Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

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Migränogenes Kino

Pi

Eigentlich ist der Shrinking-Effekt zu banal, um ihn überhaupt noch zu erwähnen: dass die meisten Filme nur auf der Leinwand funktionieren und auf dem Fernsehschirm zu einer kleinen Bildermasse zusammenklumpen wie etwas, das zu lange in der Pfanne brät. Aber als ich mir jetzt noch einmal die DVD von Darren Aronofskys unfassbar nervenzerfransenden Meisterwerk »Pi« (und nochmal: »Pi«) angesehen habe, habe ich den gegenteiligen Effekt erlebt: Auf dem kleinen Fernseher wirken die hart kontrastierten Schwarzweiß-Bilder noch sogartiger, noch klaustrophobischer, noch stroboskopischer, noch migränogener. Unglaublich.

»Paranoia is faith in a hidden order behind the visible«,
lautet ein Leitsatz Aronofskys. Funktioniert prima, wenn das Sichtbare immer kleiner wird.

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The Nick Drake Files

Nick Drake

iguana ist die beste Nick-Drake-Site, die ich kenne. Das wollte ich nur mal sagen. Und die Nick-Drake-Biographie von Patrick Humphries ist auch sehr sehr gut.

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Pointen für
Macisten/Linuxisten

The Joy of Tech

Und noch einmal möchte ich auf die Geek Culture-Site hinweisen, auf der der wöchentliche The Joy of Tech-Cartoon von Nitrozac und Snaggy erscheint. Mitunter seltsam, manchmal lahm. Meistens gut. Labend für Macisten/Linuxisten.

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Die Zahl des Tages

Die Zahl des Tages lautet 18.
Nicht 18 Punkt, nicht 18 Pixel, sondern: 18 Prozent.

Ist es Fügung? Ist es Schicksal? Fährt der 8-Uhr-Zug nach Bruchsal?

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Liebes Weblog

Liebes Weblog,
man tuschelt über uns. Hinter unserem Rücken. Deine Schrift sei zu klein. Ich sei ein Beipackzettelbleisetzer. Unsere Leser seien keine Uhrmacher. Letzteres mag natürlich sein, die Stats geben darüber keinen Aufschluss. Und für Marktforschung haben wir kein Geld. Ich weiß, Du hattest es immer gern bescheiden. Aber wir müssen handeln. Lauter werden. Unsere Stimme erheben im Stimmenwirrwarr der Mediengesellschaft. Bis auf weiteres versuchen wir's mal mit Fließtext in 9 Punkt, okay? Einverstanden?
Ich hab Dich auch lieb,
Kutter

Umfrage: Wie groß muss Text in Weblogs sein?

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Alte Muster, neue Freunde

Henryk M. Broder findet im Spiegel treffende Worte über den Jürgen W. Möllemann in jedem Antisemiten:

"Ein Antisemit hat nichts gegen die Juden, sie haben etwas gegen ihn, und deswegen muss er sich gegen sie zur Wehr setzen. Er ist das Opfer, der Jude ist der Täter. Der Antisemitismus war, von seinem Selbstverständnis her, immer eine Notwehrbewegung gegen die Anmaßung und die Herrschaftsgelüste der Juden."
Jörg W. Haider (via Spiegel Online) findet warme Worte für Jürgen W. Möllemann, für die dieser sich kaum schämen wird:
Der frühere FPÖ-Vorsitzende sagte dem Berliner "Tagesspiegel", er finde es "beachtlich, wenn ein langjähriger Funktionär der FDP, die zu den zähesten Verteidigern des Systems gehört hat und nur Mehrheitsbeschaffer war, nunmehr anerkennt, dass die Emanzipation der Demokraten notwendig ist". Haider: "Dafür ist ihm zu gratulieren."
Gratulation! Jetzt hat Jürgen W. endlich neue Freunde gefunden, mit denen er spielen kann.

Aber mir reicht's jetzt. Der Kutter schippert wieder in andere, weniger trübe Gewässer.

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Football's coming home

Im "Neuen Deutschland" schreibt Jürgen W. Möllemann (das Dabbel-Ju bekommt man offenbar nur verliehen für besonders nachhaltige Beiträge zur Niveausteigerung des öffentlichen Diskurses), die letzten Erfolge von nationalistischen Parteien in Europa seien eine "Emanzipation der Demokraten".

Das Weblog als Sondermüll-Deponie: nur höchst widerwillig hier die Tiefpunkte dieses seltsam flirrenden Dokuments eines neuen Selbstbewusstseins:

Bei uns in Deutschland beschwören SPD und Grüne einen drohenden »Rechtsruck« in Europa. Sind denn alle blind? Was wir überall sehen, ist der Tatsachenbeweis für die These: Es geht nicht mehr um Rechts oder Links. Es geht nur noch darum, wer die tatsächlichen Probleme der Menschen ohne ideologische Scheuklappen erkennt, in der Sprache des Volkes nennt und zu ihrer Zufriedenheit löst.
Jetzt kennt er keine Parteien mehr, jetzt kennt er nur noch Deutsche.
Der gemeinsame Nenner der Europa-weiten Wahlergebnisse ist weder ein Rechtstrend noch ein Linkstrend, sondern die Emanzipation der Demokraten. Die Historiker werden später schreiben: Zu Beginn des dritten Jahrtausends prägte eine Welle des erwachenden Selbstbewusstseins der Menschen die Völker und Staaten Europas. Ein mündiges Volk von Demokraten nach dem anderen zwang die politische Klasse, sich an Haupt und Gliedern zu erneuern. Ein Volk nach dem anderen wählte jede Regierung gnadenlos ab, die Versprechen nicht einlöste und Erwartungen nicht erfüllte. Die Zeit der Glaubenskriege, in der jede Wahl als ideologischer Richtungskrieg und Lagerwahlkampf geführt worden war, fand ihr Ende. Nachkriegszeit, Kalter Krieg, europäische Teilung und die Nachwehen ihres überraschenden Endes fanden ihren Abschluss in den ersten Jahren des neuen Jahrhunderts. Seitdem konkurrieren Demokraten um kluge Lösungen statt Glaubensbekenntnisse. Eine neue Zeit brach an. Und das war gut so.
Emanzipator Haider, Erlöser Möllemann, ein Volk, ein Reich, zwei Liberale: Man fasst es nicht. Weil er für die zweite Geige hinter wem auch immer nicht geboren ist, versucht es Dabbel-Ju nun - Methode Haider - mit dem "rechtsliberaloiden" (gHack) Hijacking der FDP. Hier geht es nur noch am Rande um das Gap zu den 18 Prozent, hier geht es um den letzten Kampf um den Führer-Job, der für Möllemann selten so fern war wie unter "Tentakel-Guido" Westerwelle.

Warum hätte auch ausgerechnet das Haider-Prinzip ausgerechnet vor Deutschland Halt machen sollen? Gute Zeiten, schlechte Zeiten, Neues Deutschland, altes Deutschland: Football's coming home. Und alles unverschlüsselt.

»» Mehr Beiträge über Politik und Legitimes Theater

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Tentakel-Guido strikes again

Tentakel-Guido

Überschrift in der heutigen »Welt«: »Westerwelle streckt Friedensfühler aus« (via eier erbsen schleim und zeug).

Erinnert mich doch sehr an:

Ich sehe ihre Sorgen
Und fahre meinen Love Detector aus
Ich kenne ihre Sehnsucht
Sie komm' von überall zu mir nach Haus.

Die Medizin heißt: viel Verständnis, süße Witze, enge Hosen und Body-Hitze
Und vor allem: Love, von Doctor Love.


   Rocko Schamoni, »Doctor Love«, auf »Galerie Tolerance«
Galerie Tolerance, das ist so liberal... Und jetzt muss ich los: Heute abend ist Rocko Schamoni-Konzert.

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Das Verbrechen lacht
aus Deinem Knopfloch

Das Leben hält seine Schätze an den ungewöhnlichsten Orten bereit. In der Bücher-Grabbelkiste bei »Marktkauf«, wo ich sonst nur nach Geheimbotschaften wie »Daum: War es ein Komplott?« fahnde, fand ich gerade inmitten angestoßener Remittenden-Exemplare der Werke Barbara Cartlands und ungefähr 30 Druckstücken des Lebenshilfe-Ratgebers »Reich werden mit Aktien«, zwischen jeder Menge Sternzeichen-Literatur, zerknickter Billig-Mangas und dem Buch zur Serie »Unser Lehrer Dr. Specht«:

Elsie Altmann-Loos, »Mein Leben mit Adolf Loos«, für 1,95 Euro. Ein Auszug:

Loos spricht über Herrenmode.
Als er schon beinahe alles gesagt hat, was ihm wichtig erscheint, fallen ihm plötzlich die Knöpfe ein.
Adolf Loos: »Ein Knopf hat 4 Löcher. Ein guter Schneider näht die Knöpfe kreuzweise an. Das heißt, er macht ein Kreuz mit dem Zwirn und den 4 Löchlein. Der Konfektionsanzug, ob gut oder schlecht, hat die Knöpfe mit parallelen Stichen angenäht – denn die Knöpfe sind von einer Maschine angenäht, die keine andere Art kennt oder machen kann.
Was absolut verboten ist: die Knöpfe mit der Hand auf phantasievolle Weise anzunähen. Das ist schon ein Versuch, die Kunst zu schänden. Da versucht man schon, ein ›Ornament‹ zu machen.«
Sehr hilfreich zur Veranschaulichung auch die angefügte Graphik.

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Mainstream der Jahreszeiten

Frühling, Sommer, Herbst und Winter: Jedes Jahr der gleiche Schmu.

Was hält uns als souveräne, aufgeklärte Subjekte davon ab, die Reihenfolge einmal umzukehren: erst den Herbst und dann den Sommer, darauf Frühling und dann gleich wieder Winter? Oder: Erst die beiden Extremisten – Sommer, Winter – aufeinander, und dann die beiden moderateren Jahreszeitgenossen Herbst und Frühling hinterher?

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Das Internet ist
das neue große Ding!

Ich bin ja, trotz allem, ein Dilbert-Fan. Die Stereotypen, dass Chefs grundsätzlich immer zu doof sind, Projekte grundsätzlich immer scheitern, Neuerungen grundsätzlich immer schlecht sind und Strategien grundsätzlich nur aus Buzzwords bestehen, sind mir zwar zu plump, gehen fehl und erinnern mich an Taxifahrer, die mir die Welt und meinen Job erklären. Außerdem ahne ich, dass meine eigenen Projekte von allen Beteiligten und Unbeteiligten wahrscheinlich ähnlich betrachtet werden - in diesem Falle natürlich vollkommen zu Unrecht!

Dennoch, weil Dilbert ja trotzdem recht hat: Die besten Herr-Knecht-Interaktionen zum Zukunftsthema Internet, an denen ich bislang teilhaben durfte. Die Herren sind ehemalige, Knecht bin teils ich, teils sind es Umstehende. Aus arbeitsrechtlichen Gründen nur anonymisierte, verjährte und vor allem selbstverständlich nur ausgedachte Beispiele, aus Platzgründen (das Internet soll ja schon voll sein) nur die Top 3:

Platz 3, Krisenkommunikation an einem zweiten Weihnachtsfeiertag, Chef sollte schon vor zwei Stunden einen Text zu mir nach Hause mailen. Dann Anruf: "Ich krieg das nicht vom Rechner meiner Tochter auf's Mail."

Platz 2, nach meinem Hinweis, dass fremde Unternehmen - jedenfalls in der Regel - keine brisanten internen Daten über sich selbst ins Internet stellen und dass es schon einiges an krimineller Energie bedürfe, um so etwas zu bekommen: "Na gut, aber haben Sie es schon mal mit Google versucht?"

Platz 1, ein guter Tipp für den eigenen Internet-Relaunch: "Ich hab da auf 'ner Tagung mal den XY aus Boston kennen gelernt, der sagte, die hätten jetzt einen tollen Internet-Auftritt. Sonst flieg doch mal nach Boston und guck Dir das an!"

Und zum Abschluss noch ein Tipp für alle, deren Internet-Kompetenz von Vorgesetzten offen angezweifelt wird: Der Satz "Ich habe das Internet erfunden!" wirkt selbst nach Al Gore immer noch Wunder.

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Früher war alles besser

Im Hof Kinder Fangen spielen gesehen. Allerdings mit Mobiltelefonen: »Achtung, er läuft jetzt anders rum!«

Over and out.

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Listen without Prejudice

Soul from Jamdown

Ich habe mich ja immer für einen besonders aufgeschlossenen, interessierten, kenntnisreichen und vor allem geschmackssicheren Musik-Aficionado gehalten. Und das zu Recht. Aber zwei Inseln der Ignoranz habe ich mir bis heute bewusst bewahrt: Nashville und Jamaica. Country und Reggae. »Country und Reggae«, so sagte ich mir, »das muss ja wohl nicht auch noch sein.« Musik für reaktionäre weiße Fettärsche und dreadgelockte Kiffer – wie angenehm lebt es sich doch bisweilen im kühlen Schatten des Vorurteils. Seit meiner Schulzeit lehne ich jeden Kontakt mit Stiefelfolk und Stolpergrooves kategorisch ab.

Und jetzt das: Erst macht mich Kollege Rib-Eye zum Country- und Americana-Entdecker. Wochenlang nerve ich jeden mit Slideguitars und Mundharmonica-Geheule. Meine Baseball-Kappe ist von Stetson. Bin kurz davor, mich für den Fernfahrer-Führerschein anzumelden. Und dann? Kommt gestern der »Darker than Blue«-Sampler mit der Post ins Haus, den kris mir kürzlich anempfohlen hat. Voller Reggae. Und was soll ich sagen? Er wärmt mein Herz. Was für ein feiner, soulvoller, weiser, souveräner, lässiger Stoff. Da gibt's noch einiges nachzuarbeiten.

Nachtrag: Ich habe übrigens gelogen. Ich leiste mir noch eine dritte Bastion der Ignoranz: Weltmusik. Aber da werde ich auch die nächsten dreißig Jahre die Finger von lassen. Versprochen.

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Cultural Studies

In Japan, if a man cracks up he closes the window and kills himself. In America, if a man cracks up he opens the window and kills somebody else.
   aus »The Yakuza« (Buch Paul Schrader)
Der großartige Michael Moore hat seinen neuen Film »Bowling For Columbine« in Cannes vorgestellt, eine Dokumentation über Waffenbesitz und Gewalt in den USA.

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Hearing Voices

Hören Sie auch diese Stimmen, wenn Sie durch die Fußgängerzone stromern? Das müssen nicht verzweifelte Kleinanleger sein, die im Laufschritt in das Freisprechgehänge ihres Mobiltelefons hadern. Es könnte an der Architektur liegen, meint Lance Hosey.

Wollte nur mal drauf hingewiesen haben, weil ich auch in einer dieser Städte lebe, in die der Herr Gehry eine seiner verbeulten Cola-Dosen gestellt hat. (Glücklicherweise hatte die Stadt nicht genug Geld für einen seiner immensen Auffahrunfälle.)

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Doom loop

Stories only happen
to those who can tell them.
   Allan Gurganus
At the moment I can't tell anything. So accordingly nothing ever happens. A vicious circle. Doom loop. I'm very sorry. Apologies to those few who regularly check these pages for some new stuff. I appreciate your participation. You deserve better, and anything will get better soon, I promise. (And please don't ask me why I'm writing this in English.)

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Hallo Bundesliga!

Read my ass

Kleiner Tipp, wie man nach der Kirch-Pleite doch noch ein bisschen Geld in die Vereinskassen schaufeln kann: Verkauft Eure Ärsche! So wie die Jungs vom FK Jablonec 97. Und dann nach jedem Foul auf dem Rasen zusammensinken und den Hintern in Richtung Haupttribüne recken. Zumindest das tägliche Schnitzel für Mehmet Scholl sollte man so finanzieren können.

Herr Hoeneß, übernehmen Sie!

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In der Prager Straßenbahn

Quatsch mit nicht von hinten an!

Hey, quatsch mich nicht von hinten an!

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Dinge...

skateboards, inliner, waffen, kippen, hunde, fahrräder

... die man in Prag nicht mit in den Park nehmen darf.

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Bye-bye Bayern

Matthias Sammer reißt zur Feier des Tages erstmal eine Packung Knäckebrot auf.

Und der FK Viktoria Zizkov hat durch ein Tor in der Nachspielzeit ein 2:1 gegen Jablonec 97 gerettet und sich damit eine letzte Chance auf die tschechische Meisterschaft erhalten, die sich am nächsten Wochenende entscheidet. Die Tabellenspitze mit Slovan Liberec und Zizkov erinnert vor dem letzten Spieltag nun ein bisschen an die Konstellation Dortmund/Leverkusen; Sparta auf dem dritten Platz ist mittlerweile ohne Chance.

Im Stadion vom FK Viktoria Zizkov

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Quelle: http://Kutter.dev.antville.org/

 
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