Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

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Kutter has left
the building

Bin bis zum 6. Mai raus aussem Netz. Das heißt: Falls ich nicht die ganze Zeit in irgendwelchen Prager Internet-Cafés abhängen sollte (womit ich nicht rechne und was ich nicht hoffe), ist hier Sendepause.

Ahoi.

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Das Schwert des Experten

Expertensofa

Es schlägt einmal mehr die Stunde der Experten. Am Nachmittag nach dem Amoklauf in Erfurt fragt ein Radiomoderator den »Experten«: »Wie kann man sich schützen?« Johannes B. Kerner lässt in einer logistischen Blitzaktion in Erfurt einen blau-weißen Partybaldachin aufbauen und fuchtelt noch am Abend des selben Tages vor den Augen seiner bisweilen minderjährigen Gesprächspartner mit einem obszön großen, orangen Mikrofon herum. Jetzt hofft er vermutlich auf den Grimme-Preis (Auszüge aus der Laudatio: »...fast übermenschliche Sensiblität bewiesen... gezeigt, dass das Medium über sich hinaus wachsen kann... Aufwachen, Herr Kerner...«). Einen Tag später läuft in den Radionachrichten (Nachrichten!) ein Interview mit der Inhaberin »der Bäckerei neben dem Gymnasium«. Immerhin ist es kein Edeka-Markt. Und heute steht auf den neun Sonderseiten der »Bild am Sonntag« zu lesen, der Amokläufer hörte »Musik der Gothic-Metal-Band ›Slipknot‹ - ein Heavy-Metal-Gedröhne, das nach Einschätzung von Experten ›nicht mehr wirklich Musik ist‹«. Das also meinen die Experten. Hey, mich hat niemand gefragt, und ich habe mit Musik, die nicht mehr wirklich Musik ist, immerhin mal meinen Lebensunterhalt teilbestritten.

Was immer auch passiert, was immer auch geschieht: Es wird eingepasst und formatiert in die routinierten Abläufe der Medienberichterstattung, auf dass sich erhebe ein großes Geschnatter plötzlicher Experten und betroffener Meinungsluder. Dann suchen wir nach Verantwortlichen (Computerspiele, wie Edmond Steuber expertengleich feststellte), Helden (»11:14 Uhr: Der Lehrer stellt sich dem Killer in dem Weg«, BamS), entschlossenen Maßnahmen und Konsequenzen (uniformiertes Sicherheitspersonal, Metaldetektoren in Schulen) und nach Augenzeugen, die durch gründlichen Medienkonsum auf ihre neue, kurze Rolle bereits seltsam vorbereitet erscheinen (»ich habe das alles noch gar nicht richtig verarbeitet«). Und wirklich dankbar muss man sein, dass es hierzulande keine Lobby wie die NRA gibt. Dann hörten wir den ganzen Tag Experten-Stimmen wie diese: »Würden mehr Lehrer und Schüler Waffen tragen, so wie es ihnen die Verfassung erlaubt, dann hätte dieses Blutbad vielleicht schneller gestoppt werden können.«

Wird nach diesem tragischen Ereignis die Welt nie mehr so sein, wie sie einmal war? Sie ist so, wie sie immer war, und so wird sie auch bleiben. Und die Medien sorgen routiniert dafür, dass sich auch weiterhin alles gleich anfühlt. Herr Netzer, übernehmen Sie...

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Billige Pointen
heute: political correctness

Ganzkörperszintigraphie

Wieder etwas gelernt: Ein Szintigraph ist ein nuklearmedizinisches Gerät zur Funktions- und Lokationsdiagnostik, das die selektive Verteilung eines Strahlers in einem Objekt zweidimensional und intensitätsproportional darstellt und beispielsweise bei Schilddrüsen-, Knochen- und Herzproblemen eingesetzt wird.

Szintigraph. Früher hieß das Zigeunerbaron.

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Kann mir jemand sagen, welches elektronische Gefleepe die aktuelle Hyundai-Werbung bepluckert? Hier steht's leider nicht drin.

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Mit dem Tabloid Band Split Exclusive Story Generator ist es nur noch einer kleiner Schritt zur legendären englischen Boulevard-Musikberichterstattung.

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Korallen im Beton

Naoya Hatakeyama

Naoya Hatakeyama brummt eine Weile vor sich hin. Eigentlich habe er schon immer Naturaufnahmen gemacht. Deshalb seien auf seinen Fotos so gut wie keine Menschen zu sehen. Die Arbeiten, mit denen er bekannt wurde, zeigen japanische Kalksteinlandschaften und die industriellen Anlagen, die sie abräumen. Seine berühmtesten Bilder sind Spektakel, Großaufnahmen von Sprengungen in Steinbrüchen. Dann sei er nach Tokio gegangen und habe dort gelernt, dass auch Großstädte organische Lebewesen seien, die sich mit einer eigenen Dynamik und jenseits der festgefügten Vorstellungen von Architekten und Stadtplanern weiterentwickelten. Hatakeyama steigt in Kanäle und Abwasserschächte und führt seine Naturfotographie in einer von Bauingenieuren geschaffenen Welt fort. Er macht Luftbilder von Tokio, porträtiert die Fertigbausiedlung Milton Keynes in England, fotographiert Wasserflächen und Tropfen auf Scheiben.

Der Kunstverein Hannover zeigt derzeit einen Querschnitt durch das fotographische Werk Hatakeyamas, das auf der letztjährigen Biennale erstmals auch in Europa größere Beachtung fand. Ungewöhnliche Farben in langer Belichtung, klare Strukturen, strenge Bildkomposition, fast alles wird bei Hatakeyama zum Stillleben, auch wenn der Begriff Fragen aufwirft. Im sehr empfehlenswerten Ausstellungskatalog schreibt er:

Still life? Why is life »still« in English? Nature morte, which means »dead nature«, is the phrase the French use. Seibutsu is the Japanese which literally means »still object«. To me still life sounds like »still alive« or »quiet life«.
Es sei furchtbar, wie sich eine Gruppe von Menschen verhalte, wenn jemand mit einer Kamera dabei sei. Oder gar zwei. Hatakeyama schmunzelt. »I don't need that.« Auch in einer tobenden Millionenmetropole aus Beton, Stahl und Glas bleibt er bei seiner ruhigen Naturfotographie. »In der Textur des Betons kann ich noch die Spuren von Korallen fühlen, die vor 200 bis 400 Millionen Jahren im warmen äquatorialen Ozean lebten«, erklärt Hatakeyama im Katalog. »Die Steinbrüche und die Städte sind wie das Negativ und das Positiv ein und derselben Fotografie.«

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Tanya Headon hasst Musik

Goddammit, wahrscheinlich kennt das schon wieder jeder außer mir, aber ich feiere es hier trotzdem: I HATE MUSIC ist wirklich richtiger smart ass stuff.

My name is Tanya Headon and I hate music. All of it. The purpose of this weblog is a simple one: to detail, week on week, the failings and infinite wretchedness of the stuff, building into an encyclopaedia of musical badness.
Muss das nicht irgendwann langweilig werden? Ja. Muss es. Wird's aber nicht. Weil Tanya Headon etwas von ihrer Obsession versteht und ihre Mission unbeirrbar verfolgt. Und wer beispielsweise die von mir mit einer nahezu ins Religiöse lappenden Inbrunst verehrten Stereolab mit den Swingle Sisters vergleicht, hat bei mir einen Punkt gemacht.

Manche Künstler werden in kompletten Werkschauen abgefertigt, anderen wird eher föjetongistisch der kurze Prozess gemacht, für Text-Exegeten gibt es eine IHM Lyric Watch. Und wie es sich für wahrhaft enzyklopädisch dimensionierten Größenwahn gehört, ist das Archiv als - leider etwas lückenhaft erscheinendes - Namensregister angelegt.

Oh music, let me count the ways I hate you. Not only are you content with rattling on in every pub I atttempt to pickle myself in, but you enviegle your way into adverts, television, even cinema.
Bei Tanya Headon gibt es zwei Gewissheiten: Wer seine musikalischen Favoriten bei ihr nachschlägt (und das macht am meisten Spaß), wird nie Bestätigung finden. Aber immer auf einen kompetenten, ernstzunehmenden Widerpart treffen, der jederzeit den tödlichen Treffer landen kann. Mit dieser Frau ist nicht gut Kirschen essen, und deshalb erspare ich mir auch lieber jedes billige Wortspiel.
However, it is worth pointing out that while I have every respect for your musical taste, you are wrong.
Respekt vor den Irrtümern anderer Menschen, solange diese keine Musik machen: darauf kann man sich einigen.

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Wir können nur billig

Die ersten beiden Plätze der stündlich aktualisierten Top 3-Seller-Liste auf der Amazon.de-Startseite belegen im Moment:

1. Lou Paget, Die perfekte Liebhaberin. Sextechniken, die ihn verrückt machen. EUR 9,00

  1. Lou Paget, Der perfekte Liebhaber. Sextechniken, die sie verrückt machen. EUR 8,50
Erste Preisfrage: Wieso ist das Buch "Er gegen sie" fünfzig Cent billiger als das Pendant "Sie gegen ihn"? Ich hab mir natürlich gedacht: Weil da weniger drinsteht. Aber nix da: Tatsächlich ist das Buch rund 70 Seiten dicker als die teurere Variante.

Demnach wäre es also einfacher, einen Mann sexuell verrückt zu machen (was für eine alberne Formulierung) als eine Frau, und zwar – gemessen am Seitenumfang – um gut 21 Prozent einfacher. Dies ist eine Feststellung, der nicht gerade der Hauch des Außergewöhnlichen nachweht.

Bleibt die Frage: Warum ist der Ratgeber für Jungs trotz größeren Umfangs billiger? Liegt's an der Nachfrage?

Klar. Die lesen jetzt alle Hannah Arendt.

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¡Viva la Helma!

Dieser Tage sitze ich in einer Fortbildung für ein hyperteures, kilometerlanges und tonnenschweres Content Management System, auf das ich in einigen Wochen losgelassen werde.

Mein bisheriges Fazit ist unmissverständlich: ¡Viva la Helma! Ich bin schon sehr froh, die kostbare Zeit des Tages – nämlich die, die ich nicht an andere verkaufen muss – im Ameisenhaufen verbringen zu können. Jedenfalls jenen Teil dieser kostbaren Zeit, den ich freiwillig und ehrenamtlich mit dem unaufgeforderten Befüllen des Internets verbringe, obwohl ich ja gehört habe, dass das Internet schon voll sein soll.

Aber zur Zeit passt immer noch was rein.

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Hannah und ihre Schwestern

Hannah Arendt

In einer Studie über das Sexualleben der Franzosen (Quelle: Der Spiegel vom 8.4.) wird eine der befragten Frauen mit dem Satz zitiert:

Ich kann nur Sex haben mit einem Mann, der Hannah Arendt gelesen hat.
Ich erinnere mich, vor Jahren einmal mit einschlägigem Erfolg eine Hannah-Arendt-Aufsatzsammlung verliehen zu haben.

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summer in the city

Meine Summerswap-Blogger-Tausch-CD ist fertig, und wie gewünscht ist hier die Tracklist. (Weitere Tracklists gibt es hier).

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Cut Your Teeth, Cowboy!

Steve Earle

Einige der besten Sätze, die ich bislang auf einer Plattenhülle gelesen habe, stehen auf Steve Earles »Train a Comin'«:

I found the original lyric to this recently on the back of a Ciraco's Pizza menu so I guess I wrote it at work
über »Mercenary Song«, oder
This is the stuff I cut my teeth on - Middle Class White Boy Roots Music
über Lennon/McCartneys »I'm Looking Through You«.

Übrigens hätte ich nie gedacht, dass die Maurmann-Doktrin stimmt. Aber sie stimmt. Mit dem Alter fängt man an, sich für Kauntrie-Musik zu interessieren.

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Punkt. Punkt. Komma, Strich —

Furchtbar. Wochenlang jammere ich allen Leuten die Ohren voll, dass ich nicht mehr richtig zum Lesen komme, und dann habe ich mal ein ruhiges Wochenende, und was lese ich weg? Peter Chladeks »Abstieg«, so einen hingebogenen Stuckrad-Barre-Hornby-Bastard, wobei Hornby nicht erreicht wird (was kaum überrascht), Stuckrad-Barre allerdings auch nicht (was dann schon eher überrascht). Bei solchen Texten kommt einem die letzte Seite wie eine Heimniederlage vor. Hätte alles nicht sein müssen.

Aber jetzt wird alles besser: Entscheidung bei Leck Türen!. Haben uns (zweimal gegen meine Stimme!) für Arno Schmidt entschieden ; –  –   »Brand's Haide«. Mit Apostroph. Meinetwegen. Das (dolles Buch ; very kauzig!) steckt jetzt in meiner Manteltasche.
Die Untermieterin meiner Großeltern: kam auch aus Bargfeld; wie dieser Dichter mit der Jäte. Altes Flaggschiff – ; hörte nichts mehr. Sie kannte den Schmidt kein Stück. Wahrscheinlich gab's den gar nischt. Von Fouqué auch nie was gehört – ! – . Donnerlittchen ; hartes Brot.

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Abenteuer in Outloggistan

Habe ein Mail bekommen, in dem steht:

"bin vier tage raus aussem netz."
Hmm. Früher hieß das: Bin bis Dienstag nicht erreichbar, oder: Ich muss am Wochenende in die Landeshauptstadt. Statt dessen aber:
"bin vier tage raus aussem netz."
Ich muss sagen: Da war ich schon lange nicht mehr, so richtig außerhalb des Netzes. Und gleich so lange. Wär mir auch zu unheimlich. Da draußen soll ein ziemlich rauher Wind wehen, mittlerweile. Wenn das man bloß gut geht.

Viel Glück, mein Freund, pass auf Dich auf. Und komm heil wieder zurück.

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Zwei Ausreden,
die für mich heute nicht ziehen

WHY is my verse so barren of new pride
So far from variation or quick change?
Why with the time do I not glance aside
To new-found methods and to compounds strange?
Why write I still all one, ever the same,
And keep invention in a noted weed,
That every word doth almost tell my name,
Showing their birth, and where they did proceed?
O! know, sweet love, I always write of you,
And you and love are still my argument;
So all my best is dressing old words new,
Spending again what is already spent:
     For as the sun is daily new and old,
     So is my love still telling what is told.
William Shakespeare, Sonnet No. 76
Ich war brillant, als es egal war.
Ich war schön, als niemand hinsah.
Bernd Begemann

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Amazon is watching you

gotcha!

Heute ist ein denkwürdiger Tag. Nachdem die Trefferquote mit der Zeit immer besser wurde, ist heute der Punkt erreicht, an dem ich tatsächlich alle "persönlichen Empfehlungen", die Amazon.de für mich bereit hält und die ich mir spaßeshalber ab und an ganz gerne anschaue, schon besitze.

Sollte es mich beunruhigen, wie gut die einen mit der Zeit einkreisen können? Die ersten Empfehlungen vor Jahren waren noch voll unfreiwilliger Komik, dann wurden sie mit jeder Verfeinerung ein bisschen langweiliger. Trotzdem ist es schön zu sehen, wie dieses automatisierte Vorschlagswesen irgendwann völlig ins Leere läuft, weil die Aufbereitung der gehorteten Bestell- und Suchinformationen letztlich doch eher plump abläuft. Noch haben Bezos Schergen keinen Direktzugriff auf meine Bücherschränke und CD-Regale.

Obwohl: Auf die Empfehlungen nach diesem Abgleich wäre ich ja wirklich mal gespannt.

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Auflösung

des kleinen Ratespiels zur Fernsehhistorie (im Nachgang der Story Resteverwertung): Antwort B ist richtig. 66,67 Prozent der Antworten waren richtig, und zwar ohne Zuhilfenahme der 50/50-Chance und des Zuschauerjokers.

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the Neue Bescheidenheit sucks!

»Mehr als ein Schnitzel pro Tag kann keiner essen«,
sagt Mehmet Scholl.
Aber man kann sich den Rest einpacken lassen.

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Resteverwertung

Afghanistan, unendliche Weiten...

Soeben einen Beitrag über Afghanistan im »heute journal« gesehen, in dem unter anderem britische Elite-Soldaten gezeigt werden, die in irgendeinen Acker schießen. Der öffentlich-rechtliche Korrespondent erklärt in seinem Off-Kommentar, sie »sollen Taliban-Reste ausmerzen«. Hallo? Haallo??? Geht's Euch gut beim ZDF?

[Nachtrag: Auflösung des dazugehörigen Quiz.]

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Beamte in kurzen Hosen

inkl. Flaschenpfand

Schon klar, schon klar: Bürgschaften sind keine Subventionen, und Wolfgang Clement will natürlich auf gar keinen Fall mit Steuergeldern solche Fußballvereine aufpäppeln, die sich in den letzten Jahren als besonders großzügige Arbeitgeber präsentiert haben (als ob wir alle etwas gegen großzügige Arbeitgeber hätten...). Mit Bürgschaften sollen nur Kredite abgesichert werden, und die müssen die Vereine natürlich zurückzahlen, auf dass die Bürgschaft niemals fällig werde.

Nur: Wenn ein Schuldner dann doch mal über die Wupper geht, bleibt dem Bürgen meist nur der Griff ins Tafelsilber, um seinen Verlust zumindest halbwegs auszugleichen. Gehen dann die Transfer-Rechte der Spieler auf den Staat über? Verhandelt dann die Personalstelle des jeweiligen Finanzministeriums mit anderen Vereinen (oder Finanzministerien) um Vereinswechsel und Ablösen? Oder bekommen wir dann Staatsfußballer, Beamte in kurzen Hosen? Wenn ich so einigen Spielern beim Laufen zuschaue, habe ich allerdings den Eindruck, die haben wir heute schon.

Ansonsten gilt natürlich bis auf weiteres die besonnene, staatsmännische Mahnung vom Wörterberg: "Fussball ist ein viel zu sensibles Thema, als dass man damit Wahlkampf machen sollte." Wohl wahr, ich möchte mir nicht vorstellen, wie mein Verein zwischen den Fronten des Bundesrats zerrieben wird, wenn dort Transfer-Fragen verhandelt werden.

ran ist schon schlimm genug.

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Materialien zum Verständnis
bezahlbarer Politik

Im dritten (und – auch wenn das keine besonders originelle Ansicht ist – weitaus schwächsten) Teil der "Pate"-Trilogie entspinnt sich ein kurzer Wortwechsel zwischen dem Vertreter der New School-Mafia-Generation Vincent Mancini (gespielt von Andy Garcia) und dem Old-School-Granden Don Lucchesi (ein gewisser Enzo Robutti), der den Generationenkonflikt zwischen alten »Staatsmännern« und jungen Wilden auf den Punkt bringt. Hier heißt es:

Vincent Mancini: »Sie sind ein Mann der Finanzen und der Politik, Don Lucchesi. Das sind Dinge, von denen ich nichts verstehe.«
Licio Lucchesi: »Sie verstehen etwas von Waffen, und Geld ist eine Waffe. Politik, das heißt zu wissen, wann man abzudrücken hat.«
Daran könnte man denken, wenn man sieht und hört, wie einigen gun crazies gerade die Querschläger um die Ohren pfeifen.

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Letzter Aufruf für Sommer-Blogger

Ein Themen-CD-Blogger-Tauschring, das klingt nett, das klingt interessant, das klingt wie etwas, bei dem man nicht gar so viel falsch machen kann - selbst wenn das Thema "Sommer" heißt, und dazu wird mir nur schwermütige Musik einfallen. Aber immer nur "I'm Walking On Sunshine" ist ja auch langweilig.

Initiiert vom couchblog, heute ist am 5.4. war letzter Anmeldetag.

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Irgendwas ist immer

Britta

Britta sind eine Band, die einen Heinrich-Heine-Text so vertonen kann, dass man denkt, sie covern einen Dirk-von-Lowtzow-Song ("Sie haben heut abend Gesellschaft"). Und sind auch sonst sehr großartig, aber das gehört jetzt nicht hierher. Es gibt einen schönen Song von ihnen, in dem heißt es:

Ich kam vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit,
von der Frühjahrsmüdigkeit ins Sommerloch,
ich kam vom Sommerloch in die Herbsttraurigkeit
in den Winterschlaf. Und zwischendurch gab's Momente,
die waren gut...
Und an anderer Stelle:
Es war schon besser,
es war schon schlimmer.
Irgendwas ist immer.
Draußen scheint die Sonne. Und so einen Satz mit "draußen" schreibt man nur, wenn man drinnen sitzt.

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Damals, vor der Währung...

Ostseewerft in Klensby

Ostern war der Kutter in der Werft, und zwar im Wortsinne, deshalb war hier Funkstille. Aber jetzt bin ich zurück, und was sehe ich auf der Antville Homepage? Es gibt jetzt schon 696 Antlogs. Das heißt: Als Nummer 347 gehöre ich jetzt zur ersten Hälfte und damit quasi zu den Pionieren hier! Jaja, Ihr jungen Rabauken, dass waren noch Tage, ich kann Euch sagen, damals vor der Layout-Reform, Ihr habt das ja alles noch nicht miterlebt...

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