Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

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Die akurate Frisur von Barack Obama erinnert mich an den Rasen meiner Mutter.

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Ich würde ja gern etwas originelleres, überraschenderes sagen. Aber um meine Erfolgsquote (derzeit 77,3%) aufzubessern, hier noch einmal für's Protokoll: Die heutigen Potomac-Primaries gehen alle drei an den freundlichen jungen Herrn mit der präzisen Kurzhaarfrisur.

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Solange es Menschen gibt. Imitating film critique at Berlinale '08 [VIA MALORAMA]

Huch, es ist ja schon wieder Berlinale. Ist dieses Jahr komplett an mir vorbeigegangen. Filmfestival Göteborg hat auch schon nicht geklappt. Seit Nordischen Filmtagen Lübeck und Up and Coming Hannover vollkommen festivalfrei. Falls mich dieses Jahr jemand mit Spesenkonto nach Cannes schicken möchte, bitte ich um Zuschriften an die bekannte Mailadresse. Ich würde mich auch herablassen, 80 Zeilen zu schreiben oder so.

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Comeback Kid

Über dieses Comeback würde ich mich mehr freuen, wenn die genannten Gründe dafür nicht so beschissen wären. Aber freuen muss ich mich trotzdem: achnaja. Ging irgendwann einfach fischen und kam fünf Jahre nicht wieder, der Hund. Die meisten, die heute Weblog lesen oder schreiben oder erklären, wissen ja gar nicht, was für ein Gigant, was für ein Killer der mal war und also ist und bleibt. (Aber damit will ich eigentlich nur damit prahlen, dass ich auch schon etwas länger dabei bin.) Rome von Rounders. Einer, gegen den fast alles spricht ― außer, dass er besser ist als alle anderen.

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Upcoming: the Obama Primaries

In diesen Tagen finden sieben weitere relevante demokratische Primaries und Caucuses statt: Louisiana, Nebraska und Washington State (sowie die Virgin Islands) heute nacht, am Sonntag dann Maine, am Dienstag schließlich Washington D.C., Maryland, Virginia. Insgesamt sind rund 360 Delegierte in der Verlosung.

Alle Rennen unterscheiden sich: einige sind Primaries, andere Caucuses, manche sind offen, manche geschlossen. Die demographischen Strukturen sind unterschiedlich, was Hautfarbe, Herkunft, Diversität, Bildung und Einkommen betrifft. Die Rennen haben aber auch zwei große Gemeinsamkeiten: Es liegen keine ernstzunehmenden aktuellen Umfragen vor (mit Ausnahme von Washington, wo Obama derzeit ein Vorsprung von 5 bis 13 Prozent vorhergesagt wird), und überall gilt aus unterschiedlichen Gründen Obama als mehr oder weniger deutlicher Favorit. Auch ich sehe für Hillary allenfalls Chancen in Maine, eventuell in Virginia und Washington. Mein Tipp für heute Nacht: dreimal Obama, zu den Virgin Islands fällt mir nichts ein.

The Big Mo: Wird Obama seiner Favoritenrolle gerecht, wird er an kritischer Masse weiter zulegen und Schubkraft für die späteren, knapperen Rennen gewinnen. Hillarys Kampagne spielt bereits jetzt die Erwartungen deutlich herunter. Die proportionale Delegiertenverteilung wird allerdings - vorausgesetzt, dass es keine ernsthaften Einbrüche gibt - verhindern, dass sich ein Kandidat allzuweit vom Konkurrenten absetzen kann. Im Gegenteil: das Rennen wird knapper.

Und New Mexico zählt immer noch.

Zu den Republikanern: Keine Zeit. Zu langweilig.

Für Freunde des gepflegten Tippspiels: meine Scorecard (PDF, 85 KB) für das weitere demokratische Rennen bis zum großen Parteitag.

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A new level, ach Quatsch, eine whole new dimension of pathos and Obamania (but I like it natürlich, ich rührseliger Sack, ich): Yes We Can, Teile der New Hampshire Concession Speech als Musikvideo. (Die Rede als Video und Transkript.)

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Super-Tuesday-Selbstkritik

New Mexico, immer wieder New Mexico. In New Mexico zählen sie immer noch, und bei den Demokraten ist das Rennen so knapp, dass sich noch immer kein Sieger feststellen lässt. Ansonsten aber ist die Super-Tuesday-Bilanz klar, und damit wir auch hier einen Schlusstrich ziehen können, gebe ich NM - dank des aktuellen, vorwiegend im 2. Congressional District herausgefahrenen 1.100-Stimmen-Vorsprungs, jetzt einfach an Hillary. So wird das gemacht, CNN!

40 Rennen wurden hier getippt: 21 demokratische und 19 republikanische Vorwahlen und Caucuses. Exakt 30 Prognosen waren richtig, 10 waren falsch. Das bedeutet eine Trefferquote von 75 Prozent - kein schlechtes, aber auch kein besonders gutes Ergebnis. Mehr Mittelmaß als wir hier zu akzeptieren bereit sind. Womöglich muss also weitergetippt werden, um die Quote aufzuhübschen. Wie konnte das passieren? 3 Gründe:

(1) Sechs demokratische Rennen wurden falsch getippt. Fünf davon hatte ich Hillary zugeschlagen, gingen aber am Ende zugunsten von Obama aus. Schwacher Trost: Drei davon hatte ich zuvor als äußerst knapp eingeschätzt, eines nur geraten - aber dennoch. Ich habe Obama nach Iowa nicht über- und nach New Hampshire nicht unterschätzt. Aber vor dem Super Tuesday habe ich ihn deutlich unterschätzt, insbesondere seine Fähigkeit, in allen Ecken des Landes Mehrheiten zu gewinnen. Ich war mir sicher, dass er aufgrund der proportionalen Delegiertenverteilung mit einer Reihe achtbarer zweiter Plätze im Rennen bleiben würde. Gleiches gilt nun für Hillary. In einem wichtigen Punkt habe ich Obama aber überschätzt:

(2) In Kalifornien hatte ich ein knappes Rennen vorhergesehen und auf Obama gesetzt, obwohl ich es irgendwie besser wusste. Alle Erfahrung sprach eigentlich für Hillary, aber ich witterte eine Sensation. Eine Bauchentscheidung, aber nicht nur: Fast überall war ein knappes Rennen prognostiziert worden, nur war es am Ende alles andere als das. Hier ging wohl das Wunschdenken mit mir durch. Nun könnte man sagen: War ja nur ein Staat, einer von 21. Aber es war der wichtigste Staat, den man gewinnen oder verlieren konnte. Schmerzlich für Obama, so wie der Sieg Hillarys in Massachusetts süß war. Da lag ich wenigstens mal richtig.

(3) Bei den Republikanern habe ich - analog zu Obama - Mike Huckabee unterschätzt. Mehr als Arkansas hatte ich ihm nicht zugetraut. Drei meiner vier falsch prognostizierten republikanischen Rennen waren Huckabee-Siege gegen den von mir gesetzten McCain.

Was das Rennen um die Delegierten angeht, liegt Hillary knapp, aber nicht uneinholbar vorn. Es gibt unterschiedliche Zählweisen, was grob gesagt auf komplizierte Verteilungsschlüssel und sogenannte Superdelegierte zurückzuführen ist, die dem Wählervotum nicht unterworfen sind. Trotz der Schlappe in Kalifornien steht Obama besser denn je im Rennen. Während er Fundraising-Rekorde aufstellt (und ausposaunen lässt), schießt Hillary nun privates Geld in ihre Kampagne. Ich hätte eigentlich erwartet, dass das Privatvermögen der Eheleute Clinton für Anwälte draufgegangen ist, aber wer weiß. Die Staaten, die jetzt in die Verlosung kommen, sind offen in beide Richtungen, in einigen finden Caucusses statt, was Obama liegt. Es wird spannend zu beobachten, welche Dynamik das Rennen nimmt. Momentum, diesen großen Fetisch und Götzen der amerikanischen Politik, können beide, Obama wie Clinton, für sich beanspruchen. Gewinner des Expectation Games ist aber eindeutig Obama. Er ist der Mann für die Überraschungen im Rennen und hat nun auch seine Electability unter Beweis gestellt.

Delegate
Count
Clinton
Obama
CNN
823
741
CQ Politics
872
793
New York Times
892
716
Los Angeles Times
1045
960
ABC
1069
988
CBS
1066
996

Bei den Republikanern liegt die Spannung im Rennen um Platz 2. Romney würde ich noch nicht abschreiben, aber nach meinen Erfahrungen mit Huckabee wäre ich jetzt mittlerweile vorsichtig, überhaupt noch irgendwen abzuschreiben. Wer weiß, vielleicht kommt ja noch Ron Paul? Scherz. << Nachtrag: Und schon schmeißt Romney die Brocken hin. >> Spannender ist da schon eher die Frage, wen McCain als Running Mate auswählt. Die Entscheidung wird noch eine Weile auf sich warten lassen, und inwiefern er sich dabei am Ausgang der Primaries orientieren wird, ist offen. Ich würde den Einfluss nicht überschätzen. Allerdings hat er nach der Convention auch noch eine Partei zu einen.

Weiteres Ergebnis der Wahlnacht: Twitter saugt. Ich kann damit nichts anfangen. Ich find ja schon Bloggen seltsam, immer noch nach all den Jahren. Aber twittern? Liegt mir nicht.

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Die-Super-Duper-Kutter-Super- Tuesday-Super-Prognose (super!)

Auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Umfragen (die meisten davon über diese Links auffindbar), eigener Berechnungen unter Berücksichtigung soziodemographischer Daten und der politischen Vorgeschichte einzelner Staaten, lokaler Berichterstattung, anekdotischer Evidenzen und nicht zuletzt etwas happy guessing sind dies meine Vorhersagen für den Tsunami Tuesday.

STATE
DEM
GOP

Alabama
BO#
McC!
Arizona
HC
McC!
Arkansas
HC!
MH!
California
BO#*
McC#
Colorado
BO
MR!
Connecticut
HC#
McC
Delaware
HC
McC
Georgia
BO!
McC#
Idaho
?(BO)
May 27
Illinois
BO!
McC!
Kansas
?(HC)
Feb 9
Massachusetts
HC!
MR!
Minnesota
HC
McC!
Missouri
HC#
McC#
Montana
June 3
?(MR)
New Jersey
HC#
McC!
New Mexico
?(HC)
June 3
New York
HC!
McC!
North Dakota
?(HC)
?(MR)
Oklahoma
HC!
McC!
Tenneesee
HC!
McC#
Utah
BO!
MR!!

HC = Hillary Clinton, BO = Barack Obama
McC = John McCain, MR = Mitt Romney, MH = Mike Huckabee, RP = Ron Paul

= wird ein enges Rennen

! = ist 'ne bombensichere Sache
?( ) = keine Ahnung, Gewinner mehr geraten als geschätzt

  • = Oh Gott, ich glaub, ich lieg falsch. Wunschdenken? Egal, jetzt bleib ich dabei. Obama gewinnt CA. Ich muss verrückt sein! Oder? Oder doch nicht???

In Kalifornien fällt es schwer, sich festzulegen. Bei den Demokraten spricht alles für Hillary: Monatelang stabiler Vorsprung, exzellente Vernetzung, potente Geldgeber, vor allem aber die ausgezeichnete Bodenorganisation (wichtig für's GOTV). Dennoch hat die Aufholjagd Obamas in den Umfragen zum Patt geführt, alles scheint möglich. Mein Verstand sagt mir: Hillary wird's machen. Mein Instinkt sagt mir, dass es Zeit ist für einen Außenseitertipp: Obama. (Oder doch nicht?)

Ähnlich eng ist es in Kalifornien auch bei den Republikanern: Die Umfragen widersprechen sich, schlagen mal für Romney, mal für McCain aus. Huckabee wird Romney in Kalifornien nicht entscheidend schwächen, das Schwarzenegger-Endorsement für McCain sollte man wiederum auch nicht überbewerten. Seine Wirtschaftsorientierung wird Romney mehr helfen als ihm seine religiöse Herkunft schadet. Dennoch: Ich lege mich fest auf McCain.

Kalifornien stellt bekanntlich die meisten Delegierten (DEM: 441, GOP: 173), aber auch woanders wird gewählt, und auch woanders gibt es knappe Rennen: Alabama, Connecticut, Missouri und New Jersey bei den Demokraten, Delaware, Georgia, Missouri und Tennesee bei den Republikanern. Manche behaupten, bei den Demokraten könnte selbst NY knapp werden - aber das glaube ich nicht. Anyway, was bringt der Super Tuesday unterm Strich?

Beachtet man die Delegiertenkontingente der einzelnen Staaten sowie die jeweiligen Verteilungsschlüssel, würde die obige Prognose bedeuten, dass bei den Republikanern (wie allgemein vorhergesagt) John McCain das Rennen machen wird. Huckabee traue ich außer in Arkansas und vielleicht in Montana keine Siege zu. Romney wird die Mobilisierung des konservativen Partei-Establishments nicht ausreichend helfen können.

Bei den Demokraten wird sich das Rennen weiter verdichten und der Super Tuesday noch keine Entscheidung bringen. Gerade hier sind die Verteilungsmodalitäten aber so fieselig und von Staat zu Staat unterschiedlich, dass ich hier keine Delegiertenhochrechnung abgeben möchte - zumal ja auch noch die PLEO-Superdelegierten und ungebundene Delegierte eine Rolle spielen, und in diesem Geschäft habe ich nun wirklich keine Aktien. Wenn Hillary Kalifornien gewinnt, wird Obama weiterhin und noch ziemlich lange hinter ihr herlaufen. Gewinnt Obama, muss ich meine Herztropfen nehmen. Und mir vor allem erstmal welche verschreiben lassen!

Es wird spät werden, bis man etwas sagen kann, und bevor Kalifornien nicht ausgezählt ist, kann man eigentlich gar nichts sagen. Manche sagen, eine besonders hohe Wahlbeteiligung deute auf ein gutes Abschneiden von Obama hin, weil er in besonderem Maße Nichtwähler mobilisiert. Das stimmt zwar. Aber als ich während der New-Hampshire-Primary hörte, dass der Andrang auf die Wahllokale alle Rekorde sprenge, ging ich beruhigt zu Bett. Am nächsten Morgen war dann Hillary die Siegerin.

Was für ein Rennen! Bei den Demokraten in einer so frühen Phase nur noch zwei Kandidaten im Rennen (naja, wir wollen nicht Mike Gravel unterschlagen) und kein klarer Front Runner zu sehen, Hillary wird immer inspirierender, Obama wird immer staatstragender. Bei den Republikanern ist Rudys Resterampe am Start: der Early Bird hat sich an Florida verschluckt, dazu die Wiederaufstehung McCains (Phoenix liegt nicht umsonst in Arizona), die gegenseitige Neutralisierung Romneys und Huckabees, und wo ist eigentlich die Christian Coalition abgeblieben? Das alles sind tolle Geschichten im großartigsten Vorwahlkampf seit 1992 - aber da bin ich befangen.

Bald schließen die ersten Wahllokale. Thank God, it's Tuesday!

Meine Super Tuesday Scorecards als PDF-Download: super tuesday 2008 scorecards (application/pdf, 179 KB)

Bitte beachten Sie auch die Vorhersagen von Dr. Bierkrug.

Ich weiß noch nicht, ob ich nachher Lust und Zeit habe, aber eventuell, sofern die Internet-Verbindung hier stabil bleibt, twittere ich heute nacht die Super-Tuesday-Ergebnisse. Falls ja, wäre das meine Twitter-Premiere! (Eventuell erzähle ich hier demnächst auch von einer anderen, allerdings gescheiterten Premiere: Meinem ersten Versuch nämlich, einen Klingelton herunterzuladen.)

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Prime Resources

Primary Sources. Linkliste anlässlich der US-Präsidentschaftswahlen 2008

Policy wonks, pundits and poll junkies, track the race, day and night, at your desk or on the go: Primary Sources, meine Survival-Liste mit nützlichen Links zu den US-Präsidentschafts(vor)wahlen 2008, auf nullfachen Wunsch jetzt auf dem Kutter. Bzw. was früher mal der Kutter war.

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Stockholm Syndrom. An manchen Tagen sind mir meine beinahe zärtlichen Gefühle für Wolf Blitzer dann selbst schon wieder peinlich.

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