Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
Seit 16. Dezember 2001 und 5672 Tagen täglich fangfrisch. Außer manchmal.

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» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

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Onomatopolitik

»Lautmalerisch hart« und überdies »negativ besetzt« sei der Begriff Hartz IV, heißt es neuerdings bei SPD und Bundespresseamt. Das ist zutreffend beobachtet. Nicht jeder kann schließlich so einen weich wogenden Namen wie »Bela Anda« tragen. Man wolle den Begriff (Hartz IV; Bela Anda bleibt vorläufig in Betrieb) daher künftig vermeiden. Da kann man von Glück reden, dass der Kanzler dereinst Peter Hartz nicht zum Bundeswirtschaftsminister ernannt hat. Die FAZ merkt an, dass auch der Name Clement »kein Straßenfeger« sei, was im Angesicht der Demonstrationswelle sehr feinsinnig formuliert ist. Schon Egon Krenz war ja lautmalerisch schwer gehandicapt, und wir alle wissen, was ihm das bei den Montagsdemos I geholfen hat. Die onomatopolitischen Konsequenzen für die lautmalerischen Krisenfälle im Kabinett von Wieczorek-Zeul (zischelnd) bis Struck (struck) sind noch gar nicht abzusehen.

Die Konsequenzen für Hartz IV schon eher. Hier sollte eine schlichte Umbenennung genügen. Entscheiden Sie selbst:

Wie soll Hartz IV künftig heißen?

Hartz VI
6,5% (3 Stimmen)
Wolke 7
10,9% (5 Stimmen)
Weserberglandt II
26,1% (12 Stimmen)
Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt
6,5% (3 Stimmen)
Orwell 2004
13% (6 Stimmen)
Fluffy Dream 3003™
37% (17 Stimmen)
Summe: 46 Stimmen

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Dichtheit & Wahrung IX

Ich sondiere gerade die Angebote.

/
Fertig.

/
Mich verblüfft immer wieder die Leichtfertigkeit, mit der Leute dieses ominöse Wort »wir« aussprechen, hinschreiben, rausschreien.

/
Er bleibt mir ein Rätsel, aber Relatin' Dudes to Jazz von the_frank ist unzweifelhaft ein Geschenk.

/
Ach, die Lederschlampen vom Spiegel. Matthias Matussek schreibt über Catwoman: »Ihr Hauptvergnügen an diesem Film, gestand Berry, habe darin bestanden, das sexy Outfit zu tragen. Unseres auch.« Aaah-ja.

/
Uma Thurmans schöner Satz in Pulp Fiction: »That was a little bit more information than I needed to know, but for right ahead« wird mehr und mehr zum Leitmotiv meines Lebens.

/
Wenn auf etwas Verlass ist, dann darauf, dass jede, aber wirklich jede öffentliche Debatte unabhängig von ihrem Sinngehalt irgendwann in blanke Hysterie umkippt, wie bei den Kampfhunden von Florida-Rolf: »Wir lassen uns nicht zur Schlachtbank führen«, feiern sich die Montagabenddemonstranten, vermeldet das Dienstagmorgenradio. Eine gute Nachricht für Fleischesser.

/
Obwohl die Vorstellung von Hartz V als Soylent Green

/
Sätze, die man von seinem Zahnarzt nicht hören möchte: »Das wird ein langer Ritt…«

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Now Playing: Kante, Im Inneren der Stadt, Zombi

Ungefähr zu Beginn der neunziger Jahre berichteten Max Goldt und Wiglaf Droste unisono über ihre bei der Jury-Sitzung eines Berliner Senats-Rockwettbewerbs gewonnene Erkenntnis, dass so ziemlich jede deutsche englisch-singende Band die Textzeile »I am walking through the ciddey« knödele. »Ich gehe durch die Straßen / im Inneren der Stadt« heißt es nun auf der neuen CD der deutschen, deutsch singenden Band Kante, »Zombi« — ein Titel, der ebenfalls dem sumpfigen Berliner Rockbiotop entkrochen sein könnte. Aber das ist ein reichlich unfairer Einstieg: Dass nicht geknödelt wird, dafür sorgt allein schon Peter Thiesses bleiche, immer etwas hohlwangig klingende Gesangsstimme, und dass Kante mit dem dumpfrockigen Anheulen der Groß- oder gar Hauptstadt (brennende Mülltonnen, Lonertum in der Masse, etc.pp) nichts zu tun haben, darauf verweist nicht nur ihr Bezug auf »das Innere« der Stadt. Tatsächlich nehmen sie in Teilen das Nicht-Ort-Motiv ihrer ersten Platte »Zwischen den Orten« wieder auf — sowohl klanglich auf dem post-postrockenden Eingangstrack »Moon, stars and planes«, als auch inhaltlich-habituell im eingangs zitierten und stärksten Stück der Platte, »Im Inneren der Stadt«:

»Ich überquere die stummen / Autobahntrassen / Adern aus Licht / Verteiler der Angst [ … ] Vor meinen Augen / beginnt es zu flimmern / ich hab keinen Schimmer / wo ich hier bin // ist das die Stadt / aus der ich kam / ist das der Ort / an den ich will / oder nichts von alledem.«

Zum großstadtsymphonischen Soundtrack der Vorgänger-Platte »Zweilicht« gesellen sich in Tobias Levins feinnerviger Produktion neo-blumfeldianische Großflächenerhabenheit, shrinkige Bigband-Bläser sowie vereinzelte Latin- und Jazz-Einsprengsel, das ganze harmonisch ausladend und auch rhythmisch nicht immer auf dem direkten Weg unterwegs. »Unsere Art sich zu bewegen / gleicht einem Fallen oder Schweben«, heißt es im Titelstück der Platte, das hörbar an Kantes programmatische Erklärung »Die Summe der einzelnen Teile« anknüpft. Das, was Kante einst als den Mehrwert dieser Summe ausgerufen haben, jenen »Glauben, der unserer Gegenwart vorauseilt«, scheint hier fast eingeholt:

»Wir sehen unmöglich aus / wir sind der Zeit voraus / wir sind die wunde Stelle / mitten unter euch // wir sind ein Schattenriss / aus Knochen, Fleisch und Blut / wir stehen auf der Schwelle / einer neuen Zeit.«

Während sich bei Blumfeld einst eine »eigene Geschichte aus reiner Gegenwart« um das Ich herumsammelte und -stapelte, erscheint es bei Kante, »als trügen wir / etwas in uns / das der Zukunft / entsprungen ist.« Doch die fortwährende Zukunftsbesessenheit Kantes hat nichts Messianisches an sich. In »Ich kann die Hand vor meinen Augen nicht mehr sehen« singt Thiessen:

»Ich will unbeschriebene Blätter / ich will verschwiegene Gräber / daß die Zukunft damit aufhört / die Gegenwart zu spiegeln / ich kanns nicht mehr ertragen / ich will die Nacht an allen Tagen.«

Die Ungewissheit, das Ungefähre der Zukunft und der Nacht, die Kante mit enormer klanglicher Opulenz beschwören, ist aber auch das Manko der Platte. Manche Songs wirken merkwürdig unentschlossen, unabgeschlossen. Nun kann man einer Platte, die in vielen Variationen die Ziellosigkeit besingt, nicht vorwerfen, selbst ziellos zu klingen. Aber sie dürfte ihre Ziellosigkeit gern etwas weniger selbstbewusst zur Schau stellen. Dass der Tag die Schatten der Nacht vertreibe, heißt es in »Schwaches Gift«. Das klingt bedauernd und beschreibt zugleich ein wenig das Wirken dieser Platte.

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I, Weblog

(§1) Ein Weblog darf einem Menschen weder Langeweile zufügen noch durch Untätigkeit zulassen, dass ein Mensch gelangweilt wird.
(§2) Ein Weblog muss dem HTML seines Herausgebers gehorchen, außer solchen Befehlen, die es in Konflikt mit dem ersten Gesetz bringen.
(§3) Ein Weblog muss seine Existenz verteidigen, selbst wenn es dabei in Konflikt mit dem ersten oder zweiten Gesetz geraten sollte. Scheißegal: The Show Must Go On!

Die drei Gesetze der Weblogistik, nach I. Quasimov

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Duplizität der Ereignisse

Den Converse-Karton öffnen, die frisch geschenkten All-Stars (vulgo Chucks) herausholen, Schnürsenkel einfädeln und zum ersten mal mit den neuen Schuhen an den Füßen ausgehen. Und zwar ins Kino, »I, Robot« gucken. Ziemlich am Anfang öffnet Will Smith einen Converse-Karton, holt ein Paar nagelneuer All Stars heraus und zieht sie an. Was er denn da für Schuhe trage, wird er gefragt: »Converse All-Stars, vintage 2004«, sagt er.

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Design-Klassiker des XX. Jahrhunderts (I)

Brötchen-Röstaufsatz für Toaster, aus 2mm-Draht mit Kombizange handgebogen von meinem damaligen Mitbewohner Veit W., ca. 1996

Brötchen-Aufbackaufsatz für Toaster, aus 2mm-Eisendraht mit Kombizange handgebogen von meinem damaligen Mitbewohner Veit W., ca. 1995

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Dichtheit & Wahrung VIII

Ich warte eigentlich täglich darauf, dass bei der Arbeit plötzlich einer mit dem Finger auf mich zeigt und ruft: »Hey! Das ist nicht Enrico Pallazzo!«

Das Flüstern der Kopfhörer. Ein unentwirrbares unterschwelliges Gemurmel um Dich herum. Die MoMA in den Worten Christian Brückners. Laberst Du mich an? Du laberst mich an?

Und dann der Mann in der MoMA-Ausstellung, der mit einer digitalen Minikamera heimlich die Bilder fotografierte, so betont unauffällig, dass selbst ich es mitbekommen musste. Als ob man sich die Werke nicht in hundertfach besserer Qualität in jedem Kunstführer oder gleich im Katalog und selbst im Netz anschauen könnte. Dann aber natürlich ohne die Selbstvergewisserung, dort gewesen zu sein, tatsächlich und leibhaftig vor dem Werk gestanden und sich eine Scheibe seiner Erhabenheit für's Graubrot des eigenen Lebens abgeschnitten zu haben. (Vom Thomas-Crown-Gefühl, die Sicherheitsleute ausgetrickst zu haben, ganz zu schweigen.) Da war sie wieder, ganz kurz flackerte sie auf, die Benjaminsche Aura, hier und jetzt.

[HIER BIN ICH FAN, HIER WILL ICH'S SEIN:] Gelegentlich verweise ich hier auf ihn, aber möglicherweise wird durch diesen Dokumentarfilm deutlicher, was und wen ich da eigentlich meine: »Bleib zuhause im Sommer«, Beobachtungen von Bastian Günther über Wirken und Werk von Bernd Begemann, heute um 21:15 Uhr auf 3Sat. Würde mich freuen, wenn es einem Medium endlich mal gelänge, dieses Phänomen (in Fachkreisen als Bernd-Erfahrung bekannt) zu bannen und begreiflich zu machen. Ich kann es nicht. [FAN-PROSA ENDE] (Im Anschluss übrigens »196 bmp« von Romuald Karmakar.)

Wort des Tages: Kringelprotokoll

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Dichtheit & Wahrung VII

Straub heißt der Mann, ist Oberbefehlshaber der Bundesliga oder guckt zumindest so, und als in Bremen der Strom ausfiel, da schlug seine große Stunde. Kernig repetierte er in die Kameras, wer alles involviert war bei den Beratungen darüber, wie es nun weitergehen solle: vierzigtausend Leute im Stadion und keiner weiß, wann das Licht wieder angeht. Eine Menge Leute waren involviert, so viel ist sicher, aber er war der Boss, und wenn man sich nicht einig geworden wäre, dann hätte er – ER – die finale Entscheidung getroffen. Er ganz allein. Und übrigens, den Baggerfahrer, der Gerüchten zufolge die Stromleitung gekappt hatte, von dem wir heute aber wissen, dass es ihn gar nicht gibt, »den haben wir aus dem Verkehr gezogen«. Interessant! Vermutlich mit Betonsockel an den Füßen in einem fiktiven Hafenbecken versenkt. Toll, was man als DFB-Direktor alles darf.

Liebes Tagebuch, es wäre übrigens sehr schön, wenn etwas von dem, was ich anfange, auch mal dauerhaften Bestand haben könnte. Früher lag es, wie Du weißt, an mir. An mir und meiner Unbeständigkeit. Aber jetzt, da ich mich seit nun so einiger Zeit mit durchaus nennenswertem Aufwand, mit Nachdruck und ehrlicher Ernsthaftigkeit auf die Dinge konzentriere, die mir anvertraut sind, schließlich wird man ja auch mal erwachsen, da könnten sich die Dinge doch auch mal erkenntlich zeigen, ein bisschen Verlässlichkeit, das wäre doch wohl angemessen, meinst Du nicht?

Re: Anfrage.—Seit wann duzen wir uns? gez. Tagebuch (i. Abwicklg.)

Jaja, zwar besser gespielt, trotzdem unglücklich/unverdient verloren, fataler Gegentreffer in letzter Minute, in der Nachspielzeit gar, Pech halt: Die ganze Welt ist im Wandel, die Zeit der alten Gewissheiten ist vorbei, der Reformdruck wächst, selbst das Arbeitslosengeld und Peter Hartz werden durchnumeriert – nur für die Fans des einen und einzigen Hannover 96 bleibt alles wie immer. Von ferne winkt ein Murmeltier.

In eigener Sache. Manche Sätze tätige ich in einer gewissen parodistischen Absicht (so auch diesen). Der drollige Unfug mit den »Guerilla-Publizisten«, beispielsweise. Der gehört auch dazu. Ich trage keine Tarnhosen beim Schreiben. (Trotzdem danke für die netten Worte.)

Der Sommer in San Schwerino. Spektakulär.

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ß

Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 7.8.2004 (li.), Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 8.8.2004 (re.), eszet Brotbelags-Schnitten von Stollwerk
Hannoversche Allgemeine Zeitung (l.), Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (r.). Die Zukunft (u.)?

Ein Land im Kampf für das ß. In der FAS ruft Stefan Aust (Le Spiegel) zum »zivilen Ungehorsam« auf, hat aber für die allerorts angekündigte Umstellung noch »keinen Zeitplan erstellt«, wartet vorerst auf Vorschläge, munkelt irgendetwas über »die Computersysteme« und will »nichts überstürzen«. []. Auch Hans Werner Kilz von der Süddeutschen Zeitung hat noch keinen Automaten gefunden, an dem er seine Bahnsteigkarte lösen könnte und glaubt daher »nicht, daß wir jetzt ein Datum nennen sollten oder irgendwelche Details« []. Er plädiert für einen »zielorientierten Pragmatismus«. Bzw. für ein »Signal«. Ob die Umbenennung der SZ in ß ein geeignetes solches wäre, wurde leider nicht erörtert. Anders als allüberall ausgerufen schreiben die Aussteiger auch künftig in der neuen Rechtschreibung weiter. Der medizinische Fachterminus für dieses Verhalten lautet wohl Baringscher Rebellismus.

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Ach, wie damals, 1979/80, als der HSV im Europapokal bei Dynamo Tiflis antrat: Fußball-Kommentierung per Telefon. Wie fern, wie abenteuerlich plötzlich alles wirkt.

Nach einer halben Stunde: die Rückkehr zum gewohnten Stereoton. Der Zauber verflogen.

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Dichtheit & Wahrung VI

»heikel«, »misslich« (die beiden Wörter, die ich in den letzten drei Tagen vermutlich am häufigsten verwendet habe. Klingt wie eine neue RTL-Serie: Heikel & Misslich.)

Bei Europa Snack am Marienplatz heißt der Mini-Döner jetzt »Döner Schule«.

Immer wenn ich meine Nase in die Seiten eines Spiegels drücke und den frischen Druckereigeruch tiiief einatme, bekomme ich ein Jucken unter meinem linken großen Zeh.

Deutschlands beliebtester Literaturkritiker.

Gelegentlich, seit ich hin und wieder mal ein Hörbuch höre, ertappe ich mich dabei, Passagen aus Büchern mit affektiert-aufgerauhter, hochgradig runtergecoolter Stimme halblaut vor mich hin zu rezitieren.

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Trångan

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Antville up and running

Ich weiß nicht, wie es Ihnen ging, aber als die Dronen der Ameisenkönigin in den letzten zwei Tagen alle Schaufenster mit Packpapier verklebt hatten und dahinter offenbar fröhlich vor sich hin werkelten, fühlte ich vor allem Neugier, Vorfreude und großes Vertrauen. Jetzt scheint das Antville-Update im Wesentlichen durch zu sein. Große Freude und Dankbarkeit bei mir. Alles läuft rund, alles sieht gut aus, neue Features gilt es zu erkunden. Großes Dankeschön nach Wien. You guys rock.

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