Dichtheit & Wahrung. Hervorgegangen aus Der Kutter. Verdrängung ist, was uns über Wasser hält. http://kutter.antville.org/
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» im grunde isses skandalös
Beitrag von kleinzwolferl | 28.02.17 21:11
» Ich denke, dass das Bloggen...
Beitrag von gHack | 28.02.17 20:39
» Das stimmt. Ich habe es...
Beitrag von kutter | 27.02.17 17:57
» Hm.
Beitrag von gHack | 27.02.17 15:48
» Yay, das sieht sehr fein...
Beitrag von kutter | 11.04.16 08:16
» Very fab, Mr. Tobi, Sir.
Beitrag von gHack | 09.04.16 14:07
» Das mit den Zeilenlängen war...
Beitrag von tobi | 09.04.16 14:04
» OK, ich seh’s. Werd’s mir...
Beitrag von tobi | 08.04.16 23:35
» Teils, teils. Die Mac-Browser sind...
Beitrag von kutter | 08.04.16 11:39
» jeweils neueste Versionen von FF...
Beitrag von tobi | 04.04.16 15:35

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Augen auf beim Hosenkauf

Claus Peymann Mick Jagger kauft sich eine Hose.

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Deregulierungsblase

Clintons ehemaliger Chefökonom Joseph Stiglitz in einer lesenswerten Neubewertung des Wirtschaftsbooms der Neunziger:

If there was ever a time not to push deregulation further, the nineties was it. It is no coincidence that three of the sectors involved in today's economic problems—finance, telecommunications, and electricity trading—were all subject to deregulation. Almost every major episode of deregulation gives rise to a bubble-and-burst-cycle.
[Quelle: The Atlantic 10/2002]

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Microsoft dissen..., gewissermaßen revisited

Die Welt da draußen ist immer noch bescheuert: Ende letzter Woche kam noch so ein Anruf von dieser Marktforschungsagentur, ob ich vielleicht bereit sei, zehn Minuten lang einige Fragen zum... ja, genau, zum sozialen Engagement von IT-Unternehmen... ach, da hätte letzte Woche schon mal jemand angerufen? Seltsam, das sei hier gar nicht vermerkt...

Das Counterscript hatte ich natürlich wieder nicht zur Hand. Und auf meinen Hinweis, das Gespräch könne man sich jetzt zwar sparen, aber die 20 Euro könnten sie gerne nochmal an Amnesty International spenden, sagt der nette Student: "Ich glaube nicht, dass mein Chef das erlaubt." Soviel zum Thema soziales Engagement. Und wie ernst es gemeint ist.

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Notizen aus der Arbeitswelt

Ich arbeite als Crash-Test-Dummy. Sie lassen mich immer wieder mit Vollgas gegen eine Wand krachen, und danach begutachten sie den Schaden. Ich mache das jetzt seit drei Jahren. Manchmal darf ich auch die Wand spielen.

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Film-Bilanz vom Wochenende

Ein Wochenende voll harter Arbeit liegt zurück. Viele Filme mussten weggeguckt werden. Einer muss die Drecksarbeit machen.
Minority Report: Da nimmt sich einer noch richtig Zeit zum Erzählen. Aber es hatte schon einen Grund, dass Philip K. Dick eine Kurzgeschichte draus gemacht hat. Und keinen 700-Seiten-Roman mit Zuschlag für Überlänge. Der Film wurde sogar für eine Pause unterbrochen, das ist mir in Deutschland noch nie passiert. Der große deutsche Gegenwarts-Roman sieht anders aus.
Baader: Wortspiele mit Namen, die ganz groß in Mode kommen, verkneifen wir uns wg. Abgeschmacktheit. Statt dessen: Film sieht gut aus. Schöne Ausstattung, gute Schauspieler. Ansonsten: Bonnie & Clyde. Seeehr zwielichtig. In jedem Wortsinn. Eine düstere Zukunftsvision sieht jedenfalls anders aus.
Kick it like Beckham: Die Dramaturgie folgt natürlich allen Mainstream-Regeln, keine Frage. Und dennoch: toller Film. Herzzerreissendes Teenager-Leiden. Tolle Darsteller. Selten so gute Fußball-Einstellungen gesehen. Hätten auch zwei Filme werden können: ein selten guter Fußball-Film und ein wunderbarer Inder-in-London-Film. Wären beide einzeln schon sehr fein gewesen. In der Kombination rocken sie das Lichtspielhaus. Wirklich, ich mag sowas.
Tatort: Jan-Josef Liefers macht jetzt Tatort. Ich habe vorsichtshalber mit dem Schlimmsten gerechnet. Und dann schon lange nicht mehr so gelacht an einem Sonntag-Abend. Die Tatorte funktionieren ja immer weniger über die Fälle (die immer blöder konstruiert werden) und immer mehr über die Macken des jeweiligen Ermittler-Gespanns. So auch hier. Muss man nicht mögen. Funktioniert in Münster aber vorerst ganz hervorragend. Die obligatorische Imbiss-Bude war natürlich auch dabei.

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Microsoft dissen für einen guten Zweck

Die Welt da draußen ist bescheuert. Freitag mittag: Anruf von irgendsoeiner Markt- oder Meinungsforschungsagentur. Zielgruppenbefragung. Ob ich vielleicht bereit sei, zehn Minuten lang einige Fragen zum sozialen Engagement von IT-Unternehmen zu beantworten. Von welchen solcher sozialen Wohltaten ich wisse. Ob die Kenntnis solcher Wohltaten Einfluss auf meine Beurteilung der Wohltäter habe. In welchen Bereichen die Wohltäter am ehesten wohltun sollten. Ob ich das Wohltun vielleicht nur als Marketingstrategie abtun würde. Und wie dächte ich eigentlich über dieses und jenes IT-Unternehmen? Nein, den Auftraggeber für diese Untersuchung dürfe man mir leider nicht nennen. Aber als kleines Dankeschön für meine Mühe gebe es 20 Euro. Ach so, ich würde also kein Geld von zwielichtigen Organisationen annehmen. Na, man könne das Geld doch auch für eine gute Sache spenden!

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Identität wechseln

Aus einem Mail an Kutter:

es gibt bei outlook einen knopf, der heißt:
"identität wechseln".
irgendwann trau' ich mich!
Modernes Leben, digitales Dasein, verrückte Welt: Früher brauchte man noch eine Gesichtsoperation und einen Pass auf den Namen Gonzales...

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(Not Exactly) Too Close To Call

Apropos hundertprozentig: Saddam Hussein hat 0,04 Prozent zugelegt und ist beliebter als Erich Honecker in dessen besten Zeiten. Naja. Das ein oder andere Prozent wäre sicher noch drin gewesen. Nächstes Mal!

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Forza, Faröer!

Vor einigen Monaten stand ein schöner Artikel über den Fußball auf den Faröer-Inseln in der Süddeutschen. Da ging es um den Wind, der manchmal so stark weht, dass es unmöglich ist, einen Freistoß oder Elfer mit einem ruhenden Ball zu schießen. Da ging es um den Spielmacher, der seinen Lebensunterhalt auf Faröer als Eisverkäufer verdient (»Es ist ein verdammt harter Job«). Da ging es um von Muttern selbstgestrickte Wollmützen als Merchandising-Schlager. Ich würde gern darauf verlinken, aber das Problem mit dem Internetauftritt der SZ ist ja hinlänglich bekannt. Deshalb frage ich nur kurz: Warum sagen seit zwei Wochen plötzlich alle Fäääärör? Hab ich früher noch nie so gehört. Und während Günther »Der Pate« Netzer über »die Kraft des Janckers« und »das Unglück des Friedrich« räsonniert, möchte ich an dieser Stelle meinem Wohlgefallen über den Halbzeitstand Ausdruck verleihen: Forza, Faaaaröer!

Nachtrag: 2:1. Diese unaufhörlich infernalisch rumtutende und rumtatatende Blaskapelle war schuld. Das muss ja jedem aufrechten Menschen das Hirn aufweichen. Ohne diese Todeskombo hätte Hjalgrim Elttör vom Klaksvik FC in der 83. das Tör gemacht. Hundertprozentig. 'n Klaks wär das gewesen.

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Dann eben nicht.

Der Kanzler hat immer noch nicht angerufen. Wird wohl doch nichts mehr mit Superminister für Küstenfang und Fischschutz. Na, auch gut, geh ich halt ins Bett, jetzt isses mir auch egal.

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Subtitle Strobe

Die Untertitel, eng gesetzt und zweizeilig, blenden kurz auf und gleich wieder ab, um hektisch dem nächsten Zweizeiler Platz zu machen. Blink-blink-blink. Das wirklich rasante am Hong-Kong-Film ist ja nicht der Schnitt. Blink. Es ist das Geschwätz. Blink-blink-blink. Man kann doch nicht alle 1,7 Sekunden auf die Pausentaste drücken, da kann ich ja gleich ein Buch lesen! Blink. Blink. Und mein kantonesisch reicht gerade mal aus, um »mgoi« zu sagen. Blink-blink-blink. Ich werde zu alt für diesen Unsinn. Blink. Blitz. Britzel.

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Radio zum Mitlesen

Gut zu wissen, dass auf Radio WRNR 103.1 in Baltimore gerade Wonderwall von Oasis läuft, während WPYO 95.3 in Daytona Beach Ching Ching von Ms. Jade und Nelly Furtado spielt. Keine Ahnung, wofür es gut zu wissen ist, vielleicht mal für ein Alibi oder so.

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Now Playing: Julie Doiron

Julie Doiron, Heart and Crime

Eine sehr präzise, unprätentiöse Songwriterin ist Julie Doiron aus Montreal. Karge Arrangements zwischen Folk und Jazz, zurückgenommener, etwas spröder Gesang, vergleichbar vielleicht mit Stina Nordenstam. Diese Nacht gehört »Heart and Crime«.

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Fotoblogs aus Tokio, cont.

Vor zwei Wochen verlinkte ich hier auf Mike Clarkes Foto-Weblog aus Tokio (woraufhin Mike erstmal wieder nach Hause gefahren ist...). Und gestern habe ich dann mitbekommen, dass meine ehemalige Nachbarin Johanna, die derzeit in Shibuya lebt, ebenfalls ein Tokio-Weglog führt.

Hier hingegen ist Hannover. Das ist alles nicht gut für meinen Neidhaushalt.

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Now Playing: Carrera

Carrera

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Mergers & Acquisitions

The Times of India

Elefantenhochzeit in der Medienbranche: Die meistgelesene englischsprachige Tageszeitung der Welt, die »Times of India«, und das deutsche Traditions- und Renommier-Weblog DER KUTTER werden künftig miteinander kooperieren. »Die KUTTER-Redaktion wird künftig ihren Mail-Verkehr über unseren Freemail-Server timesofindia.com abwickeln«, kündigte Times of India-Redaktionsbote Apu Nahasapeemapetilon an. »Wir sind stolz auf diese Zusammenarbeit, die durch ein ausdrückliches Votum unserer hochgeschätzten Leserschaft getragen wird«, betonte Käpt'n Kutter, legendärer Gründer der nach ihm benannten Internet-Postille.

Die Kooperation kommt für Branchenkenner nicht unerwartet, gut unterrichtete Kreise waren ursprünglich sogar von einer noch weitergehenden Zusammenarbeit ausgegangen. Eine Fusion war dem Vernehmen nach nur wegen der unvereinbaren Logos der beiden Traditionshäuser gescheitert. »Es ist schon ein bisschen schwierig, einen Elefanten und einen Kutter zu mergen«, deutete augenzwinkernd der sympathische KUTTER-Redaktionsdespot an. »Porzelanladen hätte besser gepasst«, ergänzte Nahasapeemapetilon. »Aber bei Springer macht jetzt schon die Deutsche Bank den Elefanten.«

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Super-Plots der Kinogeschichte, Vol. 1

Im »Krieg der Welten« wurden die außerirdischen Invasoren immerhin noch durch einen Schnupfenvirus besiegt. In »Signs« hingegen vertragen die Aliens kein Wasser. Schlichtweg kein Wasser. Bauen interstellare Raumschiffe, sind aber wehrlos gegen ein Glas Wasser.

Ich bezweifle, dass sich die Drehbuchautoren noch heute jeden Tag High-Fives für diesen Plot geben. Aber so ein ganz kleines Schmunzeln vor dem Kontoauszugsdrucker, das kann man wohl unterstellen.

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Erkundigungen in Sachen Kutter

According the the Prior-Art-O-Matic, Kutter is a headband that dissolves dirt! It dispenses tea or coffee. [via Anke]

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Haltet den Dieb!

Bei Durchsicht meines digitalen Altpapiers stieß ich heute auf einen denkwürdigen Kommentar von Wolfram Weimer in der »Welt« vom 14. September. Dort hieß es, ein – damals plötzlich wieder möglich erscheinender – Wahlsieg der rot-grünen Koalition trüge »den bitteren Beigeschmack (...) eines machiavellistischen Diebstahls in letzter Minute«. Diese peinigende Vorahnung des Herrn Chefredakteurs bescherte uns ein schönes Dokument für ein Staatsverständnis der konservativen Eliten, demzufolge die Macht im Lande der Union regelrecht gehört und gelegentliche Oppositionsphasen allenfalls Betriebsunfälle oder eben: Diebstähle sind. Ja, es hat den Rechten wirklich tüchtig wehgetan, dass sie dieses Ding auf der Zielgeraden noch versemmelt haben.

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Chungking Blogpress

Wong Kar-wai, Detail aus Chungking Express

Es gibt immer noch Winkel im Internet, in denen das Gute zu Tage tritt, und die Publikationsform Weblog hilft ihm dabei. Soeben zufällig gefunden: ein leibhaftiges Wong Kar-wai-Weblog. Es gibt nur wenige Regisseure, deren Wirken ich mit einer ähnlichen, beinahe ins Religiöse lappenden Begeisterung verfolgt habe. Wong hat immer, kurz bevor sein Stil zur Pose zu erstarrenen drohte, genau den richtigen nächsten Schritt gemacht. Chungking Express hat mich Dinge tun lassen. Und jetzt gibt es ein Wong Kar-wai-Weblog. Ein bisschen mehr Leben könnte es noch brauchen. Wird schon.

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Cucurrucucú revisited

Caetano Veloso, Cucurrucucú Paloma, Happy Together

Schwelgend und mit geschwollenem Herzen lobpreiste ich hier (und ähnlich wie der hochgeschätzte Kollege Malorama) noch vor kurzem: »Cucurrucucú Paloma«, gesungen von Caetano Veloso, aus dem Soundtrack von »Sprich mit ihr«. Dank der Socke von Frau Katatonik verfüge ich nun auch über eine Aufnahme von »Cucurrucucú Paloma«, gesungen von Caetano Veloso, aus dem sehr feinen Soundtrack von Wong Kar-wais »Happy Together«. Im Camp Catatonia schreibt Frau Katatonik hierzu treffend:

In »Happy Together« wurde »Cucurrucucú« übrigens von Jacques Morelenbaum arrangiert, mit im Hintergrund rhythmisch und gelegentlich in harmonischer Schräglage zum Gesang vor sich hinnickenden Streichergruppen.
Das ist so. Die »Sprich mit ihr«-Version wirkt intimer, als ob man mitten unter den Musikanten stünde, und so ähnlich wurde mir auch die einschlägige Filmszene beschrieben (ich hab's nicht gesehen, St. Almo-Filme rocken mich gemeinhin nicht so). Die »Happy Together«-Version hingegen wirkt ein wenig distanzierter, wie von ferne herübergeweht (wenn auch nicht vom Klang her). Was meinem Naturell eher entspricht. »Sprich mit ihr« ist auf eine sehr sentimentale Art wehmütiger, »Happy Together« auf eine mitunter eher disziplinierte Art sehnsüchtiger. Klingt das wirr? Und wenn schon! Sprechen Sie mir einfach nach: »Cucurrucucú...«

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Irrsinnige Umstände

Bernd Stange wird möglicherweise Trainer der Fußball-Nationalmannschaft des Irak. Angst vor einem Krieg hat er nicht:

In Kamerun kann mich ein Löwe töten, in Australien eine giftige Schlange beißen. In Thüringen fährt der Innenminister mit 180 durch eine 80-er Zone. Natürlich sind das irrsinnige Umstände. Aber ich hoffe auf die Uno-Mission, die Vernunft der USA und des Irak. [SPIEGEL]
Mag sein. Aber weder die Uno, noch die Vernunft, noch die USA oder der Irak schützen uns, die wir hier zurückbleiben, vor dem thüringischen Innenminister. [via arnievanlent]

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Think Big:
Materialien zum Tag der deutschen Einheit

Aus dem KUTTER-Archiv:

»Die Erfahrungen, die wir hier in den neuen Bundesländern sammeln, sind wichtig für die zukünftige Integration anderer Länder wie Polen, CSFR und Ungarn.«
       Kurt Biedenkopf, damals Ministerpräsident von Sachsen, im Mai 1992

»Bei der nächsten Wiedervereinigung machen wir vieles besser.«
       Bernhard Vogel, damals Ministerpräsident von Thüringen, auf einem CDU-Landesparteitag im Januar 1993

»Es wäre ein Versagen vor der Geschichte, wenn wir uns mit der deutschen Einheit begnügen!«
       Helmut Kohl, damals Bundeskanzler, laut Süddeutscher Zeitung vom 16.6.1992

»Denn als Deutschland wieder eins mit sich geworden war, standen wir vor dem Problem vieler doppelt belegter Postleitzahlen: 5300 Bonn und 5300 Weimar, um nur ein Beispiel zu nennen. (...) Und da das neue Postleitzahlen-System mit fünf statt vier Ziffern arbeitet, kann es (...) auch Platz lassen für morgen.«
       Anzeige der Deutschen Bundespost/Postdienste in Der Spiegel, 6/1993

»Erst nahmen wir die Ost-Mark, bald folgt die Ostmark.«
       Kutter, im Juli 1993, gelegentlich auch auf die Melodie von »First We Take Manhattan«

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You've got Mail

Die Redaktion des KUTTERS braucht bis zum 31. Oktober eine neue Freemail-Adresse. (Schade: Näher bei sich selbst als mit kudder@kudder.net kann man eigentlich nicht sein.) Zwei Alternativen stehen zur Auswahl:

  • @norikomail.com ist ein Freemail-Service für Fans von Noriko Sakai, die ich zwar nicht kenne, die laut Louis Lam, den ich auch nicht kenne, jedoch the most pretty singer in the world ist. Das ist, finde ich, schon mal ein ganz guter Grund, auch wenn ich schlechte Nachrichten für Louis Lam habe: Mit the most pretty singer in the world lebe ich nämlich zusammen. Sie ist nicht Noriko Sakai. Blöderweise betreibt sie aber auch keinen Freemail-Service.

  • @indiatimes.com ist ein Freemail-Service der Times of India, einer englischsprachigen indischen Tageszeitung, die übrigens nach eigenen Angaben die meistverkaufte englischsprachige Tageszeitung der Welt ist, obwohl sie das schöne Motto im Logo führt: Let Truth Prevail. Anytime, meine indischen Freunde, kann ich dazu nur sagen, denn Wahrheit ist unser Freund.
Dass zwei asiatisch angehauchte Alternativen zur Auswahl stehen, hat natürlich Marketing-strategische Gründe: Unter den Leserinnen und Lesern des KUTTERS ist das asiatische Segment derzeit stark unterrepräsentiert. Diese Zielgruppe wollen wir verstärkt appealen.

Da ich mir aber nicht selbst Mails schicken will, bricht jetzt hier der kurze Herbst der Demokratie aus. Also: Große Umfrage!

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Auf der Straße

Männchenverdrossenheit beim kleinen Mann auf der Straße: »Die Mainzelmännchen, das sind doch auch nur so Klugscheißer...«

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