnen zu langen Ausz&amp;auml;hlungszeiten f&amp;uuml;hren. Knappe Ausz&amp;auml;hlungsergebnisse k&amp;ouml;nnen angefochten werden und Neuz&amp;auml;hlungen zur Folge haben. In manchen Staaten f&amp;uuml;hren bestimmte Schwellen automatisch zu Recounts. Das bedeutet: Bis ein Wahlsieger einigerma&amp;szlig;en verl&amp;auml;sslich ausgerufen werden kann, kann es sehr, sehr sp&amp;auml;t respektive sehr, sehr fr&amp;uuml;h werden. Es k&amp;ouml;nnte auch passieren, dass es am Mittwoch noch keinen Wahlsieger gibt. Es k&amp;ouml;nnte sogar passieren, dass wir - wie 2000 - einige Wochen auf ein endg&amp;uuml;ltiges Wahlergebnis werden warten m&amp;uuml;ssen. Dieses Wahlergebnis w&amp;uuml;rde dann - daran glaube ich weiterhin - zwar nicht allzu knapp sein. Die Art und Weise, wie dieses Ergebnis zustande kommt, punktuell allerdings schon.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich glaube nicht, dass am Ende die Wahlm&amp;auml;nnerstimmen eines einzigen Staates den Unterschied ausmachen werden wie 2000 im Rennen Bush vs. Gore. Und wenn beispielsweise ein eher EV-schwacher Staat wie New Hampshire oder Colorado nachgez&amp;auml;hlt werden sollte, muss das nicht bedeuten, das damit die ganze Wahl in der Schwebe h&amp;auml;ngt. Wenn anderswo bereits genug Wahlm&amp;auml;nnerstimmen f&amp;uuml;r eine Seite verteilt wurden, kann ein Sieger ausgerufen werden, auch wenn irgendwo noch gez&amp;auml;hlt wird.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Malen wir also den Teufel nicht an die Wand. Mittwoch morgen sollten wir zumindest grob wissen, wohin die Reise geht. Ein Kopf d&amp;uuml;rfte dann h&amp;auml;ngen und einer hoch erhoben sein. Wie fr&amp;uuml;her beim Fu&amp;szlig;ball.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 06 Nov 2012 06:29:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>kutter</dc:creator>
      <dc:date>2012-11-06T06:29:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>&lt;b&gt;Was geht ab beim Schwingstaaten-Sextett?&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Vorläufige Anmerkungen zur US-Präsidentschaftswahl</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2142488/</link>
      <description>Es gibt kein Kopf-an-Kopf-Rennen, es gibt keinen knappen Vorsprung: Barack Obama wird die Pr&amp;auml;sidentschaftswahlen in den USA voraussichtlich mit einem relativ deutlichen Wahlm&amp;auml;nner-Vorsprung gewinnen. Ungeachtet der US-weiten Meinungsumfragen zum so genannten &amp;#8222;Popular Vote&amp;#8220;, die immer wieder die Berichterstattung der Medien bestimmen, zeichnet sich dieses Ergebnis bereits seit Monaten nahezu unver&amp;auml;ndert ab. Fraglich war hierbei immer nur der Abstand der beiden Kandidaten &amp;#8211; oder deutlicher gesagt: das Ausma&amp;szlig; von Obamas Vorsprung.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dass die Umfragen nach der ersten Fernsehdebatte in Denver kurzzeitig nahelegten, dass der denkbare Vorsprung auf bis zu drei&amp;szlig;ig Electoral Votes zusammendampfen k&amp;ouml;nnte, hat dem Rennen kurzzeitig etwas W&amp;uuml;rze verliehen: Was k&amp;ouml;nnte passieren, wenn dieser Trend wom&amp;ouml;glich anh&amp;auml;lt? Doch das Zwischenhoch von Romneys Umfragewerten war nur von kurzer Dauer, wenn man sich die Auswirkungen auf m&amp;ouml;gliche Wahlm&amp;auml;nner-Verteilungen anschaut. Und das Wahlm&amp;auml;nner-System ist nun mal die Grundlage des amerikanischen Pr&amp;auml;sidentschafts-Wahlrechts. Die Nase vorn hatte Romney dabei nie.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dass die Entwicklungen von Popular Vote und Electoral Vote sich zeitweilig zu entkoppeln schienen, ist ein durchaus interessantes und diskussionsw&amp;uuml;rdiges Ph&amp;auml;nomen &amp;#8211; h&amp;auml;tte vor allem aber ein Anlass f&amp;uuml;r Vorsicht sein sollen f&amp;uuml;r alle jene, die pl&amp;ouml;tzlich einen nachhaltigen Romney-Aufschwung beobachtet haben wollen. Grunds&amp;auml;tzlich gilt in diesem wie in jedem Wahljahr die goldene Faustregel: Ein Korrespondenten-Bericht, der Aussagen zum m&amp;ouml;glichen Wahlausgang auf der Grundlage einer oder mehrerer nationaler Popular-Vote-Umfragen trifft, kann getrost ignoriert werden. &lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Vom Sandy-Boost zum Denkzettel?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mittlerweile stellen sich auch die Medien, die bislang immer von einem knappen Rennen ausgegangen waren, darauf ein, dass das tats&amp;auml;chliche Wahlergebnis nicht allzu knapp ausfallen wird. Das ist bl&amp;ouml;derweise erkl&amp;auml;rungsbed&amp;uuml;rftig, und als Erkl&amp;auml;rung wird nun (beispielsweise im Aufmacher der heutigen &lt;i&gt;SZ)&lt;/i&gt; deshalb gerne &amp;#8222;Sandy&amp;#8220; angef&amp;uuml;hrt: Der Hurrikan habe Obama gewisserma&amp;szlig;en auf den letzten Metern kr&amp;auml;ftigen R&amp;uuml;ckenwind gegeben. Die Auswirkungen, die der Sturm und Obamas Krisenmanagement auf das W&amp;auml;hlerverhalten haben k&amp;ouml;nnten, lassen sich heute allerdings kaum valide bewerten. Zudem war der Vorsprung Obamas auch vor Ausbruch des Sturms zwar nicht &amp;uuml;berm&amp;auml;&amp;szlig;ig komfortabel, aber zumindest deutlich.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auch wenn der Wahlausgang diesmal etwas enger werden wird, ist der Wahlkampf 2012 langweiliger als der vor vier Jahren. Im September &lt;a href="https://twitter.com/derkutter/status/249075381792014336"&gt;twitterte&lt;/a&gt; ich in der mir eigenen selbstherrlichen Art: "Obama vs. Romney ist kein Kopf-an-Kopf-Rennen, ist es seit Monaten nicht, und wird es voraussichtlich auch nicht mehr werden." Bereits Anfang August &lt;a href="https://twitter.com/derkutter/statuses/230993526203228160"&gt;posaunte&lt;/a&gt; ich: &amp;#8222;Falls kein unvorhersehbarer crazy shit mehr passiert, sehe ich derzeit kein Szenario, bei dem Mitt auf &amp;uuml;ber 255 EVs kommt. Eher drunter.&amp;#8220; Wie ich nun genau auf 255 gekommen bin (krude Zahl eigentlich!), erschlie&amp;szlig;t sich mir heute nicht mehr, aber auch das war schon als theoretisches Maximalszenario gedacht. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Aus meiner heutigen Sicht liegt ein realistischer Wahlausgang f&amp;uuml;r Mitt Romney zwischen 206 und 244 Electoral Votes. Um die Wahl zu gewinnen, ben&amp;ouml;tigt Romney allerdings mindestens 270 EVs. Dementsprechend sehe ich Obamas EV-Range bei 294 bis 332 EVs. Im schlechtesten Fall besteht sein Vorsprung damit aus 50 Wahlm&amp;auml;nnern. Selbst das w&amp;auml;re zwar nicht gerade ein Erdrutschsieg, aber alles andere als ein knapper Ausgang. M&amp;ouml;glich w&amp;auml;re aber auch ein Vorsprung von bis zu 126 Wahlm&amp;auml;nnern. Selbst dann werden es sich die deutschen Medien aber vermutlich nicht nehmen lassen, das Ergebnis als einen D&amp;auml;mpfer f&amp;uuml;r Obama auszulegen, weil er die historische 364-Wahlm&amp;auml;nner-Marke von vor vier Jahren nicht wiederholt haben wird. Das k&amp;ouml;nnte dann der ber&amp;uuml;hmte &amp;#8222;Denkzettel&amp;#8220; sein, ein Bild, das deutsche Journalisten &amp;uuml;ber alles lieben.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Prognose-Profis greifen an&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich habe in diesem Jahr kein eigenes Prognose-Modell mehr aufgesetzt. Nate Silver von &lt;a href="http://fivethirtyeight.blogs.nytimes.com/"&gt;Fivethirtyeight/NYT&lt;/a&gt;, Drew Linzer von &lt;a href="http://votamatic.org/"&gt;Votamatic&lt;/a&gt; oder Sam Wang vom &lt;a href="http://election.princeton.edu/"&gt;Princeton Election Consortium&lt;/a&gt; haben das Prognose-Gesch&amp;auml;ft sowohl methodologisch als auch von der Datengrundlage her mittlerweile so weit verfeinert und professionalisiert, dass es ein sinnloses Unterfangen geworden ist, mit den bescheidenen eigenen Mitteln hier noch mithalten zu wollen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Deshalb &amp;#8211; und aus profanen Zeitgr&amp;uuml;nden &amp;#8211; habe ich in diesem Wahlkampf keine Prim&amp;auml;rdaten (insbesondere Einzelstaaten-Umfragen) mehr ausgewertet und gewichtet, sondern schaue mir nur noch die verschiedenen Prognose-Modelle (und nur noch in Zweifelsf&amp;auml;llen einzelne, allgemein zug&amp;auml;ngliche Umfragen) an und bilde mir eine mittelm&amp;auml;&amp;szlig;ig informierte Meinung. Ein Abweichen von Mainstream oder gar Originalit&amp;auml;t darf man von meiner Wahlprognose in diesem Jahr also nicht erwarten. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Trotz deutlich h&amp;ouml;heren Aufwands in den Vorjahren ist mir eine originelle, abweichende Prognose aber eh nur im Jahr 2000 gelungen, mit der ich dann auch kr&amp;auml;ftig falsch gelegen habe. 2004 lag ich um einen Staat oder f&amp;uuml;nf EVs neben dem Endergebnis (wegen eines hauchzarten 8.400-Stimmen-Vorsprungs von Bush in New Mexico). &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/1851717/"&gt;2008&lt;/a&gt; verfehlte ich das offizielle Endergebnis um zwei Staaten oder 26 EVs (Indiana und North Carolina hatte ich McCain zugeschlagen).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Was passiert in der Wahlnacht?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;F&amp;uuml;r dieses Jahr nun hat die &lt;i&gt;New York Times&lt;/i&gt; eine sch&amp;ouml;ne &lt;a href="https://www.nytimes.com/interactive/2012/11/02/us/politics/paths-to-the-white-house.html"&gt;interaktive If-Then-Graphik&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht, die alle 512 halbwegs realistischen Wahlm&amp;auml;nner-Konstellationen durchspielt. 431 davon bedeuten einen Sieg f&amp;uuml;r Obama, nur auf 76 dieser Wege kommt Romney ins Ziel.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Um das das Wirrwarr etwas &amp;uuml;bersichtlicher zu machen, gehen wir mal systematisch an die Sache heran: Bei 39 Staaten steht bereits lange fest, wie die Wahl ausgeht. 382 Wahlm&amp;auml;nner sind somit bereits aus der Verlosung. Bei dieser ersten Betrachtung f&amp;uuml;hrt Obama mit 201 EVs knapp vor Romney (181).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Bei den verbleibenden zw&amp;ouml;lf Staaten mit insgesamt 156 Wahlm&amp;auml;nnern lohnt sich ein n&amp;auml;heres Hinsehen. Diese zw&amp;ouml;lf Staaten lassen sich noch einmal aufteilen: In sechs Staaten zeichnet sich bereits eine einigerma&amp;szlig;en deutliche Tendenz ab, wie es jeweils ausgehen d&amp;uuml;rfte (Pennsylvania, Michigan, Wisconsin und Nevada gehen an Obama, North Carolina und Missouri gehen an Romney). Bei dieser Betrachtung f&amp;uuml;hrt Obama mit 253 EVs vor Romney (206).&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt; Gewonnen hat damit noch keiner.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die verbleibenden Staaten, in denen der Wahlausgang voraussichtlich sehr knapp ausfallen wird, sind Colorado, Florida, Iowa, New Hampshire, Ohio und Virginia. &lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt; Diese Staaten bringen gemeinsam 79 Wahlm&amp;auml;nner auf die Waage. Von diesen braucht Obama voraussichtlich nur noch 17, um seine Wiederwahl zu sichern. Damit Romney Pr&amp;auml;sident werden kann, m&amp;uuml;sste er schon 64 der 79 Wahlm&amp;auml;nnerstimmen gewinnen. Oder anders gerechnet: Romney muss in mindestens vier der sechs Staaten gewinnen, Obama reichen bestenfalls schon ein Staat (Florida oder Ohio) oder zwei (falls er Virginia gewinnt). In keinem Szenario ben&amp;ouml;tigt er mehr als drei der sechs Staaten.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Geht man nach den g&amp;auml;ngigen Prognose-Modellen, scheinen f&amp;uuml;nf dieser sechs Staaten ganz leicht zu Obama zu neigen (Colorado, Iowa, New Hampshire, Ohio und Virginia). In Florida ist der Ausgang v&amp;ouml;llig offen, hier deuten sich derzeit minimale Vorteile f&amp;uuml;r Romney an. Mit 29 Wahlm&amp;auml;nnern ist Florida allerdings auch der gewichtigste Brocken in diesem Schwingstaaten-Sextett. Wenn das Gerede und Geschreibe &amp;uuml;ber den angeblichen Romney-Aufschwung jemals einen Sinn ergeben hat, dann vermutlich &amp;uuml;berhaupt nur hier in Florida, wo Obama einmal knapp die Nase vorn hatte.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auf dieses Schwingstaaten-Sextett wird in der Wahlnacht also zu achten sein &amp;#8211; und das erst recht, wenn es in dem vorgelagerten Tendenzstaaten-Sextett noch zu einer &amp;Uuml;berraschung kommen sollte. Sollte es Obama beispielsweise &amp;uuml;berraschend gelingen, in North Carolina oder Missouri zu gewinnen, zeichnet sich f&amp;uuml;r Romney ein Desaster ab. Ein &amp;uuml;berraschender Romney-Sieg in Pennsylvania, Michigan und/oder Wisconsin hingegen k&amp;ouml;nnte f&amp;uuml;r Obama doch noch ein b&amp;ouml;ses Erwachen bedeuten. Denn wenn Romney das gelingt, k&amp;ouml;nnte er unter Umst&amp;auml;nden sogar eine Niederlage in Ohio verschmerzen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Der Kongress tanzt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Zur&amp;uuml;ck zur &amp;#8222;D&amp;auml;mpfer&amp;#8220;-These. Man kann eine selbst relativ klare Wiederwahl Obamas als Ohrfeige oder zumindest Denkzettel werten, weil Obama die Staaten-Koalition von 2008 nicht zusammengehalten hat &amp;#8211; aufgrund der vielen Erwartungen, die er zun&amp;auml;chst geweckt hatte, dann aber nicht erf&amp;uuml;llen konnte. Wenn man die bisherige Bilanz Obamas bewerten m&amp;ouml;chte, kommt man nicht umhin, einen Schnitt in der Mitte seiner Pr&amp;auml;sidentschaft zu machen. In den ersten beiden Jahren hat er zwar nicht alle Wahrversprechen einl&amp;ouml;sen, aber einige beachtliche Erfolge erzielen k&amp;ouml;nnen. In den letzten beiden Jahren fehlte Obama eine Mehrheit im Repr&amp;auml;sentantenhaus, seitdem ist das politische Washington mehr oder weniger blockiert. &lt;sup&gt;4&lt;/sup&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mindestens genauso spannend werden daher auch die aktuellen Kongresswahlen, von deren Ausgang die Handlungsf&amp;auml;higkeit des neuen Pr&amp;auml;sidenten ma&amp;szlig;geblich abh&amp;auml;ngen wird. Im Repr&amp;auml;sentantenhaus scheinen die Republikaner die Nase relativ deutlich vorn zu haben. Etwas un&amp;uuml;bersichtlicher ist die Lage im Senat, wo es nicht sicher ist, ob die Demokraten ihre aktuelle knappe Mehrheit werden verteidigen k&amp;ouml;nnen. Mit anderen Worten: Mit klaren Mehrheitsverh&amp;auml;ltnissen braucht man f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten zwei Jahre eher nicht zu rechnen. Voraussichtlich wird ein demokratischer Pr&amp;auml;sident erneut einem gespaltenen Kongress gegen&amp;uuml;berstehen. &lt;sup&gt;5&lt;/sup&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Morgen ver&amp;ouml;ffentliche ich hier meine Electoral Vote-Prognose. Wie ich mich bei Florida entscheiden werde, ist mir selbst noch v&amp;ouml;llig unklar. Und falls dann Mittwoch morgen alles ganz anders aussieht und wir in Romneyworld aufwachen, freue ich mich schon auf das Gel&amp;auml;chter &amp;uuml;ber diese allzu selbstgewissen Ausf&amp;uuml;hrungen...&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;________________________________&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="small"&gt;&lt;br&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; So schrieb etwa die &lt;i&gt;Welt am Sonntag&lt;/i&gt; in ihrem gestrigen Aufmacher: &amp;#8222;Die amerikanische Internetseite Real Clear Politics kommt bei einer Auswertung der zehn wichtigsten Umfragen der vergangenen Tage auf einen Vorsprung Obamas von nur 0,1 Prozentpunkten &amp;#8211; 47,4 zu 47,3 Prozent.&amp;#8220; Etwas sp&amp;auml;ter folgt noch ein wenig weiterf&amp;uuml;hrender Verweis auf eine Studie &amp;uuml;ber Wetterf&amp;uuml;hligkeit und Parteipr&amp;auml;ferenz.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt; Wer zu &amp;uuml;berm&amp;auml;&amp;szlig;iger Vorsicht neigt, kann auch noch auf Maine, Minnesota, New Mexico und Arizona acht geben.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt; Die &lt;i&gt;New York Times&lt;/i&gt; z&amp;auml;hlt beispielsweise auch Wisconsin dazu, das wir hier aber bereits in die Obama-Spalte einsortiert haben. Auch, weil die 6-plus-6-Staaten-Logik einfach sch&amp;ouml;ner aussieht.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;sup&gt;4&lt;/sup&gt; Einen spannenden Einblick in diese Zeit bietet beispielsweise David Corns gut informiertes, zugegebenerma&amp;szlig;en aber etwas parteiisches Buch &lt;i&gt;"&lt;a href="http://www.amazon.de/Showdown-Inside-Fought-Against-Boehner/dp/0062107992/ref=sr_1_7?ie=UTF8&amp;amp;qid=1352150966&amp;amp;sr=8-7"&gt;Showdown&lt;/a&gt;".)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;sup&gt;5&lt;/sup&gt; Wer sich auf die Kongresswahlen vorbereiten m&amp;ouml;chte, f&amp;uuml;r den gibt es einen sch&amp;ouml;nen &lt;a href="http://de.scribd.com/doc/111942790/RPR-Election-Night-Guide-11-2-12"&gt;One-Pager&lt;/a&gt; von &lt;i&gt;&lt;a href="http://rothenbergpoliticalreport.com/news/article/one-page-election-night-guide"&gt;Rothenberg Political Report&lt;/a&gt;.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 05 Nov 2012 18:18:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://Kutter.antville.org/stories/2142488/</guid>
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      <dc:date>2012-11-05T18:18:00Z</dc:date>
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      <title>Dienstag, 30. Oktober 2012</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2141863/</link>
      <description>Als ich als junger Mann Arno Schmidt, Flann O'Brien, Albert Camus entdeckte und darauf mein weiteres Leben zwar nicht ganz, aber doch weithin der Literatur zuwendetete, verdankte ich das nicht meinen Lehrern und nicht meinem Elternhaus, sondern dem Malibu Plattenversand aus Hamburg. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="small"&gt;&lt;br&gt;#zulangf&amp;uuml;rtwitter&lt;/span&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 06:57:00 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2012-10-30T06:57:00Z</dc:date>
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      <title>Mittwoch, 11. April 2012</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2117573/</link>
      <description>Aber, ach...&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 11 Apr 2012 09:44:00 GMT</pubDate>
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      <title>Kutter lässt einen twittern, &lt;br&gt;XVI. Lieferung</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2107052/</link>
      <description>&lt;b&gt;Lesen Sie hier, was sich (in der gewohnten umgekehrten chronologischen Reihenfolge) in den letzten Wochen auf meinem &lt;a href="http://www.twitter.com/derkutter/"&gt;Twitter-Account&lt;/a&gt; ereignet hat, oder besser noch: lassen Sie es bleiben.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="commentStyle"&gt;Es ist ja doch auch ein wenig frisch geworden in den letzten Tagen, isn't it?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Alteingesessene griechische Gastronomen m&amp;ouml;chten mit mir &amp;uuml;ber David Jarolim sprechen. #ichkanndochauchnichtsdaf&amp;uuml;r&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mit @ankegroener im Volksparkstadion #HSV - #FCB gesehen. Und langsam sp&amp;uuml;re ich auch meine Zehen wieder.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"0,1 Prozent Finanztransaktionssteuer? Da ist ja meine Hausfinanzierung teurer!" #HierLachtBellevue&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Habe in diesem Jahr bislang nur Filme mit Ryan Gosling im Kino gesehen. War in diesem Jahr bislang nur zweimal im Kino. Komisches Jahr.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Driver": Ein Michael-Mann/Abel-Ferrara-Hybrid. Brutale Lakonie, lakonische Brutalit&amp;auml;t? Famose Musik. Typographie aus der H&amp;ouml;lle.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;2012 ist irgendwie 'n komisches Jahr. Ich bin irgendwie immer noch in 2009.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 190px; line-height: normal; font-style: normal; height: 180px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;"0,1 Prozent Finanztransaktions-Steuer? Da ist ja meine Hausfinanzierung teurer!" (Hier lacht Bellevue)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Paul McCartney sieht auch immer mehr aus wie Angela Merkel&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der schmale Grat zwischen Gin und Wahnsinn&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Seit 1.1.2012 sind Saxophon-Soli wieder erlaubt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Manche Pr&amp;auml;sidenten st&amp;uuml;rzen &amp;uuml;ber eine "Ruby", andere stolpern &amp;uuml;ber ihren Rubikon.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das von Stefan Raab erfundene revolution&amp;auml;re Echtzeit-Voting habe ich erstmals 2008 bei den Pr&amp;auml;sidentschaftsdebatten auf CNN gesehen. #USFB&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das "ingenious draughtflow system" in der Murphy's Stout 3.5% L&amp;auml;tt&amp;ouml;l-Dose ist tats&amp;auml;chlich ziemlich ausgefuchst.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;Uuml;berall Schnee, aber ich bin nicht in New Hampshire. #fr&amp;uuml;herwarmehrlametta&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mehrere Menschen haben mir in den letzten Tagen auf meiner Mailbox Krieg angedroht. #wulffunddiefolgen&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 190px; line-height: normal; font-style: normal; height: 100px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;Paul McCartney sieht auch immer mehr aus wie Angela Merkel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der Service in "Ufo's Pizza Palace Butik och Kebap" ist nicht sehr aufmerksam.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der Sturm ist vorbei. Rund ums Haus liegen entwurzelte B&amp;auml;ume. Eindrucksvoll. Immerhin ist diesmal der Strom nicht ausgefallen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich bin ein Fan von Sebastian K&amp;ouml;lzow-Isaksen. Ich nenne ihn auch gerne "Dr. Bob" K&amp;ouml;lzow. #HalmstadHammers&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Zur&amp;uuml;ck aus der Halmstad Arena. Die Halmstad Hammers haben 1:3 gegen Helsingborg HC verloren. Die Wurst hat auch mies geschmeckt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich wei&amp;szlig; nicht warum, aber ich mag gerade Jahreszahlen einfach lieber als ungerade.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dieses Jahr gibt's voll was auf die 2012!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dass sie bei Gr&amp;auml;nsbygdens K&amp;ouml;pcentrum in R&amp;aring;storp zu bl&amp;ouml;d oder zu faul sind, nen Durchbruch zu machen, bewerben sie stolz mit "2 butiker!"&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die aktuellen popkulturellen Zumutungen, von denen meine jungen Hipsterfreunde vorgeben, sie nicht zu kennen, kenne ich wirklich nicht.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 190px; line-height: normal; font-style: normal; height: 100px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;Der schmale Grat zwischen Gin und Wahnsinn&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Reger Sylvesteranreiseverkehr vor dem Haus. Schweden, D&amp;auml;nen, sogar Holl&amp;auml;nder. Ist das jetzt etwa ein internationaler Tourismushotspot hier?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Kann das wirklich sein, dass wirklich niemand auf meiner Timeline das Auftaktspringen der Vierschanzentournee gesehen hat? #barbaren&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Pr&amp;auml;-Raphaeliten bei Michel Houellebecq und Wolfgang M&amp;uuml;ller&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich verstehe gar nicht, wie ich mein bisheriges Leben ohne Tempomat leben konnte...&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ausgerechnet Sigmar Gabriel will jetzt Christian Wulff "im Amt halten": Sigmar Gabriel hat offenbar noch eine Rechnung offen... #2003&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Eigentlich etwas beunruhigend, wie routiniert und flink ich mittlerweile mit Einwegspritzen hantiere.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Zeit, Bilanz zu ziehen: 2011 war ein durchschnittliches Jahr. Schlechter als 2010, aber besser als 2012.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Alle Weihnachtsaktivit&amp;auml;ten hinter mich gebracht. Call me survivor!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 190px; line-height: normal; font-style: normal; height: 100px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;Gleichg&amp;uuml;ltigkeit ist mir egal.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Immer wenn ich meinen Pari Compact Inhalationskompressor anwerfe, denke ich an das "seltsam Rauchger&amp;auml;t", von dem Element of Crime einst sangen&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich schaue nicht viele Musikvideos, deshalb war es ein leichtes f&amp;uuml;r mich, mein Musikvideo des Jahres zu w&amp;auml;hlen: vimeo.com/24306741&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das Gute an Weihnachten: dass es mit der gleichen b&amp;ouml;sen Unausweichlichkeit, mit der es jedes Jahr aufs Neue kommt, auch wieder verschwindet.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Eben rief wieder dieser Typ an, der glaubt, er sei ein Hacker, weil er Captchas "l&amp;ouml;sen" k&amp;ouml;nne...&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wow, scary! Wulff hat sich heute selbst seine linke Gehirnh&amp;auml;lfte rausoperiert. #glaeseker&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Sollte heute schon wieder einem das "System Hannover" erkl&amp;auml;ren. Leute, wenn ich es verstanden h&amp;auml;tte, w&amp;auml;re aus mir auch was geworden!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Gleichg&amp;uuml;ltigkeit ist mir egal.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nachdem mein Nachbar sich vorhin meinen Werkzeugkasten ausgeliehen hat, d&amp;uuml;rfte er nun seine Weihnachtsgeschenke zusammen haben.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;H&amp;auml;tte der Wulff seinen Privatkredit beim Guttenberg genommen, h&amp;auml;tte der den gleich abschreiben k&amp;ouml;nnen. #HierlachtderBanker&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ach, so sind sie, die Liberalen. Der letzte Au&amp;szlig;enspiegel, den ICH abgefahren habe, war wenigstens mein eigener!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Lindner versucht, m&amp;ouml;glichst viel Abstand zwischen sich und die Bundestagswahl zu bringen. Das wird im R&amp;uuml;ckblick mal sehr schlau gewesen sein&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;P&amp;uuml;nktlichkeit ist die Rebellion der Chaoten.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich habe &amp;uuml;brigens den coolsten Klingelton der Welt: "Bellbottoms" von Jon Spencer Blues Explosion. Perfekte Ringtone-Dramaturgie!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;85% der befragten West Wing-Fans finden, Jed Bartlet w&amp;auml;re ein besserer Pr&amp;auml;sident als Barack Obama. thewestwing.tv/who-would-be-t&amp;#8230; #westwing&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auf dem Weg ins B&amp;uuml;ro h&amp;ouml;re ich immer "Gr&amp;ouml;&amp;szlig;enwahn" von Andreas Dorau. (Strategien der Selbstm&amp;auml;&amp;szlig;igung)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Einen qu&amp;auml;len ist Mobbing. Mehrere qu&amp;auml;len ist Teambuilding.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Wer sind Sie &amp;uuml;berhaupt?" - "Ich bin der, der seinen Job beherrscht. Dann m&amp;uuml;ssen Sie wohl der andere sein." (Mark Wahlberg in "The Departed")&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#9835; How much shit a good man can eat / before he becomes shit himself? &amp;#9835; (Bobby meets de Selby meets moi)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vom Suizid-Versuch Babak Rafatis h&amp;ouml;rte ich, als ich gerade den FAZ-Leitartikel zu Heinrich von Kleists 200. Todestag zu Ende gelesen hatte.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Und wieder einer dieser Tage, dessen Probleme man am liebsten mit einem beherzten "Frischfisch macht frisch!" aus der Welt schaffen w&amp;uuml;rde.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Immer, wenn wir bei Kalle auf den Hof fahren, ruft er: "Hannooover!" Aber nur, wenn 96 verloren hat.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich glaube, mein Oberschenkel macht dicht.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Gestern abend: Die lange Nacht der gr&amp;uuml;nen Kugeln - Show-down auf der Bundeskegelbahn&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich glaube, ich bin Aggroleptiker.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich will zur&amp;uuml;ck, ich will zur&amp;uuml;ck, ich will zur&amp;uuml;ck nach Nacka Strand...&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich muss es ja mal sagen (weil's sonst keiner tut): Diese Woche war ich mal wieder auf der H&amp;ouml;he meiner Kunst!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;BILD heute: "Nazis! Sie benutzen sogar Bettdecken!" (Oder so &amp;auml;hnlich.)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Habe soeben das Wort "stringentieren" erfunden. Vergessen Sie nie, wo Sie es zuerst gelesen haben! (Hier.)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;I put the "latte" in Schallplatte.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Schreibblockade. Beim Twittern. Das wei&amp;szlig;e Eingabefeld verh&amp;ouml;hnt mich. Unm&amp;ouml;glich, es zu f&amp;uuml;llen. Mehr Alkohol.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 200px; line-height: normal; font-style: normal; height: 90px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;P&amp;uuml;nktlichkeit ist die Rebellion der Chaoten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich bin der Elder Statesman des Punkrock.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Immer bei solchen R&amp;uuml;ckenschmerzen sorge ich mich, den richtigen Zeitpunkt f&amp;uuml;r eine Berufsunf&amp;auml;higkeitsversicherung bereits verpasst zu haben&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nie war ich so alt wie heute.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Drei Stunden f&amp;uuml;r drei Entscheidungen. Warum sind Abendsitzungen immer viel z&amp;auml;her als alle anderen Sitzungen?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich bin ein analoger Hacker. Ich verstehe nichts von Technik, mein Spezialgebiet ist: ich hacke Organisationen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hier knie nun nieder, k&amp;uuml;sse den Ring und lass Dich mit dem Kr&amp;uuml;ckstock zum Kanzlerkandidaten schlagen. #Sozialdemokratie_anno_2011&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mozart und wie er das heutige Fernsehen sah: "Singt dem gro&amp;szlig;en Buzzer Lieder"&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Die Moderne, Freundchen, kommt gerade erst auf uns zu": Jetzt dreht der Dath v&amp;ouml;llig durch. faz.net/aktuell/feuill&amp;#8230;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Soll einer Kanzler werden, der im Handgep&amp;auml;ck eines grummeligen alten Sacks reist, um sich von diesem brav den Kopf t&amp;auml;tscheln zu lassen? #steinbr&amp;uuml;ck&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dieser Steinbr&amp;uuml;ck schawenzelt um diesen schlecht gelaunten alten Schmidt herum wie ein Erbschleicher, der ins Testament will.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ihr d&amp;uuml;rft mich jetzt &amp;uuml;brigens auch gerne mit "Herr Fabrikant" ansprechen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Da, wo der Deutsche "Herz" auf "Schmerz" reimt, f&amp;uuml;gen sich beim Briten "pills" zu "thrills". Heute: Songwriter Stevie Jackson (Schottland)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Sehensw&amp;uuml;rdigkeiten" sind die "Prominenten" unter den Orten.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 190px; line-height: normal; font-style: normal; height: 100px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;Einen qu&amp;auml;len ist Mobbing. Mehrere qu&amp;auml;len ist Teambuilding.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Shine on you crazy diamond" in einer Todesanzeige, das ist nicht ohne Stil. #Kittler #RIP&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hey, Internet! Wieso erfahre ich erst heute, dass es eine neue Tommy-Keene-Platte gibt? Und zwar aussem Print?! Schwach, ganz schwach!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute morgen roch es in meinem Bad, als h&amp;auml;tte heute nacht dort jemand Fischst&amp;auml;bchen gebraten, und zwar in Butter. Europa am Abgrund.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wenn ich Karl Bruckmaier gestern richtig verstanden habe, klingen Neil-Young-Kassetten viel besser, wenn man sie in der Sonne liegen l&amp;auml;sst.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dan Mangan versucht und gelingt zu viel auf dem neuen Album.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Eben erst bemerkt, dass ich auch einen lettischen Fernsehsender empfange. K&amp;#257;p&amp;#275;c neviens man saka?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nicht dass ich meine Freikarten f&amp;uuml;r Roxette habe verfallen lassen, ist verwunderlich, sondern dass ich es bedauere.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Literaturdekorateur" gelesen statt "Literaturredakteur". Ein mutma&amp;szlig;lich unn&amp;uuml;tzer Job, in dem ich aber gar nicht schlecht w&amp;auml;re.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dass sich die Kanzlerin aus Ho-Chi-Minh-Stadt zu der verworrenenen Situation meldet, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wie gut das ist, dass Praschl wieder da ist. Wie sehr er gefehlt hat. vague.antville.org&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Diese These von der Anal- bzw. F&amp;auml;kalfixierung der Deutschen halte ich ja immer noch f&amp;uuml;r 'ne Schei&amp;szlig;argumentation: vanityfair.com/business/featu&amp;#8230;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das Internet, das ich hier empfange, nachdem die Sicherheitsfilter unserer IT damit fertig sind, sieht anders aus als jedes andere Internet.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 190px; line-height: normal; font-style: normal; height: 100px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;Ich glaube, ich bin Aggroleptiker.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wieder kein Friedensnobelpreis f&amp;uuml;r Dr. Kohl, obwohl er die Wiedervereinigung erzwungen hat, ohne dass ein einziger Schuss abgebeben wurde.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Oh mein Gott, schrecklicher Gedanke gerade: Was, wenn mein Lieblings-Sakko nicht so alt wird wie ich? #alleinsterben&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wieder kein Friedensnobelpreis f&amp;uuml;r Kohl. Dabei war er der letzte Kanzler, unter dem Deutschland Kriege nur finanziert und nicht gef&amp;uuml;hrt hat.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Schon wieder kein Friedensnobelpreis f&amp;uuml;r Philip Roth!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Krass! "Die Vorh&amp;auml;nge in dem Bungalow waren zugezogen, vor einigen Fenstern waren gar die Rolll&amp;auml;den heruntergelassen." #journalismus&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Im Gegensatz zu Steve Jobs l&amp;auml;uft mein alter Macintosh SE (Baujahr 1988) immer noch einwandfrei. Mal sehen, ob er &amp;auml;lter wird.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Gibt es so etwas wie U-Bahn-Trainspotter? Wenn ja, dann sehe ich regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig einen. Aus der U-Bahn.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Konnte Noel und Liam noch nie auseinanderhalten. Musste ich aber auch noch nie.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Laut Suchanfragen, die zu meinem Blog f&amp;uuml;hren, bin ich die Schwester von Mousse T., die gerade an der Fortsetzung von "The Wire" arbeitet.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Von Mao zu Moa, von Pol Pot nach Poltawa (Bildungsroman eines linken Fu&amp;szlig;ballfans)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 190px; line-height: normal; font-style: normal; height: 265px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;Wieder kein Friedensnobelpreis f&amp;uuml;r Dr. Kohl, obwohl er die Wiedervereinigung erzwungen hat, ohne dass ein einziger Schuss abgebeben wurde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Seit es "Zwobot" nicht mehr gibt, habe ich den Fernseher nicht mehr angemacht. (file under: Dinge, von denen ich w&amp;uuml;nschte, sie w&amp;auml;ren wahr)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die neue #faz.net-Startseite: Ist das jetzt retro oder vintage?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die neue #faz.net-Seite: etwa nach dem ersten Drittel abw&amp;auml;rts wird's eher unsch&amp;ouml;n (wenn alle Spalten gleich breit werden). Aber oben: Sch&amp;ouml;n!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich mag das Wort "lillebror". Liegt vermutlich daran, dass ich Einzelkind bin.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dass das neue Ryan-Adams-Album dann nicht doch mindestens eine Elektroclash-Extravaganza geworden ist, ist schon eine gro&amp;szlig;e &amp;Uuml;berraschung.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hey, Internet, wo krieg ich denn hier in Mitte (Hannover-Mitte) am Einheiztag eigentlich ein okayes No-Bullshit-Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Erst der Sommer, der keiner war, und jetzt werden wir auch noch um einen anst&amp;auml;ndigen Herbst beschissen. Das Wetter dreht durch.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Besser noch als Gunter Gabriel: @Kulturfolger He is a Creep: youtube.com/watch?v=hXlzci&amp;#8230;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Und auf alles glei&amp;szlig;t eine unbarmherzig aus allen Rohren feuernde Sonne, deren Licht noch in die letzten Ritzen und Winkel kriecht. Gelbe Sau!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Werfe Ibuprops ab wie ein Bomber seine t&amp;ouml;dliche Fracht. Ich werde diesen Schmerz dem Erdboden gleichmachen!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 190px; line-height: normal; font-style: normal; height: 200px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;Oh mein Gott, schrecklicher Gedanke gerade: Was, wenn mein Lieblings-Sakko nicht so alt wird wie ich? #alleinsterben&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auf jeder Zigarettenpackung steht, wie t&amp;ouml;dlich Rauchen ist. Aber auf keinem Gin Tonic-Glas steht, dass einem davon der Kopf platzen kann!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;In einer Stadt zu leben, die von ihren ausw&amp;auml;rtigen Besuchern blo&amp;szlig; "Hangover" genannt wird, h&amp;auml;tte mir Warnung genug sein m&amp;uuml;ssen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mein Kopf f&amp;uuml;hlt sich an wie eine Schrottpresse. Nein, falsch: wie eine Schrottpresse IN einer Schrottpresse.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich glaube, dass Deutschland ein Land ist, dass nur noch mit den Retro-Filtern der Smartphone-Photographie angemessen abgebildet werden kann&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hey, Twitter, nur mal f&amp;uuml;r's Protokoll: Solange ich noch meinen eigenen H&amp;uuml;ften vertrauen kann, werde ich Shakira NICHT folgen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dass meine Rechtschreibpr&amp;uuml;fung das Wort "Dienstleister" einfach und einfach nicht akzeptieren will, macht sie mir ja sympathisch.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Arbeite gerade an einer Richtlinie, die mir k&amp;uuml;nftig erm&amp;ouml;glichen wird, in bestimmten F&amp;auml;llen zu sagen: "Das ist ein klarer 3.4.2.b!"&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute schon zum zweiten Mal mit einem jovialen "Mensch, Kutter, Sie hier und nicht in Poltawa!" begr&amp;uuml;&amp;szlig;t worden.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Gelernt, was die russische Redewendung "Wie ein Schwede bei Poltawa" bedeutet: haz.de/Nachrichten/Sp&amp;#8230;. Schluck.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 190px; line-height: normal; font-style: normal; height: 250px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;Und auf alles glei&amp;szlig;t eine unbarmherzig aus allen Rohren feuernde Sonne, deren Licht noch in die letzten Ritzen und Winkel kriecht. Gelbe Sau!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Redwood Plank Deck von Tunnel, 4President Wheels von Orangatan und Holey Trucks - oder: Mobil durch die Midlife Crisis&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Seit ich dazu &amp;uuml;bergegangen bin, #o2 nicht mehr als Netzanbieter, sondern als Firewall zu betrachten, bin ich eigentlich recht zufrieden.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Es gibt diesen Kollegen, immer wenn ich ihn auf dem Gang sehe, h&amp;ouml;re ich den "Imperial March" aus "The Empire Strikes Back" in meinem Kopf&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Allgegenw&amp;auml;rtigkeit: Ray-Ban-Hornbrillen, Wellensteyn-Jacken. Darauf kann dieses Land sich, scheint's, einigen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nieders&amp;auml;chsische Landesregierung bereitet Meeresstrategie f&amp;uuml;r die Nordsee vor. Endlich angemessene Reaktion auf den Wahlerfolg der Piraten!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die nieders&amp;auml;chsische Landesregierung arbeitet an einer Meeresstrategie f&amp;uuml;r die Nordsee. Recht so. Das Thema pl&amp;auml;tscherte bisher eher so dahin&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Statt "gelbw&amp;uuml;rdiges Foul" eben "glaubw&amp;uuml;rdiges Foul" gelesen. Machte im Zusammenhang irgendwie auch Sinn.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute zum ersten Mal seit langem wieder eine Schrift gekauft. Privat. Sie hei&amp;szlig;t "Fidel Black". lttl.co/pnXniF&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ganz Twitterberlin besch&amp;auml;ftigt sich nur noch mit Piraten oder aber mit Artikeln &amp;uuml;ber Piraten. Die ham Probleme da!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich f&amp;uuml;r Abwesenheit keinen Assistenten mehr brauche.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Zur&amp;uuml;ck aus dem #Heidepark in Soltau. Die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Attraktion war wider Erwarten nicht "Die Krake", sondern "Die Schlange".&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vorteil "GNARR": Hei&amp;eth;a Krist&amp;iacute;n Helgad&amp;oacute;ttir sieht besser aus als George Stephanopoulos.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vorteil "The War Room": wird in der Mitte nicht allzu sehr vom Spitzenkandidaten zugelabert wie "GNARR" von Gnarr&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"GNARR" (2011) ist die komischste Wahlkampf-Doku seit "The War Room" (1993).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 190px; line-height: normal; font-style: normal; height: 245px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;Ich glaube, dass Deutschland ein Land ist, dass nur noch mit den Retro-Filtern der Smartphone-Photographie angemessen abgebildet werden kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Gestern f&amp;uuml;hlte ich mich wie ein Viehtreiber. Aber jetzt stehen alle Rinder wieder brav auf der Weide. Bzw. sind alle Sch&amp;auml;fchen trocken.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Helmut Kruhl, Meister von 1954, ist tot: bit.ly/rfU7s7 #h96&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Noch heute rufe ich bei jedem Freisto&amp;szlig; 20m vorm Tor: "Krupi-Entfernung!" Block W17 kann es bezeugen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vielleicht muss man es immer wieder laut aussprechen: "Nicht die Dinge selbst, sondern die Meinungen &amp;uuml;ber dieselben beunruhigen die Menschen."&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Es ist eine p&amp;auml;dagogisch &amp;auml;u&amp;szlig;erst bedenkliche Lektion, dass man nach einer halben Stunde rumtouretten offenbar alles bekommt, was man wollte.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Bin seit 15 Minuten im versch&amp;auml;rften Meltdown- und Tourette-Modus.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich gebe ihnen und mir noch 11 Minuten. Dann schalte ich um in den Tourette-Modus und greife zum Telefon.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich kann problemlos schlechte Laune haben, auch wenn es keinen Grund daf&amp;uuml;r gibt. Warum verdammt geht das nicht auch mit guter Laune?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Alle hacken auf dem #Papst rum, aber fashion-wise ist #Ratze der bestgekleidete Mann seit Hamid Karzai. Eine Ikone der Metrosexualit&amp;auml;t!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Habt Ihr Euch nicht auch schon immer gefragt, warum Band 2 von "Das Kapital" viel d&amp;uuml;nner ist als Band 1 und Band 3? Sieht doch schei&amp;szlig;e aus!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Morgen gro&amp;szlig;e Entscheidungsschlacht in meinem Mehrfronten-Abnutzungskampf um Das Gro&amp;szlig;e Projekt: Clusterfuck oder Grandezza?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Kleiner Hund trat in letzter Zeit tats&amp;auml;chlich ein wenig ungehobelt auf.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Philipp R&amp;ouml;sler (lt. SZ): "Es ist unbestritten vielleicht (...)" [aufgeh&amp;ouml;rt zu lesen]&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ehrlich! Ich hab auch keine Ahnung, warum Facebook glaubt, Ralf Stegner sei eine Person, die ich vielleicht kenne!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 190px; line-height: normal; font-style: normal; height: 120px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich f&amp;uuml;r Abwesenheit keinen Assistenten mehr brauche.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ach, Ihr Teilzeit-Aphoristiker da drau&amp;szlig;en!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Sie sagt, Kleiner Hund habe eben "sehr bestimmte Vorstellungen von Symmetrie und Ordnung". Die er auch sehr konsequent durchsetzt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;2011 brachte neue Alben von Richard Buckner, Richmond Fontaine &amp;amp; Dan Mangan sowie Hannover96 in die EuroLeague. Schei&amp;szlig;jahre sehen anders aus&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Bislang haben wir alle Spiele gewonnen, bei denen alkoholfreies Bier im Stadion vorgeschrieben war. Empirie, Baby! #h96&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mein Leben zwischen Standard &amp;amp; Poor's und Standard L&amp;uuml;ttich (m&amp;ouml;glicher Titel f&amp;uuml;r Autobiographie) #h96&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"L&amp;uuml;ttich" klingt f&amp;uuml;r mich wie ein Adjektiv, das "klein" oder "unbedeutend" meint. As in: "Mann, diese Portion ist echt l&amp;uuml;ttich!" #h96&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Sollte es das Ziel von o2 sein, seine Kunden von den Zumutungen mobilen Netzzugangs abzuschotten, w&amp;auml;re es ein sehr erfolgreiches Unternehmen&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dieses Internet ist mir irgendwie zu gro&amp;szlig; und un&amp;uuml;bersichtlich geworden. Gibt's hier nicht irgendwo eine Executive Summary?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ob ich bei Facebook wohl jemals den Unterschied zwischen "Hauptmeldungen" und "Neueste Meldungen" begreife? Andererseits: wen juckt's?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 190px; line-height: normal; font-style: normal; height: 200px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;Habt Ihr Euch nicht auch schon immer gefragt, warum Band 2 von "Das Kapital" viel d&amp;uuml;nner ist als Band 1 und Band 3? Sieht doch schei&amp;szlig;e aus!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Kopf hoch, G&amp;uuml;nther #Jauch! Auch wenn's bei diesen waaaahnsinnig interessanten Karteikarten sicher schwer f&amp;auml;llt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hallo ARD! Ihr k&amp;ouml;nntet noch mehr Einstellungen mit Dieter Moor in die Sendezeit packen, wenn Ihr mit Split Screen arbeiten w&amp;uuml;rdet! #ttt&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute braucht es im Kapitalismus keine Terroristen mehr, um seine Symbole zu zerst&amp;ouml;ren. Heute tut dies der Kapitalismus von ganz allein.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Kommunalwahl in Niedersachsen. Kleiner Hund war heute zum ersten Mal w&amp;auml;hlen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mein Eleven, dein Eleven... Nein Eleven!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Meine Bilanz des Lindener Sch&amp;uuml;tzenfests: 5 Bier, 8 L&amp;uuml;tje Lagen, 6mal Autoscooter, sowie 1 handgefertigtes Longboard in Kalifornien bestellt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auch schon wieder zwei Jahre her, dass ich in Berlin war. Sollte f&amp;uuml;r n&amp;auml;chstes Jahr vielleicht mal wieder einen Besuch einplanen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute hatte ich wieder so einen "Ich-muss-Frank-Drebin-t&amp;ouml;ten!"-Tag.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Prominenten Twitterern folge ich grunds&amp;auml;tzlich nur, wenn sie mir zuerst folgen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="pullquote" style="margin: 20px; padding: 5px 8px; font-weight: normal; font-size: 16pt; float: right; width: 190px; line-height: normal; font-style: normal; height: 160px; text-align: right; font-variant: normal;"&gt;Mein Leben zwischen Standard &amp;amp; Poor's und Standard L&amp;uuml;ttich (m&amp;ouml;glicher Titel f&amp;uuml;r Autobiographie)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Weil ich an der Kasse stand und darauf wartete, dass jemand kommt, um zu kassieren. (Zugegeben: sehr verd&amp;auml;chtiges Verhalten, das!)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Bin heute verd&amp;auml;chtigt worden, ein Br&amp;ouml;tchen aus der Kantine klauen zu wollen. Wie ich aufgeflogen bin?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Menschen, die von "Ground Zero" reden, als h&amp;auml;tten sie die schon gekannt, als sie noch in kleinen finnischen Clubs auftraten.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Menschen, die von "Ground Zero" reden, als w&amp;auml;ren sie dort aufgewachsen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;span class="storyTitle"&gt;Nordische Filmtage L&amp;uuml;beck 2011 und Hannover 96 spielt in Kopenhagen Sonderedition&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;W&amp;auml;hrend der Nordischen Filmtage 2011 trat Hannover 96 zu einem Europapokal-Spiel im Parken-Stadion beim FC Kopenhagen an. Beide Ereignisse vermischten sich und damit auch die Tweets dar&amp;uuml;ber.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="commentStyle"&gt;Pussikaljaelokuva: ich mag Slackerfilme, in denen viel und ziellos vor sich hingeredet wird. Dieser ist so lame wie seine Protagonisten. #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das (deutsche) Publikum finnischer Filme sieht immer besonders furchterregend aus. Hartgekochte Eier Halleluja! #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der Film, den ich jetzt sehe, tr&amp;auml;gt den sch&amp;ouml;nen Titel Pussikaljaelokuva. Deutscher Titel: T&amp;uuml;tenbierfilm. Damit kriegt man mich immer. #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Schuppenparty: Die ganze Nacht haben mir Menschen Getr&amp;auml;nke in die Hand gedr&amp;uuml;ckt, und jetzt hab ICH die Last damit! Unfair. #hangover #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wie die Filmschuppenparty war? Ich habe heute morgen wieder meine Barry-White-Stimme. #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Sie haben mich gezwungen, zu Roxette zu tanzen. Ich f&amp;uuml;hle mich so benutzt. #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Sorry, hier gehen die Fu&amp;szlig;ball- und Filmtage-Tweets gerade munter durcheinander. Keine Sorge, schon Montag herrscht wieder normale Tristesse.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Jeg reiser alene": Als Quasi-Nachfolger von "Der Mann, der Yngve liebte" entt&amp;auml;uschend, weil Sturm, Drang und Verzweiflung fehlen. #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Jeg reiser alene": ein harmloser Mix aus "Drei M&amp;auml;nner + 1 Baby", "Hangover" und "Coq au vin" auf Norwegisch. #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Filmtage: Tue jetzt so, als w&amp;uuml;rde ich "Jeg reiser alene" gucken. In Wirklichkeit schw&amp;auml;nze ich aber &amp;amp; gehe zu Bei Ulla. Dann Schuppen. #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Im Zweifel f&amp;uuml;r den Zweifel" h&amp;ouml;ren und dabei drei Punkte nach Hause fahren. #h96&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich gebe zu, das Norden mag ich lieber als das Europa. #k&amp;oslash;benhavn&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nur wenig tue ich lieber als im Cafe Norden im 1. Stock ganzen hinten links im Fenster zu sitzen. #k&amp;oslash;benhavn&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Kopenhagen: Den Drei-Punkte-Plan "Hinfahren, weghauen, zur&amp;uuml;ckfahren" erfolgreich umgesetzt. Die Stadion-Ordner hinterher: "Please go." #h96&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das 2:1 gegen Kopenhagen war mit einem Mal ein Spiel mit sch&amp;ouml;nster Wham bam, thank you mam-Dramaturgie. #h96&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;C-Trib&amp;uuml;ne ruft "Westtrib&amp;uuml;ne". D-Trib&amp;uuml;ne antwortet. Gestern im Parken-Stadion war es wie zuhause. Nur lauter. #h96&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Happy, happy" hatte einige Lacher, insbesondere wenn deutsch gesprochen wurde. Nett, leider nicht mehr. Einer sagte: Bergmann light. #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Happy, happy" k&amp;ouml;nnte aber auf meinen eigenen Filmfestival laufen, das ich gerade plane. Es hei&amp;szlig;t: "Filme mit Schnee". #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ach so, Filmtage: Der Er&amp;ouml;ffnungsfilm war "Happy, happy" aus Norwegen. Eine Zwei-Ehen-Komplikations/Konstellations-Klamotte. #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich vertraue dem skandinavischen Film. Notgedrungen. #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Es hei&amp;szlig;t ja, im Kino schlafen hie&amp;szlig;e dem Film vertrauen. Gar nicht erst ins Kino zu gehen w&amp;auml;re demnach die reinste Form des Vertrauens #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Werde wegen Reise- und Partyt&amp;auml;tigkeit bei den diesj&amp;auml;hrigen Nordischen Filmtagen h&amp;ouml;chstens vier Slots schaffen. Minimalismus, Baby! #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auf dem Weg zu den Nordischen Filmtagen mit a) Erk&amp;auml;ltung, b) R&amp;uuml;ckenschmerzen, c) Nackenverspannung. Hallo Galenus-Apotheke, bis nachher!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ob dieses Jahr vielleicht noch ein zweiter Twitterer auf den Nordischen Filmtagen ist? Dann k&amp;ouml;nnten wir ein &lt;br /&gt;&amp;#10;Hashtag verabreden: #nfl11&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;N&amp;auml;chste Woche wieder Nordische Filmtage L&amp;uuml;beck. Werde kaum zum Filmegucken kommen. Kenne diesmal &lt;br /&gt;&amp;#10;auch fast nix vorab. Bleibt nur der Alkohol&lt;/div&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 13:34:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://Kutter.antville.org/stories/2107052/</guid>
      <dc:creator>kutter</dc:creator>
      <dc:date>2012-02-07T13:34:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>In Joghurtgewittern —&lt;br&gt;Gefechtserfahrung im Golf-Krieg</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2098208/</link>
      <description>&lt;div class="quote"&gt;Millionen m&amp;auml;nnlicher Mitmenschen haben seit 1961 w&amp;auml;hrend ihres Zivildiensts sog. &amp;raquo;wertvolle Erfahrungen&amp;laquo; gesammelt, die sie &amp;raquo;auf keinen Fall missen&amp;laquo; m&amp;ouml;chten. Den meisten von ihnen wurde das allerdings erst hinterher klar. Heute nun werden in Deutschland die letzten Ersatzdienstleistenden in die Freiheit entlassen. Wie es sich f&amp;uuml;r alte Zausel geh&amp;ouml;rt, erz&amp;auml;hle ich deshalb ein &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/658874/"&gt;weiteres Mal&lt;/a&gt; von meinen sch&amp;ouml;nsten Gefechtserlebnissen im zivilen Alltag, und aus Ermangelung eigener Enkel (oder gar Zivis!) m&amp;uuml;ssen &lt;i&gt;Sie&lt;/i&gt; nun als Publikum herhalten. Das mag Ihnen ungerecht erscheinen, aber meine damalige Kundschaft konnte sich mich auch nicht aussuchen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;Auf einmal ging alles sehr schnell. Der junge Kollege Bessmann hatte gerade den Wagen an der roten Ampel gestoppt, als sich pl&amp;ouml;tzlich die T&amp;uuml;ren des vor uns stehenden Golfs &amp;ouml;ffneten. Zwei junge M&amp;auml;nner sprangen heraus. Ich wusste gleich, was passieren w&amp;uuml;rde. &lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;Los, Zentralverriegelung!&amp;laquo;, rief ich. Hektisch griff ich nach hinten und kramte im R&amp;uuml;ckraum des Wagens. Die M&amp;auml;nner standen bereits vor uns. Sie holten aus und warfen zwei Yoghurt-Packungen auf unsere Windschutzscheibe, die sogleich zerplatzten. &lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;Die Arschl&amp;ouml;cher&amp;laquo;, schrie Bessmann und schaltete den Scheibenwischer ein, der den Kleister kreuz und quer &amp;uuml;ber die Scheibe schmierte. Als wir endlich wieder etwas erkennen konnten, waren die Angreifer l&amp;auml;ngst wieder in ihren Wagen gesprungen und losgefahren. Die Ampel stand auf gr&amp;uuml;n. Alle fuhren, blo&amp;szlig; wir nicht. Ich hatte derweil gefunden, wonach ich gesucht hatte. &lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;Hab' einen&amp;laquo;, rief ich, &amp;raquo;Bessmann, gib Gas!&amp;laquo;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Bessmann lie&amp;szlig; die Reifen quitschen. Es ging rauf auf die Hochstra&amp;szlig;e, und jetzt zahlte sich endlich einmal aus, dass wir die &amp;Uuml;berlandtour fuhren: Die Tour war unbeliebt, weil sie l&amp;auml;nger war als alle anderen, aber daf&amp;uuml;r hatten wir den Turbo-Diesel. Bessmann &amp;uuml;berholte spielend, w&amp;auml;hrend ich das Beifahrerfenster herunterkurbelte. Nur einen Augenblick sp&amp;auml;ter zerbarst ein Schoko-Pudding von &lt;i&gt;Puddis&lt;/i&gt;, einer Marke, die wir seltsamerweise immer in kyrilischer Beschriftung geliefert bekamen, oben links auf der Windschutzscheibe des gegnerischen Golfs. Ein zweiter klatschte auf die &lt;i&gt;Essen auf R&amp;auml;dern&lt;/i&gt;-Werbetafel. &lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;Ja, noch einen!&amp;laquo;, rief Bessmann, dessen Laune sich augenblicklich gebessert hatte. &lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;Nix, wir hauen ab&amp;laquo;, beschied ich, zufrieden mein Werk im R&amp;uuml;ckspiegel betrachtend. Schlie&amp;szlig;lich wurde ich  gern als &lt;i&gt;Stimme der Vernunft&lt;/i&gt; den eher unverl&amp;auml;ssigen Fahrern zugeteilt. Aufgrund meines gesetzten Alters und eines abgeschlossenen Universit&amp;auml;tsstudiums galt ich als Respektsperson. Die Kollegen im Golf hatten genug, entschied ich.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wegen eines angeblichen Nierenschadens, den au&amp;szlig;er dem Kreiswehrersatzamt niemand (und sp&amp;auml;ter auch dieses selbst nicht mehr) wiederfinden konnte, gelangte ich erst mit etlichen Jahren Versp&amp;auml;tung als Zivildienstleistender zu &lt;i&gt;Essen auf R&amp;auml;dern&lt;/i&gt;. Was ich nicht wusste: Diese ruhmreiche Einrichtung, die sich den konsequenten Vitaminentzug unserer greisen Bev&amp;ouml;lkerung mittels Lieferung erkalteter Speisen auf die Fahnen geschrieben hat, ist die erste Anlaufstelle f&amp;uuml;r die Autonarren (vulgo: die Bekloppten) unter den Kasernatsverweigerern. Was die einschl&amp;auml;gigen, gewissen Gewissensgr&amp;uuml;nde betrifft, die glaubhaft herangef&amp;uuml;hrt werden mussten, um die Berechtigung f&amp;uuml;r das Privileg eines extralangen Zwangsdienstes  bescheinigt zu bekommen, bewiesen die Essenausfahrer jeden Tag aufs neue, dass sie keine moralischen Probleme damit h&amp;auml;tten, mit einem Panzer ganze D&amp;ouml;rfer plattzuwalzen, und seien es bewohnte. Eine These, die sich durch die eindrucksvolle innerbetriebliche Unfallstatistik jederzeit belegen lie&amp;szlig;, von den Yoghurt-Schlachten auf offener Stra&amp;szlig;e ganz zu schweigen. Diese wurden meist mit der kommerziellen Konkurrenz ausgetragen, doch manch ein Kollege geriet auch schon mal in &lt;i&gt;&amp;raquo;friendly fire&amp;laquo;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vom Dienststellenleiter wurde ich nicht nur schnell als dufte Respektsperson, sondern auch als Intellektueller ausgemacht, was bedeutete, dass ich gelegentlich die festangestellten Kolleginnen im B&amp;uuml;ro unterst&amp;uuml;tzen durfte. Dort beruhigte ich nicht nur alte Damen am Telefon, die sich Sorgen wegen der kyrillischen Zeichen auf dem Nachtisch machten (&amp;raquo;Nein, Frau W&amp;ouml;hler, der Russe ist &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; da. &lt;i&gt;Noch&lt;/i&gt; nicht!&amp;laquo;), sondern nahm auch die regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Beschwerden aufgebrachter Verkehrsteilnehmer entgegen und versprach, die gemeldeten &amp;Uuml;belt&amp;auml;ter (&amp;raquo;ich wiederhole noch einmal das Kennzeichen, das Sie mir genannt haben, damit wir auch ja den richtigen erwischen!&amp;laquo;) einer gerechten und vor allem harten Strafe zuzuf&amp;uuml;hren. Erst der fortgesetzte Verzicht hierauf freilich begr&amp;uuml;ndete meinen Status als Respektsperson &amp;#8212; dies und die Tatsache, dass ich den Schl&amp;uuml;ssel f&amp;uuml;r die Tiefk&amp;uuml;hlkammer verwaltete, in der verbotene Extraportionen lockten sowie streng wissenschaftliche Panik-Experimente durchgef&amp;uuml;hrt werden konnten.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Meine Golf-Kriegserlebnisse hatte ich beinahe vergessen, als ich vor einiger Zeit bei einem gesellschaftlichen Ereignis mittlerer Tragweite von einem Offizier der Reserve, der sich au&amp;szlig;erhalb der Kriegszeiten als hochrangiges Mitglied der deutschen Rechtsprechung durchschlagen muss, schneidig gefragt wurde, ob ich denn wohl jedient h&amp;auml;tte. &amp;raquo;Selbstverst&amp;auml;ndlich&amp;laquo;, antwortete ich zackig, &amp;raquo;bei &lt;i&gt;Essen auf R&amp;auml;dern!&amp;laquo;&lt;/i&gt; Der damalige OLG-Pr&amp;auml;sident machte auf dem Absatz kehrt und w&amp;uuml;rdigte mich keines weiteren Blickes. Ich bezweifle allerdings, dass seine Gefechtserfahrung nennenswert an meine heranreicht.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute nun werden in Deutschland die letzten Zivildienstleistenden in die Freiheit entlassen. Und die Frage muss erlaubt sein: Wie kann man das alles kommenden Generationen blo&amp;szlig; vorenthalten?&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 14:14:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>kutter</dc:creator>
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      <title>Wulff und ich</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2103145/</link>
      <description>Es gibt etwas, das Christian Wulff und ich gemeinsam haben. Man h&amp;auml;lt uns beide f&amp;uuml;r Hannoveraner. Allerdings f&amp;auml;lschlicherweise: Auch wenn ich seit langem und nur mit kurzen Unterbrechungen in Hannover lebe und von hier aus meine weltumspannenden Aktivit&amp;auml;ten koordiniere, so stamme ich doch urspr&amp;uuml;nglich aus den unendlichen, menschenleeren Weiten S&amp;uuml;dskandinaviens. Und besagter Christian Wulff kommt aus Oldenburg oder Osnabr&amp;uuml;ck oder Oldeslohe oder irgendeinem anderen dieser Orte mit &amp;#8222;O&amp;#8220;, die kein Mensch auseinanderhalten kann. Er hatte aber immerhin f&amp;uuml;r einige Jahre ein B&amp;uuml;ro in Hannover und soll sich sich &amp;uuml;berdies im Speckg&amp;uuml;rtel der Landeshauptstadt eine beklinkerte Einfamilienwohneinheit zugelegt haben, auch wenn man im Falle Hannovers wohl eher vom &amp;#8222;Graubrotg&amp;uuml;rtel&amp;#8220; sprechen sollte. Es kam in dieser Stadt sogar einmal zu einem Zusammentreffen zwischen uns, in dessen Verlauf wir H&amp;auml;nde sch&amp;uuml;ttelten, und zwar gegenseitig, wie es in diesen Breiten guter Brauch ist. Wir hatten uns dabei allerdings wenig zu sagen, und auch dies ist hier guter Brauch.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die vermeintliche gemeinsame Herkunft des Herrn Wulff und meiner Person f&amp;uuml;hrt nun aber langsam zu unangenehmen Verwicklungen. Mehrere Menschen aus verschiedenen Teilen des Bundesgebiets haben mir in den letzten Wochen auf die Mailbox gesprochen. Sie hielten es f&amp;uuml;r originell, mir mitzuteilen, sie seien gerade auf dem Weg zu irgendjemand, und drohten mir &amp;uuml;berdies mit &amp;#8222;Krieg&amp;#8220;. Auch solche Verhaltensweisen scheinen manche offenkundig mittlerweile als einen &amp;uuml;blichen Brauch in unseren Breiten zu erachten. Dass ich mich wie jedes Jahr dereit in meinem ausgedehnten schwedischen Winterexil befinde, f&amp;uuml;hrte wiederum zu Nachfragen, ob a) auch Herr Wulff schon in unserer Unterkunft gen&amp;auml;chtigt habe oder ob b) wir auf Kosten eines Herrn Maschmeyer hier logierten, bekocht wom&amp;ouml;glich von einer gewissen &amp;#8222;Veronika&amp;#8220;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich bezweifle, dass solche Nachrichten oder Nachfragen an mich gerichtet w&amp;uuml;rden, k&amp;auml;me ich aus Oberhausen, Offenburg oder Obernkirchen oder einem anderen dieser Orte mit &amp;#8222;O&amp;#8220;, die kein Mensch auseinanderhalten kann. Und ich muss sagen, dass auch f&amp;uuml;r mich der Rubikon des Zumutbaren nun langsam &amp;uuml;berschritten ist. Deshalb sage ich: Auch ich habe Menschenrechte! Herr Bundespr&amp;auml;sident, beenden Sie diese unw&amp;uuml;rdigen Verwicklungen, die l&amp;auml;ngst nicht mehr nur Ihre eigene Person und die W&amp;uuml;rde Ihres Amtes belasten. Dies ist der Augenblick, da es zwischen uns zum Bruch kommen muss. Herr Bundespr&amp;auml;sident, Sie wissen, was zu tun ist!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;____________________________&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="small"&gt;DISCLAIMER 1: DIES IST KEINE OFFENE R&amp;Uuml;CKTRITTSFORDERUNG, WEIL ICH NICHT IN DEN VERDACHT GERATEN M&amp;Ouml;CHTE, "POLITISCHES KAPITAL" AUS DIESEN VERWICKLUNGEN "SCHLAGEN" ZU WOLLEN.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;DISCLAIMER 2: ANFRAGEN IN DIESER ANGELEGENHEIT RICHTEN SIE BITTE AN MEINEN ANWALT. ICH KOMMUNIZIERE MIT DER DEUTSCHEN &amp;Ouml;FFENTLICHKEIT NUR NOCH &amp;Uuml;BER MEINE ANW&amp;Auml;LTE.&lt;/span&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 16 Jan 2012 14:12:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://Kutter.antville.org/stories/2103145/</guid>
      <dc:creator>kutter</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-16T14:12:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Samstag, 19. November 2005</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/1263826/</link>
      <description>&amp;raquo; &lt;a href="http://www.0000ff.de/weblog/"&gt;0000ff&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://taktikbesprechung.wordpress.com/"&gt;15:00 Taktikbesprechung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://convers.antville.org/"&gt;2 oder 3 dinge&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://intrig.antville.org/"&gt;abb.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.achnaja.com/"&gt;achnaja&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.affectionista.net/journal/"&gt;affectionista&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.spackonauten.org/aktuell/"&gt;allee der spackonauten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.allesaussersport.de/"&gt;allesau&amp;szlig;ersport&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.alles-wird-gut.net/"&gt;alles wird gut&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.ankegroener.de"&gt;anke gr&amp;ouml;ner&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.argh.de/"&gt;argh!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://alo.antville.org/"&gt;au&amp;szlig;erlomografische opposition&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.reaper-x.de/"&gt;batzlog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://belledejour.antville.org/"&gt;belle de jour&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.bildblog.de/"&gt;bildblog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://blogbar.de/index.php"&gt;blogbar&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://bov.antville.org/"&gt;[bov] eier erbsen schleim und zeug&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://campcatatonia.org/"&gt;camp catatonia&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://chuzpe.blogger.de/"&gt;chuzpe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://clairvoy.antville.org/"&gt;clairvoyance&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.coffeeandtv.de/"&gt;coffee and tv&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://brilli.antville.org/"&gt;cursor&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.das-fanmagazin.de/hannover96/"&gt;Das Fanmagazin (Hannover 96)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://kid37.blogger.de/"&gt;das hermetische caf&amp;eacute;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.0509.org/blog/"&gt;dekaf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.graphitti-blog.de/"&gt;die welt erkl&amp;auml;rt in lustigen grafiken&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://antsinp.antville.org/"&gt;dem herr paulsen sein kiosk&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.dienstraum.com/"&gt;dienstraum&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://digitalistbesser.antville.org/"&gt;digital ist besser&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.dogfood.kaipahl.de/"&gt;dogfood&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://domino.antville.org/"&gt;domino | cover by cover&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://minkajonka.blogspot.com/"&gt;drum und dran&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://e621.blogger.de/"&gt;e621&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://elektrosmog.antville.org/"&gt;elektrosmog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.elementarteilchen.com/sunlog/index.php"&gt;elementarteilchen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://eleph.antville.org/"&gt;eleph&amp;auml;ntville&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.elfengleich.de/"&gt;elfengleich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://blog.emilybeat.de/"&gt;emily's beatbox&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://enlarge.tumblr.com/"&gt;enlarge*&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.look.at/enlargeyourpen/index.html"&gt;enlarge your pen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.erratika.de/blog/"&gt;erratika&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://kleingarten.antville.org/"&gt;etc.pp&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.euroranch.org/"&gt;euroranch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://ras.antville.org/"&gt;everything's gone green&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://existenziellesbesserwissen.twoday.net/"&gt;existenzielles besserwissen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://tvmut.antville.org/"&gt;fernsehratgeber&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://filmtagebuch.blogger.de/"&gt;filmtagebuch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://sakana.antville.org/"&gt;fischlog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://flagr.antville.org/"&gt;flagr.ant&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.fontblog.de/"&gt;fontblog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://video.antville.org/"&gt;fotok&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://url.antville.org/"&gt;frafuchs&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://fragmente.twoday.net/"&gt;fragmente&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://frapp.antville.org/"&gt;frappantville&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://freakshow.blindcow.org/"&gt;freakshow&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.freememes.com/space/start"&gt;freememes&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://frontbumpersticker.blogspot.com/"&gt;frontbumpersticker&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://funkenfeuer.antville.org/"&gt;funkenfeuer&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.faubourg.de/funktionalegruppe/"&gt;funktionale gruppe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.gespraechsfetzen.de/"&gt;gespr&amp;auml;chsfetzen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://gig.antville.org/"&gt;gigantville&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://goncourt.net/Blog/"&gt;goncourt's blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://mediamaniac.antville.org/"&gt;googleschmoogle&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://blog.p3k.org/"&gt;haboglabobloggin'&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.acheta.de/"&gt;heimchen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.henso.com/"&gt;henso&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://highnorth.wordpress.com/"&gt;high north&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://hirnverbr.antville.org/"&gt;hirn&amp;amp;verbrannt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://pjaer.twoday.net/"&gt;hoffentlich kann man das sp&amp;auml;ter noch &amp;auml;ndern&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://hunkabutta.com/"&gt;hunkabutta&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://freakytrigger.co.uk/hate/"&gt;i hate music&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://ilovecharts.tumblr.com/"&gt;i love charts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.ilovethatphoto.net/"&gt;ilovethatphoto&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://halbschatten.antville.org/"&gt;(i think) he was a journalist&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.indirekter-freistoss.de/home/alle-blog.html"&gt;indirekter freisto&amp;szlig;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.industrial-technology-and-witchcraft.de/"&gt;industrial technology &amp;amp; witchcraft&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://patrickdax.editthispage.com/"&gt;insects are all around us&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://concord.antville.org/"&gt;instant nirvana&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://interieur.blogger.de/"&gt;interieur&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.media-digest.com/ipod.html"&gt;ipod&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://don.antville.org/"&gt;irgendwas ist ja immer&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.fabianmohr.de/iso800/"&gt;iso800&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://jumpcut.antville.org/"&gt;jump cut&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.kaffeetanten.net/"&gt;kaffeetanten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://katjadittrich.de/"&gt;katjaberlin&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://soda.antville.org/"&gt;knipser&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/"&gt;kommunikationsguerilla&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://kompetenzteam.antville.org/"&gt;kompetenzteam&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://daskollektiv.twoday.net/"&gt;kollektiv, das&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.krit.de/index.php"&gt;krit&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://mange.antville.org/"&gt;le grande bouffe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.groscurth.com/"&gt;le lounge electronique&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://rungholt.blogg.de/"&gt;letters from rungholt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.dirkhesse.com/ligneclaire/"&gt;ligne claire&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.logladies.de/"&gt;logladies&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.malorama.de/index2.php3"&gt;malorama&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.medienrauschen.de/"&gt;medienrauschen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://mediumflow.editthispage.com/"&gt;mediumflow&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.mehrzweckbeutel.de/index.php"&gt;mehrzweckbeutel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://modeste.twoday.net/"&gt;melancholie modeste&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://girl.twoday.net/"&gt;meow&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://mks.antville.org/"&gt;meine kleine stadt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://radio.weblogs.com/0115650/"&gt;metal machine music&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://derbe.blogger.de/"&gt;miagolare&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.minusvisionen.de/"&gt;minusvisionen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://missunderstood.twoday.net/"&gt;miss.understood&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://mlrm.de/"&gt;mlrm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.nanoblogg.de/"&gt;nanoblogg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://neuronal.twoday.net/"&gt;neuronale emergenzen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://filmkritik.blogspot.com/"&gt;new filmkritik&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://filmkritik.antville.org/"&gt;new filmkritik f&amp;uuml;r lange texte&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.newsdesigner.com/blog/"&gt;newsdesigner&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://nothing.antville.org/"&gt;nichts. es ist nichts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://ofterdingenandkropotkin.blogspot.com/"&gt;ofterdingen and kropotkin&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.ohnepunkt.de/fetzen/"&gt;ohne punkt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://ohrensause.wordpress.com/"&gt;ohrensause&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://ohrensessel.blogsport.de/"&gt;ohrensessel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.ortsanfang.de/"&gt;ortsanfang&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://allerh.antville.org/"&gt;pan-o-rama&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://paranews.org/index.php"&gt;paranews&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://photoranch.blogspot.com/"&gt;photoranch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://godany.tumblr.com/"&gt;pixnotes&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://ppt.antville.org/"&gt;passe.par.tout&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://pop.antville.org/"&gt;pop-log&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://psycho.twoday.net/"&gt;psycholog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://qfladen.antville.org/"&gt;qfladen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://rebellmarkt.blogger.de/"&gt;rebellen ohne markt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://f.antville.org/"&gt;relatin' dudes to jazz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://robot.antville.org/"&gt;robot&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://romblog.twoday.net/"&gt;romblog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.ronsens.de/"&gt;ronsens&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://truffle.twoday.net/"&gt;savoy truffle&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.wort03.de/stine/"&gt;schiffsmeldungen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.schriftstellwerk.de/logbuch.htm"&gt;schriftstellwerk&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://selbr.de/"&gt;selbr&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://sex.antville.org/"&gt;sexblog | was von der hitze &amp;uuml;brig bleibt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.sickster.de/"&gt;sickster&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.siebenviertel.com/"&gt;siebenviertel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://socialfairydust.wordpress.com/"&gt;social fairy dust&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://arrog.antville.org/"&gt;sofa. rites de passage&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.spindoktor.de/"&gt;spindoktor&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://stattgeschichten.antville.org/"&gt;stattgeschichten / picture edition&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/"&gt;stefan niggemeier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://streetart.antville.org/"&gt;street art&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://mark.antville.org/"&gt;supatyp&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://supernova-express.blogspot.com/"&gt;supernova express&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.coderwelsh.de/blog/"&gt;synchron./monochron&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://kritik.antville.org/"&gt;taberna kritika&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://themoderngentleman.de/"&gt;the modern gentleman&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://joerg.antville.org/"&gt;the new joerg times&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://ebb.antville.org/"&gt;the smorgasbord&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://thiswasteland.org/"&gt;this wasteland&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://croc.antville.org/"&gt;tomte weblog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://tooposhtopush.twoday.net/"&gt;too posh to push&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://txt.twoday.net/"&gt;txt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.ubique.ch/weblog/"&gt;ubique&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://uku.antville.org/"&gt;uku&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.unrund.com/"&gt;unrund&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://intrig.antville.org/"&gt;vague&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://babble.antville.org/"&gt;verflixt und zugenewst&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://commentsdump.antville.org/"&gt;wasted comments dump&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://wildcard.twoday.net/"&gt;wildcard&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.woerterberg.de/"&gt;w&amp;ouml;rterberg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.worldwideklein.com/weblog.php"&gt;worldwideklein&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://www.x-7.de/zirbel/index.htm"&gt;zirbel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://54boy.com/ziboyhome.htm"&gt;ziboy&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo; &lt;a href="http://zwitscherdiele.blogspot.com/"&gt;zwitscherdiele&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img title="" height="4" alt="" width="1" src="/static/www/pixel.gif" border="0" /&gt;&lt;br&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 19 Nov 2005 18:30:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://Kutter.antville.org/stories/1263826/</guid>
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      <dc:date>2005-11-19T18:30:00Z</dc:date>
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      <title>10 Jahre Kutter</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2098341/</link>
      <description>Huch! Wenn ich heute morgen nicht einen improvisierten Geburtstagskuchen aus Milky Way-Riegeln mit zehn Partykerzen erhalten erhalten h&amp;auml;tte, h&amp;auml;tte ich vollkommen verpennt, dass ich heute mein zehnj&amp;auml;hriges Blogger-Jubil&amp;auml;um habe!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute vor zehn Jahren war ich einem Hinweis des verehrten Sofa-Bloggers Peter Praschl gefolgt, hatte bei Antville einen Account er&amp;ouml;ffnet und meinen ersten Post ver&amp;ouml;ffentlicht, der eher Testcharakter hatte (und den ich dann etwas sp&amp;auml;ter mit dem heutigen Motto dieses Blogs &amp;uuml;berschrieben habe). Im Januar ging's dann mit der regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Bef&amp;uuml;llung los. Ich bin Antville-Blogger Nummer 347. Ich bin ein Veteran der zweiten Generation.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Im Laufe der Jahre wurde das Blog f&amp;uuml;r mich ein &amp;uuml;beraus wichtiges Ausdrucks- und Austauschmittel. Es gab Jahre, in denen hat es mich vor dem Wahnsinn bewahrt. Es gab Jahre, da hatten meine Beitr&amp;auml;ge nicht nur eine ansehnliche Erscheinensdichte (es gab da mal den Claim "t&amp;auml;glich fangfrisch, au&amp;szlig;er manchmal"), sondern durchaus auch ein ganz ansehnliches Niveau. Nicht unbedingt zu Beginn, und auch nicht unbedingt in den letzten zwei Jahren, in denen ich kaum noch dazu gekommen bin, etwas zu "kuttern" (dieser Begriff war durchaus mal ein sehr wichtiger in meinem aktiven Wortschatz).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich habe durch das Blog ganz erstaunliche und wunderbare Menschen kennengelernt, und einige von diesen sogar pers&amp;ouml;nlich. Das beste am "Kutter" waren oft die Kommentare - und ich sage das nicht aus falscher Bescheidenheit, denn solche Kommentare bekommt man nicht einfach so. Dieses Blog war f&amp;uuml;r mich immer ein Geschenk: als Ausdrucksform, deren technische Grundlagen die fabelhaften Antville-Boys einfach so f&amp;uuml;r uns hingestellt hatten, aber auch als M&amp;ouml;glichkeit, mit Menschen ins Gespr&amp;auml;ch oder ins Herumalbern zu kommen, die man sonst nie getroffen h&amp;auml;tte.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich habe das Blog immer anonym betrieben, wof&amp;uuml;r es eine Weile lang gute Gr&amp;uuml;nde gab, heute vermutlich eher weniger. Es gab gelegentlich Spekulationen und Recherchen, wer ich wohl sei, aber die Antwort "Niemand, den Ihr kennt" war nie kokett und nie falsch. Im Grunde bin ich die langweiligste Sau vom ganzen Internet.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute komme ich fast gar nicht mehr zum kuttern. Es ist nicht nur, aber auch ein Zeitproblem. Es ist vor allem aber ein Erm&amp;uuml;dungsproblem: Muss man immer wieder die Beschissenheit der Dinge kommentieren, muss man immer wieder verspielt um die eigenen Befindlichkeiten herumt&amp;auml;nzeln?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das &lt;i&gt;"Your Disco Needs You"&lt;/i&gt;-Gef&amp;uuml;hl ist auch nicht mehr so emergent. Bloggen ist heute anders als fr&amp;uuml;her, und ich will gar nicht sagen, dass es fr&amp;uuml;her besser war. Fr&amp;uuml;her konnte ich nur mehr damit anfangen, und das liegt vermutlich mehr an mir als am Zustand der sog. Blogosph&amp;auml;re. Vielleicht aber auch nicht. Ich w&amp;uuml;rde dar&amp;uuml;ber schreiben, wenn es mich interessieren w&amp;uuml;rde.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Manchmal denke ich mir, ich m&amp;uuml;sste mal wieder. Mal wieder etwas kuttern. Dann flammt hier wieder kurz was auf, und vielleicht wird es irgendwann auch wieder dauerhaft und regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig sein. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Durch den Kutter gab es freundliche Angebote, anderswo attraktive Dinge zu tun. Daf&amp;uuml;r bin ich dankbar, obwohl ich die meisten Gelegenheiten habe verstreichen lassen. Auch aus einer gewissen Kraftlosigkeit heraus. Bloggen macht m&amp;uuml;de. Ich bin unendlich m&amp;uuml;de. F&amp;uuml;r's gelegentliche Twittern reicht's noch, das schafft ein halbwegs intelligenter Mensch auch im Halbschlaf oder beim Z&amp;auml;hneputzen. Aber dieses Blog nehme ich ernster als das, was ich heute darin beitragen k&amp;ouml;nnte.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;In Geburtstagsansprachen kommt irgendwann immer der Ausruf: "Auf die n&amp;auml;chsten xx Jahre!" Wird es in zehn Jahren den "Kutter" noch geben? Vielleicht nicht, vielleicht aber auch kraftvoller und sch&amp;ouml;ner als je zuvor. Man wei&amp;szlig; es nicht. Man wei&amp;szlig; so wenig. Bis hierhin sage ich: Dankesch&amp;ouml;n. Das sollte man sowieso viel &amp;ouml;fter sagen.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 11:22:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>kutter</dc:creator>
      <dc:date>2011-12-16T11:22:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Abstimmungsberechtigte griechische Marktteilnehmer</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2091364/</link>
      <description>Die Aufregung &amp;raquo;der M&amp;auml;rkte&amp;laquo; &amp;uuml;ber den erstaunlichen Umstand, dass  in einem demokratischen Staat inmitten der Europ&amp;auml;ischen Union das Volk &amp;uuml;ber eine Angelegenheit von zentraler Bedeutung abstimmen soll, ja, dass man es abstimmen &lt;i&gt;l&amp;auml;sst&lt;/i&gt;, zeigt nicht nur, dass der Primat des Politischen gegen den Primat des &amp;Ouml;konomischen ins Hintertreffen ger&amp;auml;t, wie Frank Schirrmacher heute &lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/der-griechische-weg-demokratie-ist-ramsch-11514358.html"&gt;in der FAZ&lt;/a&gt; schreibt. Die Aufregung zeigt auch, dass &amp;raquo;die M&amp;auml;rkte&amp;laquo; das Vertrauen in ihre eigenen Glaubenslehren verloren zu haben scheinen. Jene, die schon immer meinten, das ganze soziale Leben lasse sich letztlich immer auch als ein Geflecht von Marktkonstellationen beschreiben, die sich durch blo&amp;szlig;e Interaktion konstituierten und sich letztlich alle vern&amp;uuml;nftig selbst regelten, gehen - das scheinen die Kurse abzubilden - derzeit davon aus, dass eine Ablehung des f&amp;uuml;r die Griechen geschn&amp;uuml;rten Rettungspakets durch eben jene Griechen zumindest denkbar, wom&amp;ouml;glich wahrscheinlich ist. Aber auch die abstimmungsberechtigten griechischen Staatsb&amp;uuml;rger sind nach der reinen Lehre letztlich &lt;i&gt;homines oeconomici&lt;/i&gt;, handelnde Menschen und damit Marktteilnehmer, die informierte, rationale Entscheidungen treffen. Und wenn denn die Lehre der effizienten M&amp;auml;rkte stimmt, nach der alle Marktteilnehmer immer rational und auf der Basis gleicher Informationen agieren, dann sollte man sich eigentlich sehr entspannt zur&amp;uuml;cklehnen k&amp;ouml;nnen und darauf vertrauen, dass die Millionen griechischen Marktteilnehmer letztlich eine informierte und rationale, ja man k&amp;ouml;nnte direkt sagen: richtige Entscheidung treffen werden. Die mythenumrankte, vielberaunte &amp;raquo;unsichtbare Hand&amp;laquo; wird's schon richten. Welche Entscheidung dies sein wird, werden wir dann ja sehen. Eigentlich unzumutbar &amp;#8213; f&amp;uuml;r all jene, die meinen, sie w&amp;uuml;ssten es besser.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 02 Nov 2011 16:36:00 GMT</pubDate>
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      <title>Lübeck-Visite mit Lücken</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2090817/</link>
      <description>Auch in diesem Jahr treffen Sie mich in der ersten Novemberwoche bei den &lt;b&gt;Nordischen Filmtagen L&amp;uuml;beck&lt;/b&gt; (au&amp;szlig;er zwischen Donnerstag mittag und Freitag nachmittag, da bin ich mal kurz r&amp;uuml;ber nach Kopenhagen; wieso, k&amp;ouml;nnen Sie Donnerstag abend ab 19 Uhr auf Sat.1 verfolgen). &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wenn ich wieder so in Stimmung sein sollte wie letztes Jahr, werde ich unter &lt;b&gt;&lt;a href="https://twitter.com/#!/derkutter"&gt;@derkutter&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; ein wenig &amp;uuml;ber die Filmtage twittern. Realistisch betrachtet werde ich dieses Jahr allerdings wahrscheinlich an f&amp;uuml;nf Tagen h&amp;ouml;chstens vier Vorstellungen schaffen. (Das ist ein historischer Tiefstwert, nur unterboten von meiner Berlinale-Visite 2004: null Filme, eine Party, ein Absturz in der Hotelbar, eine Beinahe-Abmahung wegen der Kostenabrechnung f&amp;uuml;r die Suite im Mandala (damals Madison) am Potsdamer Platz.) Die sehr l&amp;uuml;ckenhafte L&amp;uuml;beckpr&amp;auml;senz ist schade, denn das NFL-Programm finde ich in diesem Jahr besonders vielversprechend. Deshalb w&amp;auml;re es sch&amp;ouml;n, wenn ich in diesem Jahr nicht wieder der einzige Twitterer auf den Filmtagen w&amp;auml;re. Wir treffen uns unter dem Hashtag &lt;b&gt;&lt;a href="https://twitter.com/#!/search?q=%23nfl11"&gt;#nfl11&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="small"&gt;FR&amp;Uuml;HERE NFL-BERICHTERSTATTUNG BEI DICHTHEIT &amp;amp; WAHRUNG: &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/2090823/"&gt;2010&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/2029806/"&gt; 2009&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/1866201/"&gt; 2008&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/1849047/"&gt;2006/2007&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/1254293/"&gt;2005&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/970699/"&gt;2004&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/567697/"&gt;2003&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 31 Oct 2011 21:06:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>kutter</dc:creator>
      <dc:date>2011-10-31T21:06:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Jahr danach: Die Nordischen Filmtage Lübeck 2009</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2029806/</link>
      <description>&lt;b&gt;[Disclaimer aus der Zukunft: Das ist mir auch noch nicht passiert. Wie in jedem Jahr habe ich mir auch w&amp;auml;hrend der Nordischen Filmtage L&amp;uuml;beck 2009 (4.-8. November) wieder einige Notizen gemacht, dann aber schlichtweg vergessen, sie zu einem Blogbeitrag auszuformulieren. Dank meines ausgezeichneten Archivs bin ich heute aber in der Lage, meine damaligen Notizen zu rekonstruieren und hiermit nachtr&amp;auml;glich, aber r&amp;uuml;ckdatiert zu ver&amp;ouml;ffentlichen. Nachtr&amp;auml;glich hei&amp;szlig;t: W&amp;auml;hrend ich dies schreibe, schreiben wir den 13.11.2010, aber ich datiere alles zur&amp;uuml;ck auf den 15.12.2009, ein Datum, an dem eine Ver&amp;ouml;ffentlichung angemessen gewesen w&amp;auml;re. Lesen Sie nun also pr&amp;auml;mortem aus meinem Nachlass mein Sichtunsprotokoll der Nordischen Filmtage 2009.]&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wenn man etwas gutes &amp;uuml;ber den Er&amp;ouml;ffnungsfilm, &lt;i&gt;&amp;raquo;&lt;b&gt;Appelsinpiken&lt;/b&gt;&amp;laquo; (&amp;raquo;Das Orangenm&amp;auml;dchen&amp;laquo;, Norwegen 2009 von Eva Dahr)&lt;/i&gt;, sagen m&amp;ouml;chte, dann vielleicht dies: Das norwegische Kino schafft es, selbst einer Geschichte auf Degeto-Schmonz-Niveau noch so etwas wie eine Andeutung von Wahrhaftigkeit und Tiefensch&amp;auml;rfe zu geben. Aber der Film basiert auf einer Erz&amp;auml;hlung des unertr&amp;auml;glichen Schmalzsch&amp;auml;dels Jostein Gaarder, die &amp;ouml;rtliche Presse preist etwas ratlos die &amp;raquo;vortrefflichen Landschaftsaufnahmen&amp;laquo;, und dabei sollten wir es auch belassen. Sollte dieser Film in die deutschen Kinos kommen, und das steht zu bef&amp;uuml;rchten, w&amp;auml;hlen Sie bitte den Saal links daneben.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Eine d&amp;uuml;stere Zukunftsvision &amp;uuml;ber das Europa im Jahre 2024 bringt der schwedische Animationsfilm &lt;i&gt;&amp;raquo;&lt;b&gt;Metropia&lt;/b&gt;&amp;laquo; (Schweden 2009 von Tarik Saleh)&lt;/i&gt;, ein beherztes Pl&amp;auml;doyer gegen die Privatisierung des &amp;ouml;ffentlichen Personennahverkehrs sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Wirkung von Anti-Schuppen-Shampoo. Ich bin kein Freund dieser Science-Fiction-Szenarien, aber visuell ist dieser Film ein Ereignis: ausgewaschene Farben, gro&amp;szlig;artige Bilder, eine etwas gew&amp;ouml;hnungsbed&amp;uuml;rftige Animation der Charaktere. Mir gefallen vor allem, wie meistens, die Stadtansichten. Und so erfahren wir auch, dass auch im Jahr 2024 die Bahnsteig&amp;uuml;berdachung am Berliner Hauptbahnhof immer noch in der von Hartwig Mehdorn gekappten Stummel- und Sparversion weiterbesteht, obwohl Meinhard von Gerkan die restlichen Materialien bekanntlich in seiner Garage lagert. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;i&gt;&amp;raquo;&lt;b&gt;Headhunter&lt;/b&gt;&amp;laquo; (D&amp;auml;nemark 2009 von Nils Malmros)&lt;/i&gt; ist wieder einer dieser unglaublich routinierten, unglaublich k&amp;uuml;hl konstruierten und unglaublich effizient erz&amp;auml;hlten d&amp;auml;nischen Politthriller, in diesem Falle eher ein Wirtschaftsthriller, der sich um ein Containerlogistikunternehmen dreht, das stark an M&amp;aelig;rsk erinnert. Dankenswerterweise mal ohne Anders W. Berthelsen, statt dessen mit Lars Mikkelsen in der Hauptrolle (ja genau, dem Bruder von Mads). Die genretypische Verkn&amp;uuml;pfung von privater und Verschw&amp;ouml;rungsebene ist mir ein wenig zu grobschl&amp;auml;chtig ausgef&amp;uuml;hrt. Aber ansonsten ein einwandfreier, packender Wirtschaftskrimi. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;i&gt;&amp;raquo;&lt;b&gt;Broderskab&lt;/b&gt;&amp;laquo; (&amp;raquo;Bruderschaft&amp;laquo;, D&amp;auml;nemark 2009 von Nicolo Donato)&lt;/i&gt; ist ein Film, der sich zwar etwas schwer damit tut, zu erkl&amp;auml;ren, wieso ausgerechnet seine nicht ganz dumme und eher unangepasste Hauptfigur ausgerechnet in die Neonazi-Szene eintaucht, der daf&amp;uuml;r aber umso genauer zeigt, welchen Reiz diese Szene auf ihn aus&amp;uuml;bt, nachdem er sich dort erst einmal etabliert hat. Nachdem er sich allerdings in einen &amp;raquo;Kameraden&amp;laquo; verliebt, f&amp;auml;llt es nicht schwer sich vorzustellen, in welche Richtung das Unheil seinen Lauf nimmt. Nicht sehr &amp;uuml;berraschendes, aber intensives d&amp;auml;nisches Filmhandwerk, bei dem man auch nicht auf den obligatorischen Nicolas Bro verzichten muss. Nach dem Screening besteht Regisseur Nicolo Donato darauf, einen Liebes- und keinen politischen Film gedreht zu haben, junge Damen aus dem Publikum versuchen, ihm das Gegenteil nachzuweisen. Bekenntnishunger &amp;uuml;berall.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;In &lt;i&gt;&amp;raquo;&lt;b&gt;Upperdog&lt;/b&gt;&amp;laquo; (Norwegen 2009 von Sara Johnsen)&lt;/i&gt; trifft ein armes Migrantenm&amp;auml;dchen auf den schn&amp;ouml;seligen Adoptivsohn einer reichen Osloer Familie, in deren Haus sie putzt - und der sich bald als ihr Bruder herausstellt. Dass sich aus dieser verqueren Kombination dennoch eine gute Filmerz&amp;auml;hlung entwickelt, liegt an der Zeichnung der Charaktere, die insbesondere dem &amp;raquo;verlorenen Bruder&amp;laquo; eine atemberaubende Schamlosigkeit erlaubt. Dass nebenbei auch noch die Afghanistan-Traumata eines norwegischen Soldaten verarbeitet werden m&amp;uuml;ssen, kann dem Film erstaunlicherweise auch nichts anhaben. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;i&gt;&amp;raquo;&lt;b&gt;Goryachiye Nvosti&lt;/b&gt;&amp;laquo; (&amp;raquo;Die Nachrichtenmacher&amp;laquo;, Russland 2009 von Anders Banke)&lt;/i&gt; ist ein krachender Sondereinheits-Action-Reisser aus Russland mit einer interessanten kleinen Abweichung vom Klischee: &amp;raquo;Heldin&amp;laquo; ist eine PR-Beraterin, die den Endkampf der Polizei gegen eine Verbrecherbande in einen inszenierten Fernsehkrieg verwandelt. Doch Story und Machart sind derart plump und h&amp;ouml;lzern, dass das ganze eher an Massenware aus dem Hong Kong-Kino erinnert. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der Dokumentarfilm &lt;i&gt;&amp;raquo;&lt;b&gt;Aldi - Die Mutter aller Discounter&lt;/b&gt;&amp;laquo; (Deutschland 2009 von Rasmus Gerlach)&lt;/i&gt; vergibt gleich mehrere Chancen, sich kritisch mit dem Supermarkt-Riesen auseinanderzusetzen. Keine stringente Erz&amp;auml;hlung, eine ebenso unergiebige wie inkonsequente Erz&amp;auml;hlperspektive, keine klare Argumentation, statt dessen viel zielloses Gerede etwas unfokussierter Gewerkschaftssenioren, allerhand Ressentiments und wohl eher assoziativ, um nicht zu sagen: wahllos montierte Eindr&amp;uuml;cke und Exkurse, zwischen denen die wenigen starken Interviewszenen mit Besch&amp;auml;ftigten leider untergehen. Nach der Vorf&amp;uuml;hrung erz&amp;auml;hlt der sichtlich von sich selbst und seinem &amp;raquo;bislang professionellsten&amp;laquo; Film angetane Regisseur Rasmus Gerlach, dass er mal T&amp;uuml;r an T&amp;uuml;r mit G&amp;uuml;nter Wallraff gewohnt habe, der ja &amp;raquo;sehr reich&amp;laquo; sei. Dass der Theo Albrecht sehr reich sei, wird im Film ungef&amp;auml;hr 148mal erw&amp;auml;hnt. Kraut und R&amp;uuml;ben, mal nicht in Cellophan verschweisst, sondern auf Celluloid begraben.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://kutter.antville.org/static/Kutter/images/nfl10big.jpg"&gt;&lt;img title="klicken zum Vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ern" height="278" src="/static/Kutter/images/nfl10small.jpg" border="0" alt="klicken zum Vergr&amp;amp;ouml;&amp;amp;szlig;ern" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="small"&gt;(klicken zum Vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ern)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;i&gt;[F&amp;uuml;r's Protokoll: Mein Sichtungsplan verzeichnet au&amp;szlig;erdem meine Teilnahme am Er&amp;ouml;ffnungsempfang, am Nordischen Empfang, an der Filmschuppen-Party und an der Filmpreisnacht sowie am Drehbuch-Workshop u.a. mit den &amp;auml;u&amp;szlig;erst s&amp;uuml;mphatischen Arne Sommer und Steen Bille.]&lt;/i&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 15 Dec 2009 10:31:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://Kutter.antville.org/stories/2029806/</guid>
      <dc:creator>kutter</dc:creator>
      <dc:date>2009-12-15T10:31:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Nordische Filmtage 2010: &lt;br&gt;The Twitter Edition</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2090823/</link>
      <description>Eine der wenigen Freizeitvergn&amp;uuml;gungen und kulturellen Ausgleichssportbesch&amp;auml;ftigungen, die wir uns hier auf dem Kutter noch g&amp;ouml;nnen, ist die allj&amp;auml;hrliche Reise zu den h&amp;ouml;chst sympathischen und angenehmen Nordischen Filmtagen L&amp;uuml;beck. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;&lt;span class="hintergrundfarbe"&gt;&lt;span class="small"&gt;FR&amp;Uuml;HERE NFL-BERICHTERSTATTUNG BEI DICHTHEIT &amp;amp; WAHRUNG: &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/2029806/"&gt; 2009&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/1866201/"&gt; 2008&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/1849047/"&gt;2006/2007&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/1254293/"&gt;2005&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/970699/"&gt;2004&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://kutter.antville.org/stories/567697/"&gt;2003&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;Statt des angek&amp;uuml;ndigten, aber leider nie fertig gewordenen Berichts f&amp;uuml;r das Festivaljahr 2010 dokumentiere ich an dieser Stelle (ausnahmsweise in der unzul&amp;auml;ssigen, blogwidrigen chronologischen Reihenfolge von vorne nach hinten) nun noch einmal meine mehr oder minder wortgewandten Wasserstandsmeldungen, die ich exklusiv &amp;uuml;ber Twitter von den NFL abgegeben habe (exklusiv, weil ich offenbar der einzige Twitterer auf dem ganzen verdammten Festival war. Hey, L&amp;uuml;beck, es ist 2010!!)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="commentStyle"&gt;&lt;b&gt;#NFL10: Alle Parties, alle Filme, bis auf die, &lt;br /&gt;&amp;#10;die ich verpasst habe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Es f&amp;auml;hrt ein Zug nach L&amp;uuml;beck. Nachher. Um den zu erwischen, nehme ich jetzt erstmal den Zug nach Hamburg. Nordische Filmtage L&amp;uuml;beck. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute abend Er&amp;ouml;ffnung im L&amp;uuml;becker Kolosseum. Er&amp;ouml;ffnungsfilm Sound of Noise (SVE). Es wird gekl&amp;ouml;ppelt &amp;amp; getrommelt. Wie &amp;uuml;berall... #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auf dem Bahnsteig in Hamburg sehen mindestens drei Mitreisende aus wie skandinavische heavy drinker. Filmtage, wir kommen! #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Er&amp;ouml;ffnungsfilm: Sound of Noise. Ein Musikfilm. Guerilla-Drummer kl&amp;ouml;ppeln und tippern &amp;uuml;berall rum, ein Polizist sehnt sich nach Stille #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Musikfilme sind wie Pornos. Handlung und Dramaturgie suchen vor allem immer nach der Rechtfertigung f&amp;uuml;r den n&amp;auml;chsten Akt bzw. Act. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Sound of Noise w&amp;uuml;rde @Batz wahrscheinlich an "The Sevillian Drummer" erinnern. Die Drummer sind Drumnerds. Aber arschcoole Drumnerds. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vier der sechs Drummer aus Sound of Noise waren gestern bei der Er&amp;ouml;ffnungsveranstaltung, drei haben getrommelt. L&amp;auml;rm war betr&amp;auml;chtlich #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Steen Bille moderierte die Er&amp;ouml;ffnung wie immer h&amp;ouml;hepunktlos, aber h&amp;ouml;chst charmant. The kind of host you'd like to have a beer with #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Habe f&amp;uuml;r heute ein enges Filmtage-Programm geplant. Mal sehen, wann der Schlendrian einsetzt. &amp;Uuml;berlege, den Morgen-Slot zu schw&amp;auml;nzen. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;NFL ehren P&amp;aring;l Bang-Hansen und zeigen seinen Politthriller "Kronprinsen". #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Er liebte die Gastronomie" (&amp;uuml;ber P&amp;aring;l Bang-Hansen) #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dieses Kino frisst Tweets. Daf&amp;uuml;r l&amp;auml;uft hier Pheline Roggan mit einer FC St. Pauli-Tasche rum. Sensationeller Schokokuchen au&amp;szlig;erdem! #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;N&amp;auml;chster Film: "R" aus DK (deutscher Titel: R. Englischer Titel: R). Ein Knastfilm.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Knastfilme haben irgendwie immer L&amp;auml;ngen. Muss in der Natur der Sache liegen... #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"R" dauert 90 Minuten, f&amp;uuml;hlt sich aber l&amp;auml;nger an. F&amp;uuml;r einen Knastfilm kein so schlechtes Zeichen. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Oliver Perau rennt hier auch rum, und ich finde es emp&amp;ouml;rend, dass er in den letzten zwanzig Jahren viel weniger gealtert ist als ich. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Sie verramschen hier "Yella" f&amp;uuml;r 9,90. Gestern noch Filmkunst, heute schon Ausschuss. Dabei war ich in "Yella" auf der H&amp;ouml;he meiner Kunst!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Schlange vor "En ganske snill mann" war fucking 30 Meter lang. Deshalb wird der Nachmittags-Slot jetzt geschw&amp;auml;nzt. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Aus der Reihe "Langweilige Fotos": das Kolosseum gestern Abend. &lt;a href="http://twitpic.com/33ujfu" title="http://twitpic.com/33ujfu"&gt;twitpic.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ein Film, den ich bei den Filmtagen nicht sehen werde: "The Good Heart" von Dagur K&amp;aacute;ri. Weil ich ihn schon kenne. Er ist toll! #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der Fotograph, der mich letztes Jahr hier andauernd abgelichtet hat, ignoriert mich dieses Jahr v&amp;ouml;llig. So schnell verblasst der Ruhm #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Eben als "Schlacks" bezeichnet worden. Das ist mir auch seit 15 Jahren nicht mehr passiert...&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;In meinem Hotel-WLAN haust eine Horde Pinguine. (Horde? Schwarm?? Man wei&amp;szlig; so wenig...)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der Regen hier in L&amp;uuml;beck ist ein gottverdammter Psychopath!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Och nu: Himlen &amp;auml;r oskyldigt bl&amp;aring; (Der Himmel ist unschuldig blau) #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Himmel unschuldig blau: Teenager-Sommer-Nostalgiedusche mit Drogen und psychedelischen Hemden. Nett. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Regisseur Hannes Holm sagte vor der Vorf&amp;uuml;hrung, er hoffe, sein Filme benehme sich anst&amp;auml;ndig. Ja. Ein h&amp;ouml;flicher Film. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Danach war der skandinavische Empfang. Genauso h&amp;ouml;flich und &amp;uuml;berraschungsfrei. Aber ohne Drogen. Nur K&amp;uuml;rbissuppe. Und Krombacher. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;Uuml;brigens gabs letztes Jahr auf dem Skandiempfang erstmals Bockwurst. Ich verlange eine Wiederaufnahme dieser Tradition im Jahr 2011! #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Retrospektive w&amp;uuml;rdigt den skandinavischen Sexfilm der 70er. H&amp;auml;tte ich das fr&amp;uuml;her erw&amp;auml;hnen sollen, um Ihr Interesse zu wecken? #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vom Bahnhofskino in die Festivalretrospektive in nur 35 Jahren. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute mal defensives Programm: 1045 Die Bilderh&amp;auml;ndler (FIN), 2000 Lappland-Odyssee (FIN). Dann Schuppenparty. Dazwischen H&amp;uuml;xshopping. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Welche Rechnung auch immer der Regen gestern mit L&amp;uuml;beck noch offen hatte, sie scheint nun beglichen zu sein. Regen hat sich verpisst. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Fl&amp;uuml;chtige Z&amp;auml;hlung ergibt: Habe mehr Haut- &amp;amp; Haarpflegeprodukte dabei als meine strahlende Begleiterin. Man versucht mitzuhalten. Vergeblich.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;F&amp;uuml;r alle, die von dem ewigen Filmtagegeschnacke hier genervt sind: Sonntag ist damit schon wieder schluss. Nur noch zweimal schlafen! #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Lieber Freund, Respekt / Autumn Man / Die Bilderh&amp;auml;ndler: Three films about making ends meet drau&amp;szlig;en in the Hinterw&amp;auml;lder #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wer immer diese drei kurzen bzw. semikurzen Filme zu einem Screening zusammengespannt hat, versteht sein/ihr Gesch&amp;auml;ft. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;All diese freundlichen Menschen, die einen gr&amp;uuml;&amp;szlig;en &amp;amp; in Gespr&amp;auml;che verwickeln. Wer mich kennt, wei&amp;szlig;, welche H&amp;ouml;llenqualen ich hier leide #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;So ein nettes, famili&amp;auml;res Festival ist einfach nichts f&amp;uuml;r m&amp;uuml;rrische Soziopathen... #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Und wenn ich noch einmal h&amp;ouml;re "Ja, hallo und herzlich willkommen", werde ich mich heute Abend f&amp;uuml;rchterlich betrinken. (Safe bet) #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Alting bliver godt igen" ("Alles wird gut"): ein recht bl&amp;ouml;der d&amp;auml;nischer Politthriller mit Jens "Der Adler" Albinus. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Allting...": Das obligatorische &amp;Uuml;berraschende Ende ist nach 15 Minuten klar. L&amp;auml;uft bestimmt bald im dt. Fernseh. Weil ach so brisant #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Allting...": Ein Film, der beh&amp;auml;big auf dem ausgelatschten Trampelpfad zwischen Verschw&amp;ouml;rung und Paranoia entlangtrottet. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Und jetzt zu etwas gutem: "The Good Heart" vom superknuddeligen Isl&amp;auml;nder Dagur K&amp;aacute;ri (sprich: Kauri) ("The Dark Horse", "Noi Albinoi") #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"The Good Heart": jarmuscheske Ballade &amp;uuml;ber zwei verschrobene Loser in/mit einer Bar in New York. Seltsam, aber super. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"The Good Heart": ein Film, der uns lehrt, das Humanit&amp;auml;t nicht bei Enten enden darf ("We cannot kill a fellow duck!") #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;D&amp;auml;nische Filme/Koproduktionen, in denen nicht Nicolas Bro auftaucht, sind als F&amp;auml;lschung zur&amp;uuml;ckzuweisen. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Als n&amp;auml;chstes: "Lappland-Odyssee", ein finnisches Road Movie. Vermutlich mal wieder eine typisch skurrile Angelegenheit. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Napapiirin sankarit" (Lappland-Odyssee): Drei Freunde, ein Auto, eine Nacht, ein Ziel. Dazu Digitalreceiver, Russen, Killerlesben #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Lappland-Odyssee" (FIN) ist ein bisschen wie "Absolute Giganten" am Polarkreis. Es passiert nur viel mehr in dieser Nacht... #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich hatte bef&amp;uuml;rchtet, so ein finnisches Lappland-Roadmovie w&amp;uuml;rde skurril werden. Ich hasse das. Es war nicht so. Gro&amp;szlig;er Spa&amp;szlig;, Leute! #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Und weiter zur Filmschuppen-Party im Schuppen 6. Hart trinken. Grundlage hab ich mir schon bei Sultan Palast angeeignet. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die verr&amp;uuml;ckten schwedischen Drummer sind wieder da. Und zwar in meinem Sch&amp;auml;del. Aua aua. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Offizieller Ausr&amp;uuml;ster des Kutters bei den Nordischen Filmtagen L&amp;uuml;beck 2010: Galenus-Apotheke. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Armadillo": d&amp;auml;nischer Dokfilm &amp;uuml;ber junge Soldaten auf einen d&amp;auml;nischen Truppenst&amp;uuml;tzpunkt in Afghanistan. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Armadillo": kein sehr origineller Amsatz, aber ausgesprochen dicht erz&amp;auml;hlt und exzellent montiert #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Armadillo" wirkt weniger wie Dokfilm, sondern wie low-budget-Spielfilm, der mit Handkamera auf pseudodokumentarisch getrimmt wurde #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Armadillo": beklemmend nahe Kampfszenen, erstaunliche Einsatznachbesprechungen: Diskussionen wie im Kulturzentrum. Diese D&amp;auml;nen... #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Was ich unbedingt noch sehen wollte, aber wohl eher nicht mehr schaffe: "En ganske snill mann" und "Home for Christmas" (Bent Hamer). #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute Abend dann Filmpreisnacht im Stadttheater. Hey Arne, this is for you: Ich habe meinen drittbesten Anzug dabei! #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;(zugegeben: nicht so sch&amp;ouml;n wie Bernd Begemanns sch&amp;ouml;ner Satz: "Ich habe meinen besten, einzigen Anzug an.")&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Fuck Fuckity Fuck! Fuck! D&amp;auml;mmere gerade im Hotelbett und bemerke, dass ich gerade den Drehbuch-Talk verpenne! Grmpf! #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;W&amp;auml;re ich nicht heut nacht um f&amp;uuml;nf dazu &amp;uuml;bergegangen, die vielen Biere mit Gin Tonics abzul&amp;ouml;schen, w&amp;auml;re alles noch viel schlimmer #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das mit den Gin Tonics war sehr vorausschauend und hatte rein gar nichts damit zu tun, dass sie Hendrick's da hatten (mit Gurke)... #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wer nicht versteht, warum es hei&amp;szlig;t "klein, aber fein", besuche in L&amp;uuml;beck die winzige Buchhandlung "maKULaTUR". Gro&amp;szlig;artig. Trotz des Namens.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Stimmt das, dass es in L&amp;uuml;beck offenbar drei rivalisierende Veranstaltungsreihen mit Kurzfilm-Slams gibt? Was f&amp;uuml;r eine Filmmetropole!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vi ses p&amp;aring; film pris natten! #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Filmpreisnacht. The stage is set. #nfl10 &lt;a href="http://twitpic.com/34hgej" title="http://twitpic.com/34hgej"&gt;twitpic.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;NDR-Filmpreis am "Beyond", Publikumspreis f&amp;uuml;r "The Good Heart". Den Rest schlagen Sie bitte in ihrem &amp;ouml;rtlichen Internet nach. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Jetzt m&amp;uuml;ssen wir nur noch die &amp;ouml;den Norddeutschen Filmpreise hinter uns bringen, und dann wird das Buffet er&amp;ouml;ffnet. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Letztes Jahr: Norddeutscher Filmpreis f&amp;uuml;r bestes Drehbuch an Fatih Akin f&amp;uuml;r "Soul Kitchen"&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dieses Jahr: Norddeutscher Filmpreis f&amp;uuml;r besten Film an Fatih Akin f&amp;uuml;r "Soul Kitchen"&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;N&amp;auml;chstes Jahr: Norddeutscher Filmpreis f&amp;uuml;r Lebenswerk an Fatih Akin ("Soul Kitchen")&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Kopplung des sog. "Norddeutschen Filmpreises" an die Nordischen Filmtage funktioniert nicht. War zum Gl&amp;uuml;ck das letzte Mal. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Norddt. Filmpreis: das Kunstst&amp;uuml;ck, sich in inzestu&amp;ouml;ser Weise selbst auf die Schultern zu hauen in einer Familie, die es gar nicht gibt&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Filmpreisnacht: das Geheimnis ist, nach jedem Bier ein stilles Wasser zu trinken, bevor man das n&amp;auml;chste Bier ordert. #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wieder mal ging der Hauptpreis an einen Film, den ich nicht auf meinem Sichtungszettel hatte. "Beyond" von Pernille August (Swe). #nfl10&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;F&amp;uuml;r mich sind die Filmtage nun vorbei. Jetzt gleich zum Zug. Heute 1530 spielt #H96 gegen den Tabellenf&amp;uuml;hrer! Ein Sieg w&amp;auml;r nicht schlecht...&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;F&amp;uuml;r Euch da drau&amp;szlig;en an den Empfangsger&amp;auml;ten sind die NFL nun auch zu Ende. H&amp;ouml;re ich da ein Aufatmen in der gesch&amp;auml;tzten Followerschaft? #nfl10&lt;/div&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 17:21:00 GMT</pubDate>
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      <title>instant entities, vol. 7</title>
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      <description>&lt;img border="0" height="400" width="400" src="/static/Kutter/images/Pola_Meer.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wie die etablierte Politik auf den &amp;uuml;berraschenden Wahlerfolg der Piratenpartei reagiert, zeigte die CDU-gef&amp;uuml;hrte nieders&amp;auml;chsische Landesregierung, die gestern &amp;raquo;die Vorbereitung einer Meeresstrategie f&amp;uuml;r die Nordsee beschlossen&amp;laquo; hat. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span class="small"&gt;W&amp;auml;re ja wohl noch sch&amp;ouml;ner, wenn man als langj&amp;auml;hriges K&amp;uuml;stenland die Seehoheit &amp;uuml;ber den Stammtischen ausgerechnet irgendwelchen nautischen Newcomern &amp;uuml;berlassen w&amp;uuml;rde, die den ganzen Tag lang blo&amp;szlig; &amp;uuml;ber See-LAN Schiffeversenken spielen!&lt;/span&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 28 Sep 2011 07:46:00 GMT</pubDate>
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      <title>instant entities, vol. 6</title>
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      <description>&lt;img border="0" height="487" width="400" src="/static/Kutter/images/Pola_Tonne.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Er schloss die Augen, und sogleich huschte ein zufriedenes L&amp;auml;cheln &amp;uuml;ber sein Gesicht.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 27 Sep 2011 15:54:00 GMT</pubDate>
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      <title>instant entities, vol. 5</title>
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      <description>&lt;img border="0" height="488" width="400" src="/static/Kutter/images/Pola_Elektrounion.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Zwei Dinge braucht es laut Lenin zum Kommunismus: &amp;raquo;Kommunismus ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes.&amp;laquo; Demzufolge h&amp;auml;tte man das ganze Land auch ebenso gut Elektro-Union nennen k&amp;ouml;nnen, hatte sich dann aber doch f&amp;uuml;r Sowjetunion entschieden. Wir wollen das hier nicht weiter hinterfragen.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 23 Sep 2011 22:15:00 GMT</pubDate>
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      <title>instant entities, vol. 4</title>
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      <description>&lt;img border="0" height="400" width="400" src="/static/Kutter/images/Pola_Autobahn.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;raquo;Es f&amp;auml;hrt ein Zug nach Nirgendwo&amp;laquo; (Chr. Anders). Man kann aber auch die Autobahn nach L&amp;uuml;beck nehmen.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 23 Sep 2011 10:35:00 GMT</pubDate>
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      <title>instant entities, vol. 3</title>
      <link>http://Kutter.antville.org/stories/2083767/</link>
      <description>&lt;img border="0" height="487" width="400" src="/static/Kutter/images/Pola-Kutter.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Verdr&amp;auml;ngung ist, was uns &amp;uuml;ber Wasser h&amp;auml;lt. Die Schraube ist's, die uns nach vorne treibt.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 22 Sep 2011 14:24:00 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2011-09-22T14:24:00Z</dc:date>
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