Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

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Dichtheit & Wahrung, XIX. Lieferung

Ein noch größeres Ärgernis als alte Schinkenreste, die an den schwer zugänglichen Stellen zwischen den eigenen Zähnen festhängen, ist der leider Gottes weit- und wohl auch weiterhin unvergessliche deutsche Schmierenkomödiant, Rührbesen und Charakterfehlerdarsteller Heinz Rühmann, über den seine jammerige Stimme bereits alles verrät: dieser unignorierbare weinerliche Singsang-Sound, mit dem die ewigen Klageweisen des ewig Zukurzgekommenen zum selbstgerechten Vortrag gebracht werden, das schnarrende Selbstmitleid, das leicht brüchige Timbre, das immer zwischen hohlem Pathos und leerlaufender Hysterie hin- und herzukippen scheint, all dieses durch und durch verklemmte Rührseligskeits-Schmierentheater, alles das macht Rühmann mit seiner verschlagenen Waschlappigkeit sogar noch schwerer erträglich als seinen einzig legitimen Erben und Nachfolger, den stets hundeäugig dreinblickenden Grimassenfried Robin Williams, dessen ebenso hartnäckiges wie langjährig vergebliches Streben zum komischen Fach mir so rätselhaft unergründlich bleibt wie die ungebrochene und unverbrüchliche Hingabe, mit der der Deutsche das Rühmannsche Oevre wieder und wieder zur Kenntnis zu nehmen gewillt ist, eine Hingabe, als ginge es darum, den ukrainischen Kampfhund des dänischen Nachbarn von Florida-Rolf bei der GEZ anzuschwärzen.

] & [
Steine pflastern ihren Weg.

] & [
vertical limbo

] & ]
Sonntagszeitungen sind eine wirklich feine Sache, aber es fehlt noch immer an Karfreitungszeitungen, Ostermontagszeitungen und auch 1.-Weihnachts-Feiertagszeitungen. Echt!

] & [
Apropos. Nach der wunderschönen Jahrhundert-Headline vor ein paar Wochen »Fischer sah früh Chaos in Kiew«, in der vom aliterationären Sound bis hin zum versmäßigen Groove (man bedenke allein diesen Offbeat [oder so] durch das fehlende »das« vor dem Chaos) alles, aber wirklich auch alles stimmte und die wir am Frühstückstisch sogleich für eine spontane Gesangsdarbietung verwendet hatten, titelt die FAS heute reichlich müde: »CDU erzwingt Fischers Aussage«. Hätte es nicht zumindest für einen schwachen Abklatsch wie »Fischer fürchtet frühe Vernehmung« reichen können?

] & [
Aus der Reihe Fragen meines Lebens heute: »Was hören wir da gerade?« (wird meist beantwortet mit: »Kann ich Dir brennen.«)

] & [
Als Alexander Kluge, es ging gerade um die Schwierigkeit, eine ladungsfähige Postanschrift für Osama bin Ladin festzustellen, unvermutet Dr. Mabuse als Vorläufer und Paten des aktuellen internationalen Terrorismus ins Spiel brachte, da staunte selbst Egon Bahr nicht schlecht.

] & [
Krümel †.

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… und da sitzt man dann inmitten von Umzugskartons in der neuen Wohnung in Hannover und hört den Kanzler bei Maischberger sagen: »Mein New York ist Hannover.« (Hat Arno Schmidt übrigens auch schon so gesehen.) Von Schlafes Schwester Schwerin zurück in die Stadt, die niemals schläft: Hallo, Hannover!

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Olaf Scholz & Krista Sager

Einen Pakt zwischen »Arbeiterbewegung und Blumenkindern« nennt der Spiegel Rotgrün.

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2005 verweht

Herbst wird es nun in Schwerin. Gedankenverloren durchstreife ich das Schloßpark-Center. Mir ist nicht klar, was ich hier wollen soll. Der Duft von gebratener Hänchenbrust steigt mir in die Nase. Ungelenk besteige ich den Hocker, aber als die beiden anderen Hocker frei bleiben, zucke ich mit den Schultern und werfe den beiden Thekenschönen - ZWEI Gerechte in einem Volk von 1,6 Millionen!!! - zum Abschied eine Kußhand zu. Sie wissen um die Dinge. Wehmut steigt auch in ihre Seelen. Von den ca. 4800 Euro, die ihnen jetzt in der Wochenabrechnung fehlen, rührt sie jedenfalls nicht her.

Und auf dem Schweriner See treibt orientierungslos ein dicker Segler, bemannt ausschließlich mit Frauen.

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Happy Pessimism: Marilyn Manson mit einem Augenzwinkern

»brand eins« — das man übrigens, obwohl die Idee dahinter gut ist, auf Dauer genausowenig verknusen kann wie »11 Freunde«, das bekanntlich auch auf Okayem fußt — »brand eins« also verdanke ich eine schöne Lesefrucht. Zunächst wird mir Tobias Dettling als »Chef der deutschen Research-Abteilung von MTV« vorgestellt. Das nehme ich noch gerade so hin. Der aber sagt so:

»›Alter als Segmentierung haben wir aufgegeben‹, sagt Dettling, ›jetzt interessieren uns Werte.‹ Wie ist der Stand? ›Hedonismus nimmt ab, Authentizität zu, genauso wie Happy Pessimism.‹ Was bedeutet: Die Welt geht den Bach runter, aber ich persönlich werde schon durchkommen.«

Ich hätte das gern als Chart, präsentiert von diesem ARD-Börsendoof.

Was wurde eigentlich aus Warnfried Dettling? Hat der vielleicht einen Sohn/Enkel?

(Bin mir übrigens immer weniger sicher, daß ich durchkomme. )

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Unerfreuliche Köpfe, 11. KW:

Simonis
Stegner
Carstensen
Stajner

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Ein Mann unter Druck

Ministerpräsident Steinbrück verrutschen die Silben: Von »langzeitjugendlichen Arbeitslosen« sprach er gerade im »Bericht aus Berlin«. Und dann sagte er noch, daß die Negativ-Berichterstattung über Rotgrün auf einem »Hype« basiere, angefacht von den Medien. »Hype« sprach er so: »Hühpe«. Hyper, hyper! ICH würde Ryttgers wählen.

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unerfreuliche personen, 11. kw:

simonis
stegner
carstensen
stajner

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Mit dem Internet habe ich's ja eigentlich nicht so,

aber zwei Dinge faszinieren mich:

Wenn man Outlook öffnet, gibt es unter "Datei" einen Knopf, der "Identität wechseln" heißt. Manchmal ziehe ich das blau und bin dann nur noch einen Mausklick entfernt von....nunja...irgendwas? Und auch die Startseite von amazon.de bietet mir ungeahnte Möglichkeiten: "Wenn Sie nicht Arnie van Lent sind, klicken Sie bitte hier." Irgendwann tu ich's.

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Idyll mit Glatze

Wie der Wintertarnklamotten-Skin sich neben dem letztverbliebenen kärglichen Schneematsch-Eiskrumpelhäuflein der Fußgängerzone aufgebaut hat, ist ein farblich sehr stimmiges Bild und lässt einen am nahenden Tauwetter erfreuen.

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Dichtheit & Wahrung, XVIII. Lieferung

Aus der Abteilung »So gut wären wir selbst gern«: In der immer wieder schönen »Platzwart«-Kolumne der Hannoverschen Recht Allgemeinen Zeitung steht über den neuangeschafften 96-Stürmer Paunovic zu lesen, er sei »eine serbische Tormaschine mit der Effektivität einer sorbischen Teermaschine« []. Diese Einlassung wäre selbst dann brillant, wenn sie nicht zutreffen würde. Eine Erklärung dafür, warum die Premiere-Kommentatoren die Teermaschine undurchschaubarerweise immer wieder »Pornovic« nennen, ist das aber auch nicht — er macht doch keinen rein!! (Tätää...)

] & [
Aus der Abteilung »Bloggen ist nichts für Sensibelchen, Du Arsch«:
Wer immer sich auch alles dafür eine Kerbe in den Colt geritzt hat — ich habe Euch Roger Rankel gebracht! Ich, Ich, Ich!
Niemand hat offenbar meinen Fernsehtip so ernst genommen, dass mal jemand den Videorekorder für »Tausend Milliarden Dollar« programmiert hätte! Geschweige denn auf meinen Hilfeschrei reagiert! Pffft!
Niemand hat nach mir gerufen als ich weg war! All die Wochen Funkstille hier, aber keiner fragt mal nach! Hätte ja vielleicht auch was passiert sein können?! Nee, echt...
Lieber Weblog-Betreiber. Sicher ist es Ihrer Aufmerksamkeit entgangen, dass mein Weblog kürzlich aus Ihrer Blogroll gefallen ist. Da es sich hierbei wohl nur um ein Versehen handeln kann, wollte ich Sie über diesen bedauerlichen Umstand kurz in Kenntnis setzen und gehe davon aus, dass Sie das Problem bis 13 Uhr behoben haben werden. Andernfalls muss ich Sie leider ebenfalls aus meiner Linkliste entfernen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

] & [
Kleiner Service für alle Leitartikler, die sich fragen, ob dies nun die Stunde oder aber dies eben nicht die Stunde ist, um/für [wasauchimmer]: Es ist die Stunde (aktuelle Quote 6:1).

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Lauf um Dein Leben, Charlie Brown!

Von einer aufgebrachten, mit Mistgabeln und brennenden Scheiten fuchtelnden Meute hinter‘s Ortsschild gejagt zu werden: Ich wünschte, die Umstände meiner Wohnortwechsel wären gelegentlich erfreulicher als sie es gemeinhin sind. Wir wollen das hier nicht näher ausführen, und wie dem auch sei: Für zwei Jahre war Schwerin die vorübergehende Heimat des KUTTERS, auch wenn ich hier den zweifelschwärenden Geruch des Exilanten nie ganz aus der Wolle bekommen habe. Nächsten Freitag zieht der Zirkus weiter bzw. zurück nach Hannover, wo ich noch vor zwei Jahren von einer aufgebrachten Meute mit Mistgabeln–– aber das ist eine andere Geschichte.

Jedem Neubeginn wohnt ein Zauber inne, wie Joh. Maria Kerner einmal so überaus treffend feststellte. Der Zauber jedoch kann viele Gesichter haben: Er kann betörende Jungfrauen zersägen und wieder zusammenfügen. Er kann ein fauler Zauber sein, so dass man mit Mistgabeln &c. pp. Er kann eine cheesy Siegfried & Roy-Nummer sein, tändelnder Vegas-Trash mit alternden weißen Tigern. Oder ein Zuber, in den statt zersägter Jungfrauen bloß ein »a« gefallen ist, ein Missverständnis mithin, wir wissen es nicht.

Arnie Van Lent wird als Korrespondent des KUTTERS auch weiterhin immer wieder mal aus und von Mecklenburg-Vorpommern berichten und die Außenwetten moderieren. Ansonsten aber gilt: Hannover is the new Schwerin. Wir freuen uns auf Hannover. Hannover ist eine gute Stadt. Nie mehr im Hotel schlafen in Hannover.

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Wir schreiben das Jahr 2005:

Daß die Neue von "Wedding Present" funktioniert, sagt das mehr über mich oder mehr über "Wedding Present"?

Arnie van Lent grüßt Philipp Boa!

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15:00 qtr

Neue soziale Formen des Wettbewerbs: Mobiltelefonisch auf der Autobahn ein spontanes Rennen verabreden, bei dem es darum geht, als erster eine Raststätte, McDonalds- oder Ikea-Niederlassung o.ä. zu erreichen, die auf einem gemeinsamen Stück Route liegt. Da man i.d.R. keine Zeit hat, auf den anderen zu warten, hinterlässt man als Beweis der Ankunft sein Namenszeichen auf diesem Zettel an der Toilettentür, auf dem die Reinungskräfte ihre stündlichen Toilettentrakt-Inspektionen dokumentieren.

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Dichtheit & Wahrung, XVII. Lieferung

Wenn man sich, analog zum ersten Blogger im Press Room des Weißen Hauses (Sie wissen schon: Wo einst C.J. Cregg ihr hartes Regiment führte), ein paar Blogger in der Bundespressekonferenz oder den diversen Landespressekonferenzen vorstellte: Ich glaube, viel ernüchternder könnte der seltsam schimmernde Mythos vom professionellen Polit-Journalismus nicht entzaubert werden als in dieser knäckebrottrockenen Abfrageroutine. BPK ist, wo die Nachrichten-Handwerker ihre Dübel kaufen. (Nichts gegen Handwerker. Ich mag es, wenn jemand sein Handwerk gelernt hat. Hätte ich selbst gern.) Von Pressekonferenzen zu berichten ist in etwa so wie bei der Metro einkaufen: Nicht jeder kommt rein, die Packungen sind größer, aber die Scheibletten schmecken genauso scheiße wie überall. Keine Frage wird nach diesem Einblick uninteressanter, unerheblicher erscheinen als jene, ob Bloggen nun ein neuer, anderer, besserer Journalismus sei, sein könnte oder eben nicht. Jedenfalls, solange es keinen Bundes-Blogger-Ball mit viel rückenfreier Prominenz gibt. Sehen wir den Tatsachen ins Gesicht: Viel zu viele Menschen wurden Journalisten, weil sie zuviel »Watergate« geguckt haben (und einige wenige »Tausend Milliarden Dollar«). Nach fünf Jahren stellen sie fest, dass ihr Leben nie mit Robert Redford verfilmt werden wird, weil das Strampeln im niemals versiegenden dpa-Strom nichts Glamouröses an sich hat. Noch dass der Pressesprecher nicht zurückruft. Der renommierte Fernseh-Journalist Ted Hitler hat hierzu alles wesentliche gesagt: »I'm out there busting my hump every day at the White House, transcribing their press releases, repeating their talking points. That's how you earn your nickname from President Bush.« [] Die unzweifelhaft gegebene Unglamourösität der Webloggerei scheint mir, und ich begrüße das, etwas anders geartet zu sein. Warum sollte man ins andere Fach wechseln wollen?

] & [
Zum Thema »Tausend Milliarden Dollar«: Eigentlich, ei-gent-lich ist es höchst lobenswert, dass die ARD diesen wunderbaren Film in seiner ersten Ausstrahlung seit vermutlich 17 Jahren (vgl. die XVI. Lieferung dieser losen Folge unerheblicher Erhebungen) im Zweikanalton ausstrahlt. Nicht dass ich die französische Sprache verstünde und mit dem Originalton etwas anzufangen wüsste. Aber das Prinzip ist ohne Zweifel ehrenwert. Erschütternd blöd hingegen ist es, wenn man lediglich einen Mono-Videorekorder besitzt, der die Kanäle nicht trennen kann, beide Tonspuren gleichzeitig auf einer Spur aufzeichnet und man somit beim Abspielen kaum ein Wort versteht. Sie dürfen sich mich in einem jämmerlichen, am Boden zerstörten Zustand wähnen. Kurzum, und dies ist ein Hilferuf: Sollten Sie mir in einer Mail an kutter [at] der-kutter [Punkt] de mitteilen wollen, dass Sie selbst eine Aufzeichnung angefertigt hätten, die entweder beide Tonspuren im Stereoton, also auf getrennten Kanälen enthielte oder aber allein die deutsche Tonspur, sei es nun auf VHS oder womöglich gar auf DVD (yeek!!), sowie dass Sie überdies bereit wären, mir diese Aufzeichnung oder aber, sofern dies keine ungebührlichen Umstände bereitete, eine Kopie hiervon an eine Ihnen noch gesondert mitzuteilende Adresse zu senden, um die Aufnahme leihweise oder gar dauerhaft für eine private Benutzung zur Verfügung zu stellen, würde diese Nachricht hier mit großer Erleichteurng und in tosenden Wogen des Glückes registriert werden und Ihnen einen dick und breit eingravierten Platz auf der Ewigen Blogroll meines Herzens sichern, Sie feiner Mensch, Sie!

] & [
Some nasty carmic shift: Trudeau tributiert Thompson. Mo. | Di. | Mi. | Do. | Fr. | Sa.

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»Durchschnupfsicher«

sei es, behauptet mein Papiertaschentuch stolz. Aber ob es auch den el-Qaida-Test bestünde?

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Dichtheit & Wahrung, XVI. Lieferung

Das schönste früher beim Fußballspielen waren immer die anfeuernden Zurufe der Mannschaftskollegen bei sich anbahnenden Zweikämpfen mit Gegenspielern: »Hau ihm uuum!« »Der kann niix!!« Der kann nix, hehe, so müsste es öfter sein.

[&]
Wie betitelt wohl das Fachblatt für wassercampende Studienräte Yacht seinen Artikel über Ellen MacArthurs neuen Weltrekord im Einhand-Weltumsegeln? (a) »Der Untergang«, oder (b) »Triumph des Willens?«

[&]
Also, untergegangen ist sie jedenfalls nicht.

[&]
Ob ich in der Kirche sei. Nein, ich bezahl doch schon GEZ!

[&]
Fernsehtip: In der Nacht von Freitag auf Samstag, 2:05 Uhr morgens in der ARD läuft »Tausend Milliarden Dollar«, ein sehr schöner, ultraselten gezeigter Politthriller von Henri Verneuil, einem von mir sehr geschätzten französichen Gebrauchsfilm-Regisseur. Ich sah ihn vor ca. 15 Jahren spätabends im Dritten Programm des NDR, angesagt von Dénes »The Strickpulli« Törzs, eine Woche vor oder nach der Ausstrahlung von »I wie Ikarus«, einem logisch nicht ganz makellos gebautem, aber äußerst coolen weiteren Henri-Verneuil-Film, der den Kennedy-Mord und das Milgram-Experiment amalgiert, falls es dieses Wort gibt, das dürfen Sie gern selbst nachschlagen. Von der damaligen »I wie Ikarus«-Ausstrahlung habe ich zwischenzeitlich eine Videokassette zugesteckt bekommen von meinem Lieblings-Filmplakate-Dealer, der mir zuvor auch schon das Kinoplakat vertickt hatte, das Yves Montand mit Tatwaffe zeigt. Diese Kassette hüte ich wie einen Schatz, auch wenn der Film alle Jubeljahre mal ausgestrahlt wird. (Damals wurden Senderlogos immer nur kurz für ein Minütchen oder so irgendwo in der Mitte des Films eingeblendet. Sagte ich Logos? Ein schlichter Schriftzug aus dem Generator. Das war noch Fernsehen mit menschlichem Antlitz!) »Tausend Milliarden Dollar« hingegen habe ich seither nie wieder gesehen. Vielleicht täusche ich mich und der Film ist Grütze. Dagegen aber spricht, dass auch Herr van Lent ihn nicht weniger innig verehrt. Das muss Sie nicht interessieren. Für uns ist das ein großer Moment.

[&]
»Wer ja auch total unterschätzt wird, das sind die Beatles.«

[&]
Ich sei derzeit »etwas pfuschig drauf«.

[&]
Flickr, Selbr, Kuttr: Es gibt eine E-Krise im Internetz, scheint's. Ist die OPEC schuld? Bzw. die EPEC? Das Glücksrad gar??

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Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

 
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