Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

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Karl-Heinz Kurras soll übrigens auch ein begeisterter Counterstrike-Spieler gewesen sein, Tag und Nacht nur Slipknot-Schallplatten gehört und überdies leidenschaftlich gern Paintball gespielt haben. Keine Ahnung, wie er das damals hinbekommen hat, aber wir können sehen, wohin das gefüht hat. Die Nachbarn beschrieben ihn als einen freundlichen, zurückhaltenden Menschen.

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Art Brut records and chocolate ice cream ― even though I'm (ca.) thirty-eight!

Hab mir gedacht: Du warst acht Monate nicht mehr draußen. Geh doch mal raus. Art Brut sind in der Stadt, die magst Du doch so gerne!

Und das ist ja das Seltsame am Älterwerden: dass man anfängt, mit sich selbst zu reden, als wäre man seine eigene Mutter. Also gut, gehe ich halt zu Art Brut. Die mag ich nämlich gerne. Und da ich mich mittlerweile in einem Alter befinde, in dem man nur noch Platten oder deren digitale Derivate rezipiert, aber nicht mehr das Gerede drumherum oder Videos und das ganze bandmythologische Beiwerk, kann man mich auch noch vollrohr überraschen: Eddie Argos, den ich mir immer als stylisch-dandyesken Jarvis-Cocker-Wiedergänger vorgestellt habe, ist ja genauso dick wie ich! Even though he's twenty-eight! Während des Konzerts in der hannoverschen Faust rührt er unentwegt mit dem Zeigefinger in der Luft wie mein alter Musiklehrer Kampe, wenn er eine Coda ankündigte.

Und auch das ist ja das Seltsame am Älterwerden: dass man wie die eigene Mutter damit anfängt, Leute nach ihrem Äußerem zu beurteilen. Und wo wir schon mal dabei sind: Der Rhythmus-Gitarrist sieht aus, als hätte man Klaus Kinski mit Tick, Trick und Track gekreuzt, wenn auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, und er benimmt sich auch so. Den Schlagzeuger habe ich das letzte Mal 1981 an der Startbahn West gesehen ― Haare und Bart wie die drei Tornados. Die Bassistin wiederum erinnert mich an meine Mitschülerin Ines. Die fand mich ein bisschen gut, weil ich ein bisschen weniger schlecht Schlagzeug spielte als sie. Ich spielte ja auch schon ein halbes Jahr länger. Im Gegensatz zur ihr hatte ich aber kein eigenes Schlagzeug und keinen Schlagzeugunterricht. Braucht man als Gitarrist auch nicht, fand ich. Und finde ich immer noch. Bei Auftritten habe ich halt immer auf dem Schlagzeug der Headliner rumgedroschen. Wir waren als Vorband nicht sehr beliebt.

Die Vorband von Art Brut habe ich nicht mitbekommen, weil ich den Hund noch rausbringen musste, aber das ist eine andere Geschichte. Es gibt jetzt nämlich einen kleinen Hund auf dem Kutter. Art Brut, Headliner mit eigenem Schlagzeug, jedenfalls waren so, wie ich sie mir vorgestellt hatte: Das Schlagzeug rommelt, die Gitarren zicken, der Bass plunkert, und Eddie Argos hat den Anwesenden so einiges mitzuteilen. In seiner Neigung zur Sloganisierung ist er gar nicht so weit weg vom Grafen aus Hamburg, aber er ist deutlich hinterfotziger. The record-buying public shouldn't be voting, heißt es gegen Ende, und ich denke mir: Als anständiger Raubkopierer Sicherheitskopienanfertiger muss mir um meine bürgerlichen Partizipationsrechte also nicht bange sein.

Art Brut sind sehr laut und ziemlich schnell und schaffen es folglich, viele schöne Stücke in eine recht kurze Konzertdauer zu pressen. Der Auftritt dauert nur fünf Bier. Mein geschundener Rücken dankt es ihnen. Der Rest allerdings auch: Lange bin ich nicht mehr mit so einem seligen, dummen Grinsen aus einem Konzert gewankt. Okay, ich bin auch schon ziemlich lange nicht mehr in ein Konzert gewankt, wenn man von irgendwelchen französischen Neo-Chanson-Elsen kürzlich mal absieht. Zur Erinnerung habe ich mir noch einen "Bring Me Coffee Bring Me Tea"-Becher gekauft und weiter an meinem südenglischen Akzent gearbeitet. Art Brut sind eine der sehr wenigen Bands, die mich heute uneingeschränkt elektrisieren. Even though I'm (ca.) thirty-eight!

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