Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
Seit 16. Dezember 2001 und 5617 Tagen täglich fangfrisch. Außer manchmal.

Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/
» Herzlich willkommen! Sie sind nicht eingeloggt.
» Um weitere Funktionen nutzen und Kommentare veröffentlichen zu können, müssen Sie sich zuerst mit Ihrem Benutzer-Namen hier einloggen.
» Falls Sie noch keinen Benutzer-Namen und kein Passwort haben, können Sie sich hier registrieren.


Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/
» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

» 0000ff
» 15:00 Taktikbesprechung
» 2 oder 3 dinge
» abb.
» achnaja
» affectionista
» allee der spackonauten
» allesaußersport
» alles wird gut
» anke gröner
» argh!
» außerlomografische opposition
» batzlog
» belle de jour
» bildblog
» blogbar
» [bov] eier erbsen schleim und zeug
» camp catatonia
» chuzpe
» clairvoyance
» coffee and tv
» cursor
» Das Fanmagazin (Hannover 96)
» das hermetische café
» dekaf
» die welt erklärt in lustigen grafiken
» dem herr paulsen sein kiosk
» dienstraum
» digital ist besser
» dogfood
» domino | cover by cover
» drum und dran
» e621
» elektrosmog
» elementarteilchen
» elephäntville
» elfengleich
» emily's beatbox
» enlarge*
» enlarge your pen
» erratika
» etc.pp
» euroranch
» everything's gone green
» existenzielles besserwissen
» fernsehratgeber
» filmtagebuch
» fischlog
» flagr.ant
» fontblog
» fotok
» frafuchs
» fragmente
» frappantville
» freakshow
» freememes
» frontbumpersticker
» funkenfeuer
» funktionale gruppe
» gesprächsfetzen
» gigantville
» goncourt's blog
» googleschmoogle
» haboglabobloggin'
» heimchen
» henso
» high north
» hirn&verbrannt
» hoffentlich kann man das später noch ändern
» hunkabutta
» i hate music
» i love charts
» ilovethatphoto
» (i think) he was a journalist
» indirekter freistoß
» industrial technology & witchcraft
» insects are all around us
» instant nirvana
» interieur
» ipod
» irgendwas ist ja immer
» iso800
» jump cut
» kaffeetanten
» katjaberlin
» knipser
» kommunikationsguerilla
» kompetenzteam
» kollektiv, das
» krit
» le grande bouffe
» le lounge electronique
» letters from rungholt
» ligne claire
» logladies
» malorama
» medienrauschen
» mediumflow
» mehrzweckbeutel
» melancholie modeste
» meow
» meine kleine stadt
» metal machine music
» miagolare
» minusvisionen
» miss.understood
» mlrm
» nanoblogg
» neuronale emergenzen
» new filmkritik
» new filmkritik für lange texte
» newsdesigner
» nichts. es ist nichts
» ofterdingen and kropotkin
» ohne punkt
» ohrensause
» ohrensessel
» ortsanfang
» pan-o-rama
» paranews
» photoranch
» pixnotes
» passe.par.tout
» pop-log
» psycholog
» qfladen
» rebellen ohne markt
» relatin' dudes to jazz
» robot
» romblog
» ronsens
» savoy truffle
» schiffsmeldungen
» schriftstellwerk
» selbr
» sexblog | was von der hitze übrig bleibt
» sickster
» siebenviertel
» social fairy dust
» sofa. rites de passage
» spindoktor
» stattgeschichten / picture edition
» stefan niggemeier
» street art
» supatyp
» supernova express
» synchron./monochron
» taberna kritika
» the modern gentleman
» the new joerg times
» the smorgasbord
» this wasteland
» tomte weblog
» too posh to push
» txt
» ubique
» uku
» unrund
» vague
» verflixt und zugenewst
» wasted comments dump
» wildcard
» wörterberg
» worldwideklein
» zirbel
» ziboy
» zwitscherdiele





resident of antville.org #347//D-5617
Helma Object Publisher

RSS Feed


 
pixel

So, ich bin raus, ab geht's nach Outlogistan. Bis auf weiteres wünsche ich alles Gute für 2011 oder ein beliebiges anderes Jahr Ihrer Wahl. Falls Sie mit mir Kontakt aufnehmen wollen, können wir uns wieder auf dem Parkplatz des ICA-Marktes in Markaryd treffen.

Link   |   24 Kommentare   |   jetzt kommentieren





pixel

Das kuttersche Musikjahr 2010

Plattensammlungen sind wie Bäume, an ihren Jahresringen kann man die guten von den anderen Jahren unterscheiden. Bei mir hat sich die musikalische Prosperität über viele Jahre umgekehrt proportional zur ökonomischen entwickelt: Die meisten Platten habe ich in Zeiten gekauft, als ich sie mir eigentlich gar nicht leisten konnte. Je mehr Geld ich verdiente, desto weniger kam ich zum Musikhören, was mit einem leicht zeitversetzten Rückgang der Plattenkäufe einherging. In Fachkreisen spricht man hier von Verbürgerlichung oder auch, jedenfalls wenn man das Erklärungsmuster heranzieht, demzufolge die Musik früher einfach besser war, von Verspießerung. 2007 war der Tiefpunkt dieser Entwicklung, dieser Jahresring ist kaum noch sichtbar.

Wenn man seinen Musikbestand weitgehend in Programmen wie iTunes archiviert und ordentlich verdatenbankt hat (in Fachkreisen spricht man von Nerdismus; bitte erwarten Sie hierzu auch mein nahendes Standardwerk über Ordnungssysteme), kann man mit Scripten und Tools wie beatunes interessante Auswertungen vornehmen. Bei mir erkennt man dann im weitgehend linearen Niedergang meines Musikkonsums zwei heftige Ausschläge: Als Napster in seiner Blütephase war, habe ich für kurze Zeit wieder so viele Platten gekauft wie sonst nur in ärmsten Studententagen; man entdeckte einfach so viel faszinierende Dinge beim Stöbern in fremden Sammlungen, die man sogleich besitzen wollte. Als Napster starb, war es hiermit schnell wieder vorbei. Der zweite große Ausschlag begann im letzten Jahr und verstärkte sich in diesem in nahezu grotesker Weise, und das sogar unter weitgehendem Verzicht auf rechtlich anrüchige Beschaffungswege. Möglicherweise steht dieser Peak für eine Trendwende.

Wie wäre eine solche Trendwende zu erklären? Zum einen hat sie wohl etwas mit zunehmender Mobilität und den damit einhergehenden »toten Zeiten« zu tun, die für das Musikhören wie geschaffen sind. Diese Zeiten wollen gefüllt werden, sie gieren nach immer neuem Futter. Desweiteren profitiere ich aus naheliegenden Gründen von einer verlässlich fließenden Grundversorgung mit unabhängigen skandinavischen Musikprodukten. Das habe ich mir nicht ausgesucht, aber ich nehme es gerne so hin. Hinzu kommt schließlich ein nicht unerheblicher Mentalitätswandel dergestalt, dass ich ein MP3-Archiv (die sog. »iTunes-Mediathek«) mittlerweile als Fortschreibung der alten analogen Plattensammlung zu akzeptieren gelernt habe. Früher hatte ich immer auf einer haptisch greifbaren (und in den Wohnungen ausstellbaren) LP- und CD-Sammlung beharrt, zugleich aber den Kauf und die Lagerung von CDs zunehmend als umständlich und lästig empfunden. Mit der Umarmung des Mediathek-Prinzips hat sich dieses Unbehagen erledigt, die Online-Akquisition von Alben hat bei mir nun eine hohe Akzeptanz erlangt. (Diese Entwicklung wurde auch durch das Erscheinen feiner Auflegesoftware wie djay begünstigt, die sich mittlerweile sogar per iPhone bequem mit einem Drink in der Hand von der Bar aus steuern lässt.)

Jahresende ist Listenzeit. Das gilt erstmals seit neun Jahren auch für den Kutter, wo es das Musikjahr 2010 nun nicht zu verdrängen, sondern wissenschaftlich aufzuarbeiten gilt. Statt jedoch mit großem Aufwand eine Bestenliste mit Platzierungen auszutüfteln (hey, ich bin keine 19 mehr!), habe ich der Einfachheit halber alle Album- und EP-Neuerscheinungen des Musikjahres 2010, die ich meiner CD-, LP- oder MP3-Sammlung auf die eine oder andere Weise legal zugeführt habe, in alphabetischer Reihenfolge aus der iTunes-Datenbank ausgelesen und diese in vier Kategorien gruppiert, wobei die Zuordnung – abgesehen von der letzten Kategorie – nicht immer einfach, oft auch willkürlich war. An einem anderem Tag würde sie sehr wahrscheinlich ganz anders aussehen. (Stichtag ist der 22.12.2010. Alle folgenden Anschaffungen gehen ein in die Aufarbeitung des kommenden Jahres.)

Die bestaunenswerten 11 Alben für meine Top Ten:

Aloe Blacc: Good Things ― Edwyn Collins: Losing Sleep ― Nada Surf: If I Had A Hi-Fi ― The National: High Violet ― Nora: Er einhver að hlusta? ― Paul Smith: Margins ― Seabear: We Built A Fire ― Stars: The Five Ghosts ― The Tallest Man on Earth: The Wild Hunt ― Tokyo Police Club: Champ ― The Wooden Sky: If I Don't Come Home You'll Know I'm Gone (in alphabetischer Reihenfolge)


Die feinen Alben, die in der zweiten Reihe ungeduldig mit den Hufen scharren:

Die Aeronauten: Hallo Leidenschaft ― Alcoholic Faith Mission: Let This Be The Last Night We Care ― Ben L’Oncle Soul: Ben L’Oncle Soul ― The Beth Edges: The Complete First Season [4 EPs] ― Bombay Bicycle Club: Flaws ― Bonnie "Prince" Billy & The Cairo Gang: The Wonder Show of the World ― Broken Records: Let Me Come Home ― Bryan Ferry: Olympia ― Caribou: Swim ― Christian Kjellvander: The Rough And Rynge ― Christiane Rösinger: Songs Of L. And Hate ― Clem Snide: The Meat of Life ― Darwin Deez: Darwin Deez ― Eels: End Times ― Eels: Tomorrow Morning ― Fredrik: Trilogi ― The Gaslight Anthem: American Slang ― Gil Scott-Heron: I’m New Here ― Gisbert zu Knyphausen: Hurra! Hurra! So nicht ― I Am Kloot: Sky At Night ― I’m Kingfisher: Arctic ― Jenny and Johnny: I'm Having Fun Now ― John Legend: Wake Up! ― Junip: Fields ― Kanye West: My Beautiful Dark Twisted Fantasy ― Lady Of The Sunshine: Smoking Gun ― Lali Puna: Our Inventions ― Lloyd Cole: Broken Record ― Moddi: Rubbles (EP) ― New Young Pony Club: The Optimist ― Pascal Pinon: Pascal Pinon ― Pernice Brothers: Goodbye, Killer ― Sad Day For Puppets: Pale Silver And Shiny Gold ― Tocotronic: Schall & Wahn ― Weezer: Hurley (in alphabetischer Reihenfolge)


Das überwiegend respektable Mittelfeld, in dem sich noch einige Perlen, aber auch manche Graupen verstecken:

1000 Robota: UFO ― Adam Green: Minor Love ― Aeroplane: We Can't Fly ― Agnes Obel: Philharmonics ― The Album Leaf: A Chorus Of Storytellers ― Amiina: Puzzle ― Andreya Triana: Lost Where I Belong ― Anna Maria Blixt: Venus Jupiter And The Moon ― Antony And The Johnsons: Swanlights ― Arcade Fire: The Suburbs ― Beach House: Teen Dream ― Bedroom Eyes: The Long Wait Champion ― Belle and Sebastian: Belle and Sebastian Write About Love ― Ben Folds and Nick Hornby: Lonely Avenue ― Big Boi: Sir Lucious Left Foot - The Son of Chico Dusty ― Billie The Vision & The Dancers: From Burning Hell To Smile And Laughter ― The Black Keys: Brothers ― Black Mountain: Wilderness Heart ― Bob Dylan: The Witmark Demos: 1962-1964 ― Bobby and Blumm: A Little Big ― Bonaparte: My Horse Likes You ― Britta Persson: Current Affair Medium Rare ― Broken Bells: Broken Bells ― Broken Social Scene: Forgiveness Rock Record ― Bruce Springsteen: The Promise ― Calexico: Live in Nuremberg ― Cassandra Wilson: Silver Pony ― Cats on Fire: Dealing in Antiques ― Cee Lo Green: The Lady Killer ― Chiddy Bang: The Preview ― Clare And The Reasons: Arrow ― Color of Clouds: Satellite of Love ― The Concretes: WYWH ― Console: Herself ― The Coral: Butterfly House ― Cosmogramma: Flying Lotus ― Crookers: Tons Of Friends ― Daft Punk: Tron Legacy ― Danger Mouse & Sparklehorse: Dark Night of the Soul ― Das Racist: Sit Down, Man ― David Sylvian: Sleepwalkers ― The Dead Weather: Sea of Cowards ― Deerhunter: Halcyon Digest ― Devo: Something For Everybody ― Dirk Darmstaedter & Bernd Begemann: So geht das jede Nacht ― The Drums: The Drums ― Ed Harcourt: Lustre ― Ed Kowalczyk: Alive ― El Michels Affair: Walk On By (A Tribute To Isaac Hayes) ― The Electric Pop Group: Seconds ― Element of Crime: Fremde Federn ― Elvis Costello: National Ransom ― Erland and the Carnival: Erland and the Carnival ― Erykah Badu: New Amerykah Part Two (Return Of The Ankh) ― Evelyn Evelyn: Evelyn Evelyn ― The Fall: Your Future Our Clutter ― Fang Island: Fang Island ― The First Aid Kit: The Big Black & The Blue ― Forest Swords: Dagger Paths ― Four Tet: There Is Love In You ― Friska Viljor: Plague of Angels ― Get Well Soon: Vexations ― Gonjasufi: A Sufi And A Killer ― Cee Lo Green: The Lady Killer ― Gorillaz: Plastic Beach ― Hans Unstern: Kratz dich raus ― Harlem: Hippies ― Hjaltalín: Terminal ― Hot Chip: One Life Stand ― Hurts: Happiness ― I Was King: Old Friends ― Interpol: Interpol ― Isobel Campbell & Mark Lanegan: Hawk ― James Murphy (et al.): Greenberg (Soundtrack) ― Janelle Monáe: The ArchAndroid ― jj: jj n° 3 ― Joanna Newsom: Have One On Me ― Jochen Distelmeyer: Einfach so (Live) ― Joel Alme: Waiting For The Bells ― John Roberts: Glass Eights ― Jónsi: Go ― Jónsi: Go Live ― Josh Ritter: So Runs The World Away ― Junip: Rope and Summit (EP) ― Karen Elson: The Ghost Who Walks ― Kelley Stoltz: To Dreamers ― Kissaway Trail: Sleep Mountain ― Kristof Schreuf: Bourgeois With Guitar ― Kurt Vile: Square Shells ― Kurt Wagner & Cortney Tidwell: Invariable Heartache ― Last Days of April: Gooey ― Le Futur Pompiste: Le Futur Pompiste ― Lady & Bird: La ballade of Lady & Bird ― Lætitia Sadier: The Trip ― LCD Soundsystem: This Is Happening ― Lena: My Cassette Player ― Liars: Sisterworld ― Lissie: Catching A Tiger ― Luke Haines: 21st Century Man / Achtung Mutha ― M.I.A.: MAYA ― Marching Band: Pop Cycle ― Marina & The Diamonds: The Family Jewels ― Massive Attack: Heligoland ― Menomena: Mines ― MGMT: Congratulations ― Mogwai: Special Moves ― Monzano: By This Time Last Year Everything Will Seem Younger ― Mount Kimbie: Crooks & Lovers ― The New Pornographers: Together ― Nina Kinert: Red Dream Leader ― Northern Portrait: Criminal Art Lovers ― Now, Now: Neighbors (EP) ― Ólafur Arnalds: …And They Have Escaped The Weight Of Darkness ― Olof Arnalds: Innundir Skinni ― Our Broken Garden: Golden Sea ― Owen Pallett: Heartland ― Palpitation: Palpitation ― Pantha Du Prince: Black Noise ― Paul Weller: Wake Up The Nation ― Peter Gabriel: Scratch My Back ― Pieter Nooten: Here is Why ― Pony Pony Run Run: You Need Pony Pony Run Run ― The Radio Dept.: Clinging To A Scheme ― Robert Francis: Before Nightfall ― Robyn: Body Talk Pt. 1 ― Robyn: Body Talk Pt. 2 ― Robyn: Body Talk Pt. 3 ― Rökkuró: Í Annan Heim ― Rufus Wainwright: All Days Are Nights: Songs For Lulu ― RxRy: RxRy ― Ryan Adams: Orion ― Sam Prekop: Old Punch Card ― Sambassadeur: European ― Säkert!: Facit ― School Of Seven Bells: Disconnect From Desire ― Shelby Lynne: Tears, Lies & Alibis ― Shout Out Louds: Work ― Shugo Tokumaru: Port Entropy ― Skilla: Recall Tension ― Sky Sailing: An Airplane Carried Me to Bed ― Smoke Fairies: Through Low Light And Trees ― Sophie Hunger: 1983 ― Spoon: Transference ― Die Sterne: 24/7 ― The Strange Boys: Be Brave ― The Streets: Computers and Blues ― Sufjan Stevens: The Age Of Adz ― Sun Kil Moon: Admiral Fell Promises ― Sun Kil Moon: I'll Be There ― Susanne Sundfør: The Brothel ― Take That: Progress ― The Tallest Man on Earth: Sometimes The Blues Is Just A Passing Bird [EP] ― The Tarantula Waltz: Did Not Leave To Find But To Forget, To Leave Behind ― Teenage Fanclub: Shadows ― The Thermals: Personal Life ― These New Puritans: Hidden ― Timo Räisänen: The Anatomy of Timo Räisänen ― Tired Pony: The Place We Ran From ― Toro y Moi: Causers Of This ― Tunng: ... And Then We Saw Land ― Two Door Cinema Club: Tourist History ― Howling Bells: Missing Deadlines - Selected Remixes ― Vampire Weekend: Contra ― The Vaselines: Sex With An X ― Violens: Amoral ― The Walkmen: Lisbon ― Warpaint: The Fool ― Weezer: Death to False Metal ― Wolf Parade: Expo 86 ― Woven Hand: The Threshingfloor (in alphabetischer Reihenfolge)


Die beiden miesesten Alben des Jahres, die ich tatsächlich als einzige in dieser Liste als komplett hoffnungslose Fälle abtun möchte:

Kings of Leon: Come Around Sundown ― Neil Young: Le Noise (in alphabetischer Reihenfolge)


Eine Singles- oder Songliste lohnt sich bei mir nicht. Ich bin und war immer eine Albumband. Wenn Sie aber erraten möchten, welches Lied mir im vergangenen Jahr zuverlässig ein dummes glückliches Grinsen in mein mürrisches Gesicht gefräst hat, können Sie mit der »Enjoy the Silence«-Coverversion von Nada Surf nicht völlig schiefliegen.

Link   |   2 Kommentare   |   jetzt kommentieren





pixel

Nordische Filmtage 2010:
The Twitter Edition

Eine der wenigen Freizeitvergnügungen und kulturellen Ausgleichssportbeschäftigungen, die wir uns hier auf dem Kutter noch gönnen, ist die alljährliche Reise zu den höchst sympathischen und angenehmen Nordischen Filmtagen Lübeck.

FRÜHERE NFL-BERICHTERSTATTUNG BEI DICHTHEIT & WAHRUNG:
2009 | 2008 | 2006/2007 | 2005 | 2004 | 2003

Statt des angekündigten, aber leider nie fertig gewordenen Berichts für das Festivaljahr 2010 dokumentiere ich an dieser Stelle (ausnahmsweise in der unzulässigen, blogwidrigen chronologischen Reihenfolge von vorne nach hinten) nun noch einmal meine mehr oder minder wortgewandten Wasserstandsmeldungen, die ich exklusiv über Twitter von den NFL abgegeben habe (exklusiv, weil ich offenbar der einzige Twitterer auf dem ganzen verdammten Festival war. Hey, Lübeck, es ist 2010!!)

#NFL10: Alle Parties, alle Filme, bis auf die,
die ich verpasst habe

Es fährt ein Zug nach Lübeck. Nachher. Um den zu erwischen, nehme ich jetzt erstmal den Zug nach Hamburg. Nordische Filmtage Lübeck. #nfl10
Heute abend Eröffnung im Lübecker Kolosseum. Eröffnungsfilm Sound of Noise (SVE). Es wird geklöppelt & getrommelt. Wie überall... #nfl10
Auf dem Bahnsteig in Hamburg sehen mindestens drei Mitreisende aus wie skandinavische heavy drinker. Filmtage, wir kommen! #nfl10
Eröffnungsfilm: Sound of Noise. Ein Musikfilm. Guerilla-Drummer klöppeln und tippern überall rum, ein Polizist sehnt sich nach Stille #nfl10
Musikfilme sind wie Pornos. Handlung und Dramaturgie suchen vor allem immer nach der Rechtfertigung für den nächsten Akt bzw. Act. #nfl10
Sound of Noise würde @Batz wahrscheinlich an "The Sevillian Drummer" erinnern. Die Drummer sind Drumnerds. Aber arschcoole Drumnerds. #nfl10
Vier der sechs Drummer aus Sound of Noise waren gestern bei der Eröffnungsveranstaltung, drei haben getrommelt. Lärm war beträchtlich #nfl10
Steen Bille moderierte die Eröffnung wie immer höhepunktlos, aber höchst charmant. The kind of host you'd like to have a beer with #nfl10
Habe für heute ein enges Filmtage-Programm geplant. Mal sehen, wann der Schlendrian einsetzt. Überlege, den Morgen-Slot zu schwänzen. #nfl10
NFL ehren Pål Bang-Hansen und zeigen seinen Politthriller "Kronprinsen". #nfl10
"Er liebte die Gastronomie" (über Pål Bang-Hansen) #nfl10
Dieses Kino frisst Tweets. Dafür läuft hier Pheline Roggan mit einer FC St. Pauli-Tasche rum. Sensationeller Schokokuchen außerdem! #nfl10
Nächster Film: "R" aus DK (deutscher Titel: R. Englischer Titel: R). Ein Knastfilm.
Knastfilme haben irgendwie immer Längen. Muss in der Natur der Sache liegen... #nfl10
"R" dauert 90 Minuten, fühlt sich aber länger an. Für einen Knastfilm kein so schlechtes Zeichen. #nfl10
Oliver Perau rennt hier auch rum, und ich finde es empörend, dass er in den letzten zwanzig Jahren viel weniger gealtert ist als ich. #nfl10
Sie verramschen hier "Yella" für 9,90. Gestern noch Filmkunst, heute schon Ausschuss. Dabei war ich in "Yella" auf der Höhe meiner Kunst!
Die Schlange vor "En ganske snill mann" war fucking 30 Meter lang. Deshalb wird der Nachmittags-Slot jetzt geschwänzt. #nfl10
Aus der Reihe "Langweilige Fotos": das Kolosseum gestern Abend. twitpic.com
Ein Film, den ich bei den Filmtagen nicht sehen werde: "The Good Heart" von Dagur Kári. Weil ich ihn schon kenne. Er ist toll! #nfl10
Der Fotograph, der mich letztes Jahr hier andauernd abgelichtet hat, ignoriert mich dieses Jahr völlig. So schnell verblasst der Ruhm #nfl10
Eben als "Schlacks" bezeichnet worden. Das ist mir auch seit 15 Jahren nicht mehr passiert...
In meinem Hotel-WLAN haust eine Horde Pinguine. (Horde? Schwarm?? Man weiß so wenig...)
Der Regen hier in Lübeck ist ein gottverdammter Psychopath!
Och nu: Himlen är oskyldigt blå (Der Himmel ist unschuldig blau) #nfl10
Himmel unschuldig blau: Teenager-Sommer-Nostalgiedusche mit Drogen und psychedelischen Hemden. Nett. #nfl10
Regisseur Hannes Holm sagte vor der Vorführung, er hoffe, sein Filme benehme sich anständig. Ja. Ein höflicher Film. #nfl10
Danach war der skandinavische Empfang. Genauso höflich und überraschungsfrei. Aber ohne Drogen. Nur Kürbissuppe. Und Krombacher. #nfl10
Übrigens gabs letztes Jahr auf dem Skandiempfang erstmals Bockwurst. Ich verlange eine Wiederaufnahme dieser Tradition im Jahr 2011! #nfl10
Die Retrospektive würdigt den skandinavischen Sexfilm der 70er. Hätte ich das früher erwähnen sollen, um Ihr Interesse zu wecken? #nfl10
Vom Bahnhofskino in die Festivalretrospektive in nur 35 Jahren. #nfl10
Heute mal defensives Programm: 1045 Die Bilderhändler (FIN), 2000 Lappland-Odyssee (FIN). Dann Schuppenparty. Dazwischen Hüxshopping. #nfl10
Welche Rechnung auch immer der Regen gestern mit Lübeck noch offen hatte, sie scheint nun beglichen zu sein. Regen hat sich verpisst. #nfl10
Flüchtige Zählung ergibt: Habe mehr Haut- & Haarpflegeprodukte dabei als meine strahlende Begleiterin. Man versucht mitzuhalten. Vergeblich.
Für alle, die von dem ewigen Filmtagegeschnacke hier genervt sind: Sonntag ist damit schon wieder schluss. Nur noch zweimal schlafen! #nfl10
Lieber Freund, Respekt / Autumn Man / Die Bilderhändler: Three films about making ends meet draußen in the Hinterwälder #nfl10
Wer immer diese drei kurzen bzw. semikurzen Filme zu einem Screening zusammengespannt hat, versteht sein/ihr Geschäft. #nfl10
All diese freundlichen Menschen, die einen grüßen & in Gespräche verwickeln. Wer mich kennt, weiß, welche Höllenqualen ich hier leide #nfl10
So ein nettes, familiäres Festival ist einfach nichts für mürrische Soziopathen... #nfl10
Und wenn ich noch einmal höre "Ja, hallo und herzlich willkommen", werde ich mich heute Abend fürchterlich betrinken. (Safe bet) #nfl10
"Alting bliver godt igen" ("Alles wird gut"): ein recht blöder dänischer Politthriller mit Jens "Der Adler" Albinus. #nfl10
"Allting...": Das obligatorische Überraschende Ende ist nach 15 Minuten klar. Läuft bestimmt bald im dt. Fernseh. Weil ach so brisant #nfl10
"Allting...": Ein Film, der behäbig auf dem ausgelatschten Trampelpfad zwischen Verschwörung und Paranoia entlangtrottet. #nfl10
Und jetzt zu etwas gutem: "The Good Heart" vom superknuddeligen Isländer Dagur Kári (sprich: Kauri) ("The Dark Horse", "Noi Albinoi") #nfl10
"The Good Heart": jarmuscheske Ballade über zwei verschrobene Loser in/mit einer Bar in New York. Seltsam, aber super. #nfl10
"The Good Heart": ein Film, der uns lehrt, das Humanität nicht bei Enten enden darf ("We cannot kill a fellow duck!") #nfl10
Dänische Filme/Koproduktionen, in denen nicht Nicolas Bro auftaucht, sind als Fälschung zurückzuweisen. #nfl10
Als nächstes: "Lappland-Odyssee", ein finnisches Road Movie. Vermutlich mal wieder eine typisch skurrile Angelegenheit. #nfl10
"Napapiirin sankarit" (Lappland-Odyssee): Drei Freunde, ein Auto, eine Nacht, ein Ziel. Dazu Digitalreceiver, Russen, Killerlesben #nfl10
"Lappland-Odyssee" (FIN) ist ein bisschen wie "Absolute Giganten" am Polarkreis. Es passiert nur viel mehr in dieser Nacht... #nfl10
Ich hatte befürchtet, so ein finnisches Lappland-Roadmovie würde skurril werden. Ich hasse das. Es war nicht so. Großer Spaß, Leute! #nfl10
Und weiter zur Filmschuppen-Party im Schuppen 6. Hart trinken. Grundlage hab ich mir schon bei Sultan Palast angeeignet. #nfl10
Die verrückten schwedischen Drummer sind wieder da. Und zwar in meinem Schädel. Aua aua. #nfl10
Offizieller Ausrüster des Kutters bei den Nordischen Filmtagen Lübeck 2010: Galenus-Apotheke. #nfl10
"Armadillo": dänischer Dokfilm über junge Soldaten auf einen dänischen Truppenstützpunkt in Afghanistan. #nfl10
"Armadillo": kein sehr origineller Amsatz, aber ausgesprochen dicht erzählt und exzellent montiert #nfl10
"Armadillo" wirkt weniger wie Dokfilm, sondern wie low-budget-Spielfilm, der mit Handkamera auf pseudodokumentarisch getrimmt wurde #nfl10
"Armadillo": beklemmend nahe Kampfszenen, erstaunliche Einsatznachbesprechungen: Diskussionen wie im Kulturzentrum. Diese Dänen... #nfl10
Was ich unbedingt noch sehen wollte, aber wohl eher nicht mehr schaffe: "En ganske snill mann" und "Home for Christmas" (Bent Hamer). #nfl10
Heute Abend dann Filmpreisnacht im Stadttheater. Hey Arne, this is for you: Ich habe meinen drittbesten Anzug dabei! #nfl10
(zugegeben: nicht so schön wie Bernd Begemanns schöner Satz: "Ich habe meinen besten, einzigen Anzug an.")
Fuck Fuckity Fuck! Fuck! Dämmere gerade im Hotelbett und bemerke, dass ich gerade den Drehbuch-Talk verpenne! Grmpf! #nfl10
Wäre ich nicht heut nacht um fünf dazu übergegangen, die vielen Biere mit Gin Tonics abzulöschen, wäre alles noch viel schlimmer #nfl10
Das mit den Gin Tonics war sehr vorausschauend und hatte rein gar nichts damit zu tun, dass sie Hendrick's da hatten (mit Gurke)... #nfl10
Wer nicht versteht, warum es heißt "klein, aber fein", besuche in Lübeck die winzige Buchhandlung "maKULaTUR". Großartig. Trotz des Namens.
Stimmt das, dass es in Lübeck offenbar drei rivalisierende Veranstaltungsreihen mit Kurzfilm-Slams gibt? Was für eine Filmmetropole!
Vi ses på film pris natten! #nfl10
Filmpreisnacht. The stage is set. #nfl10 twitpic.com
NDR-Filmpreis am "Beyond", Publikumspreis für "The Good Heart". Den Rest schlagen Sie bitte in ihrem örtlichen Internet nach. #nfl10
Jetzt müssen wir nur noch die öden Norddeutschen Filmpreise hinter uns bringen, und dann wird das Buffet eröffnet. #nfl10
Letztes Jahr: Norddeutscher Filmpreis für bestes Drehbuch an Fatih Akin für "Soul Kitchen"
Dieses Jahr: Norddeutscher Filmpreis für besten Film an Fatih Akin für "Soul Kitchen"
Nächstes Jahr: Norddeutscher Filmpreis für Lebenswerk an Fatih Akin ("Soul Kitchen")
Die Kopplung des sog. "Norddeutschen Filmpreises" an die Nordischen Filmtage funktioniert nicht. War zum Glück das letzte Mal. #nfl10
Norddt. Filmpreis: das Kunststück, sich in inzestuöser Weise selbst auf die Schultern zu hauen in einer Familie, die es gar nicht gibt
Filmpreisnacht: das Geheimnis ist, nach jedem Bier ein stilles Wasser zu trinken, bevor man das nächste Bier ordert. #nfl10
Wieder mal ging der Hauptpreis an einen Film, den ich nicht auf meinem Sichtungszettel hatte. "Beyond" von Pernille August (Swe). #nfl10
Für mich sind die Filmtage nun vorbei. Jetzt gleich zum Zug. Heute 1530 spielt #H96 gegen den Tabellenführer! Ein Sieg wär nicht schlecht...
Für Euch da draußen an den Empfangsgeräten sind die NFL nun auch zu Ende. Höre ich da ein Aufatmen in der geschätzten Followerschaft? #nfl10
Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren












Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

 
Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/
Mai 2017
MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031
Februar

Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

2017
» Februar 2017

2015
» Juni 2015

2014
» November 2014
» Juni 2014

2013
» November 2013
» August 2013
» Januar 2013

2012
» November 2012
» Oktober 2012
» April 2012
» Februar 2012
» Januar 2012

2011
» Dezember 2011
» November 2011
» Oktober 2011
» September 2011
» Juli 2011
» Juni 2011
» Mai 2011
» April 2011
» März 2011
» Februar 2011
» Januar 2011

2010
» Dezember 2010
» November 2010
» Oktober 2010
» September 2010
» August2010
» Juli 2010
» Juni 2010
» Mai 2010
» April 2010
» März2010
» Februar 2010
» Januar 2010

2009
» Dezember 2009
» November 2009
» Oktober 2009
» September 2009
» August 2009
» Juli 2009
» Juni 2009
» Mai 2009
» April 2009
» März 2009
» Februar 2009
» Januar 2009

2008
» Dezember 2008
» November 2008
» Oktober 2008
» September 2008
» August 2008
» Juli 2008
» Juni 2008
» Mai 2008
» April 2008
» Februar 2008
» Januar 2008

2007
» September 2007
» August 2007
» Juli 2007
» Juni 2007
» Mai 2007
» April 2007
» Februar 2007
» Januar 2007

2006
» Oktober 2006
» September 2006
» Juni 2006
» Mai 2006
» April 2006
» Februar 2006
» Januar 2006

2005
» Dezember 2005
» November 2005
» Oktober 2005
» September 2005
» Juni 2005
» Mai 2005
» April 2005
» März 2005
» Februar 2005
» Januar 2005

2004
» Dezember 2004
» November 2004
» Oktober 2004
» September 2004
» August 2004
» Juli 2004
» Juni 2004
» Mai 2004
» April 2004
» März 2004
» Februar 2004
» Januar 2004

2003
» Dezember 2003
» November 2003
» Oktober 2003
» September 2003
» August 2003
» Juli 2003
» Juni 2003
» Mai 2003
» April 2003
» März 2003
» Februar 2003
» Januar 2003

2002
» Dezember 2002
» November 2002
» Oktober 2002
» September 2002
» August 2002
» Juli 2002
» Juni 2002
» Mai 2002
» April 2002
» März 2002
» Februar 2002

2001
» Dezember 2001







pixel

© 2001-2016 Der Kutter.