Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

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Insellösung

Wenn man immer wieder hört, Griechenland solle gefälligst ein paar seiner Inseln verkaufen, dann erkennt man, dass die Zukunft, die uns Günter Hack in »ZRH« in Aussicht gestellt hat, bereits eingetroffen ist (Stw. Leasing-Kantone, Exilzahnärzte).

Man fragt sich allerdings, ob ausgerechnet mehr Privatinseln diese Welt zu einem besseren Ort machen.

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Tatort:
Frauenfußball und die Kerlwelt

Was an der Frauenfußball-WM nervt, das ist eigentlich nur die gut gemeinte volkspädagogische Medien- und Werbeoffensive, die versucht, mit einem Augenzwinkern die Vorherrschaft des Männerfußballs zu ironisieren, dabei aber durch die ständige Bezugnahme auf die Kerlwelt einen gewissen Minderwertigkeitskomplex bespielt, von dem ich mal vermute, dass er in der Realität schon gar nicht mehr existiert, und die sich dabei ästhetisch des »Freche-junge-Frauen-setzen-sich-in-Männerberufen-durch«-Genres der 80er Jahre bedient. Naiv wie ich bin, hätte ich gedacht, dass der Feminismus uns alle schon ein wenig weiter gebracht hätte. Trauriger Höhepunkt war (und wird es wohl auch bleiben) der »Tatort« am gestrigen Abend in der ARD, ein mit dem pädagogischen Drehmomentschlüssel völlig überspanntes Lehrstück, das im besten brechtschen Sinne wohl hauptsächlich deswegen aufgeführt wurde, weil es den Beteiligen (i.e. den Laiendarstellern) als eine gute Idee erschien. Gut gemeinte und damit letztlich schon wieder herablassende Dialoge, krampfig herbeigezwungene Dauerfußballbezüge, Laiendarsteller der Berti-Vogts-Klasse (und der T20 war noch nicht einmal der schlechteste), ja selbst die Do-It-Yourself-Musik: das Gesetz, dass ein Tatort aus aktuellem Anlass immer ein schlechter Tatort und oft schon ein Propagandafilm ist, wurde gestern eindrucksvoll und für die Ewigkeit bestätigt. Was man daraus für die anstehende WM lernen kann? Das gleiche, was schon bei den Männern geholfen hat: Geht's raus und spuits Fußball.

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Form und Inhalt:
Die verlorene Ehre des Michael Ballack

Das hätten wir nun auch nicht gedacht, dass »Form und Inhalt« im Denken von Michael Ballack so zentrale Kategorien sind, dass sie in seiner von seinem Berater Dr. Michael Becker vertriebenen kurzen Stellungnahme zum Ende seiner Nationalmannschafts-Laufbahn gleich zweimal angeführt werden. »Form und Inhalt« der Erkärung von Joachim Löw würden Ballack überraschen und enttäuschen, heißt es dort, und gleich darauf, »Form und Inhalt« seien leider bezeichnend für Löws Verhalten ihm gegenüber. Wer hätte das gedacht, dass sich ein Fußball-Haudegen wie Ballack nach all den Jahren im Profisport immer noch einen schönen Rest an Unschuld bewahrt hat und folglich immer noch überrascht und enttäuscht werden kann von Dingen, die bezeichnend sind für die Erfahrungen, die er zuvor gemacht hat. Vielleicht hat sein Berater aber, als die Erklärung aufgesetzt wurde, auch einfach nur ein wenig uninspiriert in seinem Fundus von Textbausteinen herumgewühlt, aus dem dann neben dem Klugscheißer-Kompositum »Form und Inhalt« auch gleich noch der unausrottbare Superlativ von »kein« herausgerutscht ist (»in keinster Weise«). Und es wäre wohl besser gewesen, man hätte sich auch drei Sätze danach mit einigen handelsüblichen Floskeln beholfen. Statt dessen heißt es dort zu einem möglichen letzten Einsatz in einer Art Abschiedsspiel: »Ich weiß, dass ich meinen Fans dieses Spiel eigentlich schuldig bin«. Spielschulden sind Ehrenschulden, mag ein Schelm da denken, aber wie so oft folgt, wie zum Beweis, dass das zuvor Gesagte »in keinster Weise« ernst gemeint gewesen ist, auf das »eigentlich« ein »aber«. (Je mehr man darüber nachdenkt, könnte man allerdings zu dem Schluss gelangen, dass das Wörtchen »eigentlich« eigentlich die gesamte Karriere von Michael Ballack geradezu leitmotivisch überschreibt.) Hinzu kommen noch ein paar Standardvokabeln der Empörung wie »Scheinheiligkeit« und »Farce«, und sehr viel mehr lässt sich dann über Form und Inhalt dieser Erwiderung schon gar nicht mehr sagen. Was schade ist, denn gerade von der Combo Ballack & Becker hätte man eigentlich gern mehr zum Thema »Form und Inhalt« erfahren.

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»Form und Inhalt«: klingt wie eine neue Literaturzeitschrift, die von Michael Ballack M.A. und Dr. Michael Becker herausgegeben werden wird.

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