Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

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Matrix erledigt

Meine Lieblingsstelle in »The Matrix Reloaded« ist der Hinweis im Abspann (wahrscheinlich der längste Abspann, den ich je gesehen habe), dass die Handlung fiktiv und Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten zufällig und unbeabsichtigt seien. Der Rest war leider Grütze. Tonnenschwere Grütze. Ich konnte schon dem ersten Teil recht wenig abgewinnen — mit diesem ganzen bohdrijahnösem Simulationsgeschengel habe ich mich bereits Ende der Achtziger rumgeschlagen, als alle anderen schwer einen auf Befreiungstheologie oder Postfordismus oder Risikogesellschaft gemacht hatten; irgendwann ist es dann aber mal gut. Nicht so für die Wacholder-Brüder, und bei ihrem Reload kommt alles noch mal wesentlich verschwurbelter daher als beim ersten Anlauf, die mühsam verdrahtete Handlung schrammt ächtzend zwischen totaler Visualisierung einerseits und unfassbar zähen Dialogen (und Monologen) andererseits entlang, eine bombastische Fassade versucht, über eine erschreckend konventionelle Dramaturgie hinwegzutäuschen, und sollte ich mir Teil 3 tatsächlich doch noch ansehen (obwohl nach dem längsten Abspann, den ich je gesehen habe, ein Trailer dringend von der Fortsetzung abrät), dann allein wegen Carrie-Anne Moss, die inmitten dieses ganzen gleissenden Unfugs trotz glänzender Lacklederpelle eine Ernsthaftigkeit und Mitgenommenheit verkörpert, die fast ein wenig an Würde erinnert und mich schwer anspricht. Aber Bürger von Zion, hört mich an: Wetten würde ich darauf nicht.

Nachtrag: Cornel West (*), der im Film eine kleine Rolle als Councillor West gespielt hat, ist beeindruckt über das Genie der Regisseure: »Larry Wachowski weiß sicher mehr über Hermann Hesse als die meisten deutschen Gelehrten.« [] Weia. Na dann.

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Sie konnte ihn nicht mehr leiden. Sie konnte ihn nicht mehr leiden sehen.

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Termingemäß am Donnerstagmorgen schaltete der Telekom-Mann die DSL-Leitung frei, am Montag sind die Zugangsdaten in der Post, eine kurze Anfrage bei der Hotline sorgt für einen unverzüglichen Rückruf eines kompetenten Menschen, der den Trick für MacOS 9 verrät, und schon läuft alles. Ich will nicht sagen, dass das nicht alles noch besser ginge. Aber schlecht ist das nicht. Die T-Aktien-Stützkäufe, die der Telekom ein kleines Zwischenhoch an der Börse eingebracht haben, können nunmehr wieder eingestellt werden.

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Für das Protokoll

Uneinigkeit bestand desweiteren in der Frage, ob es sich bei Jamie Oliver nun um den Nigel Kennedy oder die Vanessa Mae des internationalen Küchenwesens handele.

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Brutalstmögliche Koinzidenzen

In der Folge »The Lame Duck Congress« der Fernsehserie The West Wing besteht der ukrainische Oppositionspolitiker Vasily Konanov, der sich auf einem Besuch in Washington befindet, auf einen Termin mit dem amerikanischen Präsidenten — in erster Linie, um damit in der Heimat sein politisches Gewicht zu demonstrieren. Aus diplomatischen und protokollarischen Gründen kommt ein solcher Termin für das Weiße Haus nicht in Frage: Präsidenten empfangen in der Regel nur Staatsoberhäupter. Aus persönlicher Sympathie (und weil der schwer angetrunkene Konanov in der Einfahrt des Weißen Hauses langsam Aufsehen zu erregen beginnt) wird schließlich ein vorgeblich zufälliges Treffen arrangiert: Konanov erhält einen Termin bei einem Stabsmitglied, bei dem Präsident Bartlett plötzlich »aus Versehen« in den Raum platzt.

The West Wing wird von amerikanischen Politikern und Stabsmitarbeitern als recht realitätsnah bezeichnet. Die reale Politik scheint mir bisweilen aber auch recht fernsehnah zu sein.

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Telekom-Bashing ist nicht nur langweilig und in etwa so originell wie das Schimpfen auf »die da oben« und zu hohe Steuern, in meinem Fall scheint es auch nicht angebracht zu sein. Demnächst müsste alles laufen; bis dahin kutterts aber allenfalls sporadisch — was mir die Möglichkeit gibt, mich etwas ausführlicher in der neuen Stadt umzutun. Und falls jemand einen langen Mann mit roten Haaren durch die Straßen Schwerins stapfen sieht, der gelegentlich ein »Ich glaub, ich mag die neue Stadt« vor sich hinmurmelt: das war dann wohl ich.

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Kutter is going to leave the building soon

Letzter Eintrag aus Hannover. Montag und Dienstag befinden wir uns in einem Transitstadium, ab Mittwoch sind wir dann sesshaft in Schwerin. Sollten Sie jedoch in zwei Wochen immer noch nichts von uns gehört haben, schicken Sie keine Rettungsexpedition nach Mecklenburg: kaufen Sie lieber T-Aktien, um dieses strauchelnde, weltweit sich betätigende deutsche Telekommunikationsunternehmen, zu dessen Kunden wir dann zählen werden, bei seinen Bemühungen zu unterstützen, breite Teile der Bevölkerung fachgerecht mit einschlägigen Fernsprech- und Internet-Dienstleistungen zu versorgen. Drei Anrufe, die wir bereits zur Klärung einiger DSL-relevanter Fragen an die Telekom-Hotline richteten, bescherten uns drei unterschiedliche, ja höchst widersprüchliche Auskünfte, keine half weiter; letztgültige Klärung (unter Widerlegung sämtlicher bisheriger Angaben) lieferte schließlich wie so oft der freundliche Apple-Händler. Heute abend geht der Kutter vom Netz, und wann immer er wieder auf Sendung geht, liegt allein in Händen der Deutschen Telekom, an die wir an dieser Stelle alle guten Wünsche sowie die Frage richten: Warum ist die PC-Netzwerkkarte, von der wir sagten, weder bräuchten wir sie, noch könnten wir sie ohnehin in einen iMac einbauen, trotzdem im Päckchen mit dem falschen Modem?

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Nie mehr zweite Liga, nie mehr, nie mehr, nie mehr zweite Liga, nie mehr, nie mehr... (und nennt mich Fredi Bobic: jetzt, wo der Klassenerhalt geschafft ist, werde ich Hannover verlassen).

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»in gegenseitigem Einvernehmen« klingt besser als: von einer aufgebrachten, mit Fackeln und Mistgabeln bewehrten Meute hinter das Ortsschild getrieben werden.

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Grøn

Four bottles of Tuborg Grøn beer meet four different Photoshop filters, and they all hang out together, having a big party.

Four bottles of Tuborg Grøn beer meet four different Photoshop filters, and they all hang out together, having a big party.

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Als er die Geschichte vom eingeklemmten Bergsteiger hörte, der, um sich zu befreien und sein Leben zu retten, mit einem stumpfen Messer sich selbst einen Arm amputierte, wurde der Parteivorsitzende der SPD sehr nachdenklich. Ohne den linken Arm seiner Partei, da könnte vielleicht auch er...

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An den Pforten des Wahnsinns

Auf der Suche nach dem goldenen Archiv. Ich hatte in meinem Leben meine gesammelten Unterlagen, Notizen, Ausschnitte und Kopien bereits in Ablagekästen, in Schnellheftern, in Aktenordnern und schließlich (Lochen ist für Loser!) in Pappmappen sortiert. Ordnung muss sein. Andere suchen den perfekten Popsong, ich suche die perfekte Systematisierung meiner Ablage. Systematisierung is King. Wir sprechen hier immerhin von meinem ausgelagerten Gedächtnis! Allerdings offenbarte bislang noch jedes Ablage-System schnell seine fatalen Nebenwirkungen, die die ursprüngliche Funktionsweise des Systems zügig lahmlegten. (Der Hauptnachteil bin ich. Die Systeme disziplinierten mich nicht ausreichend.) Diesmal und derzeit stelle ich alles komplett auf Hängeregister um. Bisley is King. Im Büro hat sich das Prinzip der »hängenden Stapel« (ich bin ein Stapler) bereits bewährt, doch Obacht: Büro und Heim funktionieren unter vollkommen unterschiedlichen Voraussetzungen! Böse Fallen lauern hinter jeder Mappe. Die thematische Systematisierung muss von Anfang an präzise ausbaldowert sein. Klare, selbsterklärende Kategorien und Abgrenzungen sind unabdingbar. Ausdifferenzierung; nicht zu kleinteilig, nicht zu grobkörnig. Prinzipien statt Ausnahmen. Festlegung der Tiefenschärfe. Nomenklaturen, Konventionen. Die Balance muss stimmen. It's a Wissenschaft, Baby! Und: Das System muss mich disziplinieren können. Spricht für eine strenge, hierarchische Baum-Struktur. Uh-oh, Kleinkram-Alarm! Vielleicht doch eher ein assoziatives Themenpark-Prinzip? Ein lernendes System? Denk nach. Denk nach! Und unbedingt noch vor dem nächsten Wohnungswechsel muss alles abgeschlossen sein. Eine Ablage ist ein fragiles Wesen; es überlebt einen Umzug nur mit einer absolut ausgereiften, atombombensicheren Systematisierung!

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Now Playing: Benjamin Biolay, Négatif

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After a four-year investigation, students at the University of Illinois have determined the identity of Deep Throat, the most elusive, anonymous news source in history: Fred Fielding, deputy counsel to former President Richard Nixon.

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Flaschenpost

Mein altes Büro ausgeräumt. Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal alle meine persönlichen Sachen in einen Karton gestopft, für den Fall, dass jemand sagt: Packen Sie Ihren Krempel zusammen und kommen Sie nie wieder. Ein paar Wochen später fühlte ich mich sicher genug, alles wieder auszupacken. Diesmal ist es ernst, wenngleich wesentlich freundlicher, und diesmal reicht ein Karton bei weitem nicht. Bücher, Bilder, Notizen, Ordner, Mappen — es ist eine Menge zusammen gekommen über die Jahre. Am meisten aber überrascht mich die Menge der Flaschen: volle, leere, angebrochene. Man könnte Gott weiß was von mir denken. Irrtümlich, versteht sich.

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Während die  Blogosphäre komplett ausfreakt, bleibt sie still und gelassen im Verborgenen: Viviane Manz. Wird sie irgendwann ein Zeichen geben? Oder ausharren, bis der Hype in sich zusammen fällt? Ist sie amüsiert, befremdet, desinteressiert, genervt? Und was geht uns das eigentlich an? Wird es bei einem verschrobenen kleinen Spaß bleiben oder wird sich die Angelegenheit in unangenehmer Weise verselbständigen?

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If You Tolerate This,
Your Children Will Be Next

»We can say with some certainty, al Qaeda loves the Internet«, schreibt Timothy L. Thomas vom Foreign Military Studies Office in einem Aufsatz über die Gefahren so genannter Cyber-Planung:

When [the Internet] first appeared, it was hailed as an integrator of cultures and a medium for businesses, consumers, and governments to communicate with one another. It appeared to offer unparalleled opportunities for the creation of a »global village.« Today the Internet still offers that promise, but it also has proven in some respects to be a digital menace. Its use by al Qaeda is only one example.
Unglaubliches erfahren wir von Lieutenant Colonel Thomas: Terroristen benutzen das Netz, sie betreiben Homepages und sie kommunizieren tatsächlich miteinander per E-Mail! Ja, das Internet ist ein gefährliches Pflaster. Entscheidend ist allerdings nicht so sehr, dass Terroristen das Netz für ihre bösen Zwecke nutzen. Sondern vielmehr, warum sie so böse sind. Und hier hat Lieutenant Colonel Thomas die entscheidende Schlussfolgerung leider übersehen: Terroristen sind böse, weil sie das Netz nutzen! Und sie sind nicht die einzigen, wie eine Studie des Kutter Centers for International Analysis belegt: Auch Katzenliebhaber greifen demzufolge für ihre undurchsichtigen Anliegen auf das Netz zurück. Und die Gemeinsamkeiten gehen noch weiter: Sowohl Tier- als auch Terrorfreunde verwenden mit einer geradezu provokativen Selbstverständlichkeit Postkarten, Zahnseide, die Hamburger U-Bahn, Schuhlöffel und (—Nein! —Doch!) zivile Luftverkehrsmittel.

Die Politik darf nicht länger tatenlos zusehen.

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Lindener Spezial

Früher waren es nur die Verwirrten und die Alkoholisierten, die unzusammenhängend vor sich hinmonologisierend durch die Fußgängerzone stapften. Heute sind es Kleinanleger und Familiengroßeinkäufer, die scheinbar ins Nichts sprechend ihre Standpunkte über die Freisprechgehänge ihrer Mobiltelefone an unsichtbare Dritte weitergeben — geographische Standpunkte, zumeist —, und sich dabei aufgewühlt übers Kaufen und Verkaufen verständigen (Ravioli, Telekom). Und als ich heute nach einem ausgiebigen Frühstück, bei dem die freundliche Bedienung alle Frühstücksutensilien (Kaffee, Saft, Brötchenkorb, Brotbelagsteller, Rühreiteller, Besteck, Pfeffer, Salz) kunstvoll um meine verschiedenen Zeitungsstapel herumdrapiert hatte, am Von-Alten-Garten vorbeikam, saßen dort die Verwirrten, Obdachlosen und Frühalkoholisierten von Linden-Mitte auf den Bänken. »Von Menschenführung haben die doch keine Ahnung!«, rief einer von ihnen. Er war der einzige, der stand, last man standing, sozusagen. Wen immer er auch meinte, er selbst verstand von Menschenführung offensichtlich etwas, denn die anderen murmelten eilig Zustimmung. Menschenführung. Eigentlich ein klassisches Mobiltelefonwort, aber von einem Freisprechgehänge war keine Spur, der Wortführer hielt lediglich eine Flasche Lindener Spezial in seiner Hand. In einem Stadtteil, in dem aber selbst die Parkbankphilosophen über die Grundlagen von Human Ressources dozieren, muss das unzusammenhängende, ziellose Vorsichhinmonologisieren endgültig ins Weblog ausweichen. Was versuche ich hier eigentlich zu erzählen? Und was macht ein Bauarbeiter aus Hannover, wenn er sechs Richtige im Lotto hat? Richtig. Er steigt von Lindener auf Herrenhäuser um.

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Anke Gröner ist manchmal gegen Multitasking: »Sex und Musik gleichzeitig ist genauso doof wie Knutschen im Kino: Eine Sache kommt immer zu kurz.«

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Bleifrei

Der Irak soll in drei Zonen geteilt werden: Super, Benzin und bleifrei. Der Witz ist weder neu noch von mir, aber nachdem der Irak nun in drei Zonen geteilt werden soll, kommt man vielleicht doch ins Grübeln. Die Polen jedenfalls empfahlen sich bereits vor einigen Jahren für die Übernahme der bleifreien Zone, wie die Geschichte von der Operation Samum dokumentiert.

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Indirekter Freistoß ist der Perlentaucher für Fuzzball-Freunde.

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Introducing the Dubyatubbies



Wenn der geradewegs eingeflogene George W. Bush im Kampfanzug auf seinem Flugzeugträger herumstakst, dann erinnert das schon ein wenig an Darth Vader auf der Brücke des Todessterns.



Aber es gibt auch gewichtige Unterschiede: Bush nimmt den Helm ab zum Lüften und oberbefehligt offensichtlich nur eine niedliche bunte Bande Teletubbies, die eine Massenvernichtungswaffe nicht einmal dann erkennen würde, wenn diese den Helm zum Lüften abnimmt.

The Bushtubbies Strike Back

»Okay, folks. Which one of you guys is ›Mr. Red‹?«

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