Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
Seit 16. Dezember 2001 und 5789 Tagen täglich fangfrisch. Außer manchmal.

Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/
» Herzlich willkommen! Sie sind nicht eingeloggt.
» Um weitere Funktionen nutzen und Kommentare veröffentlichen zu können, müssen Sie sich zuerst mit Ihrem Benutzer-Namen hier einloggen.
» Falls Sie noch keinen Benutzer-Namen und kein Passwort haben, können Sie sich hier registrieren.


Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/
» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

» 0000ff
» 15:00 Taktikbesprechung
» 2 oder 3 dinge
» abb.
» achnaja
» affectionista
» allee der spackonauten
» allesaußersport
» alles wird gut
» anke gröner
» argh!
» außerlomografische opposition
» batzlog
» belle de jour
» bildblog
» blogbar
» [bov] eier erbsen schleim und zeug
» camp catatonia
» chuzpe
» clairvoyance
» coffee and tv
» cursor
» Das Fanmagazin (Hannover 96)
» das hermetische café
» dekaf
» die welt erklärt in lustigen grafiken
» dem herr paulsen sein kiosk
» dienstraum
» digital ist besser
» dogfood
» domino | cover by cover
» drum und dran
» e621
» elektrosmog
» elementarteilchen
» elephäntville
» elfengleich
» emily's beatbox
» enlarge*
» enlarge your pen
» erratika
» etc.pp
» euroranch
» everything's gone green
» existenzielles besserwissen
» fernsehratgeber
» filmtagebuch
» fischlog
» flagr.ant
» fontblog
» fotok
» frafuchs
» fragmente
» frappantville
» freakshow
» freememes
» frontbumpersticker
» funkenfeuer
» funktionale gruppe
» gesprächsfetzen
» gigantville
» goncourt's blog
» googleschmoogle
» haboglabobloggin'
» heimchen
» henso
» high north
» hirn&verbrannt
» hoffentlich kann man das später noch ändern
» hunkabutta
» i hate music
» i love charts
» ilovethatphoto
» (i think) he was a journalist
» indirekter freistoß
» industrial technology & witchcraft
» insects are all around us
» instant nirvana
» interieur
» ipod
» irgendwas ist ja immer
» iso800
» jump cut
» kaffeetanten
» katjaberlin
» knipser
» kommunikationsguerilla
» kompetenzteam
» kollektiv, das
» krit
» le grande bouffe
» le lounge electronique
» letters from rungholt
» ligne claire
» logladies
» malorama
» medienrauschen
» mediumflow
» mehrzweckbeutel
» melancholie modeste
» meow
» meine kleine stadt
» metal machine music
» miagolare
» minusvisionen
» miss.understood
» mlrm
» nanoblogg
» neuronale emergenzen
» new filmkritik
» new filmkritik für lange texte
» newsdesigner
» nichts. es ist nichts
» ofterdingen and kropotkin
» ohne punkt
» ohrensause
» ohrensessel
» ortsanfang
» pan-o-rama
» paranews
» photoranch
» pixnotes
» passe.par.tout
» pop-log
» psycholog
» qfladen
» rebellen ohne markt
» relatin' dudes to jazz
» robot
» romblog
» ronsens
» savoy truffle
» schiffsmeldungen
» schriftstellwerk
» selbr
» sexblog | was von der hitze übrig bleibt
» sickster
» siebenviertel
» social fairy dust
» sofa. rites de passage
» spindoktor
» stattgeschichten / picture edition
» stefan niggemeier
» street art
» supatyp
» supernova express
» synchron./monochron
» taberna kritika
» the modern gentleman
» the new joerg times
» the smorgasbord
» this wasteland
» tomte weblog
» too posh to push
» txt
» ubique
» uku
» unrund
» vague
» verflixt und zugenewst
» wasted comments dump
» wildcard
» wörterberg
» worldwideklein
» zirbel
» ziboy
» zwitscherdiele





resident of antville.org #347//D-5789
Helma Object Publisher

RSS Feed


 
pixel

Das neue große Ding

Mit umgebauten und mächtig getuneten Golf-Caddies (oder wie heißen diese Dinger, mit denen man über den Golfplatz tuckert?) cabrio-artig durch die Innenstadt brettern und dabei mit 500 dB technoides Gestampfe durch die Straßen rabuntern, das ist das neue große Ding, glaubt es mir. Habe ich gestern in Groningen gesehen, und die Holländer sind uns in Style-Fragen schließlich immer 1,5 Jahre voraus. Die Japaner müssen es gerade so hinter sich haben.

Link   |   5 Kommentare   |   jetzt kommentieren





pixel

One-Hit-Wonder



Was mich sehr melancholisch macht: Wenn ehemalige One-Hit-Wonder immer und immer wieder durch die mediale Wiederverwurstungsmaschine gezerrt werden, von einem Betriebsfest zur nächsten Supermarkteröffnung tingeln müssen und in Oldie-Shows seit zwanzig Jahren zum immergleichen Playback immergleiche gebärdensprachliche Darbietungen aufführen. Kein schönes Schicksal, aber es ist ehrliche Arbeit, und die Miete muss schließlich bezahlt werden. Hossa!
Und dann irgendwann fragt der Stern: Was macht eigentlich... Roman "Ruck" Herzog?

Link   |   3 Kommentare   |   jetzt kommentieren





pixel

Killer-Carports greifen an!

Bange Fragen stellen sich, zum Beispiel die nach der Zukunft des Garagen-Rocks im Zeitalter des Carports. Und: Können in solchen Verschlägen wirklich innovative neue Unternehmen entstehen wie einst Apple und HP? Könnte es also sein, dass der langsame Niedergang des Rockband-Konzepts (den wir nicht mit übermäßiger Trauer zur Kenntnis nehmen) auch damit zusammenhängt, dass sich ein klassisches Übungsraum-Konzept auf dem Rückzug befindet? Und kommt vielleicht unsere Wirtschaft deshalb nicht so richtig auf die Beine, weil die Räume fehlen, in denen ganz neue Branchen mit ihren Spekulations-Aufblas-Start-ups entstehen können? Beschämend, dass der Rolling Stone und die globalisierten Fonds-Gesellschaften zu diesen Fragen schweigen!
Die zunehmende Vercarportung unserer Gärten, Hausseiten und Einfahrten muss allerdings nicht vollends schlecht sein, schließlich ist auch Microsoft aus einer Garage hervorgegangen. Und der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch! Andererseits habe ich ja die Befürchutung, dass das nächste Microsoft aus einem Kinderzimmer entstehen wird...

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

Etwas hat überlebt

Surviving Desire
Trouble and Desire ist eine gut sortierte, informative Seite über die Filme von Hal Hartley. Mein Lieblingsfilm ist immer noch Surviving Desire, und zwar wegen der Tanzszene. Und wegen der Great Outdoors. Und wegen der Gebrüder Karamasow. Wegen Martin Donovan und Mary B. Ward. Und wegen...

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

Drei »Brazil«-Plagiate

iMac

Bin ich eigentlich der Einzige, dem auffällt, dass das Design der neuen iMacs komplett von den Büromaschinen in »Brazil« abgekupfert ist?
Das allein wäre ja noch nicht so schlimm, wenn nicht auch der komplette Schily-Entwurf zur neuen Sicherheitsgesetzgebung auf drei Plakaten aus »Brazil« fußen würde:

Don't Suspect A Friend - Report Him!
Suspicion Breeds Confidence
Information Is The Key To Prosperity
Andererseits: Mein selbstinstallierter Küchenspülenabfluss (courtesy of IKEA) gemahnt ja auch an die Heizungssysteme von Central Services...

[Nachtrag: Auf jeden Fall ist das nicht das, was Douglas Coupland mit brazilification gemeint hat.]

Link   |   1 Kommentar   |   jetzt kommentieren





pixel

Method Acting,
brutalstmöglich

staatsschauspieler bei generalprobe

Zu dem Tohuwabohu nach der Bundesratsabstimmung über das Zuwanderungsgesetz hatte der saarländische Ministerpräsident Peter Müller erklärt: »Die dort geäußerte Empörung entstand nicht spontan. Die Empörung haben wir verabredet (...), das war Theater, aber es war legitimes Theater.« Die dpa-Meldung verzeichnet Gelächter, Heiterkeit und Beifall im Publikum, Müller spricht im Saarbrücker Staatstheater zum Thema »Politik und Theater – Darstellungskunst auf der politischen Bühne«. Die Empörung sei ehrlich gewesen, allerdings bereits in der Nacht zuvor entstanden, »in einem kleinen Zimmerchen in einer großen Parteizentrale. Da war kein Journalist dabei. Also müssen Sie diese Empörung dokumentieren. Das«, so plaudert Müller aus dem Nähkästchen, »das haben wir dann gemacht« – und sogar »etwas mehr als ausgemacht«, wie CSU-Generalsekretär Goppel tags darauf ergänzt. So einfach ist Bundesrat, alles in allem ein hoch interessanter Ansatz des Method Acting, zu dem Lee Strasberg sicherlich einiges hätte sagen können.

Inwieweit diese Inszenierung brutalstmöglicher Empörung nun gelungen ist und den hohen Maßstäben der Darstellungskunst genügen konnte, darüber mag sich jeder selbst ein Bild machen, da sind jetzt eher Theaterkritiker oder Leute wie Jürgen Flimm gefragt, insbesondere, was die Theoriebildung zur neuen Gattungsform des "Legitimen Theaters" betrifft. Auch die Frage, warum die Union sich nicht stärker auf ihr Werte-Erbe und hier insbesondere auf den bibelnotorischen Top-Migranten Moses beruft, verkneife ich mir, denn mein Thema ist heute ein vollkommen anderes, nämlich: Ostern. Die Zeit des Jahres, in der man Christen ans Kreuz nagelt. Ostern steht vor der Tür, und ich weiß nicht, warum ich gerade heute wieder Scott Bradfields »Die Geschichte der leuchtenden Bewegung« in die Hand genommen habe, ein unglaubliches Buch, dem ich übrigens einst etliche Seiten meiner Magisterarbeit gewidmet habe (das nur als Hinweis, weil akademische Arbeiten derzeit ein äußerst hippes Blogger-Sujet zu werden scheinen). Dort, bei Bradfield, finde ich einen Absatz, den ich seinerzeit angestrichen habe, um ihn heute und nur heute angesichts des bevorstehenden Karfreitags einer dankbaren Leserschaft zu überreichen:

»Christus hatte einen Heiligenschein auf dem Kopf, sogar als Baby schon. Eines Nachts schlief er mit dem Zimmermann. Er hielt Reden auf einem Berggipfel und sammelte Apostel wie Briefmarken. Eines Tages nagelten sie ihn mit den Händen ans Kreuz. Dann, ein paar Tage später, war er wieder lebendig. Weswegen ich mich schon immer gefragt habe, warum Gott ihn überhaupt hat sterben lassen. Weil es symbolisch war, vermute ich. Gott macht sich überhaupt nichts aus Menschen. Wie jedem Politiker, der halbwegs auf sich hält, geht es Gott nur um Symbolsprache.«
Zurück zum Staatstheater. Welche Entscheidung wird der praktizierende Christ Johannes Rau in dieser verzwickten Lage treffen? Will er das Niveau der bisherigen Veranstaltung halten, dann müsste er das Gesetz unterschreiben, aber nur symbolisch, vielleicht – und wäre das nicht ein echt sozialdemokratischer Kompromiss? – mit einem nicht dokumentenechten Kugelschreiber.

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

Little Murders



"Du hast fünf Schwule bekehrt. Warum muss es jetzt ein Nihilist sein?" — Elliott Gould ist Marcia Rodds Umerziehungsversuche, die ihn zu einem empfindsamen und fröhlichen Menschen machen sollen, langsam leid. "Ich sage nicht, dass ich besser oder stärker bin als Du", erwidert sie an anderer Stelle. "Wir haben nur unterschiedliche Temperamente, und meins ist besser und stärker als Deins!" Little Murders ist ein schöner, allerdings auch ziemlich lauter Film über die Segnungen der Apathie und die Debilität des positiven Denkens (Regie: Alan Arkin, Buch: Jules Feiffer, USA 1971). "Machen Sie nichts, was Sie nicht machen wollen", bekommt Gould zu hören. "Ich soll mich amüsieren", entgegnet er. Es geht um ziellose Gewalt und Verfolgungswahn (also New York), um Fotographie, politischen Protest ("Es ist sehr gefährlich, ein System zu bekämpfen, wenn man nicht ganz genau weiß, dass man es hinterher nicht vermissen wird") und eine Existentialisten-Kirche. Und nicht zuletzt ist Little Murders ein schonungsloser Anti-Kriegs- ähm, Anti-Familienfilm.
Fällt mir dieser Tage gerade so ein, weil er nie einen Oscar® bekommen hat, er war lediglich 1972 für den WGA Screen Award als "Best Comedy Adapted from Another Medium" nominiert.

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

Hidegol

Bei Japan Link steht ein interessanter kurzer Text über Nakata Hidetoshi, den Superstar des japanischen Fußballs (derzeit beim AC Parma), aber auch über die Entwicklung des japanischen Profiliga J-League und die allgemeine Kommerzialisierung des Sports.
Gute Vorbereitungslektüre für die heraufziehende Weltmeisterschaft, vor der ich nicht zum ersten und auch nicht zum letzten Mal sagen werde: Habt ein Auge auf die Japaner!

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

MacPappe



Dass die MacMania nicht einmal mehr vor OVPs halt macht, wissen wir spätestens seit den verschiedenen Internetseiten, auf denen das Auspacken neuer iMacs minutiös dokumentiert wird.
Bei eBay wurde jetzt aber tatsächlich die Originalverpackung eines der ersten Macintosh 128ks aus dem Jahr 1984 versteigert. Habe ich vergessen, etwas wichtiges zu erwähnen? Ach ja, den Preis: 536$. Dafür waren aber auch noch Schutzfolie, Styropor-Einsätze und Kartons für Keyboard und Maus mit dabei. Der eigentliche Mac gilt heute als nahezu wertlos (Quelle: Wired Cult Of Mac).

Interessiert sich da draußen eigentlich jemand für den Karton unseres Reiskochers? Abgabe gegen Höchstgebot.

Link   |   4 Kommentare   |   jetzt kommentieren





pixel

Lay-out-Reform!

Wochenende ist wie Reise nach Jerusalem: Plötzlich ist Ruhe, also bloß schnell hinsetzen. Hinsetzen und ein bisschen basteln. Für Kutter heißt das: Lay-out-Reform. Neue Farben, neue Schriftgrößen, neue Durchschüsse, den Kalender weg, Kleinkram bei Kommentaren, etc. Und ein neuer Story-Kopf, den ich mir bei mizubitchy abgeguckt habe (brandneues antlog, das vielversprechend aussieht).

Einige Fragen bleiben: Eine Frage bleibt: In welcher Skin kann ich am Story-Fuß den Text "comments" bzw. in der rechten Spalte das Wort "subscriptions" (unter "status") verändern? Ich suche wie blöde, aber ich finde es nicht. Taugt das Lay-out eigentlich was?

Link   |   3 Kommentare   |   jetzt kommentieren





pixel

Hürde Zukunft, Freund Angst

Ich habe mich heute an meine Kindheits- und Jugendängste erinnert: Dass der Atomkrieg uns alle auslöschen wird, dass die Öko-Klima-Sonstwas-Katastrophe über uns hinwegrollen (oder -schwappen) wird, dass die Kernkraftwerke undicht werden... Dieser düstere Horizont hatte trotz der Ängste die ganze Außenwelt so angenehm relativiert: Alles war nicht so richtig wichtig, einen wirklichen Sinn konnte man im Leben nicht sehen, deshalb musste man keinen suchen und brauchte auch nicht verzweifelt sein, wenn man keinen fand. Denn: Bald war ja sowieso alles vorbei. Die Punks dieser Welt trugen "no future", und die Bowies dieser Welt mussten nach Berlin.
Heute müssen wieder alle nach Berlin, aber nicht, weil alles keine Zukunft hat, sondern weil Berlin die Zukunft ist. Oder jedenfalls sein soll, ich glaube das ja noch nicht. Der Weg in die Zukunft wäre demnach nur ein Marsch von Kreuzberg nach Mitte, und bei allem, was man über Mitte sagen kann: Wirklich ängstigen kann uns selbst das nicht.
Kurzum: Das gewohnte allumfassende Katastrophen-Szenario, eine verstörende unmittelbare, existenzielle Bedrohung ist nicht mehr da. In diese Welt könnte man ja sogar schon wieder Kinder setzen, und ich kenne Leute, die so etwas tun. Es ist wie mit den fast schon ausgestorbenen Fischen, die langsam wieder in unsere genesenden Flüsse zurückkehren. Eigentlich müsste jetzt alles voller Sinn sein, alles hat Zukunft, außer auf dem neuen Markt vielleicht, und selbst da, wer weiß...
Aber erscheint uns die Welt heute wirklich sinnvoller als damals? Damals gab es immerhin noch keine Nachmittags-Talkshows, nur "Ein Colt für alle Fälle" im Vorabend-Programm, und damals liefen auch keine Börsenkurs-Laufbänder durch die Fernsehnachrichten, wenn irgendwo ein Hochhaus einstürzte. Und heute müssen es natürlich gleich zwei sein. Hochhäuser. Obwohl: Laufbänder auch. Nein, heute ist alles noch viel blöder und sinnfreier als es jemals war, und mittlerweile bin ich überzeugt: Weil die Angst weg ist. Und weil die Zukunft strahlend vor uns steht, ob wir wollen oder nicht. Gegen Zukunft kann man sich nicht wehren, das ist wie mit "dem Markt". Vor der Zukunft gibt es keinen Entrinnen mehr.
Warum kommen wir aber trotz der ganzen Zukunft überall persönlich nicht richtig voran? Weil sie uns im Wege steht, und weil es keine Angst gibt, die die letzten Reserven mobilisiert, um diese Hürde Zukunft zu überwinden. In Wahrheit ist die Angst nicht unser Gegner, sondern unser Freund, und sei es nur, damit man sie verdrängen kann. Und die Verdrängung, das weiß der nautisch getakelte Kutter zufälligerweise ganz genau, Verdrängung ist doch letztlich das, was uns über Wasser hält.

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

Zum Lob der Ameise

Bald bin ich hundert Tage bei Antville, und ich habe mir überlegt, ob ich am Jubiläumstag etwas besonderes machen soll. Dann habe ich beschlossen: Ich stelle einfach einen Dankestext an die Antviller rein, einen, der sich gewaschen hat. "Hundert Tage Dankbarkeit". Der Text liegt schon auf Halde, und prompt kommt mir der ansonsten so geschätzte Herr Praschl zuvor mit seiner Umzugsmeldung und seiner Nobelpreisverleihung, macht sich hier mächtig beliebt, und mir bleibt nur die blöde Nachzüglerrolle. Die ich aus Gründen aber trotzdem gerne annehmen will.

Vor knapp hundert Tagen habe ich als blutiger Blog-Laie den Kutter auf große Fahrt geschickt. Aber erst so nach und nach ist mir beim Lesen diverser Blogs wie p3k oder henso klar geworden, dass ich ohne Antville technisch nie in der Lage wäre, ein Blog zu machen – mir fehlt einfach die Zeit, mir das nötige Wissen anzueignen oder vielleicht im Selbstversuch zu erkennen, dass ich zu blöd dafür bin. Insofern betrachte ich Antville als eine Befreiung, denn mittlerweile ist mir die Publikationsform Weblog sehr ans Herz gewachsen, ich will sie nicht missen, und dass ich sie nutzen kann, verdanke ich fleißigen Ameisen, deren Mitameisen eine zu sein mich froh macht.

Was mich zu meiner zweiten Erkenntnis aus dem Lesen von project antville, helma und der diversen Entwickler-Blogs bringt: Dass hier etwas sehr Wunderbares eher nebenbei entsteht, dezentral aus einem dergestalten Enthusiasmus der Entwickler heraus, dass die entwickelte Technik nicht nur gut, sondern auch für etwas gut sein soll: open source statt new economy. Seither weiß ich Antville noch mehr zu schätzen und nutze es noch lieber.

Deshalb auch von mir und schon heute nach knapp hundert Tagen Mitteilsamkeit ein zufriedenes Dankeschön. Und es gibt ja überhaupt schlimmeres als gerade hinter dem Praschl hinterher zu klappern, denn die Überlegung, ein Weblog zu machen, kam mir Nachwuchsblogger erst – und hier schließt sich ein Kreis –, als ich Ende letzten Jahres seinen Sofa Blogger im Netz entdeckte.

Link   |   2 Kommentare   |   jetzt kommentieren





pixel

The Notwin

Die CeBIT ist in der Stadt, Kutter ist in der Stadt, die Stadt heißt Hannover, und The Notwist sind auch grad da. "60er Jahre"-Halle heißt der Veranstaltungsort, eine ehemalige Fabrikhalle, in der früher Bettfedern hergestellt wurden und die sich heute unter anderem durch eine Reihe von blickversperrenden Säulen im Veranstaltungsraum auszeichnet. Hinter einer dieser Säulen verschwindet Sängergitarrist Acher, auch sonst sieht man von meinem Stehplatz hinten links nicht viel, dafür ist aber der Klang sehr gut.
Sehr gut ist auch die Sicht auf das neue iBook von Console, der mit seinen zerhackten Zic-Zic-Zyliss-Grooves den Notwist-Sound verzuckert. Das iBook, wie es da hoch auf einem Rack thront und keck in die Halle guckt, sieht wirklich sehr schön aus. Die Bühnenbeleuchtung wechselt von rot auf blau, und das iBook strahlt in blau, mit einem leuchtend weißen Apfel in der Mitte. Dann wechselt das Bühnenlicht von blau auf grün, und das iBook strahlt in grün. Nach drei Stücken bin ich mir mit Stine einig, das Leasing-Angebot des Apple-Händlers unseres Vertrauens (0,9% eff. Jahreszins) nicht auszuschlagen. So ein iBook muss her. Und viel farbige Beleuchtung.
Vorprogramm war übrigens der sehr feine B. Fleischmann, während dessen Darbietung mir flüchtig Thomas Morr von Morr Music vorgestellt wurde. Scheint ein netter Mensch zu sein, ich konnte das aber nicht vertiefen, denn kurz danach war der Auftritt von Consoles iBook, und eigentlich habe ich dann die ganze Zeit nur darauf gewartet, dass irgendwann Steve Jobs auf die Bühne springt und eine Keynote hält. Steve Jobs kam nicht, aber gute Musik wurde gespielt. Das Konzert von The Notwist war sehr hervorragend. Feine Band.
(Das Foto habe ich bei alternativenation.de weggefunden.)

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

Günter Grass im Glück

Künstler des Monats!
Günter Grass hat's geschafft! Erst den Nobelpreis abgeräumt und jetzt: Künstler des Monats bei Avanti ("die Adresse für Bilder und Rahmen", Grupenstraße, Hannover). Damit hat sich der sympathische Nachwuchsdichter nun endgültig einen Namen in der Szene gemacht.

Link   |   1 Kommentar   |   jetzt kommentieren





pixel

Godzilla und King Kong...

Radical Domo-kun 2

...endlich vereint!

Link   |   3 Kommentare   |   jetzt kommentieren





pixel

Radikalität in unserer Zeit


Ein Haargel (Glue Fiber Gel) aus der L'Oréal Special FX Studio Line heißt tatsächlich "Radical Gel" und verspricht auf der Tube folgende Eigenschaften: "Extrem fixierend für ultra strukturierte Effekte und radikale unendliche Fixierung ohne Kompromisse." Keine Kompromisse ist wichtig, no parasan, no surrender, das radikale Haargel für Globalisierungsgegner.
Und es geht noch weiter: "Ob Spiky, Straight oder Frozen Look - seine Glue Textur bietet alle Möglichkeiten für ein schnelles und radikales Styling." Yeah, radikales Styling, anything goes. "Fixierend wie nie zuvor, unendlich lang." Und die Gebrauchsanleitung, die unbegrenzte Möglichkeiten verspricht, ist überschrieben mit: "Um unbegrenzte Effekte zu kreieren".
Entweder war hier ein Texter auf richtig schlechtem Speed, oder aber dieses Produkt ist die Rettung unserer Welt.
Falls Fragen offen geblieben sein sollten, und dass kann ja schon passieren, wenn man mit diesen hochkomplexen wissenschaftlichen-technischen Disziplinen wie Glue Fiber Gel-Design konfrontiert ist, bietet ein Call Center Trost und Beratung: (0180) 100 20 10. Der Anruf kostet DM 0,12 je 90 Sek.

Link   |   6 Kommentare   |   jetzt kommentieren





pixel

Hell's Furnishings




In einem interessanten Beitrag für Metropolis beschäftigt sich der Musik-Produzent Momus mit Fragen der Post-September11-Ästhetik.

»In the face of thousands of pointless deaths, it seems obscene to let aesthetics occlude ethics. Your Japanese friend, instead of liberating you from some narrow normative narrative, angers you with her quixotic perversity when she separates the formal and structural beauty of the buildings' collapse from the deaths caused. You're not mollified when she justifies her stance with reference to Kant's aesthetic theory. Kant, she says, put responses to art into three categories: the aesthetic, the ethical, and the consolatory. This, according to your friend, makes it justifiable to respond with separate reactions in each of these categories. Being an artist, she argues, it's natural that she should respond to the attacks primarily in the aesthetic register.«
Explosionen und Zusammenbrüche von Gebäuden sind aber nicht nur Angelegenheiten von ethischer und ästhetischer Relevanz - sie werfen auch Fragen im Ingenieurwesen auf.

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

domo-kun

domo-kun
Hier in unserem kleinen Ameisendorf scheint ja das domo-kun-Fieber ausgebrochen zu sein, wenn man so auf die Bruder- und Schwester-Seiten schaut.
Hier gibt es ein paar schöne domo-kun-Clips aus dem japanischen Fernsehen zum Download.

Link   |   6 Kommentare   |   jetzt kommentieren





pixel

A Bear That Cares

Die Bewohner eines Altenpflegeheims in Osaka haben einen besonderen Zimmergenossen: Einen kuscheligen, vollelektronischen state-of-the-art Teddybär, der sie ein bisschen bespaßt und ansonsten auf Krankheitsanzeichen checkt. Die Pelzroboter reagieren auf Sprachbefehle und prüfen beispielsweise den Zustand ihres Anvertrauten anhand der Zeit, die der Bewohner braucht, um auf gesprochene Fragen zu antworten. Das Pflegeheim und die Bären werden betrieben von Matsushita Electric Industrial, Besitzer der Marke Panasonic. Mehr | mehr | <a href="www.dailybulletin.com...

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

Lichtdom für zuhause

Lichtdom
Aber schimpfen wir nicht auf die New Yorker, denn Speer-Adepten finden wir überall, und einige sind wahrscheinlich sogar unter den geschätzten Mitleserinnen und Mitlesern. Denn was ist das verbreitete Prinzip Deckenfluter schon anderes als die Fortsetzung des Lichtdoms mit anderen Mitteln? Das Reichsparteitagsfeld in Deinem Wohnzimmer, hier wird es Wirklichkeit.

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

Adel verpflichtet

Marion Gräfin Dönhoff ist tot, und die "Zeit" hat auf ihrer Internet-Site eine Kondolenzseite eingerichtet. Soll sie machen.
Aber die Adresse, das möchte ich bei aller gebotenen Pietät doch anmerken, mutet schon ein bisschen komisch an: www.zeit.de/graefin/

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

Beim Lichtdom kann Christo einpacken

»Nie habe ich ihn (Hitler) so außer sich gesehen wie gegen Ende des Krieges, als er wie in einem Delirium sich und uns den Untergang New Yorks in Flammenstürmen ausmalte«, zitiert <a href="www.nahost-politik.de Küntzel in einem interessanten Vergleich von "Djihadismus" und Nazismus Hitlers Vertrauten und "Leibarchitekten" Albert Speer. Und weiter: »Er beschrieb, wie sich die Wolkenkratzer in riesige, brennende Fackeln verwandelten, wie sie durcheinanderstürzten, wie der Widerschein der berstenden Stadt am dunklen Himmel stand.« (konkret 11/2001)

Ironie der Geschichte: Seit Montag erinnern in New York zwei große Lichtsäulen an den Zusammensturz der beiden Wolkenkratzer des World Trade Centers und dabei zugleich an eines berühmtesen Projekte Albert Speers: den Lichtdom. Bislang blieben solch zweifelhaften Revivals eigentlich Krawallschachteln wie dem Rammstein-art director Gerd Hof vorbehalten. Seit dieser Woche sind diese Erhabenheitserektionen aber offenbar ein offizieller Teil der Staatstrauerarbeit der freien westlichen Welt. Einen Vorteil hat das Ganze dennoch: Immerhin gibt's da nichts, was von den Christos hinterher eingepackt werden könnte.

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

Gore vs. Bush: Der Kampf geht weiter

Politik ist Geld, und der Kampf Bush vs. Gore findet auch heute täglich auf dem Börsenparkett statt.
Am 8. November 2000 gab die US-amerikanische Investmentbank Lehman Brothers zwei Aktienzertifikate heraus. Die Baskets bestanden jeweils aus Anteilen an solchen nordamerikanischen Unternehmen, die nach Ansicht der Emittenten von einem Sieg Al Gores beziehungsweise George W. Bushs im Präsidentschaftswahlkampf profitieren. Die Laufzeit der Zertifikate endet am 10. November dieses Jahres. Als großer Bush-Profiteur wird Microsoft gewertet, des weiteren Philip Morris, Pfizer und - kleiner Tusch - die Enron Corporation (die jetzt ihre Internet-Seite mit folgendem bescheidenem statement eröffnet: "Enron is in the midst of restructuring its business with the hope of emerging from bankruptcy as a strong and viable, albeit smaller, company." Glückauf!). Für Gore schickt die Bank u.a. die Microsoft-Gegner Oracle und Sun Microsystems ins Rennen.
Nicht nur bei Handnachzählungen von Stimmzetteln, auch auf dem Aktienmarkt liegt Bush derzeit vorn: Sein Papier wurde gestern an der Frankfurter Börse mit 90,03 Euro gehandelt, das Gore-Zertifikat steht bei 59,82 Euro. Bush-Anleger mussten seit Auflegung eine leicht negative Performance von -9,97% hinnehmen, das Papier hatte ein Allzeit-Hoch von 102 Euro bei einem Allzeit-Tief von 74,68 Euro. Demgegenüber steht eine Performance von -40,18% bei Al Gore, ein Allzeit-Hoch von 97,01 Euro und einem Allzeit-Tief von 98 Cent, dieses allerdings direkt nach Auflegung, bevor das Papier zügig auf seinen Höchstwert schoss.
Was kann man daraus lernen? Politik ist käuflich? In diesem Fall zumindest ihre Folgen. Die Performance ist gleichwohl negativ.

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

Al Gore hat gelogen

Er hat das Internet nämlich gar nicht erfunden. Das Internet ist bloß ein Abfallprodukt der Entwicklung der Teflonpfanne.

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren





pixel

Altes aus der Arbeitswelt

Ich habe ein wenig in meinen Aufzeichnungen gelesen und bin auf einen Eintrag von heute vor vielen Jahren gestoßen. Ich belasse es vorsichtshalber mal bei dieser ungenauen Angabe, der Arbeitgeber war ein anderer als heute.

Um den Text fertigzuschreiben, muss ich am Wochenende ins Büro. Dafür will ich Extrageld. Das versuche ich dem brillanten Chef mitzuteilen, aber ich schaffe nur den ersten Satz, den mit dem Wochenende, da fällt er mir schon ins Wort: "Jaja, kein Problem, überhaupt kein Problem, wir brauchen den Text auch erst am Montag." Wie überaus großzügig! "Das ist so toll!", sage ich dem brillanten Chef, und weise lächelnd schreitet er davon. Ohne jeden Sin für Ironie zu leben, muss das vollkommene irdische Glück sein.
Aaah, Arbeitnehmerprosa, dachte ich mir, das ist genau das, was ich jetzt brauche. Also weiterblättern bis zu diesem Eintrag:
Das Geheimnis ist, den großen Chef einfach reden zu lassen. Was will der Mann? Allein die Vorstellung, dass da einer ist, der entscheiden muss - oder womöglich will! -, was andere und damit auch wir zu tun haben, ist so unendlich lächerlich. Vollkommen absurd. "Chef" ist einfach eine Nichtfunktion. Auf der Straße laufen auch genügend Leute rum, die Dich wegen Geld für einen Kaffee anhauen oder weil sie den Weg zum Reich Gottes kennen. Wenn sie ihn kennen, was zum Teufel machen die dann hier? Lass sie reden. Und lass den Chef reden. Jeder kann sich selbst verwirklichen. Ich sitze in meinem Büro, der brillante Chef sitzt in seinem, den Rest regeln unsere Banken. Warum soll ich mich streiten? Ich diskutiere doch auch nicht mit den Zeugen Jehovas, wenn sie in der Tür stehen. Lass sie reden, das ist das ganze Geheimnis.
Kurz darauf ein Dialog mit einem geschätzten Kollegen über den Zusammenhalt der worker drones. Er sagt:
Schreckliche Vorstellung, wenn der brillante Chef das einzige sein sollte, was uns zusammenschweißt..."
Es war nicht das einzige, wir sind heute noch Freunde.

Link   |   unkommentiert   |   jetzt kommentieren












Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

 
Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/
Oktober 2017
MoDiMiDoFrSaSo
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031
Februar

Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

2017
» Februar 2017

2015
» Juni 2015

2014
» November 2014
» Juni 2014

2013
» November 2013
» August 2013
» Januar 2013

2012
» November 2012
» Oktober 2012
» April 2012
» Februar 2012
» Januar 2012

2011
» Dezember 2011
» November 2011
» Oktober 2011
» September 2011
» Juli 2011
» Juni 2011
» Mai 2011
» April 2011
» März 2011
» Februar 2011
» Januar 2011

2010
» Dezember 2010
» November 2010
» Oktober 2010
» September 2010
» August2010
» Juli 2010
» Juni 2010
» Mai 2010
» April 2010
» März2010
» Februar 2010
» Januar 2010

2009
» Dezember 2009
» November 2009
» Oktober 2009
» September 2009
» August 2009
» Juli 2009
» Juni 2009
» Mai 2009
» April 2009
» März 2009
» Februar 2009
» Januar 2009

2008
» Dezember 2008
» November 2008
» Oktober 2008
» September 2008
» August 2008
» Juli 2008
» Juni 2008
» Mai 2008
» April 2008
» Februar 2008
» Januar 2008

2007
» September 2007
» August 2007
» Juli 2007
» Juni 2007
» Mai 2007
» April 2007
» Februar 2007
» Januar 2007

2006
» Oktober 2006
» September 2006
» Juni 2006
» Mai 2006
» April 2006
» Februar 2006
» Januar 2006

2005
» Dezember 2005
» November 2005
» Oktober 2005
» September 2005
» Juni 2005
» Mai 2005
» April 2005
» März 2005
» Februar 2005
» Januar 2005

2004
» Dezember 2004
» November 2004
» Oktober 2004
» September 2004
» August 2004
» Juli 2004
» Juni 2004
» Mai 2004
» April 2004
» März 2004
» Februar 2004
» Januar 2004

2003
» Dezember 2003
» November 2003
» Oktober 2003
» September 2003
» August 2003
» Juli 2003
» Juni 2003
» Mai 2003
» April 2003
» März 2003
» Februar 2003
» Januar 2003

2002
» Dezember 2002
» November 2002
» Oktober 2002
» September 2002
» August 2002
» Juli 2002
» Juni 2002
» Mai 2002
» April 2002
» März 2002
» Februar 2002

2001
» Dezember 2001







pixel

© 2001-2016 Der Kutter.